Mein iPhone ist da – das Netz in der Hand

Mein iPhone - zum Test mit Text & Blog

Heute ist mein am Donnerstag bestelltes iPhone angekommen. Ich hatte nach Lektüre dieser Meldung (Standard.at) zugeschlagen, weil ich endlich ein iPhone ohne Telekom-Vertrag erstehen konnte. Da ich’s nicht per Nachnahme bestellen konnte, weil ich ja tagsüber so gut wie nie zuhause bin, hab ich es per Vorkasse bestellt. Der Andrang war so riesig, das mir erst am Freitag Mittag die Bestätigungsmail mit den Überweisungsdaten übermittelt werden konnte. Drei Werktage später ist das iPhone nun da, ging ja ziemlich flott.

Jetzt hab ich – wie mensch auf obigem Foto sehen kann – das Netz in der Hand. der Zugang über meinen Netzanbieter ePlus, wo ich ja eine Internet-Flatrate habe, hat (nach einiger Recherche) funktioniert. Noch fehlt mir die Zeit, alles in Ruhe anzuschauen. Aber ich bin schon schwer begeistert. Am Wochenende werde ich mich richtig in die iPhone-Welt einarbeiten. Das nötigste hab ich heute Abend aber schon mal konfiguriert. Erste Tipps zu Twitter-Clients fürs iPhone hab ich auch schon auf Twitter bekommen. Weitere Infos im Netz gibt’s ja zur Genüge. Ein schönes Blog mit Themenfokus iPhone hab ich auch schon gefunden.

Ach, ist das aufregend. 😉

Update 30.11.08: Im iPhone-Blog gibt’s einen Artikel zum Simyo-Angebot.

Internet

Herr Fischer zum Thema «Energie aus Bioabfall»

Herbstlaub
Auch aus Laub kann Bioenergie gewonnen werden.
Foto: suschaa

Manchmal schreiben Blogger nicht nur in ihre Blogs hinein, sondern auch in die Zeitungen. Erst in die gedruckten Exemplare, dann wieder in deren Online-Ausgaben. So geschehen mit Herrn Fischer vom Fisch-Blog. Eine Leseempfehlung zu einem interessanten Umweltthema:

Aus Biomüll kann Kohle hergestellt werden. Max-Planck-Forscher arbeiten nun daran, das Verfahren wirtschaftlich zu machen.

Lars Fischer in der Süddeutschen Zeitung: «Briketts aus Laub und Küchenresten»

Artikel, Internet

20. Lateinamerika-Filmtage Hamburg

Miss Ameriguá - Filmplakat der 20. Lateinamerika-Filmtage Hamburg
(Filmplakat «Miss Ameriguá», auf Klick in groß)

Es ist wieder soweit, in zwei Tagen beginnen die Lateinamerika-Filmtage Hamburg. Zum 20. Mal (!) gibt es im 3001 Kino im Schanzenviertel (Lageplan) aktuelles lateinamerikanisches Kino zu sehen. Natürlich in den spanischsprachigen Originalfassungen, größtenteils englisch oder deutsch untertitelt. Eine prima Gelegenheit Einblick in das aktuelle höchst spannende Filmschaffen Lateinamerikas zu bekommen.

Im Mittelpunkt der Programauswahl steht das aktuelle chilenische Kino. Regisseur Luis R. Vera, aus dessen Film «Miss Ameriguá» auch das hier zu sehende Festival-Plakat stammt, wird an fünf Tagen bei den Vorstellungen seiner Filme anwesend sein. Eine einmalige Gelegenheit für das Publikum, gleich im Anschluss an die Projektionen seine Fragen zum Film los zu werden, oder einfach nur zuzuhören, was der Regisseur zu den jeweiligen Produktionen zu erzählen hat.

Aus dem durch die Bank sehenswerten Programm kann ich Euch diesen mexikanischen Film von Rodrigo Plá besonders empfehlen, der am Dienstag, den 9. 12. und am Mittwoch, den 10.12.08 jeweils um 21 Uhr gezeigt wird: «La zona» mit einer irrsinnigen- und wahnwitzigen Bürgerpolizei in einer wie ein Hochsicherheitstrakt abgeschotteten Siedlung; leider schon beinahe traurige Realität im unter der steigenden Kriminalität leidenden Mexiko von heute:


Direktlink YouTube

Ein Actionthriller von dem sich kaum sagen lässt, ob es sich um eine düstere Zukunftsvision oder die Zuspitzung realer Verhältnisse handelt. Die «Zone» ist ein mit modernster Sicherheitstechnik abgeriegelter Stadtteil, dessen wohlhabende Bewohner mit der Regierung einen Vertrag geschlossen haben, der ihnen innerhalb ihrer Zone de facto die Staatsgewalt überträgt.

Die Eröffnung des Festivals findet am kommenden Donnerstag, den 27.11.2008 um 19 Uhr statt. Gezeigt wird zum Start der Reihe der chilenischen Film «Fiesta Patria» (dt.: «Nationalfeiertag») aus dem Jahr 2007, in Anwesenheit des schon erwähntes Regisseures Luis R. Vera (siehe auch Trailer von «Fiesta Patria» auf YouTube, im schicken Breitbandformat). Wiederholungstermine: Di. 2.12. 19 Uhr und Do. 4.12. 21 Uhr.

Hier gibt es das gesamte Festival-Programm mit allen Terminen und Filminfos im Überblick. Karten vorbestellen sinnvoll (Tel. 040/43 76 79), es gibt aber meistens auch noch Karten an der Abendkasse.

Hamburg, Kino, Spanisch

TweetDeck: eleganter, übersichtlicher TwitterClient

TweetDeck

Was ich gerade eben in dem argentinischen Blog Denken Über von Mariano Amartino entdeckt habe, ist die bisher eleganteste (und beinahe möchte ich sagen auch funktionalste) Twitter-Desktop-Anwendung: TweetDeck. Vor allem geeignet für Menschen, die viele Replies und Direct Messages bekommen. In drei Spalten sieht man die Tweets seiner Follower, die Replies und die Direct Messages (letztere im Screenshot aus Gründen der Diskretion abgedeckt). Nett gemacht: möchte man sich das Profil eines Twitterers anschauen, wird es auf Klick in der vierten, rechten Spalte angezeigt. Es gibt auch eine Gruppierungsfunktion (die ich mir noch anschauen werde). Standards wie Link-Verkürzung und TwitPic-Anschluss sind natürlich gegeben.

Außerdem, im Screenshot zu sehen: Ich habe mal den Lesekater @linolux angeklickt, den mir @claudine aka Frau creezy in einem Tweet vorstellte, und kann so – direkt aus der Anwendung heraus – seine Profilseite, samt Bild in groß bewundern. Jetzt twittern auch schon Katzen. Geht Twitter damit endgültig Richtung Mainstream? 😉

Wer sich TweetDeck anschauen oder es gar ausprobieren möchte, bitte hier entlang. Wie so oft bei Twitter-Desktop-Clients: Adobe Air muss (vorher!) installiert werden.

Bluesky, Software

Foto- und Font-Fund der New York City Subway

LIFE  Magazin, New York City, Dezember 1953, Foto: Ralph Morse Ich habe gerade eben beim Stöbern im Archiv des LIFE Magazin (Info) diese alte Aufnahme von 1953 entdeckt. Was für ein wunderbares Foto! Im LIFE Magazin unbedingt auch in groß anschauen. Im Beschreibungstext heißt es:

English language readers riding subway without newspapers during photo engravers‘ strike.
New York City, Dezember 1953, Photographer: Ralph Morse

Apropos New York City Subway: Nico Brünjes hat zum Mythos, dass die Beschriftung in den New Yorker U-Bahn-Stationen auf den Font Helvetica setze, eine wunderbare Sonntagslektüre ausfindig gemacht: «The (Mostly) True Story of Helvetica and the New York City Subway» (von Paul Shaw, erschienen in: AIGA – Journal of Design).

Artikel, Foto

Dov Moran: Vom Speicherstick zum Modu

Wisst Ihr, wer Dov Moran ist? Das ist der Erfinder des Speichersticks. Jetzt bastelt er an einer neuen Erfindung und die heißt Modu: Ein modulares Handy, das zusammen mit mehreren anderen Geräten genutzt werden soll. Mehr dazu im Interview auf Standard.at:

„Ich bin kein Genie“, sagt Dov Moran in einem schmucklosen Büro im vierten Stock eines Glaspalastes auf einer Wiese bei Kfar Saba, östlich von Tel Aviv. Der 53 Jahre alte Israeli schlürft seinen Kaffee aus einem Pappbecher. Auf seinem kleinen Schreibtisch liegen unter dem LCD-Bildschirm elektronische Geräte. Sein „Modu“ soll die Handy-Kultur in der Welt revolutionieren. Noch ist es nicht auf dem Markt.

Weiter beim Standard: «Das nächste große Ding: USB-Stick-Erfinder bastelt am Modu-Handy».

Artikel

Volltreffer 2.0: Windows-Desktop-Theme Zune

Mein Windows-Desktop mit Zune
Mein Zune-Desktop mit Vermeers
Das Mädchen mit dem Perlenohrring

Seit ich vor ein paar Tagen einen ganz wunderbaren Tipp von Bebal bekommen habe (dazu später mehr), ist auf all meinen Windows-RechnernLiebe Linux- und Mac-Fans: Ich arbeite nur mit Windows-Rechnern! 😉 das Desktop-Theme Zune installiert. Ich frage mich, warum ich nicht schon früher auf dieses seit über zwei Jahren existierende Theme gekommen bin. Die in dunkelgrau und schwarz gehaltenen Farbtöne, dem Zeitgeist geschuldet schön webzwonullig gespiegelt, und nur hier und da durch ein kräftiges dunkles Orange unterbrochen, vermitteln einen insgesamt sehr eleganten Eindruck und lenken nicht von den Inhalten ab, sondern unterstützen diese dezent. Das hört sich jetzt wie Werbegesülze an, aber ich meine es so, wie ich es schreibe: ICH BIN EINFACH BEGEISTERT!

Der Fortschrittsbalken in leuchtendem Orange Das Hintergrundbild von Zune hab ich natürlich durch mein schon seit ewiger Zeit als Background dienendes Gemälde von Vermeer ersetzt. «Das Mädchen mit dem Perlenohrring» passt sogar farblich durch die dunkle Leinwand sehr gut zu Zune. Und dass ich vom kräftigen Orange im Startbutton und in den Fortschrittsbalken (siehe Abb. oben rechts und unten) sehr angetan bin, wird die Text & Blog-Leserschaft sicher nicht verwundern: meine Geox lassen grüßen Zur Bedeutung der Farbe Orange auf Text & Blog hat Herr Quintus, der Fuchs, ja schon neulich in einem Kommentar festgestellt: «Wie bereits in der Geoxserie bleibt Orange als repetitives Element geschickt in Zitaten erhalten». 😉.

Startbutton in orange und Taskleisten-Ausschnitt in Zune

Wer sich über die hier gezeigten Beispiele hinaus Zune ansehen möchte, findet eine Screenshot-Reihe samt Erläuterung auf Computer Base. Wer es sich herunterladen möchte (Größe: 1,6 MB), darf seine Maus auf diesen Microsoft-Downloadlink führen und sanft klicken (führt direkt zum Download).

Was ich hier noch abschließend anmerken möchte, ist der Tipp, den mir Bebal über Twitter gegeben hat. Ich hatte dort im Vorfeld über die neuen Googe Mail-Themes geschrieben (hier ja auch im Blog vorgestellt) und – genau wie Bebal – für das Google-Theme Minimalistisch geschwärmt. Weil es einfach nur in schicken graunen Tönen daher kommt. Und deshalb sich Bebal wohl gedacht, wenn mir Minimalistisch gefällt, wird mir sicher auch Zune gefallen und hat mir selbiges samt Hashtag (Info) #schoengrau auf Twitter empfohlen:

@textundblog dann empfehle ich Dir noch das passende Zune Theme go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=75078 dazu 🙂 #schoengrau

Volltreffer 2.0! Danke, Bebal.

Bluesky, Internet, Software
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