An der Berlinale-Stimmung teilhaben

SamariaEin bisschen am Berlinale-Fieber partizipieren, ohne auf dem Festival zu sein? Geht das überhaupt? Ja, das geht. Natürlich durch die Lektüre guter Filmblogs (Filmtagebuch, RBB-Berlinale-Blog, Festivalblog [Update 14.2.02: Solange es Menschen gibt, ] und alle anderen) sowie durch die aktuelle TV-Berichterstattung zur Berlinale.
Es geht aber auch anders, richtig mit bewegten Kinobildern und ganz ohne nerviges Schlangestehen vor überfüllten Kinosälen…

Internet, Kino, TV, Video

Neue Linke in Lateinamerika

Grenze Mexicali-Calexico
Foto: Mexicali-Calexico von blorges

Deutschlandfunk startet heute eine sechsteilige hochinteressante Interview-Reihe zum Thema «Neue Linke in Lateinamerika» die in Gesprächen mit Historikern, Schriftstellern und Soziologen unter anderem folgende Fragen stellt und zu beantworten versucht:

Gibt es also vielleicht gar keine Neue Linke in Lateinamerika? Oder stimmt das Etikett nicht? Was für politische Konzepte verfolgen Präsidenten wie Néstor Kirchner in Argentinien, Michelle Bachelet in Chile, Evo Morales in Bolivien, Hugo Chávez in Venezuela oder Daniel Ortega in Nicaragua?

Hamburg, Politik, Radio, Spanisch

Barack Obama goes Web 2.0

My.BarackObama.comBarack ObamaBarack Obama, der mögliche Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei für die Präsidentschaftswahlen 2008 in den USA, hat heute seine erwartete Kandidatur offiziell angekündigt. Gestern bereits hat er auf seiner Website verkündet, seinen Unterstützern ein eigenes soziales Netzwerk anzubieten: My.BarackObama.com. Obama 2.0 sozusagen, er selbst beschreibt es als „tool to organize your friends, neighbors and networks“ , siehe dazu auch sein Vorstellungsvideo.

Eigentlich ist es nur konsequent, die zunehmende Bedeutung des Internets in den zurückliegenden Präsidentschaftswahlen (s. auch Artikel in der FTD: «Mit Blogs ins Weiße Haus») durch Übernahme von Web 2.0-Strategien auch in den aktuellen politischen Wahlkampf zu überführen. Bin gespannt, wie die Leute das annehmen werden, und ob es Obama gelingen wird, den Vorsprung von Hillary Clinton in den Umfragen aufzuholen.

Zu Web 2.0 in der Politik siehe auch den interessanten Artikel von Paul Glazowski: «Web 2.0 And Politics: A Good Match?», veröffentlicht auf profy, einem Gemeinschaftsblog zu Web 2.0.

Fortlaufende Meldungen und Infos zu Obama, vor allem, wie er das Netz für seine Kampagne einsetzt, sammle ich seit ein paar Wochen auf der Seite «Barack Obama – Der Kandidat und das Netz», die ich auch in Zukunft weiter ergänzen werde.

Internet, Politik

PDF mit Open Office erzeugen

PDF mit Open Office erzeugen Diese Woche habe ich ja mit dem Foxit Reader ein kleines Programm vorgestellt, mit dem sich PDF-Dokumente viel einfacher betrachten lassen, als mit dem schwerfälligen Adobe Reader. Freut mich, dass der Tipp so gut ankam, danke für die zahlreichen Rückmeldungen.

Heute möchte ich dann noch die Information nachreichen, wie man selbst PDF’s, also Dateien im Portable Document Format, erzeugen kann. Die Antwort ist schnell gegeben: Am einfachsten durch Installation von Open Office, so spart man sich nicht nur den Ärger mit Word, sondern kann einen geschriebenen Text und evtl. enthaltene Grafiken auf Knopfdruck in ein PDF umwandeln (ja wirklich: ein Klick genügt! – siehe obige Grafik).
Weitere Alternativen, wie man PDF’s mit freier Software (z.B. dem beliebten PDFCreator für Windows) erzeugt, gibt das Free Software Magazine, dort auch mit Tipps für Mac-Nutzer.

Software

Privilegierte Übersetzer? – Eine Entgegnung

Sind wir schon so weit? Nicht nur, dass literarische Übersetzer für die wichtige Arbeit, die sie leisten, viel zu schlecht bezahlt werden, nein es wird ihnen auch öffentlich vorgeworfen, sie täten nur so, als verdienten sie zu wenig. So geschehen am 7.2.07 in dem bereits erwähnten NZZ-Artikel «Notwendige Unterbezahlung?» von Joachim Guntner, der sich erdreistet zu behaupten:

Wenn ein gefragter Übersetzer wie Burkhart Kroeber klagt, ‹wir müssen von etwa 1000 Euro pro Monat leben›, dann ruiniert er nicht nur seine eigene Glaubwürdigkeit, sondern die der ganzen Zunft.

Immerhin druckt die NZZ heute – dankenswerterweise und ganz im Sinne Ihrer gewohnten Neutralität – die Gegendarstellung des Umberto Eco-Übersetzers Burkhart Kroeber ab:

Die durchschnittlich 1000 Euro sind keineswegs, wie Güntner vermutet, der von einem «Unterprivilegierten» erzielte Betrag. Sie sind das, was ein vielgefragter und in den Verlagen hochgeschätzter Übersetzer in guten Zeiten (d. h., wenn er gesund ist und kein Auftragsmangel herrscht) erwirtschaften kann. Je schwieriger eine Übersetzung ist, desto geringer wird diese Summe – bei manchen Texten schafft man nicht mehr als 2 bis 3 Seiten pro Tag.

Weiter in «Privilegierte Übersetzer? – Eine Entgegnung» von Burkhart Kroeber.

Ich finde es beschämend, dass Burkhart Kroeber sich auf diese Ebene herablassen muss, und hier vorrechnen muss, wie schlecht die Übersetzer von Literatur gestellt sind. Gleichzeitig ist es ihm hoch anzurechen, dass er es tut. Danke dafür, Burkhart!

Die Übersetzer haben keine Lobby und verfügen nicht über große PR-/Marketingabteilungen wie die Verlags- und Medienkonzerne. Was die Übersetzer haben, sind ihre Leser (also euch!), die sich freuen ausländische Literatur in ihrer Sprache lesen zu können und die Freude an Texten zu haben, deren Originalsprache sie nicht beherrschen. Vielleicht denkt ihr einfach mal daran, wenn ihr das nächste Mal ein ausländisches Werk auf deutsch lest und schaut mal vorne in die Angaben, wer das Werk übersetzt hat.
Damit haben wir noch keinen Cent mehr verdient, aber vielleicht stärkt das bewusste Wahrnehmen der Übersetzer auch endlich einmal ihre Position als Urheber.

Literatur, Übersetzen

Pandora/last.fm Mashup & Warner-Deal

Pandora Ich mag es, Musik über Pandora und last.fm zu hören, hab ja auch schon drüber geschrieben («Die Musik-Büchse der Pandora»), und meine Kollegin Anne hat die Dienste neulich im Stabi-Blog vorgestellt («Web 2.0-Dienste, Teil 5: Musik suchen, finden, hören»).

Heute erfahre ich, dass man die beiden sozialen Musikdienste (ja, so heißen die: «social music sites») auch zusammennutzen kann: PandoraFM. Wächst hier zusammen, was zusammen gehört? Jedenfalls ein weiteres schönes Beispiel für das, was so schön webzweinullig mashupmäßig möglich ist. Alternativ gibt’s auch eine Open-Source-Version von Pandora mit last.fm-Integration.
Auch beeindruckend: last.fm mit seinen mittlerweile über 15 Millionen Nutzern hat einen Deal mit dem viertgrößten Musikanbieter der Welt, der Warner Music Group, ausgehandelt: In last.fm werden laut Reuters alle Musiktitel von Warners gespielt werden können.
[via Download Squad]

Internet, Musik
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