Erste Blogspur beim Schockwellenreiter

Der Schockwellenreiter - meine erste Spur in der Blogosphäre Vor fünf Jahren und drei Tagen hatte ich meine ersten Spuren in der Blogosphäre hinterlassen. Es war beim Schockwellenreiter. Er suchte ein Buch, vermutete es sei nicht mehr zu bekommen. Ich hatte es daraufhin über das Zentralverzeichnis der Antiquarischen Bücher (damals noch ein Geheimtipp!) gefunden und Jörg Kantel eine E-Mail geschrieben. Der aktualisierte sein Posting am 24. Juni 2002 mit den Worten:

Markus hat es gefunden!

Bis ich dann selbst ein Blog eröffnete, vergingen noch mehr als zwei Jahre. Ich hatte erstmal nur Blogs gelesen und in Blogs kommentiert. Am 1. November 2004 schrieb ich meinen allerersten Blogartikel. Na ja, ein richtiger Artikel war das nicht. Ein kurzer Hinweis auf die «Psychologie der E-Mail». Aber es war ein Anfang…

Internet

Respektvoller Abschied: Tschö Anne!


Direktlink YouTube
Abschiede sind erträglicher, wenn man darauf verweisen kann, dass es in absehbarer Zeit weitergeht. Respekt, Anne Will.
Und schön zu sehen, wie es im Blog der tagesschau ob des Abschieds von Anne menschelt: Judith Rakers und Jens Riewa machen Fotos in der Teeküche, und Anne Will kommentiert gestern am späten Abend aus dem Exil das „kaltgetränkehaltige Sommerfest“. Alles nachlesbar im tagesschau-Blogartikel: «Tschö Anne!»

TV, Video

Wie man es schafft, Hunderte von Feeds zu lesen

Nachdem ich vor ein paar Tagen auf die Übersetzung des Artikels «Zu viel anzuschauen in zu wenig Zeit» von Enrique Dans hingewiesen hatte, der das Problem der Oberflächlichkeit in Zeiten des Informationsüberflusses recht gut beschreibt, gibt es heute einen Lesetipp zum Thema: „Wie man es schafft, Hunderte von RSS-Feeds zu lesen“:

Marcel Weiß erläutert dies sehr gut nachvollziehbar und mit einer bewundernswerten Systematik in seinem Blogartikel «Wie ich über 300 Feeds lese».

Gut und nachahmenswert finde ich sein Verfahren im Lauf der Zeit Feeds in unterschiedliche Ordner, die unterschiedlichen Prioritäten entsprechen, zu verschieben, falls sich die Inhalte des Blogs oder die eigenen Prioritäten ändern, in Bezug auf eigene Qualitätsansprüche oder inhaltliche Interessen. Werde darüber nachdenken, was ich von seinem System übernehmen kann, da ich momentan immerhin auch ca. 430 Feeds (mit Bloglines) verfolge und so langsam an der Obergrenze der informationellen Belastbarkeit angelangt bin. Ich sehe das aber auch ganz entspannt und lese natürlich viel quer oder markiere Überfälliges als gelesen, wenn ich zu lange Zeit nicht dazugekommen bin, in den unterpriorisierten Ordnern den Feed-Stau abzubauen. Und rate mir jetzt bitte niemand, einfach Feeds zu löschen, das tue ich ja! Es kommen aber immer auch wieder neue dazu. Heute zum Beispiel der von Marcel Weiß ;-).

Wie geht ihr mit euren Feeds um bzw. wie kommt ihr mit der Organisation der selbigen klar?

[via mister-wong.de/user/Kossatsch/ (RSS-Feed!)]

Artikel, Informationskompetenz, Internet

Sevenload-Widget zur Fotoeinbindung in Webseiten

Wow, ich bin sehr beeindruckt: Das Fotoportal sevenload bietet seit heute seinen Nutzern mehrere verschiedene Widgets (Fotowände, Fotostapel und Slideshows) an, damit man seine Fotos auf der eigenen Homepage oder im Blog einbinden kann, so wie man das bisher nur von Flickr kannte. Aus Zeitmangel hier nur eine schnelle Vorstellung, im sevenload-Blog gibt es die Details dazu.
Zwei Beispiele zur Veranschaulichung aus meiner Fotosammlung: Einige Bilder vom Bibliothekskongress in Leipzig (Abwarten, dann seht ihr auch Else Buschheuer!): …

Foto, Literatur, Software

Planckton – das Blog der FAS-Wissenschaftsredaktion

Planckton - das Blog der Wissenschaftsredaktion der FAS Beim Frühstück der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung entnommen: Die F.A.S.-Wissenschaftsredaktion hat jetzt ein Blog. Unter planckton.de erreicht man das «Online-Café der F.A.S.-Wissenschaftsredaktion» mit den Autoren (Kürzel in Klammern): Jörg Albrecht (echt) | Vlada Menz (vmz) | Klemens Polatschek (kp) | Ulf von Rauchhaupt (uvr) | Jochen Reinecke (jr) | Jonas Siehoff (jona) | Tilman Spreckelsen (spre) und Volker Stollorz (vst).

Nach ersten Experimenten, die Leser mit an der Entstehung von Artikeln zu beteiligen (wie etwa in dem Artikel «Was ist neu am Web 2.0?», zum Hintergrund siehe auch den Artikel auf onlinejournalismus.de), ist dies der nächste (und konsequentere) Schritt einer Zeitungsredaktion in die direkte Kommunikation mit ihrer Leserschaft (und darüber hinaus!) einzutreten. Sehr schön.

Kinderkrankheiten wird man sicher schnell in den Griff bekommen (manche Links in den Artikelüberschriften oder in der Sidebar) führen jetzt noch zu den Feeds statt zu den Artikeln. Aber erste interessante Artikel gibt es schon zu lesen. Kommentieren kann man nach Anmeldung. Ok, ich denke, damit kann man leben. Schöner wär’s natürlich ohne Anmeldung.

Googlefight - 'DAS Weblog' siegt gegen 'DER Weblog' Was mich aber sehr wundert: dass eine Wissenschaftsredaktion den falschen Artikel für das Weblog wählt. Es heißt DAS Weblog und nicht DER Weblog und es wird auch nicht richtiger – was viele tun, die jetzt neu mit dem Bloggen anfangen, wenn man darauf verweist, das andere beide Möglichkeiten zulassen (da hilft es auch nichts, sich auf die alles andere als unfehlbare Duden-Redaktion zu berufen). Statt wissenschaftlichem Artikel [sic!] zu dem leidigen Thema, das bereits zur Genüge in der Blogosphäre behandelt wurde, hier ein rascher Blick auf Googlefight.

Wer doch noch mehr zum Thema «der oder das» lesen möchte: Pepilog hat das mal Anfang des Jahres deutlich (sprich mit deftigen Worten) auf den Punkt gebracht. Immerhin macht es die FAZ mit ihrem Hinweis auf das Blog besser und schreibt tatsächlich und korrekt DAS Weblog, begeht dafür aber den Riesenfehler, den Artikel mit Hinweis auf das Blog («Das eigene Weblog») nur gebührenpflichtig anzubieten. Hallo, geht’s noch? Wir machen Werbung für ein offen zugängliches Online-Angebot, lassen sie aber nur von der zahlenden Leserschaft lesen? Lernprozesse sind angesagt, die aber – da bin ich mir sicher – schnell gemeistert werden und so freue ich mich auf die Lektüre von Planckton und habe schon mal den Feed abonniert.

Internet

Flickr im Deutschlandfunk

Flickr hebt teilweise die Filter wieder auf Der Deutschlandfunk hat sich gestern in der Sendung Forschung aktuell (16:30 Uhr) der Thematik um die Zensurvorwürfe beim Fotoportal Flickr angenommen, die ich hier in meinem Beitrag «Flickr lenkt ein» schon einmal aufgegriffen habe, als ich am Donnerstag feststellen konnte, wieder alle Filter abschalten zu können, obwohl ich eine deutsche Yahoo-ID habe. Beim DLF heißt es mit leichter Vorliebe zur Alliteration:

Flackern bei Flickr – Zensurvorwürfe brachten Unmut unter den Nutzern der Fototauschbörse

Zu Wort kommen unter anderem Robert Basic und Franz Patzig. Der Beitrag ist 4 Minuten lang und kann hier angehört oder auf den Rechner geladen werden:

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2007/06/23/dlf_200706231636.mp3

[via franztoo]

Foto, Internet, Radio

Text & Blog ist auch ein saarländisches Blog

Saarschleife Warum «Text & Blog» auch ein saarländisches Blog ist, obwohl ich in Hamburg lebe und arbeite? (Und mich – ganz nebenbei gesagt – hier sehr, sehr wohl fühle!)
Das ist schnell erklärt: erstens bin ich Saarländer (so was legt man auch nach einem Umzug nicht ab – ich nenne mich ja auch gerne «Saar-Blogger im Exil») und zweitens und viel wichtiger: dieses Blog wird auch von vielen Saarländerinnen und Saarländern gelesen, worüber ich sehr glücklich bin. Und die lesen nicht nur hier, die kommentieren auch fleißig. Und wie die hier kommentieren: Die Hälfte meiner TOP 10-Kommentatoren sind Saarländer (m/w)!
Die genau vor einem Monat, am 23.5.2007, zum ersten Mal vorgestellte TOP 10 der «Text & Blog»-Kommentatoren (mit den Vormonatsplätzen in Klammern) macht dies deutlich. Die Saarländer sind mit dem schönen alte Saarwappen kenntlich gemacht, das es hier in groß zu sehen gibt:

1. (2) Carsten Saarwappen
2. (1) The Exit
3. (3) Henning
4. (6) rob
5. (4) Torsten
6. (5) Carmen Saarwappen
7. (7) Teddykrieger
8. (–) Quintus Saarwappen
9. (8) Aengelchen Saarwappen
Der 5. Saarländer in der Top 10 bin ich Saarwappen, nach abgegebenen Kommentaren zwar auf Platz eins, doch das zählt hier nicht, da der Hausherr in seinem Blog immer am meisten kommentiert.

Welche Saarländer lesen denn hier noch so mit? Ich freue mich über eure Lesens- und Lebenszeichen in den Kommentaren, die natürlich – wie immer auf «Text & Blog» – allen Leserinnen und Lesern offen stehen! Vielen Dank im Voraus für eure Rückmeldungen.

Saarland
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