GButts bündelt ausgewählte Google-Dienste in der Firefox-Navigationsleiste

GButts liefert Auswahlmenü für Google-Dienste in der Navigationsleiste Mit das praktischste an Firefox ist die individuelle Anpassung des Browers durch Erweiterungen (Add-ons). Auch wenn man nicht alles installieren muss, was da auf dem Markt der Möglichkeiten feil geboten wird, gibt es ab und an Add-ons, die den Install-Klick wert sind.
Wer etwa viele Dienste von Google (GMail, GReader, GMaps, GNews um nur einiGe zu nennen) in seinen Lesezeichen abgelegt hat, kann sich mit GButts das Lesezeichen-Leben etwas leichter machen. Hab’s heute Nachmittag ausprobiert und auf Anhieb für gut befunden.

Was macht GButts? Es installiert ein Icon (auf Wunsch zum Beispiel oben links, unmittelbar vor der Adresszeile), das auf einen Klick ein Dropdownmenu anbietet mit allen Google-Services (inkl. YouTube), die man in den Einstellungen ausgewählt hat. Und wer keine Dropdownmenü will, sondern die Icons lieber fein säuberlich nebeneinander, statt untereinander, aufgereiht sehen mag, kann auch das einstellen.

Auswahl der Google-Dienste in den Settings

Desweiteren kann man auswählen, ob die angeklickten Dienste jeweils im aktuellen Tab oder in einem neuen Tab geöffnet werden. In der Javascript-Datei install.js der installierten Erweiterung, zu finden im Profil-Verzeichnis von Firefox im Unterordner Extensions, kann man die aufgelisteten Adressen der Erweiterung im Übrigen an deutsche oder andere nationale URLs anpassen. Etwa um statt der internationalen GoogleNews die deutsche, spanische und/oder französische Newsseite einzustellen. Sehr praktisch und schafft in der Lesezeichenleiste Platz für weitere Favicons.

[via Download Squad]

Software

Elektrischer Reporter: Thomas Hoeren zum Urheberrecht


Thomas Hoeren ist Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf, hat den Lehrstuhl für Informationsrecht und Rechtsinformatik an der Universtät Münster inne und ist außerdem Mitglied in etlichen internationalen Gremien und Fachausschüssen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehört das Urheberrecht in einer sich wandelnden Gesellschaft.

Politik, Video

Freiheit statt Angst


Direktlink YouTube

Angesichts der zunehmenden Tendenz in der bundesdeutschen Politik, es mit der Wahrheit nicht mehr so genau zu nehmen (erschütterndes Beispiel – auch wenn viele das nicht wahr haben wollen oder für vernachlässigbar halten – ist die wiederholt der Lüge überführte Bundesfamilienministerin) und die Einschränkung von Freiheiten mit dem Schüren von Angst vorzubereiten, trifft das Motto der Großdemonstration, die am 12. September 2009, zwei Wochen vor der Bundestagswahl, in Berlin stattfinden wird, die Haltung und Gefühlslage einer über alle Generationen hinweg reichenden Gruppe der Bevölkerung, die sich genau das nicht mehr bieten lassen möchte: «Freiheit statt Angst» oder in der Sprache des Netzes: freiheitstattangst.de.

Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Am Samstag, den 12. September 2009 werden sie unter dem Motto „Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!“ auf die Straße gehen. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin. Die Demonstration ist Teil des europaweiten Aktionstages „Freedom not Fear – Freiheit statt Angst“, zu dem länderübergreifend Proteste gegen die Überwachung der Bürgerinnen und Bürger stattfinden.

Autor des gelungenen Videos: Alexander Svensson aka Wortfeld.

Politik, Video

Geox geogetagged

Schattenmann mit Geox

Es gab ja schon länger kein Geox-Foto mehr hier im Blog (im Gegensatz zu meinem Twitter-Account, wo ich regelmäßig geoxtwitpicke). Heute Abend, als die Sonne schon etwas tiefer stand, habe ich auf dem Nachhauseweg von der Arbeit, am Rande von Planten un Blomen dieses Schattenfoto geschossen. Bei Mobypicture, dem Dienst über den ich das Bild vom iPhone sowohl auf Twitter, auf Facebook als auch auf Flickr hochgeladen habe, sieht man sogar im rechts daneben eingebundenen Googlemaps-Kartenausschnitt dank Georeferenzierung ganz genau die Stelle, an der ich das Foto aufgenommen hatte. Geox, geogetagged sozusagen.

Foto, Hamburg

Deutsche Welle Amerika mit gutem Info-Portal

Deutsche Welle Amerika Wer sich für den amerikanischen Kontinent interessiert, und dabei meine ich ganz bewusst den ganzen Kontinent und nicht nur die USA, der findet im Portal der Deutschen Welle Amerika ein wirklich sehr gutes Informationsangebot. Stets aktuell, mit breitem Themenspektrum und doch in aller Kürze kann man sich dort auf dem Laufenden halten. Sei es zur Annäherung zwischen USA und Kuba, zum 30-jährigen Jubiläum der Revolution in Nicaragua (sehr interessant zum Beispiel der Artikel Sandino: Der wiederentdeckte Held).

Kunst und Kultur kommen auch nicht zu kurz: großartig der Hinweis auf das brasilianische Brüderpaar, die in einer Art Kunstprojekt ihr Leben noch bis zum 20. August an einer Hauswand verbringen: «Abhängen in Rio» (nicht verlinkbar, falls der Artikel von der Startseite rutscht, ist er in diesem Screenshot im unteren Drittel zu sehen).

Was mir auch sehr gut gefällt ist der Podcast Fokus Amerika:

Kompakte Informationen aus Nord-, Mittel- und Südamerika. Das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft und Kultur – Analysen, Reportagen und Alltagsgeschichten. Von Montag bis Freitag: Fünf Ausgaben jede Woche.

In dieser Woche (als 17-minütiger Podcast hier online nachzuhören oder zum Offline-Hören herunterladbar) mit den – auch schon im Portal angesprochenen – Themen wie

  • Annäherung zwischen Kuba und den USA
  • Fussballkrieg zwischen El Salvador und Honduras
  • Sandinismus zwischen gestern und heute

Blog re-visto Und für alle, die Spanisch können, sehr zu empfehlen: das begleitende Blog re-visto, mit dem schönen Untertitel «teoría y práctica del periodismo de investigación» (dt.: «Theorie und Praxis des Aufklärungsjournalismus»). Das von der DW Akademie eingerichtete und inhaltlich vor allem von Redakteur Steffen Leidel betreute Blog wird wiederum auch von einem lesenswerten Twitteraccount begleitet: @re_visto.

Politik, Spanisch

cibera ForscherWiki: Web2.0-Anwendung in der Forschung

Schlagwort-Wolke der Fachgebiete im cibera ForscherWiki
FachgebieteDiese mit Wordle erzeugte Grafik stellt eine Auswahl der Fachgebiete dar, die von den Wissenschaftlern im cibera ForscherWiki angegeben wurden. im cibera ForscherWiki.

In cibera arbeiten wir unter anderem daran, die Virtuelle Fachbibliothek über Web-2.0-Anwendungen näher an die Forschung zu bringen (und umgekehrt auch die Wissenschaftler besser über die Chancen einer Web-Zusammenarbeit zu informieren). In diesem Sinne haben wir heute einen wichtigen Schritt realisiert und das cibera ForscherWiki mit mehr als 1.000 (!) Wissenschaftlern zu Lateinamerika, Spanien und Portugal an den Start gebracht.

Nach unserer bereits vor zwei Jahren für den cibera-DFG-Antrag entwickelten Konzeption und nach einer ca. halbjährigen technischen und inhaltlichen Vorbereitung haben wir heute ein in diesem Umfang einmaliges Forscherverzeichnis veröffentlicht, das von den dort Abgebildeten in Form eines Wikis selbst aktuell gehalten wird.

cibera ForscherWiki

Falls es Euch interessiert (und ich hoffe, einige von Euch interessiert es), schaut Euch doch mal meine Vorstellung des Wikis im ciberaBlog an, wo ich beschreibe, wie die Forscher dort „reinkamen“ und wie und nach was man dort suchen kann:

cibera ForscherWiki: Deutschsprachige Forschung zu Lateinamerika, Spanien und Portugal.

Informationskompetenz, Literatur

Roadee: OpenStreetMap-Navigation fürs iPhone

Roadee Jetzt hab ich auch ein Navi fürs iPhone. Nein, nicht Navigon (das ist mir mit 75 € dann doch etwas zu teuer, für die wenigen Autofahrten, für die ich mal ein Navi brauchen könnte). Meine neue Navigations-App für mein treues, mich stets begleitendes mobiles Endgerät heißt Roadee. Es basiert auf dem kontinuierlich erweiterten Kartenmaterial von OpenStreetMap. Kostenpunkt: 1,59 € (das spart ;-). Klar, ist es sicher nicht so leistungsfähig wie das zuerst genannte Produkt, doch für meine bescheidenen Navigationszwecke dürfte es ausreichen. Mal sehen, wie schnell es das Kartenmaterial nachlädt, wenn ich damit unterwegs sein werde (Routenberechnung möglich für Auto/Fahrrad/zu Fuß). Da Roadee auch auf Kartenmaterial zurückgreift, dass in vielen Navigationsgeräten nicht genutzt wird, kann es vor allem für Fußgänger und Radfahrer interessant sein (siehe t3n-Magazin).

Klar, da Roadee die Karten immer aus OpenStreetMap nachlädt, sollte man einen passenden Internet-Tarif aufm Handy haben, sonst wird der mobile Einsatz dann doch recht teuer. Aber da bin ich ja mit meiner Internetflat auf der sicheren Seite. Bin schon gespannt, wie sich’s unterwegs so macht.

[via Netzlogbuch]

Software
Buchseite 277 von 606
1 275 276 277 278 279 606