Broschüre „Spielregeln im Internet“

„Spielregeln im Internet“ Bei den Themen Internet und Recht gibt es viel Unsicherheit. Was darf man, was darf man nicht? Was sollte man beachten, wenn man Inhalte im Netz teilt? Wer Antworten auf diese Fragen sucht, dem sei «Spielregeln im Internet» empfohlen. Die von iRights.info und klicksafe herausgegebene Broschüre richtet sich an alle Internet-Nutzer, Eltern, Pädagogen und Lehrer und bringt Licht ins Dickicht aus Urheberrecht, Datenschutz oder Nutzungsbedingungen von Onlinediensten.

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Folien & Video zum Webinar «Social Media für Bibliotheken»

webinar-start

Das hier im Blog bereits ausführlich vorgestellte Webinar «Social Media für Bibliotheken» habe ich am 19.11. und in einem Wiederholungstermin am 25.11. gehalten. Die Folien dazu mit allen Links gibt’s als PDF beim Netzwerk Bibliothek, einer Kampagne des Deutschen Bibliotheksverbandes (DBV). Auf der Website des Anbieters Edudip kann man das Webinar nachschauen. Das geht auch – und das war meine Bedingung, dass ich das überhaupt mache – für Personen, die sich nicht zu diesem vom DBV dankenswerterweise organisierten Webinar angemeldet hatten. Man muss sich nur bei Edudip einen Account anlegen, doch das ist – genau wie das Webinar selbst – kostenlos.

Was soll ich sagen? Erstmal waren wir überrascht von der hohen Teilnehmerzahl. Die lag bei beiden Webinaren über 200. D.h. vierhundert Bibliothekare und Bibliothekarinnen haben sich mit dem Thema Social Media befasst. Und wenn ich die doch sehr positiven (über 70!) Bewertungen und Kommentare zum Webinar auf Edudip lese, muss ich sagen, dass das Konzept offenbar aufgegangen ist, sowohl etwas für Einsteiger in das Thema zu liefern als auch für Menschen, die schon mit ihrer Bibliothek in Social Media unterwegs sind.
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Twitter Recherche-Tools für Anfänge(r) und Fortgeschrittene

Heute hab ich über diesen Tweet eine Suchabfrage für Twitter gefunden, die praktisch sein kann, wenn man einen Tweet eines einzelnen Twitternutzers aus einer bestimmten Zeitspanne sucht. Die Syntax ist

from:@sparschaeler since:2008-10-28 until:2009-06-28

Die Zeitraumeingrenzung kann natürlich auch für eine thematische Suche vorgenommen werden, zum Beispiel alle Tweets mit den Hashtags #openaccess und #hamburg aus dem Zeitraum 1.9.2013 – 1.12.2013 findet man mit:

since:2013-09-01 until:2013-12-01 #openaccess #hamburg

Mit diesem Tool kann man seinen ersten Tweet finden:
discover.twitter.com/first-tweet#textundblog

Mein erster Tweet
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Digitale Lücke zwischen Schülern und Lehrern

Sehr gute Ausgabe des Elektrischen Reporters über die digitale Lücke zwischen Schülern und Lehrern. Schön, dass mit dem Geschichtslehrer Daniel Bernsen (@eisenmed auf Twitter) auch ein positives Gegenbeispiel zu Wort kommt:

Sie sollen Kindern und Jugendlichen die Welt erklären, sträuben sich jedoch häufig, den digitalen Teil eines Lebens als einen ebensolchen anzuerkennen: Lehrer.

Bedeutung von Bibliotheken in Zeiten des digitalen Wandels

Leonard Novy: Wozu braucht es noch Bibliotheken?

Seit nunmehr 9 Jahren arbeite ich im Bereich Bibliothek. Die Stabi Hamburg hatte mich damals als Hispanisten eingestellt, um die Virtuelle Fachbibliothek cibera an der Schnittstelle zwischen analogen und digitalen Quellen mit aufzubauen. Mittlerweile bin ich in der Stabi, wie hinlänglich bekannt ist, und neulich ausführlich auf «Was machen die da?» gezeigt wurde, auch für Social Media zuständig. Ich werde im Spätsommer mein zweijähriges Masterstudium der Bibliotheks- und Informationswissenschaft abschließen und werde dann, auch was die fachliche Ausbildung anbelangt, in der Welt der Bibliotheken angekommen sein. Bibliotheken kommt in diesen Zeiten des digitalen Wandels eine enorme Bedeutung zu, und ich bin froh, an diesem Prozess aktiv mitwirken zu können.

Wer glaubt, Bibliotheken werden über kurz oder lang nicht mehr gebraucht werden, weil wir ja schließlich das Internet haben, ist herzlich eingeladen, die folgenden beiden Texte zu lesen (der 2. wird auch im 1. behandelt):

1. Leonard Novy: Wozu braucht es noch Bibliotheken?

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In vernetzten Gemeinschaften liegt die Zukunft der Bibliotheken

Noch mal was zum Thema «Zukunft der Bibliotheken»:

The Bad, The Good, and The Great from R. David Lankes on Vimeo.

David Lankes, Autor des empfehlenswerten Buches «The Atlas of New Librarianship»1, verdeutlicht in seinem vom Krankenbett aus in der Krebsbehandlung (!) aufgenommenen Vortrag, was die Bibliothek der Zukunft ausmacht:

Schlechte Bibliotheken schaffen Sammlungen.
Gute Bibliotheken schaffen Dienstleistungen.
Große Bibliotheken schaffen Gemeinschaften.

David Lankes: Great libraries…

Lankes stellt selbstverständlich nicht in Abrede, wie wichtig für Bibliotheken und vor allem für die Gesellschaft, der Aufbau von Sammlungen ist. Und wie notwendig die Arbeit der Erschließung und der Zurverfügungstellung von Medien ist (ab Timecode 20:35 im Video). Doch, was moderne Bibliotheken ausmacht, geht weit darüber hinaus. Groß wird die Bibliothek erst, wenn sie es schafft, ein inspirierendes Umfeld für eine wie auch immer vernetzte Gemeinschaft zu werden. «The services go beyond the collection». Die Dienstleistungen gehen über die eigenen Bestände hinaus. Ab TC 23:10 im Video geht er genau auf diesen Punkt ein.

Wenn Lankes appelliert, dass Bibliotheken die Menschen, die zu ihnen kommen, nicht als Nutzer zu betrachten, spricht er mir aus dem Herzen (TC 23:40: «Do you really want tob be a “user”? Someone who “uses” something?»). Statt “user of the library” spricht er lieber von “member of the library”, dem “Mitglied” einer Gemeinschaft. Und das ist es, was Bibliotheken sein sollten: Gemeinschaften, die nicht ihre Sammlung oder Dienstleistung in den Fokus stellen, sondern die Menschen, die diese Sammlungen und Dienste der Bibliothek in Anspruch nehmen und vielleicht sogar bereichern können. In dem sie ihr eigenes Wissen, ihre eigene Arbeit in die Bibliothek einbringen.

In diesem Sinne, und als kleinen bescheidenen Anstoß, verstehe ich zum Beispiel eine Veranstaltung, die ich am kommenden Mittwoch in der Stabi für “Mitglieder” [da haben wir wieder die “members” 😉 ] der Universität Hamburg anbiete: Social Media für die Recherche. Ich bin mir sicher, im Publikum werden auch Menschen sein, die aus eigener erster Erfahrung Sinnvolles und Bereicherndes zum Thema beitragen können, wie man die Sozialen Netze beim Finden und Teilen von Informationen nutzen kann, und alle Teilnehmenden – inklusive des Vortragenden – werden von diesem Wissen profitieren.

In den vernetzten Gemeinschaften liegt die Zukunft der Bibliotheken. Ob uns das gelingt, wird sich noch zeigen. Es bleibt jedenfalls spannend. 😉

  1. Für Hamburger LeserInnen, sein Buch «The Atlas of New Librarianship» gibt es in folgenden Bibliotheken der Hansestadt: beluga []

Studieren und Lernen mit dem iPad

Von Michael Karbacher, Student der Sozialökonomie an der Uni Hamburg, war hier im Blog schon einmal die Rede, weil er über meinen Social-Media-Vortrag an der Uni Hamburg gebloggt hatte. Nun hat er ein sehr beeindruckendes Video erstellt, in dem er zeigt, wie man das iPad fürs Studium nutzen kann. Schaut mal rein, klasse gemacht und informativ.

Update 5.1.: Meine Nachfrage, wie er dieses Video erstellt hat, hat Michael Karbacher ausführlich auf G+ beantwortet und er hat heute sogar dazu gebloggt: Hypermedialisiertes Video: “Studieren und Lernen mit dem iPad”.

[via Michael Karbacher auf G+]