Qype wird europäisch

Qype wird europäisch
Qype, von der Netzwelt mal treffend als «Gelbe Seiten für schöne Plätze» bezeichnet, macht einen großen Schritt in Richtung Europa. Damit wird von Hamburg (dem Firmensitz von Qype) aus – rechtzeitig vor der deutschen Übernahme der EU-Präsidentschaft zum 01. Januar 2007 – ein wichtiges europäisches Zeichen gesetzt. Ab sofort kann man nicht nur Restaurants, Hotels, Kneipen oder Dienstleistungen aus deutschsprachigen Ländern (de|at|ch) bei Qype vorstellen und finden, sondern auch aus folgenden Ländern:
Spanien | Frankreich | Italien | Großbritannien | Niederlande | Tschechien

Bisher nutze ich Qype ja nur passiv (und schäme mich ein bisschen dafür, bis dato nur von den wirklich guten Tipps zu profitieren, ohne selbst Beiträge verfasst zu haben) und lokal (ich bin als zugezogener Hansestädter ganz begeistert von den täglich neu eintreffenden Einträgen und Tipps zu Hamburg, die ich per RSS abonniert habe). Aber das wird sich demnächst ändern, wenn ich meine Lieblingskneipe aus der Altstadt von San Sebastián auf qype.es vorstellen werde.
Das Qype-Blog zur Erweiterung Richtung Europa: «Qype goes Europe».
Mit dem Geschäftsmodell von Qype befasst sich übrigens auch ein aktueller Artikel vom 17.12.2006, erschienen in «Die Welt»: «Im Internet Dienstleister aus der Nachbarschaft finden». Diese Nachbarschaft ist nun auch eine europäische. Gut so.
[via Basic Thinking]

Hamburg, Internet, Politik

Web 2.0 im Stabi-Blog – heute: Lesezeichen online

Web 2.0-Dienste im Stabi-Blog Mister Wong & del.icio.us Immer mittwochs stellen wir im Stabi-Blog Web 2.0-Dienste vor:
heute del.icio.us und mister-wong.de als Beispiele für das Online-Abspeichern von Lesezeichen und als gemeinschaftliche Recherchetools.

Wer an verschiedenen Rechnern ins Internet geht, zum Beispiel im Büro, zuhause, in der Bibliothek oder bei Freunden, kennt das Problem: Wie kann ich meine Lesezeichen (Bookmarks/Favoriten) so abspeichern, dass ich von überall darauf zugreifen kann? Teil 3 der Stabi-Blog-Reihe zu Web 2.0 zeigt, wie’s geht.

Weiter im Stabi-Blog: «Web 2.0-Dienste, Teil 3: Lesezeichen online».

Update 21.12.06: In einem kurzen TV-Bericht wurde Mister Wong heute auf SAT.1 vorgestellt. Den gut gemachten Bericht des Magazins „17:30“ gibt es im MisterWong-Blog online zu sehen.

Informationskompetenz, Internet, Literatur

Webdesign-Tools in thePeoplesToolbox

thePeoplesToolbox Rubriken thePeoplesToolbox Webdesign-Tools im Netz gibt es mittlerweile wie Sand am Meer und jeder hat da sicher so seine Quellen. Ich bin gerade über digg auf eine gute (wenn auch noch ausbaufähige) Sammlung gestoßen, die mir wegen ihrer Personalisierungsfunktion gut gefällt: thePeoplesToolbox. Aus den Bereichen CSS, HTML, Farbwahl etc. (siehe Grafik rechts) kann man sich die persönlichen Favoriten in seiner eigenen Toolbox ablegen. Zu entdecken gibt es so praktische Tools wie das Accessibility Color Wheel (Farbauswahl unter Berücksichtigung von Barrierefreiheit) oder die Spiffy Corners (runde Ecken nur mit CSS und HTML, ganz ohne Grafiken, erzeugen). Praktisch.

Internet, Webdesign

Was lernen die Massenmedien von den Sozialen Medien?

José Luis Orihuela fasst seinen Vortrag «¿Qué están aprendiendo los medios masivos de los medios sociales?» (dt.: «Was lernen die Massenmedien von den Sozialen Medien?») auf seinem Blog eCuaderno zusammen. Er beantwortet dabei die Frage, welche der „alten“ Medien im „neuen“ Umfeld überleben werden:

Ich zitiere hier seine Punkte in deutscher Übersetzung von mir (Sprachübertragung ist schließlich mein Job ;-)):

Also, es werden die überleben, …

1. Die verstehen, dass nun auch die Nutzer Inhalte generieren
2. Die verstehen, dass die Nutzer Inhalte miteinander austauschen wollen
3. Die die Logik von Google verstehen
4. Die verstehen, was die Blogs zu erzählen haben
5. Die die Viralität verstehen
6. Die in der Lage sind, rasch zu reagieren
7. Die in der Lage sind, dort hin zu gehen, wo die Leute sind
8. Die lernen, zu verbinden
9. Die lernen, zuzuhören
10. Die lernen, mit den Nutzern zusammen zu arbeiten
11. Die lernen, Gewinne mit den Nutzern zu teilen
12. Die lernen, sich zu verändern

Den Vortrag hielt José Luis Orihuela in der Vorwoche auf dem «UCAM Media Lab 2006» (einem spanischen Kongress zum Bürgerjournalismus, mit korrektem, recht langem Untertitel: «Periodismo ciudadano Nanomedios Blogging E-negocios»). Weitere Infos und Links zum Kongress und auch zum Vortrag gibt es auf eCuaderno, dem ausgezeichneten Blog des spanischen Medienexperten.

Internet, Literatur, Spanisch

TIME – Person of the Year: Du

TIME - Person of the Year: You. Gorbatschov ist es schon gewesen, Charles Lindbergh, auch Bill Clinton, sogar Elisabeth die zweite, doch jetzt, ja jetzt liebe/r Leser/in von Text & Blog, jetzt bist du dran: Das Time Magazine hat

DICH

zur Person des Jahres 2006 gewählt.
Herzlichen Glückwunsch!
Du glaubst es nicht, dass ausgerechnet DU ausgewählt wurdest? – Dann lies selbst, warum TIME dich zur «Person of the Year» erklärt.

Das schreibt die Blogosphäre zu deiner Nominierung und in der Wikipedia kannst du nachlesen, in welcher Tradition du damit stehst. Da sind auch Einige dabei, mit denen du sicher nicht in einer Reihe genannt werden willst 😉 !
Aber trotzdem ist das eine schöne Auszeichnung, auf die du stolz sein darfst (und – wenn ich ehrlich bin – ich auch ein bisschen).

Artikel, Internet, Politik

Mileuristas auf 30 m²

Canal-Plus-Doku 'Mileuristas' Gestern hat Canal Plus España im Rahmen der Doku-Reihe «Así somos» (dt: «So sind wir») die gut gemachte Dokumentation «Mileuristas» ausgestrahlt. In der noch bis zum 24. Januar 2007 in Wiederholung auf dem spanischen Pay-TV-Sender zu sehenden Dokumentation geht es um die Generation der Spanier um die 30, die trotz guter Ausbildung und engagiertem Einsatz nicht über einen Verdienst von 1000 Euro hinauskommen.

Der in Spanien mittlerweile weit verbreitete Ausdruck «mileuristas» wurde geprägt durch einen El-País-Artikel vom letzten Jahr: «La generación de los mil euros» (dt.: «Die 1000-Euro-Generation»):

Pertenecen a la generación más preparada de la historia de España. Rondan la treintena, son universitarios y saben idiomas. Pero los bajos sueldos, la sobreabundancia de titulados y los cambios sociales les han impedido llegar a donde pensaban llegar.

Nach dem Artikel aus dem Vorjahr, legt El País in dieser Woche nach und beschreibt das nächste Problem der jungen spanischen Generation, das Wohnungsproblem: «Vivir en 30 metros».

Una cama, un baño y una cocina. Y todo en menos de 30 metros cuadrados, como muestran las cinco historias de este reportaje. Cada vez más jóvenes viven en estos minipisos en España, el país europeo donde más se construye y más difícil resulta el acceso a una vivienda digna.

«Ein Bett, ein Bad und eine Küche. Und alles auf weniger als 30 m² …» – «Así somos» wird sicher auf Canal Plus auch einen Film dazu nachliefern.

Artikel, Spanisch, TV

CSS-Layouts: Mehrspaltiges für die digitale Bohème

CSS-Layouts: Buch und Referenzkarte Das im Hochsommer von Dirk Jesse für die Weihnachtszeit angekündigte Buch CSS-Layouts (Verlags-Infos und ausführliches Probekapitel) ist tatsächlich im Dezember erschienen.

Spaltenlayout gehört seit langem zum gestalterischen Repertoire des Webdesigns. Der Wechsel vom bisherigen, tabellengestützten Layout zu einer CSS-Layout-Lösung birgt aber viele Probleme und verlangt nach konsequenter Trennung von Textauszeichnung und Präsentationslogik.

Heute ist es auch bei mir eingetroffen. Alles, was mir jetzt noch fehlt, ist die Zeit das Buch und das Konzept der mehrspaltigen Layouts (YAML) durchzuarbeiten. Aber ich hab ja bald Urlaub… Obwohl – gibt es überhaupt noch so etwas wie Urlaub für die digitale Bohème?

Literatur, Webdesign

Kiosko: virtueller spanischer Zeitungskiosk

Kiosko Nette Idee: Kiosko ist ein virtueller spanischer Zeitungskiosk, der jeden Morgen mit über 40 spanischen Tages- und Sportzeitungen „aufmacht“. Die Titelblätter werden auf Klick vergrößert und bei nochmaligem Klick wird der Besucher auf die Website des Presseorgans geleitet. Das Überfliegen der Titelblätter simuliert recht gut die Auswahl eines Blattes am Kiosk, dem Kauf in realita entspricht der 2. Klick zur Zeitungswebsite.
Es gibt ein 7-Tage-Archiv, eine Sport- und eine Humor-Sektion und eine geographische Aufteilung der Publikationen.
[via Libro de Notas]

Literatur, Spanisch
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