Auf ein Wiedersehen in der Stabi

Auf Wiedersehen Bär Diesen kleinen Auf-Wiedersehen-Bär hat mir eine liebe Kollegin aus der Bibliothek geschenkt. Hier sitzt er auf einer Sonnenblume, mit der mich die IT-Abteilung der Stabi Hamburg zum Abschied bedacht hat. Warum Abschied? Warum Wiedersehen?

Heute war ein Tag, der mich nicht kalt gelassen hat, obwohl ich versucht habe, das niemandem zu zeigen. Ich habe heute zum vorerst letzten Mal in der Stabi Hamburg gearbeitet, wo ich seit Mai 2005 im Projekt Virtuelle Fachbibliothek cibera als wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt war. Die Förderzeit für das drittmittelfinanzierte Projekt ist erstmal ausgelaufen, ein Antrag auf Verlängerung ist in Arbeit, konnte aber noch nicht abgeschlossen werden. Ich hoffe bald in die Stabi zurückzukehren, um die Web2.0-Konzepte für das Bibliothekswesen, die ich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen entwickelt habe, umzusetzen.

Ich hätte nie gedacht, dass mir die Arbeit in der Bibliothek so viel Spaß machen würde und so spannend wär. Es ist beeindruckend vor Ort mitzuerleben, wie sich die Bibliotheken mit der immer größer werdenden Herausforderung auseinandersetzen, gigantisch wachsendes Wissen (analoges und digitales) zu archivieren und fortlaufend zur Verfügung zu stellen. Um so trauriger bin ich natürlich für diese Unterbrechung, die jetzt entsteht. Doch bin ich guten Mutes, dass unser wirklich starker Projektantrag eine gerechte Beurteilung erfährt und bewilligt wird. Und dann, ja dann gibt es ein «Wiedersehen in der Stabi».

12 Gedanken zu “Auf ein Wiedersehen in der Stabi

  1. Auch wenn es die Arbeit am Compustel erheblich behindert, ich drück Dir die Daumen, dass der Antrag seinen gerechten Weg findet und es ein Wiedersehen gibt.

    Ich nehme mal einfach so an, dass es vergebliche Mühe war es zu verbergen, dass Dich das nicht “kalt” lässt 😉

  2. Hi Markus, ich drücke dir wirklich fest die Daumen, daß euer Antrag Erfolg hat. Nebenher und bei dieser Gelegenheit: Es ist eine Wonne dein Weblog zu lesen, in puncto Stil und Themenwahl gibt es unter den deutschsprachigen Bibliobloggern nichts vergleichbares. Keep on blogging! Viele Grüße, Lambert

  3. Ja, auch von mir viel Glück. Ich hab Cibera auch gelegentlich verwendet und vor allem weiterempfohlen. Ich hoffe, der Antrag wird bewilligt und Du kannst das Projekt weiter begleiten. Oder es findet sich was noch besseres… 🙂

  4. Hallo Markus!

    Die Situation ist für dich sicherlich nicht einfach, auch wenn du dich seit einiger Zeit gedanklich darauf vorbereiten konntest.

    Ich drücke dir die Daumen, dass eine positive Entscheidung in Kürze ansteht, oder sich eben was anderes entwickelt. Ich glaube, das wichtigste ist nur, dass du wieder Klarheit hast.

    Aber Kopf hoch! Du als Steh-Auf-Männchen schaffst das schon und wir passen alle auf dich auf.

  5. Hallo Markus!
    Sonja und ich drücken Dir auch die Daumen. Wir wünschen Dir eine baldige neue (alte) Arbeitsstelle. Da Du die letzte so besonders gelobt hast können wir nur mit Dir hoffen, dass es nicht gar so lange dauert und du in der verbleibenden Zeit noch einige weitere interessante Themen für Dein Blog findest. Auf Deine Power kann eigentlich niemand verzichten. Gruß von Deinem Bruder aus Altenwald.

  6. Hallo Markus,
    die Köllerbacher halten dir ganz fest die Daumen, dass über den DFG-Antrag möglichst bald positiv entschieden wird und du mit deiner alten Arbeit neu weitermachen kannst.
    Kopf hoch und toi, toi, toi.

  7. Herr Markus!

    Ich drücke natürlich auch ganz ganz fest die Daumen. Eigentlich bin ich fest davon überzeugt, dass sie deinen Vertrag im Herbst verlängern werden. Bis dahin Kopf hoch und lass dich nicht zu sehr von den Gedanken quälen!
    Was auch immer passiert, wir sind für dich da und werden dich unterstützen! 😉

  8. Auch ganz FFO und SO36 und ich natürlich im Besonderen drücken ganz doll die Daumen!

    Und falls doch eine Tür zufällt, geht immer eine andere auf, die man vorher noch nicht gesehen hat. Wer weiß, was sich in der Zwischenzeit alles entwickelt? In welche Richtung auch immer die Reise geht – sie wird dich an neue Ziele führen. Ob in der Stabi oder anderswo…

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