Vascoda empfiehlt Text & Blog

Vacoda-Newsletter: Vorstellung Text & Blog
Vascoda, das Überblicksportal aller Virtuellen Fachbibliotheken in Deutschland, empfiehlt in seinem neuesten Newsletter Text & Blog. Ein herzliches Dankeschön an die dortige Redaktion. Natürlich fühle ich mich geschmeichelt, wenn ein Wissenschaftsportal seinem Fachpublikum mein Blog zur Lektüre empfiehlt. So heißt es dort:

Kennen Sie schon …?
…Text und Blog mit Neuem und Interessantem aus der Branche?

Am 24.07.2006 beschäftigte sich Markus Trapp unter der Einleitung „es muss nicht immer Google sein“ auch mit vascoda und den Virtuellen Fachbibliotheken.
Weitere Themen des Weblogs sind u.a.: Informationskompetenz, Internet, Literatur, Webdesign, Übersetzen und vieles mehr.
Insbesondere die Gestaltung der Seiten lohnt einen Klick!
(Direktlink zur Vorstellung im Newsletter)

Vielen Dank für die Blumen. Wer den im Text angesprochenen Artikel vom 24.07.2006 nicht lange suchen möchte, der findet ihn hier: «Alternativen zu Google – Teil 1: ViFas»; alle Artikel mit Bezug zur Virtuellen Fachbibliothek cibera, für die ich arbeite, lassen sich über diesen Link entdecken; alles rund um den spanischsprachigen Kulturkreis findet sich in der Kategorie Spanisch. Für jene Newsletter-Leser, die noch nicht so sehr mit Blogs vertraut sind: Gerade Weblogs wie meines, die sich sehr vielen Themen widmen, haben den Vorteil, dass man sich dort die Beiträge nach Kategorien sortiert anzeigen lassen kann. Meine Kategorien finden Sie/findet ihr in der rechten Spalte, etwa in der Mitte der Seite. Viel Spaß beim Umschauen!

Der ca. vier Mal im Jahr erscheinende Newsletter von vascoda, der über Neuigkeiten aus dem Umfeld der Virtuellen Fachbibliotheken berichtet, kann hier abonniert werden.

Informationskompetenz, Internet

Hamburger Straßenbahn-Videos aus den 70ern


Direktlink MyVideo

Über das Hamburg-Blog mit dem schönen Titel «Ertrage die Clowns» bin ich auf diese unglaublichen Aufnahmen aus den 70er Jahren gestoßen. Dort werden sie mit folgenden Worten vorgestellt:

Die Videos zur Hamburger Straßenbahn in der 70er Jahren von Thomas Lüders bei MyVideo. Die 12 Filme mit einer Gesamtlänge von etwa 45 Minuten zeigen hauptsächlich den Betrieb auf verschiedenen Linien, aber auch das Ende am 1. Oktober 1978 und den Wagen 3557 in San Francisco.

Oben zu sehen ist die Folge: «Hamburger Straßenbahn Linie 11» mit Aufnahmen aus dem Jahr 1975 (ohne Ton). Weitere Videos von Thomas Lüders bei MyVideo.

Hamburg, Video

Interview mit Harry Rowohlt im Standard

Für Harry Rowohlt ist das Übersetzen ein Gentleman’s Hobby. Aha.

In der DDR waren Übersetzer mit einem unglaublichen Status bedacht, das war eben ein Fenster zur Welt. Der Status heute ist natürlich schade. Und leben kann man davon auch nicht, deshalb mache ich auch so viele anderen Sachen, um mir das Übersetzen als Gentleman’s Hobby zu finanzieren.

«Harry ist abgelenkt und treibt Nebendinge», ein Interview mit Harry Rowohlt im Standard.

Artikel, Übersetzen

Internationaler Tag der Muttersprache

Heute ist der Internationale Tag der Muttersprache.

Der Internationale Tag der Muttersprache ist ein von der UNESCO ausgerufener Gedenktag zur „Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit“. Er wird seit dem Jahr 2000 jährlich am 21. Februar begangen.

Quelle: Wikipedia (dort auch Erklärung des historischen Hintergrundes).

Aus diesem Anlass führt der Tagesspiegel ein Interview mit dem Bedrohte Wörter-Autoren Bodo Mrozek: «Bedrohte Wörter – Alles urst, oder was?».

Allgemeines, Artikel

Kubanische Suchmaschine Dos por Tres

Dos por TresDas ist doch einmal ein praktischer Service der neuen kubanischen Suchmaschine Dos por Tres: in der Suchmaske wird gleich ein Schnelleinstieg in die Recherche nach Reden von Fidel Castro angeboten.
Werden andere nationale Suchmaschinen nachziehen und die Diskurse ihrer Staats- und Regierungschefs gleich in der Suchauswahl mit anbieten?
[via e-rgonomic, dort auch weitere Infos zu Fidels Supersuche]

Internet, Politik, Spanisch

Akademische Video-Suchmaschine Osotis

OsotisHarald Sack weist auf ….more semantic! auf ein interessantes Projekt hin, das gerade erst auf der Learntec in Karlsruhe vorgestellt wurde: Die akademische Video-Suchmaschine Osotis.

Kern des Projektes ist eine innovative Herangehensweise an die Problematik „Suchen in Multimediadaten“, die die Möglichkeit einer gezielten Suchfunktion in Multimediadaten (speziell Lehrvideos) erschließt. Bei dieser neuartigen Suchfunktion handelt es sich nicht, wie bisher, um eine Suche nach Vorlesungs- und Schulungsvideos, sondern um die Suche in Vorlesungs- und Schulungsvideos. Das System kann zwar auch wie bisher nach bestimmten Videos anhand ausgewählter Beschreibungsmerkmale einer konventionellen Video-Katalogisierung suchen, ermöglicht jedoch darüber hinaus eine Suche in den Inhalten der Videos. Um diesen Kern wird ein Komplettsystem bereitgestellt, das eine komfortable Organisation und Aufbereitung von Videomitschnitten ermöglicht.

Das Interessante daran ist, dass hier nicht einfach nur Vorlesungsvideos nach Titel oder Zusammenfassung der Veranstaltung durchsuchbar gemacht werden, sondern dass Osotis ein System zur Verfügung stellt, das Videos in einem automatischen Verfahren mit inhaltsbezogenen Metadaten ausstattet, um anschließend eine inhaltsbasierte Recherche zu ermöglichen. Eine Suche nach Stichworten startet das Video genau an der Stelle, an der dieses Wort im Vortrag vorkommt. Dabei werden die Videos nicht von Osotis gehostet, sondern nur die Links auf die betreffenden Fundstellen übergeben.

Informationskompetenz, Video

taz-Interview Balmes: Lektorat für ausländische Literatur

Interessantes Interview in der taz mit Hans-Jürgen Balmes, dem Lektor für ausländische Literatur beim Fischer Verlag. Balmes beschreibt dort, wie sich das Lektorat für ausländische Literatur in den Zeiten der schnellen Kommunikation via Internet verändert hat:

Früher war es tatsächlich noch so, dass man in den einzelnen Ländern wie ein Goldgräber nach Büchern suchen musste. Heute geht alles viel schneller, zumindest, was den angloamerikanischen und europäischen Markt betrifft – es kann passieren, dass man per Mail ein Manuskript zur Prüfung geschickt bekommt und binnen einer Viertelstunde eine Entscheidung treffen muss.

Weiter in der taz: «Der Job hat sich verändert».

[via Literatur-Café]

Artikel, Literatur

Burkart Kroeber: Was Übersetzen heißt und was nicht

Ist es auch ärgerlich, wie schlecht vorbereitete (oder schlimmstenfalls mit bösen Absichten agierende) Journalisten versuchen, gegen die literarischen Übersetzer anzuschreiben, so ist es doch sehr tröstlich, wie viele Blogs und Radiosender sich mit dem Konflikt um eine gerechte Bezahlung literarischer Übersetzungen beschäftigen.

Heute hat sich Bayern2Radio in seiner Sendung Kulturjournal des Themas angenommen und einen bereits Ende 2005 gesendeten Essay von Burkart Kroeber wiederholt: «Was Übersetzen heißt und was nicht». Die aus einem öffentlichen Vortrag hervorgegangene Situationsbeschreibung eines Übersetzers hat in ihrer Aussagekraft nichts verloren und ist – ob des gerade wieder in der Öffentlichkeit stärker diskutierten Konfliktes – aktueller denn je.

Übersetzen: Kunst der Interpretation

Deutsche Sprache, schwere Sprache. Trotzdem gibt es viele Menschen, die sich die Mühe machen, Texte aus aller Welt ins Deutsche zu übersetzen. Doch die Mühe wird schlecht belohnt: Übersetzer sind unterbezahlt und wenn sie sich dagegen wehren, wird ihnen vorgeworfen, am Rückgang der Übersetzungen Schuld zu sein. Im Kulturjournal plaudert ein Übersetzer aus den Nähkästchen.

Hier der heutige Beitrag aus dem Kulturjournal zum Nachhören (22 min 12 sec):
http://literaturuebersetzer.de//download/uebersetzer/b2r_kroeber_18022007.mp3
Update 19.2.07, 11:15 Uhr: Gerade hat mich eine aufmerksame Leserin (in diesem Falle Hörerin) darauf hingewiesen, dass an zwei Stellen des Beitrages ein «Komm verzähl’mer nix» [hochdeutsch: «Komm, erzähl mir nichts»] zu hören sei. Ich entschuldige mich für diese Störung des Beitrages, die dadurch entstanden war, dass ich während der Aufnahme zwei neue E-Mails bekommen hatte und Mails immer von einem Sound mit selbigem Spruch angekündigt werden. Ich habe diese Störungen nun herausgeschnitten, wodurch es aber bei zu kleinen Sprüngen (bei 7:02 und 16:28) kommt, die ich zu entschuldigen bitte.

Literatur, Radio, Übersetzen
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