Jack Johnson: ‚Sitting, Waiting, Wishing‘

Nicht neu, aber gut. Gerade auf go.tv gelaufen und, wenn schon der Sommer nicht so richtig in die Startlöcher kommt, dann soll ein Musiker aus Hawaii für sonnige Assoziationen sorgen: Jack Johnson mit «Sitting, Waiting, Wishing»:

Das sehenswerte Video kann auf YouTube auch „rückwärts“ gesehen werden.
Ein paar Links:

  • Wikipedia-Artikel über den Surfer, Regisseur und Musiker Jack Johnson
  • Songtext in deutscher Übersetzung auf SWR3
  • CD-Review auf laut.de: Jack Johnson -In Between Dreams
  • Jack Johnson auf last.fm
Internet, Musik, Video

Blogempfehlung: Jekylla – Hyde and Seek

Frau Jekylla hat ja mit Ihrer Schäuble-Sprechblase den Speech-Bubbles-Contest gewonnen. Damit verbunden war die Vergabe von zwei ausgeschriebenen Preisen: Einmal ein Buch-Gewinn (der Sammelband „Die Google-Gesellschaft“ wird der glücklichen Gewinnerin am Freitag in der Hansestadt übergeben) und dazu die Vorstellung des Gewinner-Blogs auf Text & Blog. And here we go:

Frau JekyllaFrau Jekylla stellt hier ihr Blog «Hyde and Seek» mit diesen Worten vor:

Daily Text- und Image Blog mit trillionen Themen, die die Welt nicht vermissen wuerde. Cerebrale Teilentkernung inklusive.

Screenshot Jekylla - Hyde and Seek Das trifft es doch schon mal ganz gut, ist aber auch als Understatement einzustufen und sagt noch gar nichts über die außergewöhnliche Qualität dieses Blogs, die sich einem auch nicht durch ein Mal-so-eben-Vorbeisurfen erschließt, neeeeiiiin, da muss man schon ’ne Zeitlang mitlesen, um zu erfassen, um welchen Schatz im Bloggersee es sich hier handelt. Das Blog lebt, wie viele gute Blogs, auch von seinen Kommentaren, und wer bei Frau Jekylla kommentiert, kann sicher sein, eine Antwort zu bekommen, und so ergeben sich zahlreiche Postings mit weit über 50 Kommentaren. Doch dazu später mehr. …

Internet, Literatur

Argentinier in Bolivien betrunken in den Tod gestürzt

Man sollte nicht betrunken und nackt an der Fassade einer Kathedrale entlang klettern. Ein 26-jähriger Argentinier hat diesen tragischen Spaß während einer Feierlichkeit in La Paz in Bolivien mit seinem Leben bezahlt. Rettungskräfte haben noch versucht, den Mann zu retten, doch er stürzte ab und starb. Das Video dazu, das man sich nur mit fassungslosem Kopfschütteln anschauen kann, ist heute bei El País das meist gesehene (wen wundert’s?), auch ABC berichtet darüber.

Update: In der Bolivianischen Tageszeitung La Razón bestätigt der Leiter des Rettungseinsatzes, dass der Argentinier, Adrián Bani, sich offensichtlich nicht helfen lassen wollte:

La intención mía era tomar contacto con él y llegar a la altura de su cuerpo, y si es que él se dejaba, si me hubiera hecho caso, hubiera llegado a ponerle el arnez. Ese era mi objetivo, antes que llegue, él se lanzó.

Spanisch, Video

Michelangelo Antonioni (1912-2007)

Jetzt auch Antonioni: Wie heute bekannt wurde, ist gestern Michelangelo Antonioni ist im Alter von 94 Jahren gestorben. An einem einzigen Tag verliert die Filmgeschichte zwei ihrer ganz großen Regisseure: Ingmar Bergman und Michelangelo Antonioni. Das heißt die Filmgeschichte verliert sie ja nicht, in ihren Filmen leben sie weiter: Antonioni zu Ehren hier zwei Szenen aus meinem Lieblingsfilm von ihm (Blow Up von 1966 mit David Hemmings und Vanessa Redgrave):


Tennisspiel ohne Ball           Photoshooting

Kino, Video

Triebesnester: Topografien anonymer Leidenschaft

Bildausschnitt - Foto: © Holger Stöhrmann
Im Dienste der Wissenschaft hat sich Holger Stöhrmann für seine Diplomarbeit drei Monate lange Orte angesehen und fotografiert, an denen Menschen sich zum anonymen Sex treffen. Parallel zur Vorstellung der Bilder samt kurzer Beschreibungen gibt es auf ZEIT Campus auch ein Interview mit Stöhrmann. Dort heißt es etwa:

ZEIT Campus: Sie haben in Ihrer Diplomarbeit Orte fotografiert, an denen Menschen anonym Sex haben. Wie sind Sie darauf gekommen?

Holger Stöhrmann: Ich habe zufällig in einer Zeitung gelesen, dass solche Treffpunkte immer beliebter werden. Das fand ich spannend. Hinter der öffentlichen Welt, die wir alle gut zu kennen glauben, liegt ein ganzes Paralleluniversum verborgen.

Vom Bordellwagen an der A7 bei Hannover, über den Darkroom in St. Pauli, den Berliner Tiergarten und dem Gebüsch hinter der Raststätte Romohr, dem Swinger-Club in Hamburg-Bramfeld bis zum Pärchentreff auf einem Dortmunder Parkplatz ist alles dabei. Gelungener Titel der Arbeit, wie ich finde: Triebesnester.

Artikel, Foto

Websites röntgen mit Xray und ein Favicon-Tipp

Xray - zeigt Infos zu Divs von Websites Xray ist ein kleiner, praktischer Web-Röntgen-Knopf: Einfach das Xray-Bookmarklet in die Lesezeichenleiste des Browsers ziehen, und ab sofort auf Knopfdruck den angesurften Webseiten „unter die Haube“ schauen. Sprich: Interessiert man sich für ein Weblayout, braucht man nur ein Element der Website anzuklicken und ein schickes graues Kästchen liefert Infos über Div-Maße, Float-Eigenschaften, eingestelltes Padding usw. . Natürlich ist das kein Ersatz für die in den Handwerkskasten jedes guten Webworkers gehörende Web-Developer-Extension, aber für den schnellen Röntgen-Klick zwischendurch ’ne prima Sache.
[via del.icio.us/moe]

Weil ich in letzter Zeit so viele Bookmarklets empfehle, hier noch ein Tipp, der hilft mit Favicons in der Lesezeichenleiste Platz zu sparen: Erstmal spart man natürlich Platz, indem man den Text eines in der Leiste abgelegten Lesezeichens entfernt oder auf das Wesentliche reduziert (Klick auf das Lesezeichen mit der rechten Maustaste | Eigenschaften | Text im Feld „Name“ löschen). Denn man erkennt die Websites ja über ihr Favicon (so sie denn eines haben – professionelle Sites haben eins). Doch wie kann man nun Platz sparen bei Bookmarklets, die kein Favicon haben?

Eigenschaften der Lesezeichen bearbeiten Ein kleiner Trick löst das Problem: Zusätzlich zum Bookmarklet einfach die Seite, die das Bookmarklet anbietet, in die Lesezeichenleiste ziehen. So hat man schon mal ein schickes Lesezeichen mit Favicon. Den Text aus dem Feld „Name“ über das Kontextmenü löschen. Dann das JavaScript aus dem faviconlosen Bookmarklet durch copy and paste in das Lesezeichen mit dem Favicon übertragen (rechter Mausklick ins Feld Adresse des Bookmarklets, Strg a, um die gesamte Adresse zu markieren, Strg c zum Kopieren und Strg v zum Einfügen in das faviconisierte Lesezeichen. Altes Bookmarklet (das ohne buntes Bildchen) löschen und fertig!

Wie man auf diesem Screenshot sehen kann, gibt es in meiner Lesezeichenleiste so gut wie keinen Text mehr. Das ist platzsparend, ästhetisch ansprechend und hoch funktional.

Software, Webdesign

1. FC Saarbrücken: Saisonstart in der Oberliga

Heute startet für meinen Fußballverein, den 1. FC Saarbrücken, ein trauriges Kapitel, das aber hoffentlich positiv in Angriff genommen wird, damit der Tiefpunkt einer Mannschaft überwunden wird, die vor einigen Jahren das Zeug hatte, in die Erste Liga aufzusteigen, und sich nun in der Vierten (!) wiederfindet:

[Update 21 Uhr: Endstand 2:2. Der FCS hat offensichtlich nicht schlecht gespielt, im Aktuellen Bericht auf SR-Fernsehen sahen die in der Halbzeitpause gezeigten Szenen auf jeden Fall schon mal nicht schlecht aus. Der Zuschauerandrang war sogar größer als erwartet: 10.000 Zuschauer zu einem Oberliga-Spiel am Montagabend. Nicht schlecht. – Ende Update I]

[Update II -31.7.07, 9:04 Uhr: Herzlichen Dank für den ausführlichen Bericht mit Fotos bei Carsten: «Happy End ohne Sieg in Neunkirchen» – Ende Update II]

Fußball, Saarland
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