Margiana – Per Ausstellung in die Kultur Turkmenistans eintauchen

Figurine eines Raubvogels aus Gonur Depe. Der Adler stammt aus einem Königsgrab vom Ende des 3. Jahrtausends bis 2. Jahrtausends vor Christus. Die restaurierten Flügel sind vergoldet

Am vergangenen Montag (21.1.2019) hat das Archäologische Museum Hamburg zu einem Social-Media-Abend samt Community-Führung durch die aktuelle Ausstellung «Margiana – Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan» eungeladen. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich mich bis dato noch nie mit Turkmenistan, geschweige denn mit seiner jahrhunderte- bzw. jahretausendealten Tradition befasst. Um so neugieriger war ich auf die Ausstellung, und ich muss sagen, die Neugierde wurde vollends befriedigt. Anhand der gezeigten Exponate lässt es sich tatsächlich in die für uns so ferne, aber gar nicht so fremde Kultur Turkmenistans eintauchen. Überraschendes gibt es zu entdecken, Rätselhaftes zu bestaunen und ich kann nur dringend empfehlen, sich diese Ausstellung anzusehen. Bis bis 17. Februar 2019 besteht noch Gelegenheit dazu.

Auf der Website ist die Ausstellung bestens beschrieben. Die einleitende Passage möchte ich dennoch hier zitieren:

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Das Lächeln des Mats Møller Dæhli: #1910SmilesofMats

Tweet der Woche Der Tweet der Woche ist praktisch ein Hashtag der Woche. Der FC St. Pauli hat entdeckt, dass die Bilder meines Lieblingsspielers Mats Møller Dæhli, der meist ein Lächeln auf den Lippen trägt, im Netz sehr gut ankommen und teilt sie unter dem Hashtag #1910SmilesofMats:

Es lohnt sich die Bilder anzuschauen. Und hoffentlich zeigt Mats sein Lächeln auch heute wieder nach dem letzten Heimspiel in 2018 gegen Magdeburg, bei dem wir hoffentlich drei Punkte einfahren werden.

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Surfen mit Sascha auf Sylt – Teil 2

Gestern war ich wieder auf Sylt. Genau zwei Wochen nach meinem unter dem Titel «Doppelte Premiere: Surfen auf Sylt» beschriebenen Besuch auf der Insel hat es mich – nun endgültig angefixed vom Thema Wellenreiten – wieder hingezogen. Mein Surf-Gefährte Sascha Schützenmeister war wieder mit dabei. Wir hofften auf bessere Bedingungen zum Surfen als beim letzten Mal. Es sollte anders und zunächst schlimmer kommen und es wurde doch ein sehr guter Tag. Wieso und warum, erzähle ich – wie immer reich bebildert – in der heutigen zweiten Folge meines Berichtes. 😉
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Bibliotheken im Zeitalter der Digitalisierung – Mein Vortrag in Münster

Diese Woche habe ich auf Einladung von Prof. Strosetzki am Romanischen Seminar der Universität Münster einen Vortrag gehalten über das Thema “Bibliotheken im Zeitalter der Digitalisierung”. “Ein weites Feld!” würde der Vater von Effie Briest (Quelle) sagen, und nicht nur der. Natürlich konnte ich nur auf einige wenige Aspekte eingehen und diese auch nur anreißen. Mir ging es darum etwas fortzuführen, was ich vor zwei Jahren schon mal in einem Gastbeitrag im Blog des Deutschen Volkshochschul-Verbandes geschrieben hatte:
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Hamburg – Sehnsucht – Sonne

Tweet der Woche Der Tweet der Woche ist eigentlich das Foto der Woche. Es passt so gut zu Hamburg und es passt so gut zu unserer Sehnsucht nach Sonne. Auf die wir so lange verzichten mussten, in diesem eine Ewigkeit dauernden Winter. Danke @rim_light für dieses Foto, danke für diesen Tweet:

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Lutherpark in Bahrenfeld

Lutherpark in Bahrenfeld

Seit drei Jahren wohne ich jetzt schon in Bahrenfeld (Kinners, wie die Zeit vergeht, das war der Artikel kurz nach dem Einzug). Zu den großen Glücksfällen der neuen Wohnstätte gehört, dass es drumherum so viel Grün gibt. Nur ein paar Hundert Meter entfernt von der Ruhrstraße liegt zum Beispiel der Lutherpark, eine der ersten öffentlichen Grünanlagen Altonas (mehr Infos dazu gibt’s hier).

Gestern war ich mal wieder zum Sauerstoff-Tanken und Bäume-Bestaunen dort. Ich liebe die Bäume im Lutherpark. Wenn dann auch noch die Sonne so schön scheint wie gestern, macht es auch Spaß bei niedrigen Temperaturen dort eine Runde zu drehen. Hier ein paar Bilder, wie immer auf Klick auch in groß, gilt auch für obige Postkarte, die ich gebastelt habe:
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Faszinierender Einblick in die Ausgrabung auf der Cremon-Insel

Am Donnerstag hat uns der Archäologe und Grabungsleiter Kay Peter Suchowa vom Archäologischen Museum Hamburg die aktuelle Ausgrabung auf der Cremon-Insel gezeigt. Da brennt einer für seine Arbeit, war von Anfang an mein Gedanke. Und in welch faszinierende Welt Suchowa und ca. zwölf weitere Kollegen für uns alle noch bis zum 15. November eintauchen, versuche ich mit diesem Blogartikel zu beschreiben. Die fachkundigen Infos gibt es in einer Pressemitteilung des AMH, aus der ich zum Auftakt zitieren möchte:

In unmittelbarer Nähe zur Hafencity und zur Elbphilharmonie, im Bereich der sogenannten „Cremon- Insel“, führt das Archäologische Museum Hamburg noch bis November eine Ausgrabung durch. Auf der heute kaum noch als Insel zu erkennenden Cremon-Insel sichern die Archäologen auf dem Gelände „Bei den Mühren 2-5“ alle archäologischen Spuren, bevor dort eine Neubebauung startet. Die Wissenschaftler erhoffen sich Aufschluss über die Siedlungsentwicklung, Kolonialisierung und Nutzung des Areals vom Mittelalter bis in die Neuzeit.

Untersucht werden dabei die hinteren Bereiche der Grundstücke, die im Norden an das 1946 zugeschüttete Katharinenfleet – die heutige Straße Katharinenfleet – grenzen. Bei der Cremon-Insel handelt es sich um eine Marschinseln im Mündungsgebiet der Alster in die Elbe. Ihr Name leitet sich wahrscheinlich vom ersten im Stadtbuch erwähnten Grundeigentümer „Fredhericum de Crimun“ ab. Die Insel wurde vermutlich erst im 12. / 13. Jahrhundert besiedelt und dann 1247 zusammen mit dem Katharinenfleet erstmals urkundlich erwähnt. Bisher wird angenommen, dass zu Beginn der Besiedlung ein Ringdeich angelegt wurde, der im Verlauf der heutigen Straßen Cremon, Katharinenstraße, Steckelhörn, Bei den Mühren und Bei dem neuen Kran verlief. Die frühen Grundstücke innerhalb dieser Eindeichung sollen dabei die gesamte Inselbreite eingenommen haben. Im Laufe der Jahrhunderte wurden diese Grundstücke zu immer kleineren Parzellen.

Die komplette Pressemitteilung ist auf der Website des AMH zu lesen: «Ausgrabung auf der Cremon-Insel» (PDF).

Den besten Einblick in so eine Grabungsaktion geben vielleicht die Fotos von vor Ort, von denen ich live nur einige wenige teilen konnte. Daher eine größere Auswahl hier in Form einer Galerie (wie immer auf Klick gibt’s alle Fotos in groß, man kann sich auch von Bild zu Bild durchklicken):
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Impressionen aus den Gartenparzellen in Eidelstedt

Gestern war ich wieder mal im Niendorfer Gehege. Neben den glücklichen Kühen und Kälbern …

Niendorfer Gehege.

Ein Beitrag geteilt von Markus Trapp (@textundblog) am

… haben es mir dort besonders die Gartenparzellen in der Eidelstedter Feldmark am Niendorfer Gehege angetan. Mein Nachbar hatte mir neulich schon davon erzählt und gestern waren wir dann dort.

Gartenparzellen in Eidelstedt
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