Zwei Links zu Olympia

Zwei Links zu den heute beginnenden Olympischen Spielen:
ein graphisch/technisch interessanter Hinweis und einer für alle, die sich abseits der Mainstreamberichterstattung über Olympia in Peking sportpolitisch informieren möchten.

1. Die Graphik:
Medaillenspiegel im Lauf der Zeit
Unbedingt anschauen, wirkt nur im Bewegtbild!
Klasse Animation in der New York Times über die Medaillenverteilung im Lauf der Geschichte: A Map of Olympic Medals, Kurzlink: twiturl.de/olympia.

[via Pablo Mancini]

2. Die Sportpolitik:
Das Blog von Jens Weinreich Die meisten von euch haben Jens Weinreich sicher schon gelesen, ich kann mich den Lektüreempfehlungen zahlreicher Blogs nur anschließen: Wer ein bisschen etwas abseits des olympischen Berichterstattungsrituals über die Olympischen Spiele erfahren möchte, dem sei das Blog des freien Journalisten Jens Weinreich (ehemaliger Sportchef der Berliner Zeitung, Vita) wärmstens empfohlen.
Weinreich berichtet aus Peking auch für zahlreiche Zeitungen (etwa für die SZ und die Financial Times Deutschland), aber eben auch in seinem persönlichen Blog. Unbedingt reinschauen, lohnt sich. Am besten gleich den RSS-Feed abonnieren, so verpasst ihr nichts.

Allgemeines, Politik

Hamburger Küche und Heimkost

Hamburger Küche und Heimkost: Wagen mit Topf auf dem Dach

Ich sag’s ja immer: in WandsbekZugegeben: HH K&H liefert im gesamten Stadtgebiet, aber gesehen hab ich es nun mal in meinem schönen Heimatstadtteil Wandsbek, genau hier, unweit meiner Wohnung, in der Lengerckestraße gibt’s die tollsten Sachen. Sogar Autos mit Töppen aufm Dach. Möglich macht’s die Hamburger Küche und Heimkost. Wer jetzt Appetit bekommen hat, kann sich schon mal den Speiseplan für morgen anschauen. Vielleicht Lust bekommen auf das deftige Stammgericht, Elsässer Spargeltopf mit Schinkenstreifen und Fleischklößchen? Dazu wird als Nachtisch gereicht Nusspudding mit Johannisbeersoße. Oder doch lieber das vegetarische Schonkostgericht, Spinatmedaillon auf Spaghetti mit Tomaten-Kräuter-Soße? Auch hier einfallsreich abgerundet mit dem beliebten Nusspudding mit Johannisbeersoße zum Nachtisch.

Foto, Hamburg

Der Fall knol.com: David gegen Googleiath

Hilco Knol verkauft Reinigungsgeräte auf knol.com Hilco Knol ist Holländer und vertreibt unter seinem Namen Knol Reinigungsgeräte. Er tut das auch über die von ihm registrierte Website knol.com. Nun hat Google ja bekanntlich eine Wikipedia-Alternative namens Knol ins Leben gerufen (siehe Artikel und Diskussion auf Infobib) und möchte sich auch die Domain knol.com sichern. Das macht Google immer so, obwohl es die Dienste vorrangig über Subdomains betreibt (Beispiel maps.google.com & googlemaps.com).
Lustig zu lesen, wie der gute Hilco die Domaingeschichte auf seiner Website erwähnt:

Op diverse websites […] staat nu officieel te lezen dat Google nu een eigen wikipedia is gestart met de naam Knol.

Auf Google Watch Blog wird von 1 Million Euro (!) als Gebot von Google für die Domain gesprochen. Zwei Fragen kommen mir dabei in den Sinn:

  1. Wie lange wird David sich diesem Riesenangebot aus dem Hause Googleiath noch erwehren?
  2. Warum plant Google nicht mal einen Service Text & Web? 😉

[via Konterfai auf Twitter]

Internet

Twiturl macht die Webadresse klein

Der gemeine Twitter-Nutzer und die gemeine Twitter-Nutzerin zählen bisweilen jeden Buchstaben, um den auf 140 Zeichen begrenzten Raum in ihren Meldungen bestmöglich auszunutzen. Wer einen Link im Tweet – so heißen die bei Twitter veröffentlichten Nachrichten – postet, nutzt deshalb gerne Webadressen-Verkürzungsdienste wie TinyURL.com & Co. Seit heute gibt es einen neuen Dienst aus deutschen Landen, geschaffen von den Herren Fiene, Daniel (denkennich) und Müller, Malte (denkennichnich). Ihr Mach-mir-den-URL-klein-Service heißt twiturl.de und ist nicht nur für das Twittervolk interessant, denn kurze Adressen verhindern auch den ungeliebten Zeilenumbruch in Mails, lassen sich schnelle online mobil eintippen, per Chat/IM oder in Kommentaren in Foren und Blogs einsetzen und so weiter und so fort. Aber eben selbst im Presence-Broadcasting auf Twitter spart twiturl.de (=10 Z.) einen kostbaren Buchstaben gegenüber dem weit verbreiteten Vorbild tinyURL.com (=11 Z.)Ja, ich weiß, es gibt auch Verkürzungsdienste mit 5 Zeichen, wie etwa is.gd, aber denen fehlt die Statistikfunktion, die ich oben noch im weiteren lobend hervorheben werde. 😉.

Und das tollste: man kann den Wunsch-URL selbst wählen! So geht’s:
– Langen URL und Wunschadresse eintippen: Beispiel: wiki.textundblog.de/doku.php?id=freitagstexter
Lange Adresse eingeben

– Kurze Adresse wird – falls verfügbar – ausgegeben: twiturl.de/ft.
Kurze Adresse wird ausgegeben

Und – als Bonus für StatistikfreundInnen – kann dann unter der Adresse stats.twiturl.de/ft abgefragt werden, wie oft der gekürzte URL aufgerufen wurde.

Einfachste Nutzbarkeit und die zusätzliche Statistikfunktion machen mir den Dienst auf Anhieb sympathisch. Herr Fiene ist es sowieso, aber eben nun auch sein mit Malte Müller geschaffener Dienst twiturl.de. Einfach mal ausprobieren und bookmarken. In den ersten Kommentaren werden schon weitere Funktionen gewünscht, wie etwa – was ich unterstütze – ein Bookmarklet, welches es bestimmt sehr zeitnah geben wird.
[Update 08.08.08: Jetzt gibt es auch zwei Bookmarklets, wahlweise eines mit Zufalls-URL und eines mit Wunsch-URL.]

[via The Exit]

Bluesky, Software

Cheeta lebt – ein Schimpanse Jahrgang 1932

Cheeta-Autogrammkarte von Cheeta 'unterschrieben'. Foto: Flickr Während Tierfilm-Star Flipper den Freitod gewählt hat, lebt Schimpansen-Star Cheeta, der schon in den 30er Jahren neben Johnny Weissmuller für die Tarzan-Filme vor der Kamera stand, erstaunlicherweise immer noch.
Quelle Autogrammkarte: Flickr (Abb. rechts)

Szene aus 'Bela Lugosi Meets A Brooklyn Gorilla'
Mehr zu Cheeta, veranschaulicht mit einer urkomischen Szene aus dem 50er-Jahre-B-Picture «Bela Lugosi Meets A Brooklyn Gorilla» in der Videotheke.

Kino, Video

Sommersonnentag mit Preisübergabe

Frau Jekylla bekommt ihre CD an der Elbe

Frau Jekylla erhält auf Strand Pauli aus meinen Händen ihre Mercedes Benz Mixed Tape-CD aus der Text & Blog-Verlosung.

Was für ein Tag heute: Im netten Kreis gebruncht mit Blick auf die Elbe am Ufer der selben, im Elbwerk; Seefahrer wurden verabschiedet; St. Pauli beim Testspiel gegen den VfB Stuttgart zwei Tore schießen gesehen, ich wurde dabei in der Südkurve von einem mir unbekannten Nebenmann zwangseingehakt (was wirklich ein bisschen seltsam für mich war, weil ich diesen Brauch nicht kannte). Desweiteren sind wir auf Strand Pauli gewesen und haben das wunderschöne Wetter bei strahlendem Sonnenschein genossen. Dort, am Ufer der Elbe, war es dann auch soweit: Frau Jekylla bekam ihre gewonnene CD. Was für ein Tag, den ich teilweise auch von unterwegs auf Twitter und TwitPic dokumentiert habe.

Foto, Hamburg

Swopper verpackt und zur Reparatur geschickt

Letzte Nacht hatte ich meinen Swopper verpacken müssen, denn heute früh wurde er abgeholt. Wem dieser Satz jetzt etwas komisch vorkommt, erhält in der Folge bebilderte und textliche Aufklärung.

Beim nächtlichen Swopperverpacken… Swopper ist ein Schreibtischstuhl der Firma Aeris, der seit dem Sommer 2003, damals noch gekauft bei Natürlich Wohnen (NaWo) am Stankt Johanner Markt in Saarbrücken, mein eigen ist. Dieser besonders den Rücken schonende Stuhl, der aussieht wie ein Pilz (s. Foto), macht es beinahe unmöglich mit krummem Rücken am Schreibtisch zu sitzen. Automatisch hält man sich darauf gerade und ganz im Gegensatz zu einem Sitzball, auf dem ich mich schwer tue, sitzen bleiben zu können, geht dies beim Swopper auch ohne jede Mühe. Letztes Jahr ist er mir leider kaputt gegangen. Eigentlich nichts dramatisches, es fehlte nur eine Schraube, die sich losgedreht hatte und leider unwiederbringlich ins Innere der Stahlkonstruktion verschwunden war. Anlässlich meiner akuten Schulterprobleme hielt ich es nun (ja , ich weiß: viel zu spät!) für opportun, hier eine Lösung zu finden. …

Allgemeines

ARD/ZDF-Onlinestudie 2008: Internet und Onlinevideo weiter auf dem Vormarsch

ARD/ZDF-Onlinestudie 2008 Was jeder in seinem Alltag sowieso schon bemerkt hat, wird jetzt auch durch die neueste Onlinestudie von ARD und ZDF belegt. Der Internetkonsum nimmt weiter spürbar zu, die Deutschen verbringen im Schnitt bereits fast eine Stunde pro Tag im Netz. 58 Minuten gegenüber noch 54 Minuten im Vorjahr. Bei den Jugendlichen hat das Internet das Fernsehen schon längst eingeholt:

Ein anderes Bild zeichnet sich bei den 14- bis 19-Jährigen ab: Mit 120 Minuten täglich verbringen sie mehr Zeit im Netz als mit fernsehen (100 Minuten) oder Radio hören (97 Minuten). Besonders attraktiv für Jugendliche sind multimediale Anwendungen und hier vor allem Videos im Netz: 92 Prozent der Jugendlichen rufen Videos ab und schauen live oder zeitversetzt Fernsehsendungen im Netz. Auch in der Gesamtheit der Internet-Anwender ist das Interesse an Bewegtbildern deutlich angestiegen: von 45 Prozent in 2007 auf 55 Prozent in 2008.

Detaillierte Zahlen zu einzelnen Sonderpunkten (etwa zum Thema Web2.0) werden auf den Seiten der Studie präsentiert: ard-zdf-onlinestudie.de.

Insgesamt sollten diese Zahlen äußerst kritisch betrachtet werden, denn teilweise wird von einer zu geringen Zahlenbasis aus hochgerechnet (etwa im Kapitel Web 2.0 basiert das ganze auf nur 1186 befragten Personen ab 14 Jahren), was natürlich die Ergebnisse verfälschen kann. Aber interessante Aufschlüsse ergeben sich trotzdem hier und da.

Was andere Blogs und Websites zu diesem Thema schreiben (und noch schreiben werden), lest ihr wie immer schön zusammengefasst bei Rivva.

Internet, TV, Video
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