Lebenszeichen von der Berlinale nach 20 Filmen
Wer meine (zugegeben wenigen) Twittermeldungen während der Berlinale liest, weiß, dass ich fleißig am Filmeschauen bin. Nachdem’s am 1. Tag nur zwei Filme waren, habe ich danach sage und schreibe sechs Filme pro Tag gesehen, also bis dato 20. Um mal aus jeder der drei wichtigsten Sektionen einen zu nennen, gut gefallen haben mir bisher: Almanya – Willkommen in Deutschland (Wettbewerb, Deutschland), The Guard (Panorama, Irland) und Ausente (Forum, Argentinien).
Auf obigem Foto habe ich mich vor Werner Herzogs etwas biederem 3D-Film Cave Of Forgotten Dreams aufgenommen. Immerhin war das mein erster 3D-Film. Netter Effekt. Faszinierend sind die bis zu 30.000 Jahre alten Höhlenzeichnungen. Der Film kommt leider über die brave Ästhetik einer Heinz-Sielmann-Dokumentation nicht hinaus. An der Faszination der gezeigten Bilder ändert das aber nichts.
Morgen schaue ich dann zur Abwechslung mal nur 5 Filme, weil ich am Abend noch auf eine Party mit den spanischen Schauspielern gehe. 3D in echt sozusagen.





Wir werden durch die aktuellen Unruhen im Norden Afrikas nochmals schmerzlich daran erinnert, wie furchtbar es für die Menschen ist, wenn das Militär statt den Staat nach außen zu beschützen ins Innere wirkt und die Privatpersonen terrorisiert. In beispielloser Brutalität hat das auch die Argentinische Militärdiktatur gezeigt. Ein filmisches Dokument über diese Zeit wird heute Abend (23:15 – 01:00 Uhr) im