Wahlplakate entscheidend für die Bürgerschaftswahl?

Video: Wie kommen die Hamburger Wahlplakate an.
Was die Hamburgerinnen und Hamburger von den Wahlplakaten zur Bürgerschaftswahl halten – wenn sie diese nicht lustig zerschnippeln 😉 – zeigt dieser kurze Videobericht, den WatchBerlin für DIE ZEIT produziert hat.

Ich finde bis auf wenige Ausnahmen die Plakate nicht besonders gelungen. Würde mich auch nie von ihnen in meiner Wahlentscheidung beeinflussen lassen. Wenn, dann höchstens negativ, wenn ich sie besonders abstoßend finde.

Foto, Hamburg, Politik

Interne Anleitungsseite für WordPress-Blogs mit WP Instructions

Einbau einer Anleitungsseite mit WP-Instructions Wer schon einmal ein Weblog eingerichtet hat, das gemeinsam mit mehreren Personen genutzt werden soll, kennt die Situation: Informationen zum Blog (etwa was das Schreiben der Artikel oder den Umgang mit eingebauten Erweiterungen betrifft) sollen möglichst so zur Verfügung gestellt werden, dass sie für alle Blogautoren jederzeit aufrufbar sind. Man könnte natürlich ein Wiki einrichten, allen Mitgliedern des Redaktionsteams die Adresse mitteilen und die Infos im Wiki zusammentragen, aber es gibt auch die elegante Möglichkeit im Administrationsbereich des Blogs (also dort, wo sich alle eh schon befinden, wenn sie gerade einen Blogartikel schreiben) eine Anleitungsseite einzurichten, die zentral alle Infos rund ums Blog beinhaltet.

Dies ist ganz leicht umzusetzen mit der WordPress-Erweiterung WP-Instructions. Herunterladen, ins Plugin-Verzeichnis kopieren und im Admin-Tool aktivieren. In eine txt-Datei schreibt man seine Infos mit HTML-Befehlen und fertig. Sehr praktisch. Wer sich an dem englischsprachigen Eintrag „Instructions“ im Admin-Menu stört, ersetzt in Zeile 21 der Datei wp_instructions.php (nach add_menu_page(‚WP Instructions‘) ‚Instructions‚ einfach durch ‚Anleitung‚ und gut ist.

Software

Beispiel für Web 2.0-Strategie Obamas

Es ist nur ein kleines Beispiel, doch es zeigt eindrücklich, was die Netzkampagne von Barack Obama so enorm erfolgreich macht: Kritik wird offen angegangen und mit den Mitteln des Internets bekämpft:

Die Anhänger von Hillary Clinton und John McCain werfen beide Barack Obama vor, er böte nur Allgemeinplätze und leere Projektionsflächen an, ohne konrete Details seiner beabsichtigten Politik zu benennen. Sie vermissen die specifics. Das Obama-Team nimmt das auf, produziert flott ein kleines Video, bringt es im Obama-Blog und über YouTube & Co in den viralen Umlauf und entgegnet dem Vorwurf zu wenig Konkretes zu bieten durch Hinweis auf das im Netz downloadbare «Change policy book», das auf 64 Seiten die gewünschten specifics aufführe:


Direktlink YouTube

So macht man das. Und es kommt offensichtlich an.

Übrigens meldet CNN soeben unter Berufung auf zwei demokratische Quellen, dass auch die Transportarbeitergewerkschaft Teamsters Union (mit 1,4 Mio. Mitgliedern eine der wichtigsten Gewerkschaften des Landes) die Wahl Obamas empfehlen wird. Das holt Clinton nicht mehr auf. Oder wie ein Kommentator des Political Tickers von CNN so schön schreibt:

Too many holes to stop the sinking ship now Hillary.
(Matthew, February 20th, 2008 1:11 pm ET)

Internet, Politik

Diskret direkt auf die Mailbox durchwählen

Das wusste ich bisher noch nicht: Man kann unter Verwendung einer bestimmten Vorwahl direkt auf Handy-Mailboxen sprechen, ohne dass das angerufene Handy klingelt. Könnte ja in bestimmten Sonderfällen mal ganz praktisch sein. akademie.de weiß mehr:

Sämtliche Netzbetreiber bieten mittlerweile eine spezielle Mailbox-Vorwahl an, über die Sie direkt mit dem Anrufbeantworter eines Teilnehmers verbunden werden, ohne dass es zuvor am Handy klingelt. Die einzelnen Spezialvorwahlen im Überblick:
* T-Mobile: 13 * O2: 33 * Vodafone: 50 * E-Plus: 99

Mehr Handy-Diskretion durch Mailbox-Durchwahl – Online lernen bei akademie.de

Allgemeines

Treppenhaus als begehbares Bücherregal

Treppenhaus als Bücherregal Das nenne ich mal eine praktische Lösung um auf engstem Wohnraum eine Menge Bücher unter zu bringen: Das enge Treppenhaus einer Londoner Wohnung wurde von pfiffigen Innenarchitekten (Levitate) kurzerhand zum begehbaren Bücherregal umfunktioniert. Das us-amerikanische Inneneinrichtungs-Blog «Apartment Therapy» hat, nachdem es ein äußerst geniales von den beiden Österreichern Veronika und Sebastian bewohntes Apartment in einem Gebäude von 1898 vorgestellt hat, nochmals mit ausführlichem Fotomaterial und Berichten auf diese kluge Lösung zum Verstauen von Büchern hingewiesen. Very charming.

[via Cory Doctorow, Boing Boing]

Foto, Literatur

Hamburger Wahlplakatepuzzle

Gestern Abend habe ich ja in twitter schon auf den ZEIT-Artikel «Obama online, Ole offline» hingewiesen, in dem der Hamburger Wahlkampf mit dem US-Vorwahlkampf verglichen wird:

Im US-Wahlkampf spielt das Internet eine zentrale, in Hamburg so gut wie keine Rolle. Deutsche Politiker lieben immer noch eher Plakatwände.

Fock in NaumannNaumann in FockNaumann in Goetsch
(Plakate-Collagen auf Klick in groß)

Heute Morgen habe ich dann auf dem Weg zur Arbeit in der Stabi folgende Erkenntnis gewinnen können: Wenn der Wahlkampf in Hamburg schon so wenig im Netz stattfindet, und wenn von Web 2.0 in Sachen Meinungsbildung über die Zusammensetzung der neuen Hamburger Bürgerschaft nicht die Rede sein kann, wenn also dieser Wahlkampf – wie in der ZEIT trefflich beschrieben – nur über Wahlplakate stattfindet, dann nehmen sich die Interaktionswilligen eben diese Wahlplakate vor und üben sich statt im Mitmachweb im Mitmachplakatepuzzle und tauschen ein wenig die Gesichter aus: FockVom Hamburger FDP-Spitzenkandidaten Hinnerk Fock und seinen Plakaten am Alsterufer war ja hier schon mal die Rede in Naumann, Naumann in Fock und Naumann in GoetschChrista Goetsch ist die Spitzenkandidatin der Grünen in Hamburg (siehe Portrait NDR).

Hamburg, Politik

Fidel Castro geht, Probleme bleiben

Fidel Castro - Ausschnitt aus Foto von 2003
Foto: Wikipedia (Ausschnitt)

De facto war er es eh schon nicht mehr, doch mit dem heutigen Tag kündigt Fidel Castro (81) auch offiziell den Rücktritt vom Amt des Staatschefs von Kuba an. In seinem in der Online-Ausgabe der kommunistischen Parteizeitung Granma veröffentlichten Abschied kündigt er an, dass er mit schriftlich formulierten Gedanken („Reflexiones del compañero Fidel“) weiter Stellung zu politischen Themen beziehen wird:

No me despido de ustedes. Deseo solo combatir como un soldado de las ideas. Seguiré escribiendo bajo el título „Reflexiones del compañero Fidel“. Será un arma más del arsenal con la cual se podrá contar. Tal vez mi voz se escuche. Seré cuidadoso.

Ein Abgang nach 49 Jahren. Für die meisten Kubaner jedoch viel zu spät. Und die Tatsache, dass nun der 76-jährige Bruder Fidels, Raúl Castro, wohl auch offiziell Staatschef sein wird, dürfte wohl wenig an der Situation in Kuba ändern.

Artikel zum Thema:

Politik, Spanisch
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