Tweet der Woche: Konsequente Würdigung

Tweet der Woche Vom nicht gewährten Asyl für Snowden war ja diese Woche schon mal die Rede im Artikel «Nothilfe für das Recht». Schon ein paar Tage vor dem lesenswerten Debattenbeitrag von Heribert Prantl hat sich auf Twitter jemand zu dem Thema geäußert und einen so bedingungslosen wie wahren Satz veröffentlicht. Leider ist der Twitter-Account geschützt, doch Eric Steinhauer (@esteinhauer), der Autor des neuen Tweets der Woche, hat der Veröffentlichung seines Tweets hier zugestimmt:

Tweet der Woche von @esteinhauer

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Bluesky, Literatur, Politik

San Sebastián verspricht wieder filmische Einblicke

Die Vorfreude wächst. Deshalb schon mal ein Ausblick auf San Sebastián 2014. Vom 18.-28. September werde ich zum 20. Mal in Folge (!) am Internationalen Filmfestival von San Sebastián teilnehmen. Als ich 1995 zum ersten Mal dort hin gefahren bin, hätte ich mir das auch nicht träumen lassen.

Eastern promises heißt eine der Retro-Reihen auf dem diesjährigen Filmfestival in San Sebastián. Sicherlich lassen sich hervorragende Entdeckungen im Kino aus dem Osten Europas machen und man wird bestimmt über mehr als nur über den im Trailer zu sehenden Feuer speienden Penis staunen dürfen. Neben der wie immer großartigen Möglichkeit, sich einen guten Überblick über die aktuellen Produktionen aus Spanien und Lateinamerika zu verschaffen, liegt die Stärke des Festivals auf seinen Nebenreihen und Retrospektiven. Und natürlich freue ich mich auch auf Entdeckungen bei den Wettbewerbsfilmen. Unter anderem werden die neuen Filme von Christian Petzold (Phoenix) und François Ozon (Une nouvelle amie) gezeigt. Und auf die Stadt Donostia sowie auf die Menschen, die ich im Lauf der Jahre dort kennen gelernt habe.

Kino, Spanisch

Prantl zum Asyl für Snowden: Nothilfe für das Recht

Asyl für Snowden

Die Haltung der deutschen Bundesregierung in Sachen Asyl für Edward Snowden ist einfach nur beschämend. Der Ratschlag von Justizminister Maas, Snowden solle sich doch in den USA einem Verfahren stellen, ist nicht nur naiv sondern eine geradezu bodenlose Frechheit. Heribert Prantl hat in der SZ einen klugen Artikel dazu geschrieben, den ich zur Lektüre empfehlen möchte. Zwei Zitate daraus:

Darf ein Rechtsstaat Verbrechen begehen? Natürlich darf er das nicht. Ein Rechtsstaat darf nicht gegen Verfassung, Recht und Gesetz verstoßen. Und wenn er es trotzdem tut? Darf der Staat dann denjenigen bestrafen, der das aufdeckt und öffentlich macht? Muss man, zumindest dann, wenn man Staatsbediensteter ist, den Mund halten, wenn man von schweren Missständen erfährt? Und wann darf man wie den Mund aufmachen und wem gegenüber?

[…]

„Wer sich erkühnen wird, Wahrheiten zu sagen, an deren Verheimlichung den Unterdrückern gelegen ist, wird Ketzer und Aufrührer heißen und als Verbrecher bestraft werden.“ Die Vorhersage stammt aus dem Jahr 1812. 2014 stimmt sie immer noch. Im demokratischen Rechtsstaat sollte es anders sein.

Weiter in der SZ: «Nothilfe für das Recht».

Artikel, Politik

Saisonauftakt am Millerntor mit Regenbogen Shoefie und Wasser marsch

Gestern war Saisonauftakt am Millerntor gegen Ingolstadt. Wir haben gelernt, es bleibt alles beim Alten: Stimmung gut, Zittern bis zum Schluss, am Ende ein 1:1. Sportliche Enttäuschungen bleiben nicht aus, doch schön war es trotzdem.

Hier nun ein paar Bilder dazu. Das erste gefällt mir besonders gut, denn zeitgleich zum Spiel war ja auch CSD in Hamburg und Gabi (@diepauliane) hatte schon am Morgen gezeigt (siehe ihr Deko-Tweet), was man mit der Regenbogenfahne schönes anfangen kann:

pauliane-ingolst

FC St. Pauli, Foto, Fußball, Hamburg

Hilf uns Dein Twitter-Erlebnis zu verstehen

Tweet der Woche Wer Twitter gerne nutzt, mag vor allem eines nicht: bevormundet zu werden oder in irgendeine Art Kampagne eingebunden zu werden. Auch und gerade nicht von Twitter selbst. Ein höchst sensibles Thema, an dem der Kurznachrichtendienst bei der Suche nach neuen Twitterern bisher immer gerade so vorbeigeschrammt ist, ohne seine Stammnutzerschaft zu verlieren. Wir müssen uns bis dato immer damit abfinden, wenn der Dienst ein Redesign beschließt, oder Funktionen deaktiviert, die wir eigentlich gern genutzt haben (wie zum Beispiel das Versenden von Links in Direktnachrichten).

Was wir aber gar nicht abhaben können, ist seltsame Fragen gestellt zu bekommen. In diesen Tagen im Tweet der Woche schön auf den Punkt gebracht von der wunderbaren @Zitronenjette20:

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Bluesky, Literatur

Philip Bloom: Mit der Drohne über ‚Koh Yao Noi‘

Koh Yao Noi from Philip Bloom.

Drohnen-Videos sind ja nun gar nicht mehr so selten. Mich faszinieren sie aber immer noch. Vogelgleich über Gebäude, Landschaften und Menschen zu fliegen, hat etwas Faszinierendes. Wenn einen so ein Drohnenfilmchen dann auch noch an exotische Orte mitnimmt, haben sie ihren ganz besonderen Reiz. Auf der thailändischen Insel Koh Yao Noi hat der Filmemacher Philip Bloom diese faszinierenden Aufnahmen gemacht.

Szene aus Philip Blooms 'Koh Yao Noi'

Die Momente, wenn der kleine Junge über den Steg läuft, sind extrem beeindruckend. Alles aufgenommen mit der Kamera GoPro Hero 3+. Welche weitere Technik Philip Bloom dabei eingesetzt hat und wie er vorgegangen ist, beschreibt er ausführlich auf philipbloom.net.

Ich weiß ja nicht, ob meine Badminton-Mitspielerin Verena auf ihrer Weltreise auch nach Koh Yao Noi kommt, aber ich würde es ihr wünschen, dass sie diesen bezaubernden Ort live sieht. Jedenfalls ist sie gerade „nebenan“ in Vietnam und sie bloggt auch lesenswert über ihre Tour um die Welt: Verena’s Big Trip.

[via GLASS]

Literatur, Video

Mit Storify Webgeschichten zusammentragen

Fiete Stegers erklärt Storify Der NDR-Netzwelt-Redakteur Fiete Stegers erklärt in einem kurzen Tutorial sehr schön, was man mit Storify anstellen kann:

Viele Menschen teilen mittlerweile im Netz zu Großereignissen oder bestimmten Themen ihre Meinungen oder Gefühle, interessante Fakten oder amüsante Bilder in sozialen Medien. Diese Einzelstückchen zu verwalten und zusammenzufassen, ist eine Kernaufgabe des Online-Journalismus.

Ob das nun eine Kernaufgabe des Online-Journalismus ist, sei dahin gestellt. Das Tool bietet jedenfalls gute Möglichkeiten, Tweets, Facebook-Positings oder Flickr-Abbildungen zu einem Thema übersichtlich zusammenzustellen. Hab mir Storify heute endlich mal angesehen. Als Nutzer kannte ich den Dienst natürlich schon längst, nur erstellt hatte ich so was bisher noch nicht. Und da ich im Rahmen meiner Arbeit immer auch überlege, was man so an pfiffigen Webdiensten in der Bibliothek nutzen kann, hab ich gleich mal testweise ein Storify zu unserer Stabi-App «Weltbrand 1914» angelegt. Geht wirklich kinderleicht, das Tool ist sehr logisch aufgebaut. Et voilá, mein erstes Storify:

Bluesky, Literatur, Software
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