Freie Netze. Freies Wissen.

Freie Netze. Freies Wissen.

Freie Netze

Noch nie war es einfacher, Menschen und ihr Wissen in Form von Texten, Bildern oder Tönen zusammenzubringen und zu vernetzen. Freie Netze sind der Versuch, dieses Potential von Internet und PC auszuschöpfen und möglichst alle Menschen daran teilhaben zu lassen.

Freies Wissen

Der Zugang zu digitalen Netzen bedeutet noch nicht den Zugang zu Inhalten. Ein freier Zugang zu Wissen ist aber die Basis für Innovation und Emanzipation. Den neuen Möglichkeiten für freien Zugang zu Wissen stehen neue und alte, soziale und rechtliche Barrieren gegenüber.

«Freie Netze. Freies Wissen.» ist ein frei downloadbares Buch zum Thema Open Access und Open Source. Details im Inhaltsverzeichnis. Natürlich auch mit Blog. Sehr schön.

[via IB Weblog]

Literatur, Software

Antivirensoftware für den Staat aufbohren?

Lieber Staat! Wenn ich eine Antivirensoftware installiere, dann will ich, dass da nix auf meinen Rechner kommt, was ich da nicht haben möchte. Da gehörst auch du dazu!
Ein Artikel in der Schweizer Sonntagszeitung macht nachdenklich: «Staatsempfang»:

Polizei und Staatsschutz wollen unerkannt online ermitteln können – die Hersteller von Antivirensoftware sollen dabei helfen.
Die Antivirenhersteller sitzen in der Klemme. Einserseits sollen sie ihre Kunden ausreichend gegen Attacken aus dem Internet schützen. Zum anderen stecken hinter diesen Angriffen vermehrt Strafermittler, Polizisten und Staatsschützer, die sich auf den PCs von Verdächtigen umsehen und dabei nicht entdeckt werden wollen.

Medienpraxis, wo ich auf den Artikel gestoßen bin, weist zurecht darauf hin, wie wichtig ob solcher Meldungen frei verfügbarer, transparenter Software-Code (Opensource) sein kann.

Politik, Software

Kurzfilm ‚El Viaje‘ von Toni Bestard


Direktlink YouTube

Bei dem Kurzfilm «El viaje» (‚Die Reise‘) von Toni Bestard stimmt einfach alles: Rhythmus, Dialoge, Bilder. Wer kein Spanisch kann, sollte ihn sich unbedingt zweimal anschauen: erst die englischen Untertitel mitlesen und dann nochmal reinschauen und auf die Bilder achten. Lohnt sich.
Für seinen neuesten Kurzfilm «Equipajes» (Gepäck) war er für den Goya 2007 (‚Bester Kurzfilm‘) nominiert, gewonnen hat aber «A ciegas» von Salvador Gómez Cuenca. Einen Trailer zum neuen Kurzfilm kann man auch auf YouTube, auf dem Account des Regisseurs (!) betrachten: Trailer Equipajes. Das ist übrigens das erste Mal, dass ich einen Trailer für einen Kurzfilm sehe. Schaut gut aus, würde ihn gerne komplett sehen.

Diario Vasco hatte den mallorquinischen Regisseur Toni Bestard (Jahrgang 1973) im Januar in San Sebastián interviewt: Dort sagt er das, was alle Kurzfilmregisseure sagen: «Con los cortos aprendo, para el largo hay que estar preparado» (dt.: ‚Mit den Kurzfilmen lerne ich, um für den Langfilm vorbereitet zu sein‘). Auf den ersten langen Film von Toni Bestard darf man gespannt sein. Bis dahin lässt sich sein weiteres Schaffen in seinem Blog verfolgen: «El Rincón del Sapo».

Kino, Spanisch, Video

Soziales Netzwerk für BID 2007

Firefox mit Mikroformaten Vom 19.03-21.03.2007 wird in Leipzig der 3. Kongress für Information und Bibliothek (BID 2007) stattfinden. In Anlehnung an das gestern auf netbib vorgestellte Library 2.0-Netzwerk, hat Jintan heute ein solches Netzwerk für den Bibliothekskongress in Leipzig gegründet, in dem sich die Teilnehmer vor, während (?) und nach dem für die Bibliothekswelt zentralen Ereignis austauschen können.
Bravo, Jintan, ich bin dabei. Wir sehen uns in Leipzig und auf bibliothekartag2007.ning.com.
[via Bibliotan]

Internet, Literatur

Dieter Hildebrandt auf DRadio

Maria Furtwängler in 'Die Flucht'
Foto: ARD, Ausschnitt

Dieter Hilderbrandt war heute im Interview auf Deutschlandradio Kultur zu hören. Dort erklärt er den Unterschied zwischen Flucht und Vertreibung. Anlass ist der morgen und übermorgen Abend in der ARD ausgestrahlte Zweiteiler «Die Flucht», der gestern auch schon auf arte gezeigt wurde, den Hildebrandt aber noch nicht gesehen hat. Die etwas mehr als sechs Minuten sind trotzdem sehr interessant, weil es um die grundsätzliche Vermittelbarkeit von Geschichte im Unterhaltungsfilm geht.
Der Beitrag kann hier nachgehört werden:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2007/03/03/dlf_200703030822.mp3

Radio, TV

Mit Qype Hamburg entdecken

Manchmal lernt man in einer Qype-Rezension mehr über eine Stadt, als in jedem Reiseführer. Beispiel: Der Maler Andreas Schieweck schreibt heute in dem Empfehlungsportal Qype über die Bunthäuser-Spitze:

Die wenigsten Hamburger wissen, daß in Wilhelmsburg nicht nur soziales Elend in tristen Ghettos regiert, sondern auch landschaftliche Schönheiten zu finden sind: Die gesamte Ostseite der Insel ist mit Agrarlandschaft und saftigen Deichwiesen bedeckt, hier gibt es kleine Dörfchen und einsame Gehöfte. Ein ideales und recht unbekanntes Gebiet für eine kleine Radtour, die ich am besten am Bahnhof Wilhelmsburg beginne, dann nach Osten durch kleine Strässchen mit Einzelhäusern in Richtung Windmühle fahre und schließlich zum Deich vorstosse. An ihm entlang geht es windig nach Süden, wo die Bunthausspitze wartet: Ein kleiner Wanderweg führt durch schilfiges Sumpfgelände zu einem kleinen hölzernen Aussichtsturm, an der äußersten Südostspitze.

Danke, Andreas Schieweck, für diesen Tipp, das werde ich garantiert mal ausprobieren. Der komplette Bericht ist nachzulesen auf Qype; über die Bunthäuser Spitze gibt es auch einen Wikipedia-Artikel.

Ich habe den RSS-Feed für Hamburg abonniert und freue mich immer über die dort regelmäßig eingehenden Empfehlungen, sei es für Ausflüge, Cafés, Kneipen, Restaurants oder Buchhandlungen. Qype ist ein gelungener, an der Praxis orientierter Web 2.0-Dienst, der jenseits aller IT-Affinitäten, allen daran Teilnehmenden wertvolle Vorteile bringt.

Artikel, Hamburg, Internet

ColorJack: verspielte Farbtheorie

ColorJack Sphere Farbgestaltung ist das A und O im Webdesign. Natürlich ist es mit ein paar gelungenen Griffen ins Farbtöpfchen nicht getan. Kontraste müssen beachtet werden, Farbharmonien so eingependelt werden, dass man sich beim Besuch und Betrachten der Webseite wohlfühlt.
Um Farben in ihrem Zusammenspiel zu testen, gibt es zahlreiche Tools. Doch ColorJack Sphere, heute auf Ajaxian vorgestellt, ist so ziemlich das Schärfste, was ich zur Farbauswahl bisher gesehen habe.
Nein, verstanden habe ich es noch nicht, nur damit gespielt. Aber beeindruckt bin ich schon, absolut.
Es gibt Einiges zu entdecken bei ColorJack: Farbgenerator, abgespeicherte Paletten, beliebte Farb-Kombinationen. Unbedingt ausprobieren! Ausgangspunkte zur Beschäftigung mit der Farbtheorie vermittelt die Wikipedia, spielerisch umsetzen kann man sie bei ColorJack.

Webdesign
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