Ich & Ich – Stark
Und du glaubst ich bin stark und ich kenn‘ den Weg?
Nach Vom selben Stern schon wieder so ein starker Titel von Ich & Ich.
Und du glaubst ich bin stark und ich kenn‘ den Weg?
Nach Vom selben Stern schon wieder so ein starker Titel von Ich & Ich.
Ok, auf dem Bild bin ich nicht ganz korrekt getroffen, aber wenn es heißt «Cuba must survive» unterschreibe ich das natürlich und habe dem jungen kubanischen Maler auch eine Kleinigkeit dafür gezahlt, der mich auf der Plaza Vieja letzte Woche in Havanna gezeichnet hat. Damit überlebt Kuba zwar noch nicht, und es ist auch nicht mehr als die bescheidene Geste eine Kuba-Besuchers, der natürlich in einer Woche Arbeitsaufenthalt keinen korrekten Einblick in das Land bekommen kann. Aber, da so viele mich nach meinen Eindrücken fragen, möchte ich versuchen sie hier wieder zu geben. …

Als ich vor drei Jahren von Saarbrücken nach Hamburg gezogen war, spielte mein FCS noch in Liga zwo und Pauli kickte in der Regionalliga. Natürlich hoffte ich 2005, dass Pauli aufsteigen würde, damit ich meinen FCS hier in der Hansestadt würde spielen sehen. Es kam alles anders. In jedem Jahr, seit ich hier in Hamburg bin, ist Saarbrücken eine Liga weiter nach unten abgestiegen. Momentan sind sie in Liga 4, der Oberliga-Südwest. Während Pauli letztes Jahr in Liga zwei aufgestiegen ist und die Zweitligazugehörigkeit gestern Abend mit dem wunderschönen 4:2-Heimspielsieg gegen Aue gesichert hat, kämpft der ehemalige Bundesligaclub aus meiner saarländischen Heimat um die Qualifikation für die neue dreigleisige vierte Liga.
Doch zuerst zu Pauli: Was für ein Spiel gestern Abend! …
Zwei Fussballherzen in meiner Brust: Pauli und FCSWeiterlesen »
Direktlink YouTube
Inkasso-Henry zeigt den Kiez, und zeigt quasi, wo noch alles gezeigt wird. Sehenswert.
[via bosch/twitter bzw. Testspiel]

(Más fotos en Sevenload, también como Slideshow)
Die Eindrücke aus Kuba sind so mannigfaltig, das lässt sich gar nicht alles in einen Artikel packen. Ich werde das folglich aufteilen, und beginne – leicht zeitverzögert, da ich arbeitstechnisch direkt nach Rückkehr aus Kuba stark eingebunden war – mit dem größten Friedhof Amerikas, dem unfassbar großen Cementerio Cristóbal Colón in La Habana. Eine Million Bestattungen gab es bereits auf diesem Friedhof. Er verfügt über 20 km Straßennetz, das ich gefühlt komplett erwandert habe; bei karibischer Hitze, zwischen schneeweißen Engeln und palastartigen Grabstätten. Einige wenige Bilder gibt es hier im Artikel, weitere im Album bei Sevenload, am besten als Slideshow zu betrachten.
…
Amerikas größter Friedhof: Cementerio Cristóbal ColónWeiterlesen »

Screenshot meines heutigen Twets (= Meldung auf Twitter) zum 1. Mai.
Genau heute vor drei Jahren bin ich von Saarbrücken nach Hamburg gezogen. Ich war damals in Alt-Saarbrücken in der Dellengartenstraße, wo ich 18 Jahre lang gelebt hatte und meine Wohnung fertig für den Umzug (der Ende Mai 2005 stattfand) verpackt hatte, in meinen Golf gestiegen und in die Bernadottestraße nach Ottensen gefahren. Um dort mein Zwischenquartier zu beziehen, und um am 2. Mai meine neue Arbeitsstelle in der Stabi Hamburg anzutreten und um Ende Mai 2005 meine neue Wohnung in Wandsbek zu beziehen, wo ich immer noch froh und glücklich wohne, hier im schönen Lengerckestieg, am lauschigen Ufer der Wandse. Unvergessen der Abschied, den mir damals die Saarbrücker Freunde bescherten, die auch größtenteils mittlerweile schon alle hier zu Besuch waren.
Die Verbundenheit zur saarländischen Heimat zeigt sich aber beispielsweise auch darin, dass Volker Schütz mir heute morgen berichtete, dass ein von mir eingereichtes Foto vom Hamburger Jungfernstieg in der gestern eröffneten Fotoausstellung im alten Speichersilo am Saarbrücker Osthafen (ich berichtete) zu sehen ist.
Kubaberichterstattung folgt und ist in Vorbereitung. Der erste Teil erscheint womöglich schon heute Abend. Ich arbeite unter anderem noch an einer technischen Lösung für die Fotopräsentation.


Ich bin heute Abend aus Kuba zurückgekommen. Mit dem Koffer voller Impressionen, Bildern auf der Speicherkarte, dem Notebook und im Kopf. Ausführlichere Berichte folgen später, vorab schon mal zwei weitere Fotos, die zeigen, dass die Kubaner ihre Autos gerne himmelblau und ihre Häuser teilweise bunt anstreichen.

Zum ersten Mal seit meiner Ankunft in Havanna letzten Sonntag bin ich nun auch im Internet. Im Hotel kann man für 8 Kubanische Pesos (etwas mehr als 5 Euro) die Stunde im Schneckentempo online gehen. In Kuba gibt es keine Breitbandverbindung, das Embargo der USA lässt Kuba leider nicht am Glasfaseranschluss partizipieren. Eine von vielen Begebenheiten hier auf der Insel, die einen nur den Kopf schütteln lassen.
La Habana ist eine höchst beeindruckende, wunderschöne Stadt. Durch viele kubanische Filme und Erzählungen von Freunden wusste ich das ja auch schon, aber SO beeindruckend hätte ich es mir nicht vorgestellt.
Der Kongress „Info 2008“ war sehr interessant und ging heute zu Ende. Es ist spannend zu sehen, wie weit die lateinamerikanischen Bibliotheken, speziell die kubanischen, beim Thema Web 2.0 sind, bzw. wie weit sie ob der widrigen technischen Bedingungen noch davon entfernt sind, dass kollaborative Möglichkeiten von der Bevölkerung wahr genommen werden. Mein Vortrag am Mittwoch hat einigermaßen gut geklappt, auch wenn ich nicht 100%ig zufrieden war. Immerhin hab ich ’ne halbe Stunde auf spanisch vorgetragen und hatte das Gefühl, das interessierte Fachpublikum konnte meinen Ausführungen folgen.
Sonntag-Abend (kubanischer Zeit) geht’s zurück nach Deutschland, nach drei Flügen (über Paris & München) werde ich am Montag-Nachmittag in Hamburg landen. Bis dahin liebe Grüße an meine Leser aus La Habana, der Stadt, in der die Schulklassen in Reih und Glied in Uniform durch die Straßen geführt werden und in der lustige Stelzengruppen ein buntes Straßentheater bilden, wie die Fotos zeigen.
