Festivalbericht San Sebastián 2018

San Sebastián 2018

Zum 24. Mal in Folge auf dem Internationalen Filmfestival von San Sebastián gewesen und es war wieder einmal ein wunderbares Festival. Der Wettbewerb war dieses Jahr zugegeben etwas mau, aber es gab wie immer auch in den vielen Nebenreihen – und in der Retrospektive zur britischen Drehbuchautorin und Regisseurin Muriel Box – noch einige Perlen zu entdecken. Gesurft hab ich nicht – obwohl die Verlockung groß, die Zeit aber nicht vorhanden war –, am Strand gewesen und im Atlantik geschwommen bin ich aber schon. Das Wetter war noch wunderschön sommerlich und verlängerte den Jahrhundertsommer in Deutschland für mich noch einmal bis Ende September. In neun Tagen habe ich 46 Filme gesehen – also 5 bis 6 pro Tag –, hier die aus meiner Sicht zehn beeindruckendsten Filme. Wie immer mit Trailer und Verlinkung in die englischsprachige Filmbeschreibung des Festivals:

1. Un día más con vida (Another Day of Life) von Raúl De la Fuente
(Spanien 2018)

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Festivalbericht Berlinale 2018

Sony-Center 2018 Das war meine 23. Berlinale. Neun Tage voller Filme. Eine Woche hab ich danach wieder gebraucht, um alles zu verarbeiten. Schwere Kost in starken Bildern. Ihr könnt euch vorstellen, wie es in meinem Schädel brummte. Dass keiner der vier deutschen Wettbewerbsfilme – die allesamt gut waren – auch nur irgendeinen Preis bekommen hat, ist sehr bedauerlich. Den Gewinnerfilm habe ich nicht gesehen, doch die Vergabe des Golden Bären an «Touch me not» ist zumindest umstritten.

Dies sind für mich persönlich die zehn besten Filme aus den 51 Werken, die ich an den eiskalten Tagen in der Bundeshauptstadt gesehen habe:
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Entwicklung computergenerierter Bilder: Goodbye Uncanny Valley

Computer-Grafik ist nur dann gut, wenn man sie als solche nicht mehr erkennt. Nachteil: wir können den Bildern nicht mehr trauen. Vorteil: der künstlerischen Umsetzung von technisch früher nicht Realisierbarem sind (fast) keine Grenzen mehr gesetzt. Zu dieser Thematik hat der Londoner CGI-Spezialist Alan Warburton einen unbedingt sehenswerten Film produziert: «Goodbye Uncanny Valley» ist ein bildgewaltiger und klug aufgebauter Streifzug durch die in der Tat erstaunliche Entwicklung computergenerierter Bilder.

Goodbye Uncanny Valley from Alan Warburton

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Festivalbericht San Sebastián 2017

In neun Tagen habe ich 43 Filme gesehen, das macht fast fünf pro Tag. Etwas weniger als im Vorjahr, doch dazu war diesmal das Wetter (bei sonnigen 26-28°) zu gut und der Strand zu oft zu verlockend. Es war natürlich trotzdem, wie immer, eine viel zu große Zahl von Filmen in so kurzer Zeit.

Ein paar Bilder hab ich ja schon von Spanien aus gebloggt. Meine Tweets zum Festival – auch mit vielen Fotos – gibt’s hier. Meine brandneue 360°-Kamera hatte ich auch dabei, dazu wird’s aber einen gesonderten Artikel geben. Vorneweg schon mal eine 360°-Aufnahme meines Lieblingskinos, des Teatro Victoria Eugenia. Bitte unbedingt rein klicken und mit der Maus in alle Richtungen bewegen und zoomen, schaut euch die Decke an und den roten Samtvorhang vor der Leinwand. Ein Traum von Kino:
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Gruß aus San Sebastián

Eine kurze Zwischenmeldung mitten aus dem Festivalgeschehen. 2017 ist ein guter Kinojahrgang, bereits 30 Filme gesehen, darunter etliche bemerkenswerte, mein Bericht folgt wie immer eine Woche nach Ende des Festivals. Traumhaftes Wetter, genieße es im Atlantik zu schwimmen, nette Menschen wieder zu treffen (bin zum 23. Mal hier). Und dass man hier in Donostia gut essen (und guten Wein trinken) kann, dürfte auch hinlänglich bekannt sein. Als kleinen Zwischeneindruck aus San Sebastián poste ich schon mal drei Bilder zur Ansicht, weitere Fotos samt Statusmeldungen gibt‘s wie immer täglich auf Twitter, Instagram und Facebook.
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Faszinierende Doku: Human – Die Menschheit

Human - Die Menschheit

Human - Die Menschheit Lange hat mich ein Dokumentarfilm nicht mehr so sehr bewegt wie «Human – Die Menschheit» von Yann Arthus-Bertrand. Der französische Regisseur hat sage und schreibe 2.000 Interviews mit Menschen aus der ganzen Welt geführt, die aus ihrem Leben erzählen. Man sieht dabei immer das Gesicht dieser Menschen in Nahaufnahme, vor dunklem Hintergrund. Und während der Blick des Zuschauers auf die Details dieser so unterschiedlichen Gesichter aus über 60 verschiedenen Ländern fällt, hört man sie in ihrer jeweiligen Originalsprache reden und liest die neben ihren Konterfeis stehenden Untertitel.
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Kubanische Filmreihe im 3001 Kino

Im Dezember war ich ja auf dem Internationalen Festival des Lateinamerikanischen Kinos in Havanna (hier mein Festivalbericht). Einige der dort gezeigten Filme sind nun vom 16. – 21. Mai 2017 in Hamburg zu sehen. Ich kann sie durch die Bank empfehlen. Also schaut euch mal das Programm an, klickt in die Trailer, zückt eure Kalender und notiert euch die Termine der Filme, die euch zusagen:

Das 3001 Kino kündigt das Festival Cine Cubano mit diesen Worten an:

Wir freuen uns auf interessante Filmtage mit Ihnen und unseren Gästen aus Kuba! Kuba ist aus der Welt des Jazz nicht mehr wegzudenken. Die hochkarätigen Musikfilme „Playing Lecuona“ und „Cubajazz“ sind ein klares Muss für Musikliebhaber. Luis Alberto García, „das Gesicht des kubanischen Kinos“,wird bei uns den Episodenfilm Espejuelos Oscuros vorstellen, der sich unterschiedliche Momente der kubanischen Geschichte unterhaltsam, aber sehr offen vorknöpft.

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