Golem berichtet über den Besucheranstieg nach RFID-Einführung an der Uni-Bibliothek Karlsruhe:
Um die Öffnungszeiten von Bibliotheken zu verlängern, ohne ausufernde Personalkosten verkraften zu müssen, gehen einige dazu über, die Bücher mit RFID-Modulen auszustatten und die Ausleihe und Rückgabe elektronisch vorzunehmen. Die Uni Karlsruhe setzt ein solches System seit April 2006 ein – und promt verdreifachten sich die Benutzerzahlen.
Am heutigen Freitag, 5. Januar 2007, findet in Saarbrücken die Blaue Stunde statt. Alle Max-Ophüls-Fans wissen, was das heißt. Allen anderen sei es hier nochmal erklärt:
Zehn Tage vor Beginn des 28. Filmfestivals Max Ophüls Preis startet der Kartenvorverkauf traditionell mit der „Blauen Stunde“. Am 05. Januar 2007 erhalten alle Festivalfreunde die Gelegenheit, ihren Festivalbesuch zu planen und sich die ersten Karten zu sichern. Bei der „Blauen Stunde“ werden Kurzfilme aus dem kommenden Programm präsentiert.
Weitere Infos und Termine zum 28. Ophüls-Festivals gibt es auf der Homepage des Max Ophüls Festivals.
Zur Einstimmung hier der kurze Festivalspot, der zur Zeit im Fernsehprogramm des Südwestfunks und in einigen Kinos gezeigt wird. Regie: Barbara Stepansky (Deutschland 2006, 1:15 min).
Wer in der Geschichte des wichtigsten deutschsprachigen Filmnachwuchs-Festivals stöbern möchte, kann sich die Website zur Geschichte des Max Ophüls-Festivals ansehen, die ich noch in meiner Saarbrücker Zeit als Webgestalter im Auftrag des Kommunalen Filmbüros der Landeshauptstadt Saarbrücken recherchiert und angefertigt hatte.
Schade, das E-Mail-Programm «Pegasus Mail» von David Harris wird nicht mehr weiterentwickelt. Diese traurige Nachricht habe ich soeben bei Golem vernommen:
Der bei vielen Anwendern beliebte E-Mail-Client Pegasus Mail wird nicht mehr angeboten. Eigentlich sollte die Entwicklung an der kostenlosen Software weitergehen, wenn auch in langsameren Schritten. Nun hat der Programmierer von Pegasus Mail die betreffende Webseite geschlossen und das Ende des E-Mail-Clients verkündet.
Wichtige Gedanken über die Auswirkungen von Web 2.0 auf die Datenbanktechnologie macht sich Rudolf Jansen im Magazin «Der Entwickler»:
Im Unterschied zu den „alten“ klassischen Webanwendungen zeichnen sich Web-2.0-Projekte u.a. dadurch aus, dass die bisherige Trennung zwischen dem Bereitsteller und dem Anwender der im Web zur Verfügung gestellten Daten zu großen Teilen aufgehoben ist. Es ist über Blogs, Wikis etc. inzwischen sowohl technisch einfacher, eigene Inhalte ins Web zu stellen als auch wesentlich verbreiteter, dies auch tatsächlich zu tun. Und diese Inhalte bleiben meist nicht als Dateninsel isoliert irgendwo in den dunklen Ecken des Webs verborgen, sondern werden mit den Daten anderer Anbieter neu kombiniert und so zu Informationsquellen in völlig neuen Dimensionen zusammengefügt.
Nachtrag zum gestrigen Silvesterfeiern in Saarbrücken: Beim Bleigiessen hab ich dieses kuriose Schiff gegossen. Eine große Reise für 2007 soll mir dadurch vorhergesagt werden. Könnte was dran sein…
Danke A & C & J & M für die tolle Silvesterfeier in Saarbrücken.
Das Saarland ist natürlich viel älter als 50 Jahre, aber es gehört seit heute genau 50 Jahren zur Bundesrepublik Deutschland.
So wie vor 50 Jahren Konrad Adenauer mit dem Zug ins Saarland einfuhr, kommt heute Angela Merkel mit dem ICE ins jüngste alte Bundesland (nachdem sie es vor kurzem noch zur Bundesraucherecke ausrufen wollte, wie Text & Blog berichtete).
Zur Feier des Tages ein kleiner Info-Überblick:
Fast ein Jahrzehnt lang hatte das Saarland nach dem Krieg einen teilautonomen Status – mit eigener Verfassung, einer blau-weiß-roten Flagge und einer 36-köpfigen Olympiamannschaft.
Die „Post Och Inrikes Tidningar“ ist wohl die älteste Tageszeitung der Welt. Das schwedische Amtsblatt (siehe auch Wikipedia-Artikel) erscheint seit 1645 und stellt zum 01.01.2007 die Druckausgabe ein. Nach 362 Jahren erscheint es nur noch online. Drei Ausgaben werden täglich noch gedruckt und in der Bibliothek aufbewahrt, meldet die Financial Times Deutschland unter Berufung auf Reuters.
Die „Post Och Inrikes Tidningar“ ist die offizielle nationale Publikation für Insolvenzen, Unternehmens- und Regierungsnachrichten und seit 1645 jeden Tag erschienen. Der Weltvereinigung der Zeitungen zufolge ist es damit die älteste Zeitung.
Passend zum Thema stellt Jens Schröder auf retromedia.de im „Nekrolog 2006“ die beinahe 90 Zeitschriften (mit Titelbild der letzten Ausgabe und Publikationsinformationen) vor, die im deutschsprachigen Raum im zu Ende gehenden Jahr 2006 zum letzten Mal erschienen sind, und die im Gegensatz zum oben erwähnten „Post Och Inrikes Tidningar“ auch nicht mehr online weiterexistieren.