cibera ForscherWiki: Web2.0-Anwendung in der Forschung

Schlagwort-Wolke der Fachgebiete im cibera ForscherWiki
FachgebieteDiese mit Wordle erzeugte Grafik stellt eine Auswahl der Fachgebiete dar, die von den Wissenschaftlern im cibera ForscherWiki angegeben wurden. im cibera ForscherWiki.

In cibera arbeiten wir unter anderem daran, die Virtuelle Fachbibliothek über Web-2.0-Anwendungen näher an die Forschung zu bringen (und umgekehrt auch die Wissenschaftler besser über die Chancen einer Web-Zusammenarbeit zu informieren). In diesem Sinne haben wir heute einen wichtigen Schritt realisiert und das cibera ForscherWiki mit mehr als 1.000 (!) Wissenschaftlern zu Lateinamerika, Spanien und Portugal an den Start gebracht.

Nach unserer bereits vor zwei Jahren für den cibera-DFG-Antrag entwickelten Konzeption und nach einer ca. halbjährigen technischen und inhaltlichen Vorbereitung haben wir heute ein in diesem Umfang einmaliges Forscherverzeichnis veröffentlicht, das von den dort Abgebildeten in Form eines Wikis selbst aktuell gehalten wird.

cibera ForscherWiki

Falls es Euch interessiert (und ich hoffe, einige von Euch interessiert es), schaut Euch doch mal meine Vorstellung des Wikis im ciberaBlog an, wo ich beschreibe, wie die Forscher dort „reinkamen“ und wie und nach was man dort suchen kann:

cibera ForscherWiki: Deutschsprachige Forschung zu Lateinamerika, Spanien und Portugal.

Informationskompetenz, Literatur

Roadee: OpenStreetMap-Navigation fürs iPhone

Roadee Jetzt hab ich auch ein Navi fürs iPhone. Nein, nicht Navigon (das ist mir mit 75 € dann doch etwas zu teuer, für die wenigen Autofahrten, für die ich mal ein Navi brauchen könnte). Meine neue Navigations-App für mein treues, mich stets begleitendes mobiles Endgerät heißt Roadee. Es basiert auf dem kontinuierlich erweiterten Kartenmaterial von OpenStreetMap. Kostenpunkt: 1,59 € (das spart ;-). Klar, ist es sicher nicht so leistungsfähig wie das zuerst genannte Produkt, doch für meine bescheidenen Navigationszwecke dürfte es ausreichen. Mal sehen, wie schnell es das Kartenmaterial nachlädt, wenn ich damit unterwegs sein werde (Routenberechnung möglich für Auto/Fahrrad/zu Fuß). Da Roadee auch auf Kartenmaterial zurückgreift, dass in vielen Navigationsgeräten nicht genutzt wird, kann es vor allem für Fußgänger und Radfahrer interessant sein (siehe t3n-Magazin).

Klar, da Roadee die Karten immer aus OpenStreetMap nachlädt, sollte man einen passenden Internet-Tarif aufm Handy haben, sonst wird der mobile Einsatz dann doch recht teuer. Aber da bin ich ja mit meiner Internetflat auf der sicheren Seite. Bin schon gespannt, wie sich’s unterwegs so macht.

[via Netzlogbuch]

Software

Doku von Manon Loizeau: ‚Iran: Inside the protests‘

In seinem englischsprachigen Programm hat AlJazeera in dieser Woche eine sehr gute, kurze Reportage in der Reihe People & Power gesendet. Die 23-minütige Doku steht unter dem Titel «Iran: Inside the protests» und zeigt neben weiteren Einblicken, wer eigentlich hinter den Protesten gegen den Wahlbetrug im Iran steht, eines ganz deutlich: Es ist absolut erstaunlich zu sehen, welche große Bedeutung die Frauen im Iran bei dem Widerstand gegen das Regime von Ahmadinedschad haben. Wie @Ugugu, über den ich das Video gefunden habe, schreibt: das Anschauen dieser Reportage bedeutet «23 gut investierte Minuten»:


Direktlink YouTube

Die französische Dokumentarfilmerin Manon Loizeau, wurde gerade erst im Mai für ihre Reportagen aus Russland und Georgien mit dem Laurier Grand Reporter – Prix Patrick Bourrat aux Lauriers ausgezeichnet.

Das Gezeigte verdeutlicht auch noch einmal, die drei wesentlichsten Punkte, die mir in Erinnerung geblieben sind aus dem Vortrag von Bahman Nirumand zur aktuellen Lage im Iran, den er diese Woche in der Stabi Hamburg gehalten hat:

  • Der bewundernswerte ungeheuerliche Mut vor allem der Frauen im Iran.
  • Die iranische Bevölkerung ist gespalten (d.h. es gibt durchaus auch Anhänger von Ahmadinedschad).
  • Das bedrohliche Szenario, dass aus der Islamischen Republik eine Militärdiktatur werden könnte.
Politik, TV, Video

David Foster Wallace: Unendlicher Spaß

David Foster Wallace
David Foster Wallace. Foto: Wikipedia.

Ende August 2009 erscheint «Infinite Jest» von David Foster Wallace – nach sechsjähriger schöpferischer und detailgetreuer Übersetzungsarbeit von Ulrich Blumenbach – endlich auch auf deutsch. Muss man das lesen? 1.646 Seiten? Müssen muss man gar nichts. Können sollte man dürfen. Und das kann man ab dem 24. August 2009.

In dieser Woche war ich, wie berichtet, auf dem David Foster Wallace-Abend im Hamburger Literaturhaus. Ulrich Blumenbach hat das Unmögliche möglich gemacht und hat den als kaum zu übersetzend geltenden Roman Infinite Jest von David Foster Wallace ins Deutsche übertragen. In sechsjähriger Übersetzungsarbeit. Das muss man sich mal vorstellen: sechs Jahre Arbeit an der Übertragung eines Buches. Die Neuerfindung der Sprache, die Foster Wallace in seinem postmodernen Roman vorgenommen hat, ist von Ulrich Blumenbach nach minutiösen Recherchen und in einem selbstverständlich die eigene Kreativität des Textschaffenden fordernden Prozess vom Englischen ins Deutsche übertragen worden. Unfassbar und dafür gehört dem Übersetzer-Kollegen mein ganz großer Respekt.

David Foster Wallace-Abend im Literaturhaus Hamburg

Sitzend v.l.n.r: Denis Scheck (Kritiker), Ulrich Blumenbach (Übersetzer) und Helge Malchow (Verleger)

Nun warten alle interessierten Leser auf den 24. August 2009, auf den Tag an dem einer der wichtigsten Romane der us-amerikanischen Gegenwartsliteratur – manche sagen bereits der Weltliteratur – im Verlag Kiepenheuer & Witsch auf deutsch erscheinen wird. …

Literatur, Übersetzen

HR2-Der Tag über Piratenpartei und Netzzensur

hr2 Der Tag Dass HR2-Der Tag gute und ausgewogene Radio-Features macht, werde ich ja nicht müde hier hervorzuheben. Bestes Beispiel ist wieder einmal die gestrige Sendung «Yo–ho und ne Buddel voll Bits – die Piratenpartei nimmt Fahrt auf» über den Erfolg und die Chancen der Piratenpartei gerade – aber nicht nur – bei den jungen Wählern:

Der Angriff könnte die Parteienlandschaft verändern. Im Europaparlament sitzt die „Piratenpartei“ schon, jetzt wollen die digitalen Freibeuter auch in den Bundestag einziehen. Ihr erster Abgeordneter ist schon da, übergelaufen von der SPD. „Freiheit im Netz“ fordern die überwiegend jungen Parteimitglieder, kritisch beäugt von den mit dem Internet weniger vertrauten Älteren. Aber vielleicht werden die Piraten am Ende beweisen: die Jugend ist nicht so unpolitisch, wie oft behauptet. Um sie als Wähler zu gewinnen, muss man nur die richtigen Ziele propagieren. Steht Deutschland vor einem Sechs-Parteien-System?

Wie @cadoe in ihrem Tweet schon hervorgehoben hat, ist gerade die ab 11:23 zu hörende Erklärung des Strafrechtsexperten Prof. Dr. Ulrich Sieber vom Max-Planck-Institut sehr gut. Ohne jede Polemik, sondern rein auf die Fakten bezogen, erläutert er die verfassungsrechtlichen Bedenken gegen das Websperrengesetz der Bundesregierung.

Die ganze Sendung kann entweder im Flashplayer auf den Seiten von HR2-Der Tag nachgehört werden oder hier im Player, bzw. als MP3 heruntergeladen werden:

[flash]http://mp3.podcast.hr-online.de/mp3/podcast/derTag/derTag_20090707.mp3[/flash]

Politik, Radio

Bahman Nirumand in der Stabi: Quo vadis, Iran?

Bahman Nirumand
Foto: Wikipedia

Heute Abend findet in der Stabi Hamburg eine sehr interessante Veranstaltung zu einem brisanten Thema statt. Der deutsch-iranische Autor und Publizist Bahman Nirumand informiert über die aktuelle Lage im Iran:
Quo vadis, Iran? Zur aktuellen Situation in der islamischen Republik.

Nirumand, ausgewiesener Iran-Kenner, beantwortet dort Fragen wie:

  • Wie ist die aktuelle Lage im Land?
  • Wohin führen die Proteste der Zivilgesellschaft?
  • Welche Möglichkeiten hat die internationale Politik, Einfluss zu nehmen?
  • Wie ist die Situation hinsichtlich von Berichterstattung?

In einem Kommentar in dem Veranstaltungshinweis im Stabi-Blog weist jemand auf dieses auf YouTube gefundene Video hin, auf dem man Studierende um eine Säule im Treppenhaus der Uni Teheran tanzen und singen sieht. Ein heimlich gefilmtes Dokument, das dem uninformierten Zuschauer natürlich Rätsel aufgibt und einen seltsam verstört und berührt zurücklässt:


Direktlink YouTube

Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf den Vortrag und werde unmittelbar nach meinem Feierabend diese interessante Info-Veranstaltung in der Stabi besuchen. Der Eintrit ist frei. Los geht’s um 18:30 Uhr im Vortragsraum der Stabi (Wegbeschreibung Stabi; Wg. Vortragsraum: einfach beim Pförtner am Haupteingang nach dem Weg fragen).

Hamburg, Literatur, Politik

Deutsche Welle Amerika empfiehlt das ciberaBlog

Deutsche Welle Amerika mit Empfehlung fürs ciberaBlog

Wie die meisten hier Mitlesenden wissen, blogge ich nicht nur privat nahezu täglich hier und jeden Freitag bei Twitkrit, sondern auch beruflich im Rahmen meiner noch bis Jahresende andauernden Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg etwa einmal die Woche in dem wissenschaftlichen Gemeinschaftsblog ciberaBlogIm ciberaBlog behandeln wir Kultur-, Recherche- und Wissenschaftsthemen zu Lateinamerika, Spanien und Portugal und weisen da, wo es sich anbietet, auf die Virtuelle Fachbibliothek cibera und die dortigen Recherchemöglichkeiten hin..

Heute hab ich mich sehr gefreut, dass uns die Deutsche Welle auf ihrer Portalseite zu Amerika als Empfehlung für deren Leser präsentiert:
«Deutsche Welle Amerika empfiehlt das ciberaBlog».

Unnütz zu sagen, dass die über Twitter auf uns aufmerksam geworden sind. 😉

Informationskompetenz, Literatur, Spanisch
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