Kurzfilm: Siempre quise trabajar en una fábrica


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«Siempre quise trabajar en una fábrica» (dt: Ich wollte schon immer in einer Fabrik arbeiten) von Esteban Crespo aus dem Jahr 2005 dauert 9 Minuten (IMDb-Eintrag).
Netter Kurzfilm, der unter anderem letztes Jahr auf dem Internationalen Kurzfilmfestival von Bilbao gezeigt wurde, und der in dicht gefilmten Bildern klar macht, dass große und kleine Revolutionen oft an ganz alltäglichen Dingen scheitern ;-).

Noch ein paar Worte zum Betrachten und Finden von (nicht nur spanischen) Filmen im Netz: …

Kino, Spanisch, Video

YouTube, sevenload, Joost: Netz & TV wachsen zusammen

Fernsehkanäle im Internet haben zwar noch die Kinderschuhe an, aber die bei Wortfeld aufgezählten TV-Sender, die mit eigenem YouTube-Kanal im Netz zu sehen sind, zeigen wo die Reise hingeht. Peer-to-Peer-Projekte wie Joost (Webseite, Wikipedia-Artikel) sind schon näher an dem, was im Zusammenwachsen von TV und Web entstehen wird. Joost ist noch closed-Beta, d.h. man kommt nur mit Einladung rein. (Update 23:10 Uhr: Ich habe noch drei Einladungen, wer eine davon möchte, bitte hier entsprechend kommentieren Hui, das ging aber flott. Joost scheint sehr begehrt zu sein. Einladungen gehen an die drei Kommentierenden raus).

In Spanien ist der meiner Meinung nach extrem miese Sender Antena 3 als erster bei YouTube zu sehen, vielleicht folgen ja noch brauchbarere spanische Kanäle. Natürlich findet man auch einzelne Beiträge anderer spanischsprachiger TV-Sender auf dem Videoportal. Zur Untersuchung medialer Themen der Iberischen Halbinsel ist YouTube allemal gut, das haben wir kürzlich auf dem Hispanistentag in Dresden schon entdeckt, als wir in der dortigen Sektion 5 „Docu-Ficción“ bei YouTube Folgen der in Spanien extrem erfolgreichen Serie «Cuéntame como pasó» aufrufen konnten.

Was Internet-TV angeht, haben wir in Deutschland ja das große Glück mit sevenload einen Anbieter mit deutschsprachigen Inhalten und vielen interessanten Specials zu haben.

Ganz klar: der Erfolg der Videoportale im Netz liegt unter anderem darin, dass wir selbst den Moment der Rezeption bestimmen können, dass bereits „Gesendetes“ weiterempfohlen werden kann und über die Grenzen einer nationalen Ausstrahlung weltweit konsumiert werden kann. Die Zukunft des Fernsehens liegt somit im Netz, zumindest in einer Parallelausstrahlung im Netz. Die hier genannten Portale sind ja nur der Anfang und in ein paar Jahren lachen wir sicher über die Kinderschuhe in denen das Netzfernsehen noch steckt.

Internet, TV, Video

World Series of Uno


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Ach ja, UNO. Dieses Video mit der herrlichen Poker-Parodie erinnert mich allerdings an eine schmerzliche Erfahrung aus dem Vorjahr: So ganz bin ich ja noch nicht drüber weg, dass im letzten Jahr nach 16 (!) Jahren kontinuierlich gespielter UNO-Turniere in Saarbrücken das Aus für die Uno-Wettkämpfe kam. Solange ich da noch wohnte, wurden die Turniere meist bei mir ausgerichtet, nach meinem Wegzug nach Hamburg wechselweise bei den anderen Spielern und dann ist die Begeisterung irgendwie eingeschlafen.
Uno-Homepage Saarbrücken
Als stummes Mahnmal einer schönen Zeit steht die damals treu von mir gepflegte Uno-Homepage nach wie vor im Netz, mit der Bilanz aller 174 (!) gespielten Turniere und mit Fotos aus vergangenen UNO-Tagen. Ich bin dort auch mit langem Haar (bei einem Uno-Turnier in Mexiko) zu entdecken. Lang ist’s her ;-). Wenn ich bedenke, wer da alles im Lauf der Zeit so mitgespielt hatte … war irgendwie auch so eine World Series of UNO.

Saarland, Video

Die Daten der Anderen

Stasi 2.0 - Die Daten der Anderen

Die Unschuldsvermutung bedeutet im Kern, dass wir lieber zehn Schuldige nicht bestrafen als einen Unschuldigen zu bestrafen.

Dr. Wolfgang Schäuble im Stern-Interview.
Unser Innenminister will «Die Daten der Anderen». Das darf ja wohl nicht wahr sein. Wer erklärt dem unsere Verfassung angreifenden Innenminister, dass der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit auch bei der Gefahrenabwehr gilt?
Die Grafik ist ein Mix aus einem Motiv von dataloo und dem Filmplakat eines ähnlich lautenden Filmes.

Foto, Politik

Hamburger Übersetzerinnen packen aus

Morgen stellen Hamburger Übersetzerinnen in der Buchhandlung in der Osterstraße (Eimsbüttel) ihre Arbeit vor. Ich werde versuchen dort zu sein, und bin natürlich gespannt auf die Berichte der Kolleginnen:

Unter dem Motto «Grausamkeiten» stellen Brigitte Große, Annette Kopetzki und Friederike Meltendorf am 19. April um 20 Uhr im Buchladen in der Osterstraße in Hamburg-Eimsbüttel ihre neuesten Übersetzungen vor. Brigitte Große berichtet über Amélie Nothombs Roman «Reality Show», Annette Kopetzki präsentiert den italienischen Roman «Solange der Haifisch schläft» von Milena Agus, Friederike Meltendorf den russischen Roman «Apfel, Huhn und Puschkin» von Julia Belomlinskaja. Die drei Übersetzerinnen sprechen über die speziellen Anforderungen und sprachlichen Herausforderungen ihrer Originaltexte, präsentieren Ausschnitte aus ihren Werken und beantworten Fragen aus dem Publikum.

Ausführliche Infos zur Veranstaltung auf der Website des Verbandes der Literaturübersetzer (VdÜ).
Buchtipp der DW zu einem der vorgestellten Werke: «Amélie Nothomb: Reality-Show» (deutsch von Brigitte Große).
Update 19.04.07: taz-Interview mit Brigitte Große mit Hinweis auf die heutige Veranstaltung.

Hamburg, Literatur, Übersetzen

Le Figaro präsentiert französische Übersetzer

Vor ein paar Tagen hat das Magazin von „Le Figaro“ über das Übersetzen berichtet. Es kommen berühmte französische Übersetzer zu Wort und berichten von ihrer Arbeit. Aline Schulman (die den Quijote ins Französische übersetzt hat), Brice Matthieussent (u.a. Übersetzer von Charles Bukowski und John Updike) und Anouk Neuhoff (Übersetzerin von Finnegans Wake von James Joyce).

Le succès grandissant de la littérature étrangère profite à la traduction. «Le Figaro Magazine» a réuni quelques-unes de ses plus éminentes figures.
[…]
Mais pour le lecteur, le traducteur est un nom souvent écrit en italique et en petits caractères sous celui, en gras, plus gros, de l’auteur. Il est l’homme de l’ombre, celui qui met ses pas dans ceux de l’écrivain.

Weiter in „Le figaro“: «Le métier de traduire».

[Viola Voß per E-Mail, danke für den klasse Hinweis!]

Artikel, Literatur, Übersetzen

cibera-Vorstellung in Passau

'Passau' von textundblog
Bei Traumwetter in Passau habe ich heute in der Romanistik der Uni Passau den Dozenten und Studierenden die Virtuelle Fachbibliothek cibera vorgestellt. Ich war angenehm überrascht, dass zum Auftakt des Sommersemesters ca. 100 Studierende kamen und sich die Recherchemöglichkeiten von cibera zeigen ließen, statt das Traumwetter auf der Wiese vorm Philosophicum neben dem Inn (siehe Foto) zu genießen.
Da die Anreise von Hamburg nach Passau unmittelbar vor dem Vortrag am frühen Nachmittag doch zu mühsam gewesen wäre, bin ich bereits gestern aus der Hansestadt nach München gefahren, habe dort Freunde besucht (und auch dort das Traumwetter genießen dürfen) und bin gespannt, ob auch morgen in Regensburg, der nächsten Station meiner kleinen cibera-Vorstellungstour, die Sonne scheinen wird (und trotzdem Leute kommen werden 😉 ).
An die Teilnehmer der Veranstaltung „Civilización Latinoamericana“ von Frau Prof. Hartwig: Den Artikel „Neue Linke in Lateinamerika“ finden Sie hier, weitere Blogartikel zu Spanien/Lateinamerika finden Sie in meiner Kategorie Spanisch. Das Programm der Sommersemester-Vorlesung zu Lateinamerika ist sehr spannend und würde ich in Passau leben, hätte ich mich heute sofort dafür angemeldet.
Weitere Bilder aus Passau nach dem Klick auf (Mehr…).

Informationskompetenz, Literatur
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