Psst, Frau Indica verrät das Rezept Ihrer sensationellen Erdbeerknuspertorte. Bitte unauffällig dem Link folgen (aber nicht weitersagen!). Psst.
Ich bin ja ein großer Fan dieses originellen Backwerks und werde mich auch am Nachbacken versuchen, obwohl ich gar nicht backen kann. Doch es hört sich machbar an und ich bin wild entschlossen, das mal zu testen, solange wir noch in der Erdbeerzeit sind. 😉
Hatte ich eigentlich schon gesagt, wie genial das hier angekündigteDort auch weitere Links und Informationen zur Sängerin aus New York Cat Power-Konzert in der Laeiszhalle am Freitag war? Einer der Titel, den sie spielte, war «New York», ein großartiges Cover des Sinatra-Songs:
Beinahe zwei Stunden lang verzauberte Cat Power die Laeiszhalle – und wie durch ihre zahlreichen Ausrufe «What a wonderful place!» deutlich wurde, war dies wohl auch umgekehrt so. Unglaublich, diese Stimme von Chan Marshall. Das war echt ein großes Konzert. Und die Band, die sie auf ihrer Jukebox 2008-Tour begleitet, ist großartig. Was für ein satter Sound erklang am Freitag in der ehrwürdigen Laeiszhalle.
Ich weiß, unscharfe Handy-Fotos sind nicht so der Hit, ich poste hier aber trotzdem mal eines, weil es doch ganz gut die Stimmung zeigt, die beim Konzert in Hamburg herrschte:
Danke F., dass du mich überhaupt erst auf Cat Power gebracht hast und danke für den wunderschönen Abend.
Eigentlich wollte ich mich heute morgen im spanischen Fernsehen über die dortige Vorberichterstattung zur EM informieren, bin dann aber auf Canal Plus bei der Wiederholung einer der erfolgreichsten Telenovelas aller Zeiten hängen geblieben: «Corazón Salvaje». Eine Viertelstunde hab ich reingeschaut und festgestellt, dass ich diese Folge vor 13 (!) Jahren in Mexiko gesehen habe. Ich brauche hier nicht zu erwähnen, dass solche Telenovelas extrem anspruchslos sind, von (meist) schlechten Schauspielern gespielt und triefend vor schmalziger Romantik und wüstestem Kitsch eine Beleidigung für jedes denkende Hirn sind. Und trotzdem haben sie was. Ich hatte «Corazón Salvaje» in Mexiko sogar des öfteren geschaut und mochte die Titelmelodie immer sehr. Daher war ich regelrecht gerührt, als ich sie nach all den Jahren heute morgen nochmal gehört habe. Die Geschichte ist so ’ne Art «Verbote Liebe» á la méxicana: Nonne verliebt sich in Piraten, ihre Schwester aber auch. Folgenreiches Drama vorprogrammiert. Seht und hört selbst:
Die Telenovela basiert auf dem Roman der mexikanischen Schriftstellerin Caridad Bravo Adams, wurde bereits mehrfach verfilmt (Kino & TV) und als Radionovela inszeniert. Über das Zusammenspiel von Film, Hörspiel und Telenovela schreibt Wiebke Hollersen in der Neuen Zürcher Zeitung im Artikel «Liebesleid aus Mexiko für die ganze Welt»:
…der Rest waren Adaptionen vorher ausgestrahlter Radioserien. Das ist durchaus üblich. Filme werden so zu Telenovelas und umgekehrt, erfolgreiche Fernsehserien einfach von Zeit zu Zeit kopiert, die Drehbücher mit neuen Gesichtern verfilmt. Den Titel behalten sie bei, schliesslich ist der die Marke, die wiedererkannt werden soll. Die Serie «Wildes Herz» («Corazón salvaje») etwa lief vor mehr als fünfzig Jahren zuerst als Radionovela, 1955 wurde die Story fürs Fernsehen verkürzt und 1966 auf Telenovela-Länge gezogen. Zwei weitere TV-Adaptionen folgten.
Des Spanischen Mächtige finden umfangreiche Informationen zu einer der erfolgreichsten Telenovelas aller Zeiten in der Wikipedia oder im Forum von univision.com.
Und für ganz Mutige noch dieser Link. (You have been warned!)
[Update 23.4.09: Dieses 2., hier in der Textzeile verlinkte, Video wurde bei YouTube entfernt. Herr Quintus hat als Alternative folgende Bewegtbildaufzeichnung ausfindig gemacht.]
Eines vorneweg: ich mag die manchmal mutigen, meist originellen und oft witzigen taz-Titelseiten. Die taz sorgt aktuell mit ihrem Titelbild vom gestrigen Tag (5.6.08) wieder einmal für Diskussionen. Nachdem Barack Obama nun der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten ist, zeigte die taz gestern auf Seite 1 eine Aufnahme des Weißen Hauses und titelte dazu: «Onkel Baracks Hütte». Prompt wurde der Vorwurf des Rassismus laut. Für mich vollkommen unverständlich. Was soll den bitteschön daran rassistisch sein? …
Morgen Abend wird Cat Power in Hamburg sein. Im Rahmen ihrer Jukebox Tour 2008 macht sie Station in der Laeiszhalle. Ich freue mich schon wahnsinnig auf das Konzert.
Wie man in der Wikipedia über sie lesen kann, hat Cat Power, alias Chan Marshall, keine einfache Zeit hinter sich. Es fing schon früh schlimm für sie an:
Marshall wuchs als Kind getrennt lebender Hippie-Eltern im Süden der USA auf. Ihr Vater war Musiker, missbilligte jedoch die musikalischen Ambitionen seiner Tochter.
In einem Video-Interview mit der New York Times spricht sie offen über die schwierige Zeit, als sie wegen ihres Alkoholkonsums und psychischer Probleme mehrfach in klinischer Behandlung war:
Nette Idee und gleichzeitig ein ikonographischer Rätselspaß: Das argentinische Blog Logólogos stellt Formeln basierend auf Firmen- und Website-Logos auf. Das sieht dann zum Beispiel so aus:
Mehrmals die Woche werden neue Formeln veröffentlicht. Es versteht sich von selbst, dass dieses sich mit Bildsymbolik befassende Blog besonderen Wert auf das eigene Logo gelegt hat: Man beachte etwa die schöne Lösung, wie durch Apfeleinsatz der Akzent auf dem «o» umgesetzt wurde. Der Text im Logo, «La imagen no es nada. La red es todo.», kann übersetzt werden mit «Das Bild ist nichts. Das Netz ist alles».
Obwohl das von zwei Argentiniern betriebene Blog auf spanisch unterhalten wird, kann auch die nichtspanischkundige Leserschaft die Bilderformeln genießen (lediglich die Kommentare werden einigen dann spanisch vorkommen ;-). Aber für die durch die Bank originellen Logoverknüpfungen lohnt es sich und die Sprachkenntnisse sind für die Bilddeutung naturgemäß irrelevant!
Die Feedadresse von Logólogos sollte unbedingt in den Feedreader aller Freunde des gepflegten Logodesigns wandern.
A look back at the Democratic primary battle and what went wrong for Hillary Rodham Clinton.
Was ihr Konkurrent Barack Obama im Kampf um die US-Präsidentschaftskandidatur größtenteils richtig gemacht hat, hab ich ja über anderthalb Jahre kontinuierlich hier zusammengetragen: «Barack Obama – Der Kandidat und das Netz».