Iles Flottantes à la Fool for Food

Frau Fool for food schafft es immer wieder, mich mit ihren Rezepten nicht nur zu beeindrucken, sondern ihr gelingt es auch, dass ich mir fest vornehme, das Vorgestellte auch mal auszuprobieren. Neuestes Beispiel: der Klassiker der französischen Desserts, die Iles Flottantes. Reinspringen könnte man, so lecker sieht das aus:

Iles flottantes à la Fool for Food

Und wie die Crème Anglaise, die sie dazu als Meer um die Inseln spült, zu zaubern ist, hat sie auch genau erklärt. Wenn ich dieses wunderbare Rezept sehe, muss ich unweigerlich daran denken, wie ich mit einem lieben Freund aus dem Saarland auf der Durchreise zum Weinkauf ins Baskenland in Poitiers einen Zwischenstop einlegte und Iles Flottantes in einem großartigen kleinen Restaurant in der Altstadt von Poitiers genossen habe, im «Le Saint Nicolas»Adresse: 7, Rue Carnot, 86000 Poitiers, Tel : 05 49 41 44 48, falls Ihr mal in Poitiers vorbei kommt, unbedingt dort mal essen gehen.

Um zum Rezept zurück zukommen, ich werde das wirklich mal ausprobieren, bin schon ganz Fool for Flottantes.

Rezepte

Dormabell – Schöner schlafen in Wandsbek

Schaufenster-Deko von Betten Schwen in Wandsbek

Gestern Morgen beim Brötchenholen im wunderschönen Wandsbek hab ich dieses Foto aufgenommen und von unterwegs dazu getwittert getwittert:

Die Deko bei Betten Schwen in Wandsbek ist auch immer ganz großes Schaufenster-Kino: #schaf

Und nun hab ich mir das Foto beim Betrachten der Bilder vom Wochenende nochmal näher angeschaut. Also ich finde ja, die Bettwäschen-Beschreibung hat auch was: Dormabell – Steppbett «active-solo». Erkundigt man sich auf der Website des Herstellers, darf man sich über das toll dekorierte Schaufenster und die pfiffig beschriebene Ware in der Auslage hinaus, auch herzlich an folgender Produktbeschreibung erfreuen:

Die superleichte Sommerdecke erzeugt einen spürbaren „Kühleffekt“. Dafür sorgt die neu entwickelte Füllung aus Funktionsfaser-Vlies. Die enthaltenen Micro-Kapseln nehmen Körperwärme sowie Feuchtigkeit auf und wirken ideal temperaturausgleichend.

Ach, Dormabell. Schöner schlafen. In Wandsbek. Wie wunderbar. Wem’s in der eigenen Bettwäsche momentan des nachts zu warm ist, der komme nach Wandsbek und kaufe sich die superleichte Sommerdecke «active-solo».

Foto, Hamburg

Fünf populäre Irrtümer über die Piratenpartei

Piratenpartei - Wordle aus dem Artikeltext auf Futurezone gebildet
Grafik aus dem Futurezone-Artikeltext mit Wordle erzeugt.

Die Piratenpartei erfährt momentan in Deutschland sehr viel Zulauf. Immer mehr Menschen werden (so wie ich) Mitglied, haben sich (erfolgreich) dafür eingesetzt, dass die Piratenpartei zur Bundestagswahl zugelassen wird und wollen sie auch wählen. Es gibt aber auch viele Vorurteile gegenüber den Piraten (etwa: «Die wollen nur kostenlose Downloads im Internet», oder «Das ist doch eine Spartenpartei, die nur wenige Themen abdeckt» usw.). Deshalb finde ich es gut und wichtig, dass sich das österreichische Magazin Futurezone mal vorgenommen hat, Punkt für Punkt auf die populären Irrtümer einzugehen:

In nur drei Jahren ist die Piratenpartei in Schweden zu einer ernst zu nehmenden politischen Kraft herangewachsen und mittlerweile im EU-Parlament vertreten. In Deutschland tritt sie zur Bundestagswahl im September an. Ist die Piratenpartei eine politische Eintagsfliege, oder wird sie nachhaltig Felder besetzen, die von den traditionellen Parteien seit Jahren vernachlässigt werden? Ein Erklärungsversuch anhand von Vorurteilen.

Weiter in «Fünf Irrtümer über die Piratenpartei».

Autor des angenehm sachlichen und nicht parteiischen Textes ist Günter Hack. Der 38jährige aus Bayern stammende Wahlwiener ist Leiter der ORF Futurezone.

Artikel, Politik

Pons benotet ‚Text & Blog‘: Eins minus

Pons-Schulheft-Eintrag zu Text & Blog

Wer hier regelmäßig mit liest, weiß, dass ich sehr auf korrekte Rechtschreibung achte. Für mich als Übersetzer, Liebhaber der Sprache und als Mensch, der auch in allen anderen beruflichen Tätigkeiten sehr viel mit Texten zu tun hat, eine Selbstverständlichkeit.

Mein Schulheft: Markus Trapp - Text & Blog - 07/2009 Heute habe ich ein mit «Text & Blog» beschriftetes Schulheft vom Pons-Verlag zugeschickt bekommen. Dort hat man sich mein Blog in Sachen Rechtschreibung näher angeschaut und mir eine Bewertung zukommen lassen: ’ne Eins Minus hab ich bekommen, ein Fehler wurde gefunden im Blogartikel zu David Foster Wallace (Montagabend statt Montag-Abend, meint Pons).

Dass Pons dies nicht aus purem Altruismus tut, versteht sich von selbst. Sie verweisen in dem immerhin persönlich und konkret auf meinen Blogartikel über DFW eingehenden Text auf einen neuen Dienst des Pons-Verlages, den ich mir aber aus Zeitgründen noch nicht anschauen konnte. Sollte ich dies tun, schreib‘ ich hier auch was drüber. Und vergebe knallhart eine Note. 😉

Der Fehler: Montag-AbendDie von Pons erteilte Note: 1-

Literatur, Übersetzen

Duden und Trendbüro Hamburg: Szenesprachenwiki

Szenesprachenwiki Ihr Hohlroller, sagt bloß, das kanntet Ihr noch nicht? Statt übelst rumzuspacken, solltet ihr lieber mal dort abhängen.

Nein, ich bin kein Freund der Szenesprache. Aber die Aufgabe sie zu entschlüsseln, die sich die Duden-Redaktion und das Trendbüro in Hamburg gemeinsam mit der „Szene“ im Szenesprachenwiki vorgenommen haben, ist eine hehre. Knapp 1.500 Wörter sind bereits verzeichnet und erklärt. Jeder kann mitmachen.

Siehe auch Süddeutsche Zeitung: Duden: Szenesprachenwiki – Der Abfuck der Opferkinder.

Artikel, Literatur

Wir sind das (virtuelle) Volk

Gerald HimmeleinInteressant sein Kurzporträt als «Schwarzes Schaf der c’t-Redaktion» auf der Website des Heise-Verlages (dort nach unten scrollen). bringt es im Editorial der aktuellen c’t (16/2009, S. 2) auf den Punkt: Die Politik hat nichts verstanden und kümmert sich so gut wie gar nicht um das, was im Moment an Mobilisierung im digitalen Umfeld geschieht:

Die vernetzte Gesellschaft reagiert ihren Frust digital ab. Ihr versteht gar nichts, ihr Politikdinosaurier! Und dann wird es erklärt, immer und immer wieder: Warum das Gesetz eine Farce ist, warum es mehr schadet als nützt, warum es einen neuen digitalen Untergrund schaffen wird, statt den existierenden auszutrocknen.
[…]
Währenddessen sitzen die Politikdinosaurer im Café, blättern durch die Zeitung und freuen sich, wie gut das neue Gesetz beim Volk ankommt. Die Bild hat sie gelobt; Mütterchen haben sich auf der Straße bedankt, dass endlich was gegen den bösen Kinderschänder von nebenan passiert.

Weiterlesen in der c’t: Das virtuelle Volk (PDF).

Artikel, Politik
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