Urbanes Mixtape von blog.rebellen.info

blog.rebellen.info presents: Urban Netaudio Mixtape Vol.1blog.rebellen.info presents: Urban Netaudio Mixtape Vol.1
pEtEr hat rebellisch gute Musik zusammengestellt und bietet sie euren Ohren zum Hören und euren Rechnern zum Download an. Diese urbane Compilation (die sicherlich auch auf dem Land gut zu hören ist) werde ich alsbald auf meinem Palm immer hörbar mit mir herumtragen. Alle Infos auf blog.rebellen.info, Download dort als mp3, die einzelnen Titel und Interpreten sind zusätzlich verlinkt und laden zu weiteren Entdeckungen ein. Man beachte Titel Nummer 17. 😉

Danke, pEtEr, für diese klasse zUsAmMeNsTeLlUnG.

Musik

55 Jahre ¡Bienvenido, Mister Marshall!

Einer der ganz großen, also wirklich und wahrhaftig großen spanischen Regisseure, Luis García Berlanga (86), wird heute in Spanien mit einer Hommage in der Academia de Cine, der Spanischen Filmakademie, geehrt. Anlass ist der 55. (!) Geburtstag seines Filmes «¡Bienvenido, Mister Marshall!», neben seinem Meisterwerk «El verdugo» (Der Henker) für mich einer der besten spanischen Filmklassiker.

In diesem Filmausschnitt (mit leider sehr schlechtem Ton und Bild, doch um eine Vorstellung von dem Film zu bekommen, lohnt trotzdem der Blick in das kurze Video) sieht man zunächst eine Parodie auf die nichtssagenden Reden von Franco: Der Bürgermeister des kleinen kastilischen Dorfes Villar del Río (gespielt von meinem Lieblingsschauspieler Pepe Isbert) kommt auf den Balkon des Rathauses und spricht in herrlich nichtssagenden Redundanzen zu seinen Dorfbewohnern. Wer die bedauerlicherweise üble Bild- und Tonqualität des YouTube-Videos erträgt, wird im Anschluss (ab 2″35) mit einer genialen Szene aus dem Film belohnt, in der el alcalde (der Bürgermeister) träumt, er wäre der Held in einem Western. Die Saloon-Szene ist unter anderem deshalb so genial, weil die agierenden Personen in des Bürgermeisters Traum ein erfundenes Englisch reden. Das ist wirklich ur-komisch. Überhaupt ist der ganze Film, der ja eine Parodie auf die Träume der Spanier im Rahmen des Marshall-Planes darstellt, ein exzellentes Stück politischer Humor, auch und gerade nach 55 Jahren.
Doch seht selbst:


Direktlink YouTube

Die spanische Tageszeitung El País lässt Luis García Berlanga zur Feier des Tages in einem Artikel zurückblicken und zu Wort kommen:
«Viví la Guerra Civil como si fueran unas largas vacaciones» (Ich habe den Bürgerkrieg wie die großen Ferien erlebt):

La viví maravillosamente, si se puede decir así. Había persecuciones, muertes, pero, fíjate, en medio de aquel caos yo sentía que estaba viviendo unas largas vacaciones. Descubrí qué eran los amigos, aprendí a encontrar felicidad en los libros…

Ein kleines persönliches Recherche-Erlebnis hatte ich eben, als ich nach verlinkbaren deutschen Infos zum Film «¡Bienvenido, Mister Marshall!» gesucht hatte: Platz 1 in Google für eine Suche nach „Bienvenido Mr.Marshall“ ist eine Seite, die ich 1998, also vor neun Jahren, als Mitarbeiter von Prof. Neuschäfer am hispanistischen Lehrstuhl der Uni Saarbrücken erstellt hatte. Wir hatten damals mit dem Filmhaus Saarbrücken eine spanische Filmreihe organisiert (ähnlich der letzte Woche hier vorgestellten) und ich habe mit dem Netscape Composer in der damaligen Version Netscape 4.06 (einem Hilfsprogramm, das es bei dem Browser gab, um Webseiten zu erstellen) die Filmprogrammseiten erstellt und sie stehen immer noch im Netz. Ein nostalgischer Blick in den Quellcode bringt den Beweis:

Quellcodeschnipsel Spanische Filmreihe - Hispanistik Uni Saarbrücken

Artikel, Kino, Spanisch, Video

Tagesspiegel über Hamburg vs. Berlin Blog

Hamburg vs. Berlin - Das Blog von Sven Dietrich
Gestern hab ich Sven noch für sein Statement zu Wandsbek gelobt, heute lobt ihn der Tagesspiegel und stellt sein Blog «Hamburg vs. Berlin» in einem netten Artikel vor: «Match der Metropolen».

Welche Großstadt hat mehr zu bieten: Hamburg oder Berlin? Ein Blogger sucht mit ungewöhnlichen Vergleichen nach einer Antwort

Update 10:10 Uhr: Wie der Artikel in der Printversion ausschaut, ist bei Sven zu sehen, dort natürlich auch gleich mit einem Vergleich der hanse- und bundesstädtischen Zeitungslandschaft. Wer der heutige Gewinner im Städtevergleich ist, könnt ihr euch ja denken – oder nachlesen: «Tageszeitungen Hamburg vs. Berlin».

[via twitter svensonsan]

Artikel, Hamburg

Mobiles OpenSource-Betriebssystem Android

Mobiles Internet wird das Thema der nächsten Jahre werden, ich denke, das ist allen klar. Davon konnte ich mich auch in der letzten Woche bei den interessanten Vorträgen auf dem World Usability Day 2007 hier in Hamburg überzeugen. Der iPhone-Hype zeigt aber auch, dass dies noch ein unheimlich teurer Spaß ist, und man sich zu überteuerten Tarifen an einen Anbieter binden muss, was für viele (mich eingeschlossen) ein absolutes No-Go ist. Dass das nicht so bleiben muss, zeigen die Pläne für ein mobiles OpenSource-Betriebssystem, das auf Linux aufbaut und das den hübschen Namen Android trägt.

Wie so etwas dann auf dem Handy aussehen wird, kann man eindrucksvoll in dieser Präsentation sehen (Einleitung durch Google-Mitgründer Sergey Brin):


Direktlink YouTube

Die Frage, ob Google sich über diese Hintertür das mobile Internet sichern möchte, versucht Niels Boeing in seinem Artikel «Der gute Androide» auf Technology Review zu beantworten; um es vorwegzunehmen, er teilt diese Befürchtung nicht.

Ein extrem spannendes Thema. Noch bin ich mit meinem Palm TX und einem einwandfrei funktionierenden Opera Mini-Browser mobil ganz zufrieden (wie man diesen genialen mobilen Browser für den Palm TX optimal einrichtet, wird übrigens hier gut beschrieben), aber so etwas wie Android würde mich natürlich auch interessieren.

Weitere Artikel zum Thema:

Internet, Software

Unfassbare und unmenschliche Abschiebung in Berlin

Diesen Text lesen zu müssen, macht einen fassungslos:

Was schenkt man jemand, der nur ein Standardfluggepäck zur Verfügung hat, um 15 Jahre Leben in ein fremd gewordenes Land mitzunehmen? Sicherlich keinen dicken Bildband von Berlin.

Dies und das ist der Hintergrund. Am Freitag habe ich mich für meine Volksvertreter geschämt, die mit der Entscheidung zur Vorratsdatenspeicherung demokratische Grundrechte mit Füßen treten. Heute schäme ich mich für die Berliner Ausländerbehörde.

Mann, mann, mann. Was sind das für Menschen, die so handeln können? Wie kommen die noch mit sich selbst klar?

[via Rob-Log]

Politik

(Vor-)Weihnachtszeit ist Blog-Wichtelzeit

Es gibt drei gute Gründe für diesen Artikel:

  • 1. Gestern fiel hier im Hamburg der erste Schnee, und in Berlin, wo am Samstag schon die ersten Flocken niedergingen,
  • – und das ist der 2. Grund – verkündet Herr Exit bereits: «Es ist Weihnacht» und
  • 3. hat Adlerauge Frau Jekylla, die wahrscheinlich neben mir die einzige ist, die in der rechten Spalte dieses Blogs die Rubrik „Vor einem Jahr“ verfolgt, vorgestern den Artikel Wichtliste zum Blogwichteln entdeckt, in dem ich eben vor genau einem Jahr die Blogwichtelaktion von Herrn Hollemann vorgestellt hatte.

Blogwichtelzwerge
Foto: Gestaltbar | photocase

Und genau das möchte ich nun wieder tun und alle interessierten Leserinnen und Leser von Text & Blog dazu einladen, sich bei Herrn Hollemann für die Blogwichtelliste 2007 anzumelden. Bis zum 23.11.2007 sammelt er die Teilnehmer und lost dann Blogs zu, für die man innerhalb einer Woche einen Gastbeitrag als Wichtelgeschenk schreibt und andererseits übermittelt er einem seinen Gastwichtelbeitrag aus dem illustren Kreis der Teilnehmer.

Ich kann aus meiner Erfahrung der Teilnahme im Vorjahr nur sagen, dass das eine Menge Spaß macht, und man lernt dabei einige neue interessante Blogs kennen. Ich hatte mich zum Beispiel über diesen schönen Beitrag eines mir bis heute unbekannten Autoren freuen dürfen: «Beitrag vom unbekannten Blogwichtel».

Wer Lust hat bei den Blogwichteln 2007 mitzumachen, kann sich bis zum 23.11.2007, oder am besten sofort, hier anmelden. Ich würde mich freuen, wenn neben Frau Jekylla, die sich natürlich gleich bei Herrn Hollemann eingetragen hat, noch weitere Leser von Text & Blog mitwichteln würden.

Internet, Literatur

Google – mein bester Freund?

Marissa Mayer
Ausschnitt aus einem Foto von Arsène Saheurs|blick.ch
Marissa Mayer (32), Google-Forschungs-Chefin:

Google soll mit der Zeit Ihr bester Freund werden, der Sie genau kennt und Ihnen stetig Vorschläge macht, die Ihren persönlichen Wünschen entsprechen.

Google leistet ohne Frage große Dienste und ist nicht umsonst weltweit die Suchmaschine Nummer eins und ein Medienunternehmen, das zusehends Bedeutung in vielen Bereichen des Internets und des persönlichen Umgangs mit dem Netz gewinnt. Aber ich bin mir nicht so sicher, ob ich möchte, dass mein bester Freund ein Suchmaschinenunternehmen ist. Was Marissa Mayer noch so zur Google-Philosophie sagt, warum Google den Europa-Standort Zürich massiv ausbaut und dass «Search» die Wissenschaft der nächsten Jahrhunderte sein wird, ist nachzulesen im Interview mit blick.ch.

[via B-Seite]

Artikel, Internet, Software
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