Helmut Schmidt bei Maischberger – 20.5.08

Da momentan unheimlich viele Menschen in Google und anderen Suchmaschinen Maischberger Schmidt eingeben (und auf diesen Artikel von mir gelangen), gehe ich davon aus, dass sie die gestrige Ausgabe von Menschen bei Maischberger sehen wollen, und biete hier eine kleine Service-Information:

Die Wiederholungstermine der Sendung sind
Mittwoch, 21. Mai, 9.35 Uhr (MDR) – also jetzt! – oder
Samstag, 24. Mai, 23.45 Uhr (3sat)

Desweiteren ist zu vermuten, dass die Sendung alsbald auch online zu sehen sein wird, und zwar in der ARD-Mediathek. [Update: Jetzt auch in der Mediathek zu sehen.]

Zwei kurze Ausschnitte der gestrigen Sendung, die gut war, gibt’s bei YouTube:


Direktlink YouTube


Direktlink YouTube

Politik, TV

Ausgaben der Kneipenbesucher in Deutschland

Symbolbild: Flasche Bier
Foto: Daniel Altherr, Photocase.

Was meint ihr wohl, wird in Deutschland pro Kneipenbesuch im Schnitt ausgegeben? Das internationale Marktforschungsinst. CHD Expert, aus Scheeßel bei Hamburg, hat’s untersucht. Die Antwort erfahrt ihr entweder durch einen Blick auf die FußnoteBitte mal kurz auf den Kopf stellen: bızɹǝıʌpunıǝʍz oɹnǝ uɥǝz . Na, habt ihr richtig geraten? oder durch einen Klick auf die berichtende Quelle, die den schönen Namen Gastgewerbe Gedankensplitter trägt.

[via Basic Thinking]

Allgemeines

Gelungenes BibCamp mit Input für die Zukunft

BibCamp: Übersicht Panels 2. Tag Das BibCamp in Potsdam und Berlin war ein voller Erfolg. Hoch professionell organisiert (Vielen Dank nochmal ans Orga-Team!) und durch das hohe Interesse und durch die engagierten Beiträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer gelungenen Veranstaltung geworden.

Wie über das BibCamp getwittert wurde, lässt sich bei Terraminds nachlesen (Danke Lambert, für den Tipp). Fotos sind bei Flickr mit bibcamp verschlagwortet. Selbst das BibCamp-Maskottchen, BiberWarum ausgerechnet ein Biber zum Maskottchen des Bibcamps wurde, habe ich auf Twitter erklärt Hrst, hat seinen eigenen Tag bei Flickr. Weitere Fotos auch bei Hanschristian Hobohm.

Die behandelten Themen sind im BibCamp-Wiki aufgeführt. Die wenigen Folien, die es gab, werden sicher dort noch hoch geladen. Weiterführende Links werden noch eingearbeitet.

Ich hätte nicht gedacht, dass eine auch als BarCamp bekannte Unkonferenz so gut funktionieren könnte. Besonders interessant fand ich die von vielen Teilnehmern geschilderte Problematik, wie schwer es offensichtlich immer noch ist, die Kolleginnen und Kollegen in den Bibliotheken von der Bedeutung und Effizienz der alltäglichen Arbeit im Web 2.0-Umfeld zu überzeugen. Gemeinsam haben wir darüber gesprochen, und uns ermutigende Beispiele geschildert, wie darauf reagiert werden kann.

Enttäuschend auf dem BibCamp war für mich alleine die Ignoranz einiger (zum Glück weniger) Stimmen gegenüber der Arbeit der Virtuellen Fachbibliotheken, die offensichtlich von dieser Minderheit alle über einen Kamm geschert werden. Ich habe versucht in den Diskussionen deutlich zu machen, dass eine Pauschalkritik an den ViFas meines Erachtens nicht angebracht ist und habe konkret anhand des Beispieles von cibera gezeigt, wie sehr wohl mit Web 2.0-Modulen (etwa des ciberaBlogs) die Arbeit einer Virtuellen Fachbibliothek angereichert und weiter bekannt gemacht werden kann. Der Zuspruch, den das noch junge ciberaBlog momentan bereits erfährt, bestätigt mich darin. Und wenn es mir noch gelingen sollte, dass der eine oder die andere Bibliotheks- oder Hispanistikkollege/-in bei den Stichworten Blogs, Wikis, RSS-Feeds nicht mehr mit einem „Für so etwas habe ich doch gar keine Zeit“ reagiert, wäre ich schon sehr froh. 😉

Lambert Heller: Wissensblogs Es passiert ja bereits viel auf diesem Feld und die Bibliotheken machen gute Fortschritte in Richtung einer partizipativen Netzarbeit. Lambert Heller hat in seinem Panel zu Wissensblogs (Update: Folien: Was können Bibliotheken für Blogger tun?) einen schönen Satz gesagt, den ich sinngemäß in einem Tweet zitiert habe:

Sacherschliessung findet in Fachblogs statt. Bibliotheken können dies bei Netzerschliessung nutzen!

Es gab so viele weitere Eindrücke und Projekte (wie etwa das Weblog der Genderbibliothek oder die Videosuchmaschine mit Inhaltserschließung yovisto), die ich mir noch näher ansehen und sicher darüber berichten werde. Mein Fazit ist jedenfalls sehr positiv und ich habe es als Bereicherung für meine weitere Arbeit empfunden, an der ersten bibliothekarischen Unkonferenz im deutschsprachigen Raum teilgenommen zu haben.

Informationskompetenz, Internet, Literatur

Berliner Bewegtbilder vom Spielplatz

Link: sevenload.com

Hab nach dem BibCamp noch einen Besuchstag bei Freunden in Berlin eingelegt. Heute morgen war ich mit Mirjam auf einem Berliner Spielplatz. Sie sagt zu mir, als ich gerade runtersteige:

Du hättest ruhig noch drauf bleiben können, Mann.

Mit Pauli-Shirt alleine auf’m Teller hab ich so ausgesehen:
Markus auf dem Drehteller

Update 22:30 Uhr: Mirjam berichtet mittlerweile auch in ihrem Blog: Eine Stunde auf dem Spielplatz.

Foto, Video

BibCamp in Berlin und Potsdam

BibCamp Berlin - Potsdam

Auf TwitterTwitter hab ich ja schon oft hier im Blog vorgestellt. Das ist ein Informationsdienst, auf dem man – begrenzt auf 140 Zeichen – via Handy oder via Internet schreibt, was man gerade tut. D.h. man beantwortet die Frage «What are you doing?». Und man selbst verfolgt den interessierten Kreis der Twitter-Nutzer, die man dort in sein Netzwerk aufnimmt. habe ich es ja schon angekündigt, doch da nicht alle hier auch meine Twitter-Meldungen verfolgen, wo ich in der Regel aktuell und spontan schreibe, was ich gerade mache, hier nochmal im Blog: Ich fahre heute Nachmittag nach Berlin, um ab morgen am zweitägigien BibCamp in Potsdam und Berlin teilzunehmen.
Das BibCamp ist bereits seit Monaten hier in der Seitenleiste des Blogs verlinkt. Was ein BibCamp ist und wer dort alles teilnimmt, lest ihr auf der Website: bibcamp.pbwiki.com.

Internet, Literatur

Google Maps jetzt auch mit Wikipedia & Fotos

Google Maps jetzt auch mit Wikipedia- und Fotolinks Die Stammleser von Text & Blog wissen, dass ich ein großer Fan von Google Maps bin. Nicht nur hier im Impressum ist es eingebunden, damit man gleich auf einen Blick sehen kann, wo ich hier in Hamburg lebe, sondern auch bei den im Blog vorgestellten Radtouren liefert Google Maps (dank Radfahr- und Arbeitskollege Hennings Kartengestaltung) die grafische Übersicht, wo genau entlang geradelt wurde.

Nun hat Google Maps ein neues praktisches Feature, genau genommen gleich zwei: Es lassen sich Fotos und Wikipedia-Artikel in die Karten einblenden. Obenstehendes Bild zeigt meine unmittelbare Umgebung mit angeklicktem Foto des Staatsarchivs. Natürlich wird auch der Wikipedia-Artikel zum Staatsarchiv angeboten und der zum Jüdischen Friedhof in Wandsbek, an dem ich mindestens zweimal täglich vorbeikomme. Die Fotos entstammen dem Bestand der geogetaggten Bilder in Panoramio.

Unter 'Mehr' man die Zusatzinfos aus Die zusätzlichen Informationen aus Wikipedia und Panoramio werden ganz einfach oben rechts in der Leiste neben der bisherigen Auswahl Karte|Satellit|Gelände im neuen Punkt „Mehr“ ausgewählt. Probiert’s doch mal aus. Eine sinnvolle Ergänzung für die eh schon praktischen Google-Karten.

[via Wikipedistik]

Foto, Informationskompetenz, Internet

Wunderschönes Wandsbek: Wiese am Mühlenteich

Liegewiese am Mühlenteich in Wandsbek Wieder einmal ein Eintrag aus der Reihe: «So schön ist es in Wandsbek». Heute: Die Liegewiese am Mühlenteich. Einer meiner Lieblingsplätze in dem – meiner Meinung nach – schönsten Stadtteil Hamburgs. Nicht mal fünf Minuten vom Lengerckestieg entfernt, kurz an der hinterm Haus vorbeifließenden WandseSiehe auch den Artikel im Hamburger Abendblatt: «Die Wandse hat viele Gesichter» entlang geradelt und schon bin ich dort. Heute auf Pfingstmontag hab ich dort wieder einmal gemütlich in der Sonne gelegen, Zeitung (FASZ) und Roman (Jonathan Franzen: Die Korrekturen, in der Übersetzung von Bettina Abarbanell) gelesen und den Tieren (Enten, Vögel, Hunde) und Menschen (klein, groß, grillend, lesend, schlafend) um mich rum zugeschaut. Ein wirklich schöner Platz, den viele Hamburger ganz sicher noch nicht einmal kennen. Vielleicht auch besser so. 😉

Foto, Hamburg
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