Venedig im Zeitraffer
Tilt shift trifft Time lapse. Ein Tag in Venedig, im Zeitraffer gezeigt in drei Minuten. Magische Arbeit des Schweizers Jörg Niggli.
[via ALT1040]
Tilt shift trifft Time lapse. Ein Tag in Venedig, im Zeitraffer gezeigt in drei Minuten. Magische Arbeit des Schweizers Jörg Niggli.
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Frank Fischer
…gibt es in Hamburg zu bestaunen: Eine «Godot»-Inszenierung auf dessen Besetzungsliste auch ein Schauspieler für die Rolle des «Godot» steht und zwar der dem Roman den Titel gebende Johannes Weltmüller. Dabei wissen wir Kulturbürger doch alle, dass in Becketts zigfach inszeniertem Stück alle auf Godot warten, der aber bis dato auf der Bühne noch nie erschienen ist. Wieso dann einen Schaupieler mit der Rolle besetzen? Was für ein Spiel wird denn hier getrieben? Fragt sich das Hamburger Publikum und randaliert im wunderschönen Hamburger Schauspielhaus beim Tumult am Premierenabend. Großartig die Idee der Besetzung Godots, genial auch die anderen kuriosen Besetzungen, die in diesem Kapitel zur Sprache kommen.
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Wir haben gestern in der Stabi einen Imagefilm drehen lassen. Allerdings keinen gewöhnlichen Imagefilm, wie man sie so kennt, denn die finden wir langweilig. Hier ein Foto, das ich gestern Abend während der Dreharbeiten vom letzten aufgenommenen Take gemacht habe. Auf das Ergebnis der im wahrsten Sinne des Wortes abgedrehten Bilder darf man gespannt sein.
Ich verrate aber noch nichts. Der Film wird jedoch hier im Blog – und natürlich zuerst im Stabi-Blog und im YouTube-Kanal der Stabi – gezeigt werden. 😉
Ob der staunenden Blicke der Stabi-Besucher während der meist recht ungewöhnlichen Dreharbeiten kann ich nur sagen, dass sich auch ein Making-Of gelohnt hätte. Hab gestern viele Fotos gemacht, die ich zu gegebener Zeit auch noch veröffentlichen werde. Stay tuned.
Twitterer können momentan praktisch gar keinen Urlaub machen. So schön die Vorstellung auch wäre… Aber nein, noch lassen es die unverhältnismäßig hohen Kosten mobiler Datentarife einfach nicht zu. Der Tweet der Woche, publiziert von @FR31H31T, bringt das in einem kurzen Dialog auf den Punkt:
Noch sind die Roaming-Gebühren im Ausland unverhältnismäßig hoch. Wenn ein EU-Vorstoß zur Beschränkung der Kosten umgesetzt wird, könnte es billiger werden. Man spricht von einer Begrenzung auf maximal 15 Cent pro Minute und 20 Cent pro MB
Die vergangenen Tweets der Woche findet ihr hier.
Auf SAT1 hätte ich eine so niveauvolle Sendung gar nicht erwartet. Unter dem Titel «Musik, Filme, Fotos – Sind im Internet zu viele Diebe unterwegs?» machte am Montag-Abend Tobias Künzel von den Prinzen Lobby-Arbeit als stellvertretendes Aufsichtsratsmitglied der GEMA. Zum Glück wusste Bruno Kramm als Urheberrechtsexperte der Piraten das Publikum von der Notwendigkeit der Reform des Urheberrechts zu überzeugen. Studiogast war Michi „mspro“ Seemann (auf SpOn forderte er vor vier Tagen: «Schafft das Urheberrecht ab!»).
Beachtenswert war die Umkehr der Publikumsmeinung, ob der Umgang mit Kultur im Internet von Privatnutzern Diebstahl darstelle oder nicht. Sie wurden vor der Sendung dazu befragt und dann wieder gegen Ende der Sendung. Mit dem deutlichsten Meinungsumschwung, den das Programm je hatte.
Ich zitiere aus der Sendungsbeschreibung von Eins gegen Eins:
Ist damit jeder Facebook-User ein Verbrecher? Die typische Facebook-Pinnwand kann für sogenannten Abmahnanwälte oft bis zu 15.000 Euro wert sein: Fotos, Videos, Musikclips – alles wird bedenkenlos gepostet, getauscht, verlinkt. Droht das Ende von Social Media?
Tobias Künzel, Frontmann Die Prinzen, der mit seiner Band deutsche Pop-Geschichte geschrieben hat, fordert: „Illegales Downloaden ist wie Ladendiebstahl – und gehört bestraft!“. Unterstützung bekommt er dabei von Professor Jan Hegemann, Jurist: „Künstler müssen weiterhin von ihrer Arbeit leben können!“
Dagegen wehrt sich Bruno Kramm, Mitglied der Piratenpartei und selbst Musikproduzent. Er findet: „Das momentan geltende Urheberrecht ist total veraltet!“.
Wie lange der Beitrag von SAT1 online bleibt, ehe er wieder gelöscht wird, weiß ich nicht. Daher am besten nicht zu lange warten mit dem Anschauen. Es sind jedenfalls 38 Minuten, die sich lohnen: Diebe im Netz?
Kaum sind die Kinder auf der Welt, werden sie auch rasch groß. Den Prozess des Wachstums seiner Tochter Lotte von der Geburt bis zum 12. Lebensjahr hat der niederländische Filmemacher Frans Hofmeester festgehalten. Faszinierend, gerade auch, weil es keine Aneinderreihung von Fotos, sondern von einzelnen ganz kurzen Video-Sequenzen ist.
[via ALT1040]
Was ist Twitter? Zeitvertreib, fachlicher Informationskanal, Nachrichtenquelle, Quasselecke, Vernetzungs-Tool? Für die meisten ist es all das zusammen, für manche stehen nur eine oder zwei der genannten Funktionen im Vordergrund, die anderen tolerieren sie mehr oder weniger. Kann man das denen vermitteln, die Twitter noch nicht kennen? So gut wie nicht.
Twitterer kennen das: es hat meist keinen Zweck, denen, die Twitter nicht nutzen, den Sinn zu erklären. Auch wenn wir es mit noch so tollen Beispielen erläutern, warum wir Twitter für gut, wichtig oder sinnvoll halten, wir ernten oft nur ungläubige Blicke. Man muss das selbst probieren und persönlich mal erfahren haben, was Twitter bringt, sonst hat es keinen Zweck. @Limonenbiss hat aber in dieser Woche ein Pro-Argument für Twitter ins Spiel gebracht, das selbst die härtesten Twitter-Skeptiker überzeugen dürfte – für mich ganz klar der «Tweet der Woche»:
Die vergangenen Tweets der Woche findet ihr hier.
Fotografischer Nachtrag zu Helgoland: Da wir mit dem sogenannten Modefotografen einen absoluten Profi mit auf Klassenfahrt hatten, sind die atemberaubendsten Aufnahmen natürlich nicht von unseren Handy-Schnappschüssen zu erwarten, sondern eben vom Profi. Das, was Stefan Groenveld uns an privaten Fotos via Dropbox hat zukommen lassen, hat diese Erwartungen mehr als erfüllt und ist so großartig, dass ich ihn gefragt habe, ob ich seine Porträt-Aufnahmen von mir hier veröffentlichen dürfe. Dem hat Stefan zugestimmt, daher seht ihr hier drei Fotos, die er von mir auf Helgoland gemacht hat. Alle drei Porträts hat er gemacht, ohne dass ich es gemerkt hätte. Vielleicht auch besser so, man guckt ja irgendwie immer anders, wenn man merkt, dass man fotografiert wird:
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