Malos Basilikumforschung

Basilikum auf meiner Fensterbank
Heute morgen in meiner Küche fotografiert,
auf Flickr in voller Größe zu bewundern.

Malo hat einen wunderbaren Basilikum-Artikel geschrieben. Das, was er rund um das leckere grüne Küchenkraut schreibt, kennen viele bestimmt auch aus eigener Erfahrung:

… die Erfahrung zeigt, dass diese kleinen Lebendbasilikumtöpfe immer total schnell kaputt gehen. Und nie kriegt man die Höchstmenge an Basilikum gegessen, die ein kleiner Topf theoretisch hergäbe, auch wenn man anfangs total zuversichtlich ist und sich denkt: das ist jetzt wirklich mal ein schöner, kleiner, lange haltender Basilikumtopf, mit dem ich die nächsten Monate ganz locker Pizzen, Tomaten und Mozarellen mit frischen kleinen grünen Blättchen belegen kann …

Was mich ja besonders fasziniert, ist die rasche Regeneration des Basilikums (Ocimum basilicum), wenn ich es mal zwei Tage vergessen hatte zu gießen und die Blätter halbtot überm Zaun hängen. Führ‘ ich ihnen dann wieder Wasser zu, kommen sie meist in alter Frische zurück.

Allgemeines, Foto

Musikentdeckung im Web 2.0: Yoav

Für mich ein schönes Beispiel, wie man durch die viralen Strukturen des Netzes Musik entdecken kann. Es begann mit einem harmlosen Plurk und dann ging alles ganz schnell. Die Rede ist von Yoav. Ehe ich die Geschichte kurz erzähle, erstmal das Video, das ich gestern entdeckt habe: Yoav ‚Club Thing‘.


Direktlink Dailymotion

Gefunden hab ich es auf Plurk, und zwar in einem Hinweis von Plurk-Nutzer Muelli. Plurk ist so ein ähnlicher Dienst wie Twitter, dort kann man oder frau schreiben, was er oder sie gerade tut, oder es werden Bilder oder Videos geteilt. Das geht auf Plurk eindeutig besser als auf Twitter, denn die Bilder werden mit Vorschaugrafiken in der Nachricht mit angezeigt und sind in der Anwendung selbst auf Klick vergrößert zu sehen oder abspielbar. Plurk ist im Grunde auch ein textbasierter Kurzmitteilungsdienst, allerdings medial angereichert (Flickr für Fotos, YouTube für Videos). Dort auf Plurk hab ich also zum ersten Mal dieses Video von Yoav gesehen und war spontan begeistert von der Musik. Natürlich hab ich gleich mal auf Youtube nach weiterer Musik von ihm geforscht und gesehen, dass er eine eigene YouTube-Seite hat. Nun kommen wir zu Song Nummer zwei, der mir gefiel: Beautiful Lie.


Direktlink YouTube

Musik, Video

Schrottige Schaufensterdeko im Schabernack

Schabernack WandsbekSchabernack Wandsbek
Bilder auf Flickr in groß, bitte anklicken.

Auf dem Weg zum Badminton (Cabriosport, nur ein paar hundert Meter von mir entfernt, deshalb kann ich dort immer locker zu Fuß hingehen) bin ich heute Nachmittag in der Wandsbeker Zollstraße auf diese Schaufensterdeko gestoßen, die wirklich das Schrottigste ist, was ich jemals in Sachen Schaufensterdekoration – zumal für eine Kneipe – gesehen habe. Unglaublich.

Auch interessant, die Beschreibung im Kneipenführer zu lesen: Merkmale: Hunde erlaubt, Lesben, Schwule [sic!]. Ausdrücklich gelobt wird die musikalische Beschallung: gut sortierte Musikbox von Biene Maja bis Rammstein. Und die Wirte wollen das Rauchverbot kippen (wie Investigativblatt BILD weiß). Na dann is‘ ja alles gut. Oh my god. Mein schönes Wandsbek, ein Stadtteil der Tausend Gesichter.

Internet

Ines Geipel auf ‚SWR1 – Leute‘ zu Peking 2008

Ines Geipel. Foto: Wikipedia Happy-Buddha hat mich heute Abend in den Kommentaren meines Artikels über hr2-Der Tag auf eine weitere gute Radiosendung, die mittels Podcast verfolgt werden kann, hingewiesen: und zwar auf SWR1 Leute.

Testweise hab ich beim Zubereiten des Abendessens mal in die letzte Folge reingehört und war gleich begeistert. Da räumt die ehemalige DDR-Sportlerin und Germanistik-Professorin Ines Geipel als Dopingopfer mit der Scheinheiligkeit des Nationalen Olympischen Komitees auf, dass es nur so eine Freude ist, zuzuhören:

In den 80er Jahren war Ines Geipel eine der schnellsten Läuferinnen der Welt – und als DDR-Athletin das Opfer von Zwangsdoping. Ihren Staffel-Weltrekord gab sie deshalb später zurück. Nach ihrer Flucht aus der DDR studierte sie in Darmstadt Philosophie und Soziologie. Heute lebt sie als Schriftstellerin und Dozentin für Verssprache in Berlin. Im letzten Jahr hat Ines Geipel China bereist. Und vor wenigen Wochen ein Buch über die aktuellen Doping-Praktiken im Hochleistungssport veröffentlicht. Und deshalb ist sie am Tag der Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking zu Gast bei Wolfgang Heim.

Das 30-minütige Interview kann hier gehört oder via MP3-Link heruntergeladen werden:

http://mp3.swr.de/swr1/bw/leute/podcast-ines-geipel-autorin-und-ddr-doping-opfer.6444m.mp3

Ines Geipel hat neben der oben erwähnten Veröffentlichung auch das Buch «Für heute reicht’s. Amok in Erfurt» (Vorstelluung Druckfrisch) geschrieben.

SWR1 Leute kann als Podcast über diese RSS-Feedadresse abonniert werden.

Politik, Radio

Musikgeschäft im Umbruch: Am Tag als Ariola starb

hr2 Der Tag Die Radiosendung «hr2 Der Tag» hat wieder einmal ein Thema gut durchleuchtet und mit interessanten Gesprächspartnern die Fakten in 55 Minuten zusammengetragen: Es geht um den Umbruch in der Musikindustrie (Downloads im Netz statt Kauf beim Vertrieb):

Die Liberalisierungspropheten, die uns seit Jahren verkünden, der Markt könne alles regeln, sind merkwürdig still – obwohl doch derzeit exemplarisch vorgeführt wird, dass der ungeregelte Markt sogar Großkonzerne in die Knie zwingen kann. Der Riese Bertelsmann zieht sich komplett aus dem Musikgeschäft zurück. Warum? Weil der Marktplatz Internet auch von den Bertelsmännern nicht in den Griff zu bekommen ist. Wo Popmusik millionenfach illegal und vor allem kostenlos vertrieben wird, ist einfach nichts mehr zu verdienen. Das Ende einer ganzen Branche steht bevor.

Die Sendung «Der Absturz der Musikindustrie» vom 7.08.08 kann auf der Seite von hr2 gehört werden (MP3).
Es geht u.a. auch um die Ermittlungen gegen private Downloads (ein von der Musikindustrie beauftragter Sachverständiger erläutert die Zusammenarbeit mit der Polizei bei der Fahndung nach Anbietern von aus der Sicht der Musikindustrie illegalen Downloads). Desweiteren kommen Rechtsexperten und Künstler zu Wort, alle schildern ihre Sicht auf das Thema. Anhören lohnt.

Den Anlass für den Beitrag bietet Bertelsmanns Ausstieg aus dem Musikvertrieb, von Hans-Jürgen Jakobs sehr schön zusammengefasst in der Süddeutschen:
«Bertelsmann: Ende von Ariola – Am Tag, als der Regen kam».

Früher amüsierte Ariola den Vorstand mit Tanzmusik und Cashflow. Jetzt wird das erfolgreiche Plattenlabel ausrangiert – ein Schicksal bei Bertelsmann.

Et voilá, hier noch ein paar – teilweise kuriose und insgesamt sehenswerte – Videos zum Ariola-Abschied: …

Internet, Musik, Radio, Video

Zwei Links zu Olympia

Zwei Links zu den heute beginnenden Olympischen Spielen:
ein graphisch/technisch interessanter Hinweis und einer für alle, die sich abseits der Mainstreamberichterstattung über Olympia in Peking sportpolitisch informieren möchten.

1. Die Graphik:
Medaillenspiegel im Lauf der Zeit
Unbedingt anschauen, wirkt nur im Bewegtbild!
Klasse Animation in der New York Times über die Medaillenverteilung im Lauf der Geschichte: A Map of Olympic Medals, Kurzlink: twiturl.de/olympia.

[via Pablo Mancini]

2. Die Sportpolitik:
Das Blog von Jens Weinreich Die meisten von euch haben Jens Weinreich sicher schon gelesen, ich kann mich den Lektüreempfehlungen zahlreicher Blogs nur anschließen: Wer ein bisschen etwas abseits des olympischen Berichterstattungsrituals über die Olympischen Spiele erfahren möchte, dem sei das Blog des freien Journalisten Jens Weinreich (ehemaliger Sportchef der Berliner Zeitung, Vita) wärmstens empfohlen.
Weinreich berichtet aus Peking auch für zahlreiche Zeitungen (etwa für die SZ und die Financial Times Deutschland), aber eben auch in seinem persönlichen Blog. Unbedingt reinschauen, lohnt sich. Am besten gleich den RSS-Feed abonnieren, so verpasst ihr nichts.

Allgemeines, Politik

Hamburger Küche und Heimkost

Hamburger Küche und Heimkost: Wagen mit Topf auf dem Dach

Ich sag’s ja immer: in WandsbekZugegeben: HH K&H liefert im gesamten Stadtgebiet, aber gesehen hab ich es nun mal in meinem schönen Heimatstadtteil Wandsbek, genau hier, unweit meiner Wohnung, in der Lengerckestraße gibt’s die tollsten Sachen. Sogar Autos mit Töppen aufm Dach. Möglich macht’s die Hamburger Küche und Heimkost. Wer jetzt Appetit bekommen hat, kann sich schon mal den Speiseplan für morgen anschauen. Vielleicht Lust bekommen auf das deftige Stammgericht, Elsässer Spargeltopf mit Schinkenstreifen und Fleischklößchen? Dazu wird als Nachtisch gereicht Nusspudding mit Johannisbeersoße. Oder doch lieber das vegetarische Schonkostgericht, Spinatmedaillon auf Spaghetti mit Tomaten-Kräuter-Soße? Auch hier einfallsreich abgerundet mit dem beliebten Nusspudding mit Johannisbeersoße zum Nachtisch.

Foto, Hamburg
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