Graphik-Design: delusion of grandeur
We would have a better chance of making a real contribution to the world if we did not have a delusion of grandeur about it. The real value of graphic design cannot be realized if we misunderstand what it is.
aus: Dyske Suematsu: »Does graphic design really make a difference?«, aus der neuen Ausgabe (07/2005) von design-in-flight, die zum Glück -entgegen erster Ankündigungen- weiterbestehen wird .
Blog-Autozensur und Videoschwund bei der CSU
„CSU-Blog zensiert sich selbst“ deckt Wahlspotting auf.
Dazu passt auch diese Meldung von Mario Sixtus, der in einem Artikel in der Frankfurter Rundschau auf ein Stoiber-Video auf einer CSU-Homepage hingewiesen hatte, und nu isses weg…
Machinima against Daumenkino
Eine neue Form des Filmemachens, genannt Machinima, erobert jetzt auch Hollywood. Der Name setzt sich aus „machine“ und „cinema“ zusammen. Die Filme sind eine Mischung aus traditionellem Storytelling und der Verwendung von Videospielsystemen anstelle menschlicher Schauspieler oder herkömmlicher Animationen.
aus: „Neue Form des Filmemachens: Machinima erreicht Hollywood„, derstandard.at.
Hört sich zwar interessant an, klingt für mich aber irgendwie abschreckend.
Wikipedia-Artikel zu Machinima.
Als Gegenentwurf sei hier noch auf einen Telepolis-Artikel von Karin Wehn und Ingo Linde verlinkt: „Daumenkino, Hommage an eine verkannte Kunstform„.
Probado – nicht textuelle Dokumente

Der Informationsdienst Wissenschaft meldet:
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet ein „Leistungszentrum für Forschungsinformation“ in Oldenburg ein. Das Zentrum am Informatikinstitut OFFIS beschäftigt sich mit der Frage, wie elektronische Lernmaterialien, Musikdateien, Grafiken und andere nicht auf Text basierende Dokumente in wissenschaftlichen Bibliotheken verarbeitet werden können und nicht „für alle Zeit“ verloren gehen.
Name des Projektes: Probado (Prototypischer Betrieb Allgemeiner Dokumente)
Siehe hierzu auch die Pressemeldung der Uni Oldenburg.
[via netbib]
Blogs und RSS für Bibliotheken
Da hat Edlef Stabenau wieder Mal einen wahren Schatz an bibliothekarisch relevanter Information aufgetan:
blogwithoutalibrary.net führt eine ständig aktualisierte Liste von Artikeln, die die Bedeutung von Blogs und RSS für Bibliotheken zum Thema haben: „A collection of articles about blogging & RSS in the library world„.
[via netbib]
DFG-Projekt „Onlinegestützte Netzwerke“

Jan Schmidt, über dessen Forschungsarbeit „Praktiken des Bloggens“ hier schon berichtet wurde, hat einen Antrag bei der DFG gestellt, der zum 1.10.2005 bewilligt wurde. Titel des 2-jährigen PostDoc-Projektes: „Praktiken des onlinegestützten Netzwerkens. Stellenwert und Konsequenzen von ’social software‘ für die Strukturierung interpersonaler Kommunikation.“
Auszug aus dem Antragstext:
Soziale Netzwerke gewinnen als Strukturierungsform im beruflichen wie privaten Bereich an Bedeutung, wobei das Internet als Medium interpersonaler Kommunikation eine wichtige Rolle für Aufbau und Pflege sozialer Beziehungen spielt. Im Mittelpunkt des Projekts steht deren aktive und regelgeleitete Gestaltung durch den Einzelnen in Praktiken des onlinegestützten Netzwerkens.
Jan Schmidt weiter über die DFG:
Seit kurzer Zeit bietet die DFG Wissenschaftlern nach der Promotion die Möglichkeit, durch eigene Projekte (also ohne Benennung eines „ordentlichen Professors“ als Projektleiter) Forschungserfahrungen zu sammeln und sich für weitere Aufgaben zu qualifizieren.
Eine gute Sache der DFG und ein spannendes Projekt von Jan Schmidt. Wünsche gutes Gelingen und werde die Untersuchung über die Projektseite verfolgen.


