Walk Score: Interessantes in der Nachbarschaft

Walk Score Einen äußerst praktischen Dienst stellt Walk Score dar: man gibt eine Adresse ein und auf einer Karte wird angezeigt, was zu Fuß von dort aus zu erreichen ist: Geschäfte, Buchhandlungen, Büchereien, Restaurants, Kneipen, Kinos. Basiert auf den bei Google-Maps gespeicherten Daten und ist sicher nicht nur bei der Wohnungssuche ein hilfreicher Service zum Einschätzen der Wohnungsumgebung, sondern auch für Zugezogene eine nützliche Entdeckung ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Oder bei Jobwechsel lässt sich damit die neue Büroumgebung checken.
Der Test mit meiner Adresse Lengerckestieg in Hamburg hat mich schon mal von dem Service überzeugt, denn ich habe Adressen entdeckt, die ich trotz Fußmarschnähe noch nicht kannte. Probiert’s doch mal mit eurer Adresse aus; vielleicht entdeckt ihr ja auch noch Interessantes in der Nachbarschaft.
[via neunetz.com ]

Informationskompetenz, Internet

Staatsarchiv im Sommersonnenlicht

Staatsarchiv Hamburg - Sonniger Tag im schönen Wandsbek
Heute Nacht habe ich bei Klaus Graf ein Foto des Staatsarchivs Hamburg unter dem Titel Bonjour Tristesse entdeckt. Ein wahrhaft trauriger Anblick (s. Foto unten links): ein Passant schleicht mit Kapuze über dem Kopf um das Staatsarchiv, kleine Schneehäuflein nebst trostlosem Stromkasten untermauern den tristen Eindruck des Fotos. Das Foto wurde von User hamburgr auf Flickr eingestellt.
Staatsarchiv Hamburg im WinterStaatsarchiv Hamburg im Sommer Wo ich doch in Wandsbek unmittelbar neben dem Staatsarchiv wohne (im lauschigen Lengerckestieg, uns trennt praktisch nur ein Sportplatz und die dazwischen fließende Wandse) habe ich heute Nacht in den Kommentaren auf archivalia angeboten, ein Sommer-Foto des Staatsarchivs zu schießen. Et voilá, hier ist es: Das Staatsarchiv im Sommersonnenlicht. Originalbild und Ausschnitt auf Flickr.
Update 20:10 Uhr: Auf Anregung von Herr Exit habe ich eben auch den Wikipedia-Artikel des Staatsarchivs mit dem Foto aktualisiert.

Foto, Hamburg

Liebe kennt keine Liga

Liebe kennt keine Liga

[Update 19.08.10, 11:15 Uhr: Auf Wunsch des 1. FCS habe ich das hier abgebildete Logo der Aktion „Liebe kennt keine Liga“ entfernt.]
[Update 25.08.10, 21:40 Uhr: Der 1. FCS hat auf meine Nachfrage hin der Abbildung des Logos doch wieder zugestimmt.]

Blöder Spruch eigentlich, stimmt aber. Mein 1. FC Saarbrücken spielt ja zur Zeit nur in der Oberliga. Ich bin zudem in Hamburg weit vom Schuss und trotzdem bleibe ich meinem Verein treu.
Und natürlich freue ich mich wie ein kleines Kind über den heutigen 7:0 Kantersieg für den 1.FC Saarbrücken im ersten Heimspiel der neuen Saison gegen Bad Kreuznach und natürlich schaue ich mir das um 18:45 Uhr in der Sport-Arena, der Sportsendung des Saarländischen Rundfunks, an.
Der Saartext (ich liebe es ja Videotext übers Internet zu lesen) schreibt:

Der 1.FC Saarbrücken hat in seinem ersten Heimspiel der Saison einen 7:0-Kantersieg gegen Eintracht Bad Kreuznach gefeiert. Ca.3000 Fans verfolgten die über weite Strecken einseitige Partie.
Nur in den ersten 20 Minuten taten sich die Gastgeber noch schwer. Das junge FCS-Team erspielte sich aber bald eine Reihe von Chancen und ging durch Hajdarovic in der 40.Spielminute in Führung.
Auch nach der Pause gab der FCS den Ton an. Frantz erhöhte auf 2:0 (53.). Die weiteren Tore schossen Hajdarovic (63./74.), Karaoglan (73.), Kapitän Haffner (83.) und erneut Frantz (90.).

Liebe kennt keine Liga. Stimmt.

Fußball, Saarland

Forscher auf Verdacht in Untersuchungshaft

Stacheldraht
Foto: sxc.hu

Um es gleich vorneweg zu sagen: ich lehne jegliche Form von gewaltvollem Protest ab. Wenn also in Berlin Vereinigungen meinen, sie müssten gegen wie auch immer geartete Ungerechtigkeiten im Staat gewaltvoll, etwa mit Brandsätzen, protestieren, so lehne ich dies ausdrücklich ab und ich finde, es sollten immer die Mittel des friedlichen Protestes gesucht werden.

Doch genauso lehne ich es ab, dass ein Wissenschaftler der Berliner Humboldt-Universität in Untersuchungshaft genommen wird, weil eine Gruppe von Aktivisten sich offenbar seiner Texte bedient hat und weil er sich mit ihnen getroffen haben soll. Ein unfassbarer Vorgang, auf den gestern bereits im Hauptstadtblog und bei The Exit hingewiesen wurde und den man auch auf Spiegel Online («Wissenschaftler im Visier der Linksterror-Fahnder») und in der taz («Forschen ist strafbar») nachlesen kann. …

Artikel, Literatur, Politik

Demokratie 2.0: Über die politische Netzkultur

Videocast Steffen Büffel: Demokratie 2.0Videocast Steffen Büffel: Demokratie 2.0
Wie es im Bereich der Politik mit Web 2.0 aussieht, hat Steffen Büffel (media-ocean.de) vor einigen Tagen in einer Vorlesung an der Uni Trier vor ca. 250 Studierenden der Politik- und Medienwissenschaft gezeigt. Der unter dem Titel «Demokratie 2.0 – Transformiert die Netzkultur die politische Kommunikation» gehaltene Vortrag ist samt Folien und Videos komplett in seinem Blog zu sehen. Wer sich einen guten Einblick in dieses Thema gönnen möchte und eine Stunde Zeit investieren kann, dem sei die fachkundige und unterhaltsame Einführung in das Thema Web 2.0 und Politik dringend empfohlen.

Steffen zeigt darin den Zusammenhang von Blogs und Massenmedien, und welche Bedeutung deren gegenseitige Beeinflussung auf der politischen Ebene hat. Immer ausgehend von internationalen (meist US-amerikanischen) Beispielen verdeutlicht Steffen welche Aus- und Nachwirkungen diese Phänomene auch für den Bereich der deutschen Politik haben. Am Beispiel des aktuellen US-Wahlkampfes für die Präsidentschaftswahl 2008 führt er anhand zahlreicher Beispiele vor, wie weit dort schon die Sozialen Netzwerkplattformen (YouTube, Flickr, Facebook und Konsorten) in die Websites der politischen Kandidaten und in die jeweiligen Kampagnen eingebunden sind. Stichwort: Die Politik geht dorthin, wo die Wähler sind. Zum Abschluss seines Vortrages geht Steffen ganz konkret auf die im Rahmen der Vorlesung „Medien und Politik“ von Prof. Dr. Uwe Jun im Sommersemester aufgezeigten Punkte ein, betrachtet sie unter Web 2.0-Gesichtspunkten und versieht die dort zum Einsatz gekommenen Folien eindrucksvoll mit passenden Web 2.0-Sprechblasen.

Inhaltlich und formal eindrucksvoll und vielleicht auch unabhängig vorm konkreten Thema für manche ein gutes und sehenswertes Beispiel dafür, was man heute medial in der Lehre machen kann. Also, etwas mehr als eine Stunde Zeit reservieren und bitte hier entlang: «Demokratie 2.0 – Transformiert die Netzkultur die politische Kommunikation».

Internet, Politik

Hurricane Festival 2007: Doku auf arte


Placebo live@Hurricane: Bitter EndHurricane – 300 Madness Videoclip

Heute Abend (2.8.07) um 23:50 Uhr und morgen Nacht (3./4.8.07) um 3:00 Uhr in der Wiederholung zeigt arte eine Dokumentation über das Hurricane Festival 2007 in der Erstausstrahlung:

Das HURRICANE Festival am Rande der Kleinstadt Scheeßel gehört zu den angesagtesten Festivals in Deutschland. Jahr für Jahr versammelt das Festival ein eindrucksvolles Aufgebot internationaler Bands im Norden Deutschlands.

Zum Aufgebot von Hurricane gehörten in diesem Jahr: Beastie Boys, Bloc Party, Die Fantastischen Vier, Editors, Hayseed Dixie, Interpol, Juliette & the Licks, Kings of Leon, Marilyn Manson, Pearl Jam, Placebo (siehe Video oben links), Porcupine Tree, Queens of the Stone Age, Snow Patrol, The Good, The Bad & The Queen.

Das oben rechts verlinkte Video ist ein Trailer, den ein paar Verrückte im Stil des 300-Trailers gemacht haben. Die Jungs werden die Doku heute auf arte sicher auch schauen, weil sie offensichtlich vom Festival selbst nicht mehr allzu viel mitbekommen haben. Das gilt auch für Max, der das Festival wohl verpennt hat. 😉

Musik, TV, Video

Zum Abschied von Arena

Arena TV
Das Schlusskapitel des Senders mit dem Motto «Aus Liebe zum Spiel» wird zur Zeit allerorten geschrieben und wurde hier bereits auf Text & Blog thematisiert. Kai Pahl sagt heute auf 11Freunde.de zum Abschied von Arena leise Servus:

Es war abzusehen: Der Bezahlsender ARENA hat nach ein paar Monaten durchwachsener Existenz den letzten Atemzug getan und wird nur noch als bürokratisches Gespenst dahinwandeln.

Weiterlesen: «Nach kurzer schwerer Krankheit».

Artikel, Fußball, TV
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