FCS-Fanradio berichtet live über die Partien des 1. FC Saarbrücken

FCS-Fanradio

Logo des FCS-Fanradios in Ergänzung des Fan-Konzeptes «Liebe kennt keine Liga»

[Update 5.03.2016: Wenn die Website des FCS down ist, kann das FCS-Fanradio alternativ auch über diesen Link erreicht werden: planbserver.de/fussball/fcs/…, oder in Programmen wie VLC-Player als Stream: 81.169.255.90:8100 ]

[Update 18.08.10: Auf Bitte des Vereins habe ich den direkten Link auf das Fanradio durch einen Link auf die Fanradio-Seite des FCS ersetzt, wo man sich zum Hören des Radios registrieren kann.]
[Update 19.08.10, 11:15 Uhr: Auf Wunsch des 1. FCS habe ich das hier abgebildete Logo der Aktion „Liebe kennt keine Liga“ entfernt.]
[Update 25.08.10, 22:20 Uhr: Der 1. FCS hat auf meine Nachfrage hin der Abbildung des Logos doch wieder zugestimmt.]

Ein guter Service für alle Fans des 1. FC Saarbrücken. Seit dieser Saison gibt es ein Fanradio, das die Auswärts- (und manchmal auch die Heim-) Partien der Blau-Schwarzen live im Radio überträgt. Vor allem natürlich genial für alle Fans des Saarbrücker Traditionsclubs, die auch in der Ferne (zum Beispiel in Hamburg 😉 ihrer Mannschaft die Treue halten:

Die Live-Übertragung beginnt jeweils 20 Minuten vor Anpiff des Spiels. So auch heute mit der Übertragung der Oberliga-Partie SC Hauenstein – 1. FC Saarbrücken (in Pirmasens), Samstag ab 15h10 live im Internet-Fanradio.

Mit einem «Aus-wärts-Sieg !» können die Jungs heute auf Platz drei klettern, vor die Eintracht aus Trier. Und viel wichtiger: den Vorsprung auf Platz fünf ausbauen (denn die ersten vier kommen ja am Ende der Saison weiter, siehe Tabelle Oberliga Süd-West). Vorberichterstattung wie immer bei Carsten im FCSBlog: «Haue in Pirmasens».

Update 17:20 Uhr: Schade, hat nicht geklappt, der FCS hat 1:3 gegen Hauenstein verloren. Die Radio-Übertragung war ok, Wolfgang Seel war der Gast zum Pauseninterview.

Fußball, Radio, Saarland

Miriam Meckel ist unerreichbar glücklich


Direktlink YouTube

Miriam Meckel hat ein Buch geschrieben, dessen Inhalt für den ein oder die andere ganz hilfreich sein kann: «Das Glück der Unerreichbarkeit». Der Verlag schreibt folgendes dazu:
Miriam Meckel: Das Glück der Unerreichbarkeit

Die Anforderungen an Informationsverarbeitung und Kommunikationsfähigkeit
nehmen zu und dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben. Wer heute gedanklich abschalten will, muss vor allem erst einmal technisch ausschalten.

Es geht mehr oder weniger darum, wie man der Informationsüberflutung durch E-Mails, Handy und Online-Aktivitäten Herr werden kann. Kommunikationswissenschaftlich unterlegt, mit privaten Sichtweisen kombiniert. Es fallen Stichworte wie Unterbrechungsunkultur, Informationsermüdungssyndrom oder «Mut zum Müßiggang». Könnte mir vorstellen, dass dieses Werk es auf die Bestsellerlisten schaffen wird.

Doch was mich eigentlich an diesem Buch fasziniert, ist die Art wie der Murmann Verlag Hamburg das Buch webzwonullig bewirbt. Ein paar Videos auf YouTube gestellt, darunter das genial in Szene gesetzte, das diesen Beitrag einleitet: die Autorin sitzt dabei vor der beruhigenden Kulisse eines lauschigen Wäldchens (wie passend zum Sujet der Aufforderung zum Innehalten!) und liest aus ihrem Werk. So macht man Werbung in Zeiten des Internets. Hut ab!

Und klar: erste Blogs berichten darüber, weitere werden folgen. Natürlich wird so ein Werk auch im Radio vorgestellt, Deutschland Radio Kultur etwa hat es in der Sendung Lesart präsentiert: «Ich bin dann mal da» (schöner Titel der Rezension, gleichzeitig der Schlusssatz von Meckels Buch, mit dem sie Hape Kerkelings Titel-Ausspruch «Ich bin dann mal weg» konterkariert).

Weitere Links:

[via PR Blogger]

Literatur, Video

Deborah Kerr (1921 – 2007)

Wieder eine weniger auf der Liste «Están vivos» (dt.: «Sie leben noch»), bei deren Vorstellung vor ein paar Wochen ich sie extra noch namentlich erwähnt hatte: Vorgestern ist Deborah Kerr 86-jährig gestorben. Hier ihr zu Ehren eine Szene aus dem Schmachtfetzen «An Affair to remember» («Die große Liebe meines Lebens», 1957), die berühmte Piano-Szene mit Cary Grant:


Direktlink YouTube

[via netzeitung]

Kino, Video

Wandsbeker Wurst-Werbung im Lengerckestieg

'Werbung für Rennsteigbratwurst' von textundblog

Seit eben, als ich nach Hause gekommen bin, steht da bei mir im Lengerckestieg, in Hamburgs idyllischem Osten, so ein lustiger Wurstanhänger vor der Haustür, gleich vor meinem kleinen schwarzen Golf. Jetzt frag ich mich, wer parkt denn da so einen Wurstanhänger? Noch dazu einen, mit so einer – ähäm – «lustigen» Aufschrift wie «Rennsteigbratwurst – Da weiß man, was man hat! Eine ganz Wurst lang!». Schön, da macht einer Werbung für eine Thüringer Rennsteigbratwurst auf seinem Anhänger, doch wieso steht das Ding bei mir vor der Tür?
'IMG_6272' von textundblog
(Man beachte auch die Werbung, die Text & Web (also ich), für sich schon in Saarbrücken gemacht hat und die Visitenkarte mit der schon lange nicht mehr existierenden Saarbrücker Telefon-Nummer, die immer noch auf den Türen des sportlichen Gefährts angebracht ist. Ich hab mich manchmal schon gefragt, ob die Nummer mal in Hamburg jemand angewählt hat?)

Zurück zum ominösen Wurstanhänger: Ich frag mich natürlich, was ist denn eine Rennsteigbratwurst? Und Google ist wie immer mein Freund und lüftet das Geheimnis, doch auch bereits über die Domain hätte ich das Rätsel lösen können, denn die Antwort ist auf der Seite rennsteigbratwurst.de zu sehen. Heute steht somit im beschaulichen Lengerckestieg mit seinen drei Häuschen (mehr ham wer nich, so ruhig isses hier!) das WWW also mal für Wandsbeker Wurst-Werbung. 😉 Da weiß man, was man hat.

Foto, Hamburg

Werbung aus der Flimmerkiste

Ulrich Wünsch hat eine nette DVD mit deutschen Werbespots aus den 60er Jahren zusammengestellt: «Werbung aus der Flimmerkiste». Je nach Jahrgang der Zuschauer ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten, oder auch ein Entdecken von frühen Werbespots aus einer Zeit, in der man noch nicht einmal geboren war, in der aber auch schon Gestalten aufgetaucht waren, die zur eigenen Fernseherfahrung gehören. Der Trailer macht schon mal Lust auf den Film und wie immer zeigt Werbung ja auch ein Stück Alltagskulturgeschichte. Zum Beispiel den Vaddi, als «Herr des Hauses», in der Pfanni-Knödel-Werbung, der auch beim Essen «hilft» ;-). Vorhang auf:


Direktlink YouTube

TV, Video

Das Comeback von Rotbäckchen

Rotbäckchen«Das Beste weitergeben!» ist nicht nur das Motto vieler Blogautoren, die interessante Netzfunde gerne in ihren Blogs vorstellen, und so hoffen ihren Lesern eine Freude zu machen, nein «Das Beste weitergeben!» ist auch ein Werbemotto, und zwar das der Firma Rabenhorst, die damit über Jahrzehnte ihren Kindersaft Rotbäckchen beworben hat und auch jetzt wieder bewirbt.
Herrlich, dass man sich die alten Spots nochmal im Netz anschauen kann. Ihr wisst ja, ich will ja auch «das Beste weitergeben» und deshalb zeig ich sie euch hier. Seht und bestaunt die Rotbäckchen-Werbespots aus den 50er-, 60er-, 70er– und 80er-Jahren.

In Brandeins bin ich durch die Lektüre der Marken-Kolumne: «Die junge Bekannte» auf das Thema des Comebacks von Rotbäckchen gestoßen. Jens Bergmann schreibt dort:

Rotbäckchen war seiner Zeit weit voraus und fiel dann in einen Dornröschenschlaf. Nun wird die Kindersaftmarke zur Freude gesundheitsbewusster Muttis wieder wachgeküsst.

Und die aktuellen Zahlen zeigen, dass es mit den Planungen der Firma Rabenhorst vorsichtig bergauf geht:

Mitarbeiter: rund 100; Umsatz (2006): rund 30 Mio. Euro; Rotbäckchen-Absatz 2007: weniger als 1 Mio. Flaschen; Prognose für 2008: mehr als 4 Mio.

Und natürlich spielt beim Verabreichen des Saftes die Erfahrung der Eltern eine Rolle, die mit dem Saft in ihren eigenen Kindertagen schon beglückt wurden und sicher nostalgische Erinnerungen daran haben, verbunden mit der Vorstellung, dass es etwas Gesundes ist. Und beim Thema Gesundheit geht es nicht um hippe Trends, sondern um Solidität und Vertrauen. Beides flößt das Rotkäppchen ein, unabhängig davon, ob der Saft nun wirklich gut ist oder nicht. Rotbäckchen selbst verweist zumindest auf strenge Qualitätsrichtlinien und gibt an, bei der Auswahl seiner Rohstoffe größten Wert auf biologisch-kontrollierten Anbau zu legen.

Artikel, Video

PyTube – Videos abspeichern und umwandeln

PyTube - Videos abspeichern und umwandelnMarco Rodríquez aus Puerto Rico (bitte die letzten fünf Worte nochmal laut lesen und die «R»’s dabei schön rollen), also: Marco Rodríquez aus Puerto Rico hat ein Programm in der Programmiersprache Python geschrieben, das die Herzen aller YouTube-Fans höher schlagen lässt und das momentan für einige Begeisterung in der spanischsprachigen Blogosphäre sorgt. Python und YouTube verbindet Marco Rodríguez zu dem Namen PyTube, und nennt so sein (bisher leider nur für Linux vorhandenes) OpenSource-Programm, mit dem man YouTube-Videos auf seinem PC abspeichern und somit netzunabhängig archivieren kann. Das ist nicht nur für Fans von Kinotrailern, historischen Filmszenen, lustigen Werbespots oder Musikvideos wichtig, sondern ist ganz besonders auch für den Einsatz von Videos im Bereich E-Learning von großem Interesse Die Offline-Nutzung von Videos ist gerade auch für Lehrer und Hochschuldozenten eine interessante Möglichkeit für die Unterrichtsvorbereitung, da a) nicht in allen Unterrichtsräumen Internet-Zugang besteht und man sich b) nicht darauf verlassen kann, dass für den Unterricht entdeckte Videos immer online bleiben..

Nun kann man sich zur Not ja auch mit der nicht unkomfortablen Lösung aus Flashload und FLV-Player (Downloadgröße 2,12 MB) behelfen, bei der man über ein Browser-Bookmarklet (= ein im Browser abgelegtes Lesezeichen, das nur noch angeklickt werden muss, um ein gerade aufgerufenes Video lokal abzuspeichern) und dieses lokale Video dann über den FLV-Player abspielt, doch PyTube kann noch viel mehr, und kann es offensichtlich narrensicher und kinderleicht:

Die Videos können direkt in ein selbst zu wählendes Format umgewandelt werden, dass heißt man kann sie nicht nur im bereits vorhandenen Flash-Format (FLV) abspeichern, sondern beim Speichern gleich konvertieren in AVI, MPG oder OGM und sogar in die Audioformate MP3, OGG oder WAV. Das bedeutet, man kann Videos auch nachvertonen, wenn man eine bessere (oder besser passende) Audioquelle hat.
Geplante weitere Features:

  • Transfer Audio/Videos to your iPod
  • Transfer to Pendrive/Flashdrive
  • Burn Downloaded Videos using Nautilus-CD-Burner
  • Author a DVD using downloaded videos

Ich kann das Programm momentan leider nicht testen, da ich aus Zeitmangel nicht dazu komme meinen Plan in die Realität umzusetzen, mich näher mit Linux zu beschäftigen, wollte es aber trotzdem hier vorstellen, weil es für Linux-Nutzer sicherlich interessant ist. Sollte es jemand ausprobieren, freue ich mich – im Interesse aller Leser – über einen entsprechenden Kommentar bzw. einen Link auf eine eigene Besprechung von PyTube. Oder kennt jemand ein ähnliches Programm für Windows? Für Anregungen und Tipps wäre ich sehr dankbar.

[via HacheMuda]

Software, Video

Neue Platte von Jens Friebe: Ich freu mich doch

Jens Friebe auf seiner Homepage «Du freust dich ja gar nicht» heißt das erste Lied des neuen Albums von Jens Friebe. Da muss ich ihm widersprechen: Und wie ich mich freue, dass er sein drittes Album herausgebracht hat. Ich bin immer noch am Aufarbeiten der verpassten Nachrichten meiner letzten 10 Septembertage, als ich in Spanien auf dem Filmfestival war. Und gerade eben erst lese ich auf Webseeings, dass der mutige Texter schon am 28. September sein neues Album veröffentlicht hat. Warum ich ihn einen mutigen Texter nenne? Das können auch nur die fragen, die Jens Friebe nicht kennen. Oder ist es etwa nicht mutig, Textzeilen zu schreiben wie:

Siehst du diesen Haufen Asche, das war einmal unser Glück
Und du brachtest mir die Tasche, mit den Sachen drin zurück.

Oder seinem Album einen Titel zu geben wie «Das mit dem Auto ist egal, Hauptsache dir ist nichts passiert», denn so heißt die neue Platte. Hab sie mir gerade bei finetunes gekauft und ich bin nach dem Reinhören begeistert, das Werk nun auf dem PC zu haben, auf dass ich es die nächsten Tage rauf- und runterspielen und mit dem Palm und/oder iPod durch die Stadt transportieren kann.

Jedenfalls lief bei mir schon «Vorher Nachher Bilder» (2004) rauf und runter, von «In Hypnose» (2005) war ich weniger begeistert, doch «Das mit dem Auto ist egal…» könnte wieder an die Freude an der ersten Scheibe anknüpfen. «Und es wird niemals still, bist du tust, was es will…» (J. Friebe im Titel «Was es will»).

Musik
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