NZZ-Artikel: Babylonische Kulturvermittler

In der NZZ ist heute ein Artikel von Sieglinde Geisel erschienen, der von einem Treffen ausländischer Übersetzerinnen und Übersetzer im Literarischen Colloquium Berlin berichtet und der Einblick in die Arbeit der literarischen Übersetzer gibt, die Werke aus dem Deutschen in ihre Muttersprachen übertragen.

Übersetzen ist eine einsame Kunst. Umso grösser ist das Bedürfnis nach Austausch und Vernetzung unter den Übersetzerinnen und Übersetzern, ungeachtet ihrer Zielsprache. Und da der Anstoss für die Übertragung literarischer Werke häufig von den Übersetzern selber ausgeht, zählen sie auch zu den wichtigsten Akteuren im Kulturaustausch.

Weiterlesen in der NZZ: «Babylonische Kulturvermittler».

Artikel, Übersetzen

Elefantenbaby in Hagenbeck

Vergesst Knut! Der Hamburger Zoo (Hagenbeck) sucht einen Namen für das heute morgen geborene Elefantenbaby.

Die netzeitung berichtet über die Namenssuche nach der Geburt des zwischen 80 und 100 kg schweren und 96 cm großen Elefantenmädchens:

Ein Name muss aber erst gefunden werden. «Noch heißt es Baby, es wird aber in den nächsten Tagen einen schönen Namen bekommen», sagte Tierpark-Sprecherin Stefanie Herhudt. Es sei noch zu klären, ob die Pfleger den Namen auswählen oder dies in einem öffentlichen Wettbewerb geschehe.

Im Artikel gibt es auch ein Foto der bis zur Namensgebung «Baby» gerufenen Elefantentochter, bei Spiegel Online weitere – süüüüüß!
Sicherlich bekommt «Baby» auch bald eine eigene Unterseite auf der Webseite von Hagenbeck in der Rubrik «Unsere Tierbabys».

Artikel, Hamburg

Geniale del.icio.us-Erweiterung für Firefox

del.icio.us-Pulldownmenü der neuen Firefox-Erweiterung Ich bin absolut begeistert von der neuen Firefox-Erweiterung, mit der die Verwaltung von Lesezeichen bei del.icio.us noch einfacher und zugleich noch effizienter wird.
Bitte weiterlesen, dies ist nicht nur was für IT-Geeks. Wer noch nichts mit del.icio.us anfangen kann, sollte vorher nochmal kurz in meinen Stabi-Blog-Artikel reinschauen, in dem ich ausführlich vorstelle, welche Vorteile es haben kann, seine Lesezeichen nicht mehr im Browser zu verwalten, sondern eben online, mit Zugriff von jedem PC mit Internetzugang.
Zurück zur neuen del.icio.us-Erweiterung für Firefox: Im del.icio.us-Blog wird sie vorgestellt, Perun hat sie auch schon positiv besprochen. Welche Vorteile bringt diese Erweiterung? Sie lässt einen die Lesezeichen bequem in der Sidebar des Browsers anzeigen und verwalten (siehe auch Screenshot bei Perun). In einer Quicktour werden die neue Funktionen beschrieben, aber eigentlich genügt die Installation der mit 256 KB für diesen Funktionsreichtum sehr kleinen Erweiterung, um schnell zu sehen, was alles möglich ist.

Was mir besonders gut gefällt: Nutzt man das Pulldown-Menü (links neben der URL im Browser angezeigt), kann man die Lesezeichen nach Tags (Schlagwörtern) durchsuchen und bekommt angezeigt, mit welchen Tags man diese Lesezeichen noch versehen hat. Beispiel aus meinen Bookmarks (siehe auch Screenshot oben): Ich suche nach den Lesezeichen, die ich mit dem Tag «webdesign» gespeichert habe und sehe, darunter gibt es Lesezeichen, die ich zusätzlich mit CSS, Ajax etc. abgelegt habe. Die durch Klick auf die Tags ausgewählten Bookmark-Gruppen werden jeweils darunter angezeigt und auf Klick dort im Browser geöffnet.
Mit dieser neuen Erweiterung del.icio.us-Bookmarks kann man nun noch einfacher seine Lesezeichen online verwalten und doch lokal auf sie zugreifen und sie bearbeiten. Von überall her, aber zentral gepflegt. Prima! Das wünsche ich mir auch vom deutschen Pendant Mister Wong.

Informationskompetenz, Internet, Software

Von fremdgehenden Singvogeldamen

Herrlich: Katja Seefeldt schreibt in Telepolis über die Promiskuität in der weiblichen Vogelwelt und nennt ihren Artikel treffend «Qualitätsschub vom Nachbarn»:

Doch seit DNS-Analysen als Routinemethode zur Verfügung stehen, zeichnet sich ab, dass gerade bei den sozial monogamen Singvögeln das „Fremdgehen“ – im Fachjargon „außerpaarliche Kopulation“ – eher die Regel als die Ausnahme bildet: Denn die aufgeweckten Vogeldamen jubeln ihrem Partner häufig Eier unter, deren Spermaspender auf irgendeinem Nachbarbaum zu Hause ist.

Von wegen Vogelhochzeit … Fiderallala, Fiderallala, Fiderallalalala …

Artikel

Offener Brief an die Mannschaft des 1. FCS

1. FC Saarbrücken Der 1. FC Saarbrücken hat gestern beim Tabellenführer der Regionalliga Süd, dem SV Wehen, durch ein Eigentor in der 72. Minute einen möglichen Punkt verspielt und sich mit der 1:0-Niederlage der Abstiegszone bedrohlich nahe gebracht. Carsten vom FCSBlog richtet einen Offenen Brief an die Mannschaft des 1. FC Saarbrücken, der Ausdruck des verzweifelten Wunsches ist, dass die Spieler sich endlich bewusst machen, um was es jetzt geht:

Ihr seid in diesem Augenblick nur zwei Tore von einem Abstiegsplatz entfernt! […]
Wollt ihr einen Traditionsverein ruinieren?
Wollt ihr euch auf diese Weise in der Vereinsgeschichte verewigen?

Carsten, danke für die deutlichen Worte, die du gefunden hast. Natürlich wird die Mannschaft diesen Brief nicht lesen. Es sei denn, du schickst ihn an die Sportredaktion der Saarbrücker Zeitung, schreibst einen Leserbrief oder informierst den Pressesprecher des FCS Dominique Rossi.

Update 13.04.07, 0:50 Uhr: Die schlafmützige Saarbrücker Zeitung hat den Brief natürlich nicht veröffentlicht, aber Carsten hat ihn am Donnerstag, also 1 Tag vor dem wichtigen Spiel an den Kapitän der Mannschaft, Thorsten Nehrbauer, übergeben. Hut ab, Carsten! So kann (und hat ja auch bereits) die Mannschaft deinen Brief doch noch (ge-)lesen. Den Videobeweis zur Briefübergabe gibt’s im FCSBlog.

Tabellenende Regionalliga Süd. © kicker.de Ein Blick auf die Tabelle nach Abschluß des 26. Spieltages zeigt, wie prekär die Situation mittlerweile ist: Am kommenden Freitag (13.4.07, 19:00 Uhr) steht in der Partie 1. FCS-1860 München (II) alles auf dem Spiel. Ich drücke von Hamburg aus die Daumen. Es geht immerhin um den Klassenerhalt und ein Abwenden des Absturzes unserer Mannschaft in die Bedeutungslosigkeit.

Fußball, Saarland

FullerScreen: Vollbildanzeige in Firefox

Fullerscreen: links normale Ansicht, rechts Vollbildanzeige
Hab schon lange keine Firefox-Extension mehr hier vorgestellt, jetzt ist es mal wieder so weit:
Sie hört auf den lustigen Namen FullerScreen und macht genau das, was man bei diesem Namen erwarten kann: sie erlaubt die Anzeige der gerade aufgerufenen Webseite im Vollbildmodus. «Moment», werdet ihr sagen, «das kann Firefox doch schon von Haus aus, einfach durch Drücken der F11-Taste». – Korrekt, aber es werden immer noch am oberen Bildschirmrand zwei Zeilen angezeigt (Tab-Reiter & Adresszeile samt Navigationsleiste), das heißt eine wirkliche Vollbildanzeige, welche die gesamte Höhe des Monitors ausnutzt, gibt es nicht.
Und genau das kann FullerScreen. Da aber auch im Vollbildmodus ein Zugriff auf die wesentlichen Navigationselemente des Browsers sinnvoll ist, werden die zwei Zeilen beim Überfahren mit dem Mauszeiger wie von Geisterhand auf den Bildschirm gezaubert. Das kann sehr praktisch sein, wenn für eine Präsentation wirklich alle Pixel des Monitors ausgereizt werden sollen.
[via Download Squad]

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