Wertvolle Sonntagslektüren dank Twitter

Twitter ist einfach wunderbar. Wenn man sich die Zeit nimmt, eine Timeline zu kuratieren (d.h. den richtigen Leuten zu folgen), die einem interessante Links beschert, profitiert man davon ungemein, Tag für Tag. Ich investiere jeden Tag mehrere Stunden in Twitter. Ok, es gehört auch zu meinem Job auf Twitter aktiv zu sein, weil ich für Social Media an der @StabiHH verantwortlich bin. Aber ich würde das auch machen, wenn es nicht mein Job wäre. Wie ich heute morgen schrieb: Twitter ist gut investierte Zeit.

Zwei Beispiele für sehr gute Texte, auf die ich heute dank Twitter gestoßen bin:

Mindcraft Clive Thompson erklärt in der New York Times die Faszination des enorm erfolgreichen Spieles Minecraft, u.a. anhand der Analogie von Lego und Minecraft, die einleuchtend ist, die ich aber bisher nie so gesehen habe:

How a clunky Swedish computer game is teaching millions of children to master the digital world.

Weiter lesen auf NYTimes: «The Minecraft Generation».

Den Tipp verdanke ich @Doktordab.
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Big Data in der Kunstgeschichte schafft neuen Rembrandt

Was für ein faszinierendes Projekt: In einer Datenbank haben Wissenschaftler in den Niederlanden die Werke Rembrandts abgespeichert, genau unterteilt in Porträts, Männer, Frauen, Blickrichtung, Hautfarbe, Haarfarbe, Licht usw. . Basierend auf einem wirklich umfassenden Datenbestand und technisch realisiert mit einem 3D-Drucker, haben sie tatsächlich einen neuen Rembrandt geschaffen. Obiges Video gibt einen raschen Einblick in das Projekt «The Next Rembrandt». Der Text auf Open Culture erläutert die Hintergründe im Detail:
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Bei Instagram gibt man ein Bild von sich ab

Manchmal hab ich den Eindruck, wenn ich so auf meine Instagram-Fotos schaue, dass sie die vergangenen Tage ganz gut zusammen fassen.

instagram-textundblog

Ich poste dort nur sehr selten Fotos, habe aber vor allem großen Spaß an den Bildern, die andere dort teilen. Und danke an die 500 Abonnenten, die sich für meine Fotos interessieren und diese ab und an mit einem Herz versehen.

Zum Glück erlaubt die Instagram-App seit Kurzem, dass man zwischen verschiedenen Accounts hin- und herwechseln kann, ohne sich – wie früher – jedes mal umständlich ab- und anmelden zu müssen. So fällt es mir auch leichter, die Instagram-Fotos der Stabi zu posten.
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Mein drittes Tablet: iPad Pro

iPad Pro als Martins Versteck

Im Juni 2010 hab ich mir mein erstes iPad gekauft, im November 2013 bin ich auf das iPad Air umgestiegen und gestern war es soweit, ich habe zum Jahresbeginn 2016 die dritte Stufe der Rakete auf dem Weg zum perfekten Tablet gezündet und den Sprung aufs iPad Pro gewagt. Ich hab mich für die 128 GB-Version mit Wifi & Cellular (d.h. auch für mobiles Netz über SIM-Karte) entscheiden. Für einen Erfahrungsbericht ist es noch viel zu früh, aber ich kann nach einem Tag schon sagen, dass die Entscheidung eine richtige war.

Immer wenn ich ein neues Apple-Gadget habe (bisher erst 2 iPhones und nun schon das 3. Tablet), muss der arme Martin für die Vorstellung herhalten. So war es auch gestern (siehe Bild oben). Martin, der Scherzkeks, meinte nach der Aufnahme: «Hinter dieser Zeitung steckt ein kluger Kopf», aber da vertauscht er wohl einiges.

Doch zurück zum iPad Pro: 1.200 € für ein Tablet hinzulegen, ist ja erst mal ganz schön viel Kohle. Natürlich hab ich mir gründlich überlegt, ob ich dieses Spiel noch mitmachen will. Aber, wenn ich mir mal überlege, wie wichtig das Tablet für mich mittlerweile sowohl in der Freizeit als auch für die Arbeit geworden ist, dann relativiert sich die hohe Summe auch wieder. Ich nutze das Tablet wirklich sehr intensiv und regelmäßig, quasi täglich. Und zwar zum/als:
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Folien & Video zum Webinar «Social Media für Bibliotheken»

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Das hier im Blog bereits ausführlich vorgestellte Webinar «Social Media für Bibliotheken» habe ich am 19.11. und in einem Wiederholungstermin am 25.11. gehalten. Die Folien dazu mit allen Links gibt’s als PDF beim Netzwerk Bibliothek, einer Kampagne des Deutschen Bibliotheksverbandes (DBV). Auf der Website des Anbieters Edudip kann man das Webinar nachschauen. Das geht auch – und das war meine Bedingung, dass ich das überhaupt mache – für Personen, die sich nicht zu diesem vom DBV dankenswerterweise organisierten Webinar angemeldet hatten. Man muss sich nur bei Edudip einen Account anlegen, doch das ist – genau wie das Webinar selbst – kostenlos.

Was soll ich sagen? Erstmal waren wir überrascht von der hohen Teilnehmerzahl. Die lag bei beiden Webinaren über 200. D.h. vierhundert Bibliothekare und Bibliothekarinnen haben sich mit dem Thema Social Media befasst. Und wenn ich die doch sehr positiven (über 70!) Bewertungen und Kommentare zum Webinar auf Edudip lese, muss ich sagen, dass das Konzept offenbar aufgegangen ist, sowohl etwas für Einsteiger in das Thema zu liefern als auch für Menschen, die schon mit ihrer Bibliothek in Social Media unterwegs sind.
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Webinar «Social Media für Bibliotheken»

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Diesen Monat biete ich ein Webinar zum Thema «Social Media für Bibliotheken» an, das im Rahmen der Kampagne «Netzwerk Bibliothek» des Deutschen Bibliotheksverbandes stattfinden wird. Die Teilnahme ist kostenlos, alle Infos zur Anmeldung und eine gut gemacht Anleitung zu Edudip, dem Online-Portal, in dem das Webinar abgehalten wird, gibt’s beim DBV: Social Media für Bibliotheken.

Zur Teilnahme gibt es zwei mögliche Termine, einen vormittags und einen nachmittags:

Donnerstag, den 19.11.2015, 14:00 – 15:30 Uhr oder
Mittwoch, den 25.11.2015, 10:30 – 12:00 Uhr

Ich denke, dass ich in dem Webinar den Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrer Bibliothek in Social Media einsteigen wollen, gute Tipps und Anregungen geben kann. Neben grundsätzlichen Dingen wie Ziel und Zweck von Social Media, werde ich zeigen, wie wir das ganz konkret bei der Stabi Hamburg gemacht haben. Kurzum, die Fragen, die im Webinar behandelt werden, sind folgende:

Was bringt Bibliotheken der Einstieg in Social Media?
Mit welchen Inhalten und in welcher Form können Informationseinrichtungen im Netz auf sich aufmerksam machen?
Wie ändert sich die Wahrnehmung der Bibliothek bei den NutzerInnen dadurch?
Was ist hausintern zu beachten, wenn eine Bibliothek anfängt, in den sozialen Netzen aktiv zu werden?

Alles Weitere, wie gesagt, auf der Webinar-Seite beim DBV. Ach ja, und gerne weitersagen, wenn ihr Bibliothekswesen kennt, die das interessieren könnte. 😉

Obige Abbildung via @bibverband.

Nacht des Wissens – Mein Werkstattgespräch für Hamburger Nachteulen

Morgen zeige ich im Rahmen der «Nacht des Wissens» in der Stabi, was man mit Digitalisaten unserer Bibliothek so alles anstellen kann. Und das ist nur eine von 17 Veranstaltungen, die wir in der Zeit von 17 – 24 Uhr anbieten:

Nacht des Wissens in Hamburg, 7.11.2015, 22.30-23 Uhr:
Werkstattgespräch Markus Trapp

Wir zeigen, was man mit unseren Digitalisaten machen kann: Recherchieren in 100 Jahre alten Zeitungen und Fotos (Weltbrand App), unsere Daten hacken (Coding Da Vinci), über Stadtteile informieren (Bergedorf-Blog) und virtuell durchs alte Hamburg wandern (Elbspaziergänge).

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Vom Zettelkatalog zu beluga – oder von der Übernahme von Routinearbeiten durch Maschinen

peter-trapp-zettelkatalog

In der Stabi wird in Kürze ein alter Zettelkatalog abgebaut, der schon länger nicht mehr im Einsatz ist. Ehe die alten Katalogkarten ins Altpapier wandern, wurde uns Bibliothekaren im Haus angeboten, sich einige davon als Notizzettel zu entnehmen. Da hab ich doch gleich mal einen Packen alter Katalogkarten rund um meinen eigenen Nachnamen gegriffen. So konnte ich darin entdecken, dass ein mit mir nicht verwandter Peter Trapp 1955 eine Dissertation zum spannenden Thema: «Untersuchungen über die Verletzungen in der fischverarbeitenden Industrie» geschrieben hatte.

Eine auf Twitter geäußerte besorgte Nachfrage, ob denn das auf diesen Zetteln festgehaltene Wissen verloren ginge, konnte ich zur Beruhigung des Fragestellers dahingehend beantworten, dass diese Zettelkataloge natürlich längst vor ihrer Entsorgung in die Welt der elektronischen Abfragbarkeit überführt wurden.
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