Hurensohn von Michael Sturminger

Szenenfoto aus dem Film 'Hurensohn'

Aktueller TV-Tipp mit kurzer Vorgeschichte: Eine meiner letzten Arbeiten als freiberuflicher Webdesigner im Saarland hing 2005 mit dem Film «Hurensohn» von Michael Sturminger zusammen. Der Film wird vom Max-Ophüls-Filmverleih (MOP) vertrieben, für den ich damals eine Webseite erstellt und das Pressematerial für den Film (s. Website) zusammengestellt habe, worauf ich hier im Blog natürlich auch in einem meiner frühen Artikel hingewiesen hatte.

Der Film basiert auf der gleichnamigen literarischen Vorlage (Info und Leseprobe) von Gabriel Loidolt; der Grazer Filmemacher Michael Glawogger (Ophüls-Fans durch «Die Ameisenstraße» bekannt) hat am Drehbuch mitgearbeitet. 2004 wurde der Streifen auf dem Ophüls-Festival mit dem Preis des Saarländischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet (und nicht mit dem «Max Ophüls Preis», wie die TV Spielfilm irrtümlich schreibt).

Heute Abend zeigt der MDR (Programm-Info) den äußerst sehenswerten Film von 22:55-00:20 Uhr. Hier der Trailer:


Direktlink YouTube

Kino, Ophüls, TV, Video

Twitter-Karma: Wer liest mich, wen lese ich?

Ausschnitt aus meinem Twitter-Karma
Nachdem ich anfangs mehr als skeptisch war, gehört für mich der Mikroinformationsdienst twitter (s. Wikipedia-Artikel über twitter) mit zum Besten, was ich 2007 neu entdeckt habe und worauf ich nicht mehr verzichten möchte. Wie immer bei neuen Netzdiensten gilt: wer twitter nicht ausprobiert hat, bzw. nur einen kurzen Test gewagt hatte, wird nichts oder nur wenig damit anfangen können und genau so skeptisch bleiben, wie ich es am Anfang war. Muss ja auch nicht jede/r alles machen. 😉

Für die Twitter-Nutzer unter euch, die mal im Überblick sehen wollen, wen sie so verfolgen und wer sie verfolgt, gibt es ein praktisches Tool namens Twitter-Karma.

[via twitter von dotdean]

Bluesky, Internet

Saarländische Web 2.0-Erkenntnisse im Bingert

Habe gestern bei der Blauen Stunde endlich Herrn Quintus kennengelernt. Zielsicher hat er mich im Halbdunkel des Innenhofes der Stadtgalerie ausfindig gemacht. Wir sind im Anschluß an die dortigen Kurzfilmvorführungen mit gemeinsamen Freunden (u.a. Volker Schütz, der bald ein Blog haben wird, auf das ich mich schon sehr freue) im Gasthaus Bingert gewesen, einer seit dreißig Jahren im Nauwieser Viertel existierenden Kneipe mit einer besonderen Geschichte und momentan mit genialen Fotos an den Wänden verschönert.

Herr Quintus hat in seinem Blogartikel «Blaue Stunde oder Blogbegegnung in der realen Welt» eine kongeniale Erkenntnis des Tages zum besten gegeben:

Das Internet insbesondere Web 2.0 sind der redliche aber vergebliche Versuch, das Saarland elektronisch nachzubilden.

Als Saarländer kann ich dem nur beipflichten: Awwer hunnerd Prozennt. Wo de Reschd haschd, hasche Reschd.

Internet, Saarland

Netzerfolg: Barack Obama will Amerika verändern

Wow, mit 38 % gewinnt Barack Obama die Vorwahlen in Iowa. Wird Zeit, dass ich mich wieder mehr um meine einst angelegte Obama-Seite kümmere, auf der ich die Web 2.0-Aktivitäten des möglichen Präsidentschaftskandidaten der Demokraten beobachtet habe. «Change is coming to America» rief Obama (s. Video) heute Nacht seinen Anhängern zu. Clinton abgeschlagen auf Platz drei. Selbst Twitter-User Edwards (s. mein Artikel «John Edwards twittert seine politischen Positionen») war noch vor ihr.

Jede Ablösung für Bush ist grundsätzlich schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn die USA im November mit Obama ihren ersten schwarzen Präsidenten bekommen werden, wird das Internet dabei eine wesentliche Rolle gespielt haben. Zum ersten Mal in der Geschichte des Netzes. Wie er das bisher getan hatte, habe ich ansatzweise auf meiner Obama-Seite zusammengefasst und werde es dort weiter verfolgen.

Internet, Politik

Ratiodrink – Bio-Apfelsaftkonzentrat aus’m Kanister

Ratiodrink -  Konzentrat aus dem Kanister
Bei meinen Freunden Alexander und Christine in Saarbrücken hab ich diese geniale Idee entdeckt: Bio-Apfelsaft als Konzentrat in 3-Liter-Kanistern kaufen und den Saft zuhause mit Leitungswasser im Verhältnis 1:7 mischen. Ganz ohne Zusatzstoffe, 100% Äpfel vom Bodensee. Was in Schweden zum Beispiel schon gang und gäbe ist, könnte sich auch bei uns durchsetzen: Saft im Konzentrat kaufen. Schmeckt hervorragend und schont die Umwelt, weil Verpackung gespart wird und Wasser nicht unnötig durch die Gegend transportiert wird.

Ratiodrink Das Ganze wir angeboten von dem gut konzeptionierten Unternehmensgründungsprojekt Ratiodrink. Selbstverständlich hat Ratodrink auch ein Blog, Kalkulation und die Gründungsidee werden dort transparent behandelt. Hab mir gleich mal drei Kisten Konzentrat bestellt, die ich dann nächste Woche schon in Hamburg in Empfang nehmen kann. Die Schlepperei der Apfelsaft-Flaschen und Packungen hat ab sofort ein Ende.

Ehe ich lange weiter die Vorzüge von Ratiodrink erkläre, hier noch ein Video und ein paar Links:

Auch wenn die im Video genannten Preise nicht mehr gelten und der Saft erst kürzlich teurer geworden ist, sind die Preise immer noch konkurrenzfähig zum Discounter-Apfelsaft. 3 Liter Bio-Konzentrat kosten 24 Euro, womit man im Mischungsverhältnis 1:7 (auf ein Teil Konzentrat kommen 7 Teile Wasser) 24 Liter Apfelsaft erzeugen kann, macht 1 Euro/Liter für den Bio-Apfelsaft, der herkömmliche Apfelsaft ist für 0,82 Euro/Liter zu haben.

Ratiodrink ist aus einem Unternehmensgründungsprojekt der FU Berlin entstanden. Prof. Günter Faltin erklärt im Interview auf JobTV24 die Hintergründe des Berliner Unternehmensgründungsprojektes mit Äpfeln vom Bodensee.

Weitere Blogbesprechungen von Ratiodrink:

Allgemeines
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