Britische Autoren verlegen sich selbst

A Year in the Merde
NZZ-Artikel über „Neue Optionen im britischen Verlagswesen„:

Autoren, die sich im Selbstverlag einigermassen gut verkaufen, werden ja von den «mainstream publishers» meist schnell mit verlockenden Angeboten angeworben; das jüngste Beispiel ist Stephen Clarke, dessen selbst verlegter Roman «A Year in the Merde» Anklang und folglich Aufnahme im Haus Bantam fand und heute, ein Jahr später, in jeder Londoner Buchhandlung als ein Hit angeboten wird.

[via lesefieber]

Artikel, Literatur

Alles AJAX oder was?

AJAX ist die Abkürzung für Asynchrones Javascript und(and) XML,
auf www.ajax-scripting.de gibt es weitere Infos:

Gleich vorweg, Ajax ist keine neue Webtechnologie, sondern eine Kombination verschiedener Techniken die kreativ angewandt neue Möglichkeiten der Webprogrammierung erschließen. Details erfahren Sie im Artikel „Grundlagen zu Ajax„.

Johannes Gamperl ist der Autor dieses Blogs und er kündigt auch für Ende des Jahres ein deutschsprachiges Buch zu AJAX an.
[via F-LOG-GE]

Internet, Webdesign

„The Scene“- Filesharing als Mittel und Weg

The Scene

Aber die Leute, die beim Filesharing mitmachen, wissen in der Regel nicht, woher dieses Material kommt. Sie wissen nicht, dass es eine ganze Welt, eine riesige globale Infrastruktur gibt, die ausschließlich dazu da ist, neues Material zu akquirieren und zu verbreiten. Auf der höchsten Ebene dieser Maschine gibt es einen Ort, von dem fast alle Dateien stammen, die rund um den Globus kursieren. Es ist ein Ort, an dem Geschäfte gemacht werden, an dem Identitäten und Zugangrechte gnadenlos gehütet werden, und wo eine Elite von Technokraten leise die Kontrolle ausübt. Diejenigen unter uns, die sich an diesem Ort aufhalten, haben dafür eine Namen. Wir nennen ihn The Scene.“

So reißerisch macht eine fiktive Serie auf sich aufmerksam, die alle drei Wochen eine neue Folge zum Download anbietet: The Scene. Telepolis präsentiert ein Interview mit Mitchell Reichgut, dem Drehbuch-Autor von „The Scene“: „Wir wollten etwas machen, das nur im Netz funktioniert„.

Artikel, Internet

Kulturkrieg im Cyberspace…

… betitelt Michael Mönninger sein lesenswertes ZEIT-Dossier (DIE ZEIT 04.08.2005 Nr.32).
Frankreich ruft zu den Waffen. Um den Vormarsch der Online-Bibliothek von Google zu kontern, soll Europa seine eigenen Büchereien ins Netz stellen.

Aber mit Google auf Dauer mithalten können die Europäer nur, wenn sie ihren Datenverbund kräftig ausbauen – und dafür braucht es entweder privates oder öffentliches Geld. Erste Hoffnungszeichen kommen aus Brüssel. Dort hatte die EU seit 2001 nur 15 Millionen Euro für Digitalisierung bereitgestellt; mit der neuen, von Frankreich angeschobenen Initiative sollen es bis 2008 insgesamt 150 Millionen Euro werden – was gleichwohl nichts an dem Trauerspiel ändert, dass 25 EU-Länder auch weiterhin nicht einmal das Budget einer einzigen privaten Suchmaschine aus Kalifornien aufbringen.

Artikel, Literatur
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