Berlinale-Lebenszeichen

Friedrichsstadtpalast - innenFriedrichsstadtpalast

Ein kurzes Lebenszeichen aus dem Festivaltrubel. Wie man auf Twitter fortlaufend verfolgen kann, geht es mir gut. Ich komme halt nur nicht zum Bloggen. Hier zu sehen, eines der neuen Festivalkinos auf der Berlinale, der Friedrichsstadtpalast. Von den über 20 Filmen, die ich bisher gesehen habe, gefielen mir besonders El niño pez (Update 12.02.09: siehe dazu auch den taz-Artikel: „Wie der Gesang von Vögeln„), Nord und Double Take.

Kino

Berlin, Berlin, ich fahre nach Berlin…

Bin ab heute bis zum 15.2.09 – wie jedes Jahr um diese Zeit – auf der Berlinale. Unter anderem wegen der dort gezeigten spanischsprachigen Filme (siehe Artikel der Spanischen Botschaft im ciberaBlog) und wegen all der anderen Streifen, die es im Wettbewerb, im Panorama und um Forum auf der Berlinale zu entdecken gibt. Hier wird’s deshalb vermutlich etwas ruhiger zugehen. Aber es gibt ja auch noch Twitter. 😉

Kino

Iran: Eine Nation von Bloggern

Im Stil von Persepolis, dem französischen Zeichentrickfilm, der auf dem gleichnamigen Comic von Marjane Satrapi basiert, in dem sie ihre Kindheit- und Jugend während der Islamischen Revolution im Iran erzählt, führt uns dieses gut gemachte Video vor Augen, welche Bedeutung Blogs im Iran haben:


IRAN: A Nation Of Bloggers from ayrakus on Vimeo.

(Unbedingt im Vollbild betrachten, dazu Icon unten rechts im Player anklicken!)

Die kurze Animation wurde von Aaron Chiesa, Hendy Sukarya, Lisa Temes und Toru Kageyama realisiert. Der Text stimmt von Kate Tremills. Weitere Informationen bei meiner Quelle ReadWriteWeb.

Internet, Literatur, Politik

Die Bahn kommt! …aus der Nummer nicht mehr raus

Die Bahn hat Markus Beckedahl von netzpolitik.org eine Abmahnung geschickt. Da hat sich die Bahn ja ganz schön was eingebrockt. Aus der Nummer kommt sie so leicht nicht mehr raus. Robin Meyer-Lucht nennt auf Carta 10 Gründe, warum die Bahn den publizistischen Konflikt mit Netzpolitik verlieren muss:

Es ist schon atemberaubend, wie schnell nun eine um die andere bundesdeutsche Altinstitition ihr Unvermögen im Umgang mit der digitalen Öffentlichkeit präsentiert. Der Abmahnversuch der Deutschen Bahn gegenüber Netzpolitik ist PR-Harakiri und nicht zu gewinnen.

Einen kleinen Überblick über die Meldungen der Bloggosphäre gibt die fortlaufend aktualisierte Artikelauflistung von Rivva.

Update 04.02.09, 14:30 Uhr:
Rechtliche Bewertung zur Netzpolitik-Abmahnung (Telemedicus):

Im Ergebnis gilt: Es gibt keine rechtliche Verpflichtung von Markus Beckedahl, das betreffende Dokument aus dem Internet zu nehmen. Der Anspruch aus § 823 Abs. 2 BGB, § 17 Abs. 2 Nr. 2 UWG i.V.m. § 1004 BGB scheitert gleich aus mehreren Gründen; die Ansprüche aus § 823 Abs. 1 oder § 826 BGB i.V.m. § 1004 BGB scheitern jedenfalls daran, dass eine Veröffentlichung des Dokuments aus Gründen der Presse- oder Rundfunkfreiheit zulässig ist.

Internet, Literatur, Politik

Die 15 besten wissenschaftlichen Blogartikel des Jahres 2008

Auslese 2008 Wie hier berichtet, gehörte ich der 5-köpfigen Jury zur Wahl der besten wissenschaftlichen Blogartikel des Jahres 2008 an. Ich war extrem überrascht über die außerordentlich guten Texte, die uns als Jury – nach einer Vorauswahl aus allen Nominierungen – vorgelegt wurden. 120 DIN A4-Seiten mit wissenschaftlichen Blogartikeln des Jahres 2008 galt es zu lesen. Und ja, ich habe sie alle gelesen. Schön zu sehen, wie es den Autorinnen und Autoren gelungen ist, wissenschaftliche Inhalte gut lesbar aufzubereiten.

Der Jury gehörten neben mir an:

  • Dr. Carsten Könneker (Verlagsleiter Spektrum der Wissenschaft, Chefredakteur “Gehirn&Geist” und “epoc”)
  • Dr. Oliver Schuster (Chemiker, Universität Fribourg/Schweiz)
  • Hanno Charisius (Wissenschaftsjournalist, Süddeutsche Zeitung)
  • Beatrice Lugger (Freie Wissenschaftsjournalistin)

Das Ergebnis unserer Auswahl ist heute in Form von 15 wissenschaflichen Blogpostings im Wissenschafts-Café veröffentlicht worden:
Auslese 2008: Die besten wissenschaftlichen Blogartikel des Jahres. Kann Euch nur empfehlen da mal reinzuschauen. Es gibt Spannendes und gut Geschriebenes zu entdecken. Sowohl was die Texte als auch was die Blogs betrifft, in denen sie erschienen sind.

Literatur

Venedig im Winter

Venedig im Winter - Ein Film von Alexander M. Groß Ich war noch niemals in New York Venedig. Würde aber gerne einmal hin. Und die Vorstellung es ausgerechnet im Winter zu besuchen, finde ich besonders interessant. Mein lieber Freund Alexander hat das gemacht. Ist nach Venedig gefahren im Winter. Ihr kennt ihn alle, zumindest sein Bild. Denn er thront hier oben im Header-Foto von Text & Blog in der rot-weißen Toga neben mir. Und Alexander M. Gross, wie er mit komplettem Namen heißt, war nicht nur dort, sondern hat mit seinem Team einen Film über Venedig im Winter gedreht (hier auch weitere Bilder zum Film), den ihr am Mittwoch-Abend um 21 Uhr im Fernsehen des Südwestrundfunks sehen könnt:

Venedig im Winter

Der Film zeigt die Stadt im Januar und Februar und stellt Menschen und Künstler vor, die in Venedig leben und arbeiten oder die Stadt regelmäßig besuchen: einen Schneider, der historische Karnevalskostüme sammelt und verleiht, einen Maler, der mit Rotwein seine Bilder malt, eine Deutsche, die sich trotz massiven Widerstands ihrer Kollegen als einzige Gondoliera durchsetzen konnte, oder eine Ärztin, die dem Zauber des Karnevals verfallen ist.

Programm-Info auf tvinfo und sr-online. Sendetermin: Mittwoch, 4.2.2009, 21-21:45 Uhr. Wer den Südwestrundfunk nicht empfangen kann, dem sei noch einmal ausdrücklich Zattoo ans Herz gelegt.

TV

DRadio Kultur zur Twitterlesung in Hamburg

Twitkrit-Team auf der Twitterlesung in Hamburg
Foto: Moeffju

Deutschlandradio Kultur hat heute in der Sendung NeonlichtBei der Zahl der Twitternutzer weltweit hat man sich im Ankündigungstext etwas vertan, nicht 300 Millionen, sondern – wie im Beitrag gesagt – 3 Millionen waren gemeint. Sind sicher auch schon ein paar Mio. mehr, aber noch keine 300. 😉 über die Twitterlesung in Hamburg berichtet. Die Journalistin Carola Hoffmeister, deren Beitrag auch im Radioprogramm des ORF gesendet wird (oder bereits gesendet wurde?; Update 4.2.: heute auf ORF/Leporello), hatte mich per E-Mail kontaktiert, weil sie auf Text & Blog die Ankündigung der Lesung entdeckt hatte.

O-Töne mit Interviews des Twitkrit-Teams und einige Ausschnitte aus unserem Lesungsprogramm untermauern die Grundaussage des gut gemachten Beitrags: Es handelt sich bei Twitter um (Kommunikationsdurchfall oder das sollte nur provozieren und wird folglich gestrichen 😉 Twitteratur!

Den Beitrag zur Twitterlesung Hamburg (4’50 min) aus der Sendung «Neonlicht» gibt’s hier zum Nachhören:

[flash]https://textundblog.de/doc/dradiotwitterlesung.mp3[/flash]

[Alternativer Zugang zum MP3, falls der Server nicht mitspielt: soup.io.]

Hamburg, Literatur, Radio
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