Cat Power mit Werewolf im neuen Almodóvar

Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich die Musik von Cat Power gerne mag (ich war letztes Jahr auf dem Konzert in Hamburg) und dass ich eine besondere Beziehung zum Kino von Pedro Almodóvar habe (den Maestro hab ich schon zwei mal persönlich getroffen und meine Magisterarbeit über sein Kino geschrieben). Folglich freue ich mich sehr, dass beide Themen im aktuellen Film von Almodóvar zusammen kommen: Cat Power ist mit dem wunderbaren Song Werewolf Teil des Soundtracks von «Los abrazos Rotos».


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Wer spanisch kann (ich sag’s ja immer: Leute, lernt spanisch!), wird seine Freude am Artikel «Almodóvar se hace indie» über den Soundtrack des bei uns im Sommer ins Kino kommenden neuen Almodóvar haben:

La música cumple una función esencial en las películas de Pedro Almodóvar. Gracias a él, entre otros, Alberto Iglesias es uno de los pocos compositores de banda sonora que todo el mundo puede citar, y canciones como ‚Un año de amor‘ o la versión de ‚Piensa en mí‘ de Luz Casal son indisociables de sus películas. Pero el bolero y la ranchera no son los únicos géneros de que disfruta. Cualquier moderno habrá notado que son muchos los guiños en sus últimos films a la música independiente.

Weiter bei Sebas Alonso auf soitu.es: «Almodóvar se hace indie».

Kino, Musik, Spanisch

Attac kopiert DIE ZEIT

DIE ZEIT? Nee, Attac!

ZEITonline - auch die Netzversion kopiert das Original Sieht aus wie DIE ZEIT, kommt aber von Attac. Und zwar aus der Zukunft. Die Ausgabe datiert vom 1. Mai 2010. Gibt’s auch im Netz, ebenso als originalgetreue Kopie von ZEITonline.

Nach dem Hinweis von @Zellmi hab ich mir heute die taz gekauft, der nach dem Medienansturm auf die Attac-ZEIT-Kopie heute ein Exemplar der gedruckten Version beilag.

Bei ZEIT-Editor-in-Chief Wolfgang Blau hab ich auf Twitter (@wblau) einen Hinweis darauf gelesen, was er auf ZEITonline dazu geschrieben hat: «Attac kopiert ZEIT ONLINE und DIE ZEIT».

Artikel, Politik

Pauli-Augsburg: Auflaufkinder laufen vom Platz

Auflaufkinder Pauli-Augsburg

Ein kleiner fotografischer Nachtrag zum gestrigen Stadionführungs-Artikel: Die Auflaufkinder der heutigen Partie Pauli-Augsburg verlassen kurz vor dem Anpfiff den Platz (und rennen in ihre gestern erwähnten Auflaufkinder-Kabinen). Zum Spiel selbst ist nicht mehr zu sagen, als dass das 1:1 letztlich gerecht war und Pauli es gegen eine erschreckend schwache Mannschaft aus dem Süden der Republik nicht geschafft hatte, die durchaus möglichen drei Punkte einzufahren. Na ja, besser gegen Rostock dreifach gepunktet und heute die Zähler geteilt, als umgekehrt. Die Stimmung auf der Süd war wie immer gut. Heute wesentlich entspannter als bei dem wichtigen Rostock-Spiel. Und immerhin: meine Serie hält. Bin ich im Stadion, gilt nach wie vor der Spruch: «Niemand siegt am Millerntor!». 😉

FC St. Pauli, Foto, Fußball

Martin Grubinger: Ein sportlicher Schlagzeuger

Warum ich das Internet als Ergänzung zu meinem Offline-Medienkonsum so liebe, hat sich mir heute Morgen wieder gezeigt. Ich lese während des Frühstücks in der FASZ über den Schlagzeuger Martin Grubinger (25) aus Österreich. In einem interessanten Artikel wird der Weltklasse-Percussionist vorgestellt: «Man sollte Podolski ans Schlagzeug setzen»:

Martin Grubingers Metier ist das klassische Schlagwerk: Schlagzeug, Pauke, Trommel, Becken, Stabspielinstrumente bis hin zu japanischer und afroamerikanischer Percussion. Er füllt Konzertsäle von New York bis Tokio. Um sich für seine Mammutkonzerte fit zu machen, läuft der österreichische Weltklasse-Percussionist den Marathon unter drei Stunden. Im Gespräch mit der Sonntagszeitung erzählt Grubinger von der Musik, dem Fußball, von Training und Doping und warum er froh ist, dass ihm als Musiker keine Anti-Doping-Agentur im Nacken sitzt.

Aber natürlich möchte ich auch hören und sehen, wie das ist, wenn er am Schlagzeug die Trommelstöcke wirbeln lässt. Also wird die Zeitung aus der Hand gelegt und im Medienwechsel von Off– zu On-line rüber zu YouTube gegangen: und siehe da, es gibt eine wunderbare arte-Dokumentation, deren ersten Teil ich mir schon angeschaut habe und die ich später noch komplett ansehen werde:


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Danke FASZ, danke arte. 😉

Artikel, Musik, Video

Millerntor: Abgabe der FC St. Pauli-Dauerkartenanträge

Schlangestehen am Millerntor

Heute war es soweit, die beim Heimspiel gegen Greuther Fürth besorgten (Danke Jeky!) Antragsformulare für eine St.-Pauli-Dauerkarte konnten bei den Ultras ab 15:30 Uhr am Millerntor abgegeben werden. Geschätzte 1.400 St.-Pauli-Fans taten das auch und folgten somit dem Motto «Ab in den Süden». Über zwei Stunden standen wir an, 1.100 Leute waren vor uns. Um 17:15 Uhr war es dann soweit. Wir haben unsere Anträge abgegeben und eine Quittung bekommen, die uns hoffentlich eine Dauerkarte für die Südkurve (Stehplätze) in der kommenden Saison 2009/2010 beschert. Was wir davor noch unternommen haben und einige Bilder davon bei dem Klick auf mehr. …

FC St. Pauli, Fußball

Elektrischer Reporter: Obamas Wahlstrategie im Web

Seit Oktober 2006 habe ich den Web-2.0-Wahlkampf von Barack Obama verfolgt und etappenweise festgehalten, wie er das Netz für die Rekrutierung seiner Anhänger eingesetzt hat. In einer wieder einmal sehenswerten Folge widmet sich nun der Elektrische Reporter diesem Thema und…

…untersucht die Mechanismen des Online-Wahlkampfs und zeigt auf, welche Lehren die Wahlkämpfer im bundesdeutschen Superwahljahr 2009 aus der Obama-Kampagne ziehen können.

Elektrischer Reporter – Web-Kampagne: Wähler-generierter Wahlkampf

Politik, Video

Freitag ist Twitkrit-Tag: Zeitunglesen vs. RSS-Reader

Zeitunglesen vs. RSS-Reader Nachdem ich letzte Woche durch meinen Sibirien-Aufenthalt meine freitägliche Twitkrit nicht abliefern konnte, hab ich heute wieder meine Pflicht erfüllt. Es geht um Zeitunglesen vs. RSS-Reader:

Twitter eignet sich wie kaum eine andere Kommunikationsform (auch) zur Medienkritik. Zur kurz gefassten Medienbeobachtung, um genauer zu sein. Hier eine rasche Bemerkung zum TV-Programm, da ein Hinweis auf einen lesens- oder kritikwürdigen Online-Artikel.

Über die Einzelbeobachtung hinaus wird es spannend, wenn kompetente Köpfe – und Steffen Büffel alias @mediaocean ist zweifelsohne so einer – uns eine allgemeine Sicht auf die Dinge geben. Den Medienvergleich wagen. Die Veränderung des Medienkonsums dokumentieren. Und dies tut er mit einem originellen Tweet.

Weiter auf Twitkrit: «Zeitunglesen vs. RSS-Reader»

Bluesky, Internet, Literatur

Auf zum Hispanistentag nach Tübingen

Clinicumsgasse, Tübingen
Clinicumsgasse, Tübingen. Foto: eldersign

Update 19.3.09, 12 Uhr: Eine erste Zwischenmeldung vom Hispanistentag habe ich eben im ciberaBlog veröffentlicht.

Ab morgen bin ich bis Freitag auf dem Hispanistentag in Tübingen. Er steht unter dem Motto Weltsprache Spanisch – Horizonte der Hispanistik, findet vom 18. – 21. März 2009 an der Universität Tübingen statt. Ich war dort vor drei Jahren auch schon auf dem Katalanistentag. In der Programmankündigung zur wichtigsten Fachtagung zur Iberischen Halbinsel heißt es:

Nie war die weltweite Verbreitung des Spanischen so groß wie heute, nie so intensiv das Interesse an der spanischen Sprache und der spanischsprachigen Kultur – auch in den deutschsprachigen Ländern. Der Boom des Spanischen führt zu einer neuen Rolle der Hispanistik und zu einer stärkeren Profilierung und inneren Ausdifferenzierung des Faches in der internationalen Wissenschaftslandschaft.

Schaun wer mal, ob das gelingt. Ich freue mich auf spannende Vorträge (u.a. von Prof. Neuschäfer und Frau Prof. Albert, für die ich von 1996 bis 2002 als Assistent an der Uni Saarbrücken gearbeitet habe) und auf viele Gespräche mit ehemaligen und neuen Kollegen aus der deutschsprachigen Hispanisitik.

Und ganz besonders freue ich mich auch auf eine Veranstaltung aus dem Rahmenprogramm. David Trueba, ein Regisseur, den ich sehr schätze, wird in Tübingen anwesend sein. Es wird sein mit Luis Alegre gedrehter Dokumentarfilm über den wunderbaren spanischen Schauspieler Fernando Fernán Gómez gezeigt: La silla de Fernando. Hier ein Ausschnitt:


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Kino, Literatur, Spanisch
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