Alin Coen – Festhalten

Alin Coen ist für mich die Entdeckung der gestrigen aspekte-Sendung. Wie konnte diese Songwriter-Band, deren Leadsängerin aus Hamburg ist, und deren Musiker aus Weimar und Hamburg kommen (siehe Wikipedia), bisher nur an mir vorbei gehen? Den aspekte-Beitrag kann man in der ZDF-Mediathek nachschauen: «Alin Coen Band – Erfolg ohne Major Label».

Alin Coen (aspekte ZDF, 4.10.2013)

Die Band um Singer-Songwriterin Alin Coen hat ihr zweites Album fertiggestellt – und mit einem kleinen Label produziert: „We’re Not The Ones We Thought We Were“.

Hamburg, Musik, TV

Tweet der Woche von ganz oben

Tweet der Woche «Oh mein Gott, was ist denn da in den USA los?», fragen sich manche. Der Haushaltsstreit zwischen Demokraten und Republikanern droht das ganze Land lahm zu legen. Die Zahlungsunfähigkeit des Landes droht am 17. Oktober, wenn die Schuldenobergrenze von 16,7 Billionen Dollar erreicht wird (SpOn). Passend zur dramatischen Situation einer sich selbst blockierenden Weltmacht kommt der Tweet der Woche in dieser Woche von ganz oben:

Die vergangenen Tweets der Woche findet ihr hier.

Bluesky, Literatur, Politik

Greenwald zur Britischen & Trojanow zur Deutschen Regierung

Finde es bewundernswert, mit welcher Vehemenz Glenn Greenwald sich gestern Abend von der BBC-Interviewerin nicht ins Boxhorn jagen ließ und wie er sich in aller Deutlichkeit gegen die Verleumdungen und die bewusst platzierten Falschaussagen der britischen Regierung zu Wehr setzte, die im Abhörskandal genauso verlogen ist, wie die gerade abgewählte deutsche Bundesregierung.

Zur deutschen Bundesregierung hat Ilja Trojanow auf ZEITonline alles gesagt, was es zu sagen gibt: «Ich möchte mit dieser Bundesregierung nichts zu tun haben».

Das US-Einreiseverbot für Ilija Trojanow sorgt für große Empörung. Im Interview wirft der Autor der Bundesregierung vor, ihre Bürger nicht ausreichend zu schützen.

Artikel, Politik, Video

Trainer Baade liest «Drama Queens in kurzen Hosen» im «Le Kaschemme»

trbaade-dramaqueens Das Le Kaschemme in St. Pauli ist nicht nur bekannt für seine wunderbaren Flammkuchen und die originell in alten Büchern eingearbeiteten Speisekarten, sondern auch für seine Blog-Lesungen und FCSP-Fußball-Liveübertragungen. Wegen der zuletzt genannten beiden Punkte zögerte ich keinen Moment, dem Trainer Baade das «Le Kaschemme» vorzuschlagen, als er neulich nach einem geeigneten Ort für seinen Hamburger Aufschlag im Rahmen der Lesereise «Drama Queens in kurzen Hosen» angefragt hatte. Et voilá, am kommenden Mittwoch, 9. Oktober 2013 um 20 Uhr, ist es soweit:

Trainer Baades Leseprogramm „Drama Queens in kurzen Hosen“ besteht aus den hörenswertesten, kurzweiligsten und scharfsinnigsten Texten aus diesem Blog, einigen unveröffentlichten Werken und noch allerlei multimedialem Unterhaltungsklimbim. 2×45 Minuten Lesung und Erzählung, mit einer Halbzeitpause ganz stilecht im Fußball-Style.

Wenn ihr euch also was Gutes gönnen wollt, dann kommt ihr in die Rendsburger Straße 14 (zwischen Reeperbahn und Millerntor).

le-kaschemme

Hier der Überblick der kommenden Lesungen von Trainer Baade:

Kommende Termine

Hamburg Mi, 9.10.2013, 20h Le Kaschemme, Rendsburger Str. 14
Bonn Do, 17.10.2013, 20h Limes Musikcafé, Theaterstraße 2
Nürnberg Mi, 30.10.2013, 20h Mono Bar, Grasersgasse 1
Leipzig Do, 31.10.2013, 20h Bar Seventy, Karl-Heine-Str. 70
Düsseldorf Do, 14.11.2013, 20h Die Kassette, Flügelstr. 58
Frankfurt Mi, 20.11.2013, 20h Alte Liebe, Fritschengäßchen 5
Bern (CH) Do, 21.11.2013, 20h Halbzeit, Beundenfeldstr. 13
Duisburg Do, 19.12.2013, 20h Djäzz, Börsenstr. 11

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ihr den Trainer Baade gar nicht kennt, hier ein paar Pressestimmen:

11Freunde
„Trainer Baade bloggt so gut wie kein Anderer in den Weiten des Internets über Fußball. Hier werden pointiert wie sonst nirgends die tatsächlich seltsamen Dinge im richtigen Spiel beleuchtet.“

Jürgen Kalwa (FAZ, DLF)
„Trainer Baade verfasst die besten Fußball-Glossen in Deutschland. Er hat den Geigerzähler für Bullshit aller Art.“

Alex Feuerherdt (Tagesspiegel, Jüdische Allgemeine)
„Trainer Baade ist der Max Goldt der Fußballliteratur.“

Ich glaube, damit ist er ganz gut eingeordnet. 😉 Ansonsten schon (oder wieder) mal ins Baade’sche Blog rein schauen und auf Mittwoch freuen.
Hab extra meinen Spätdienst in der Bibliothek getauscht, um dabei sein zu können. Werde auch garantiert nicht einschlafen, obwohl’s bei dieser Blog-Lesung im «Le Kaschemme» vor knapp drei Jahren so aussah:
Mit geschlossenen Augen der Tristesse gelauscht.

Bei der Gelegenheit sei auch gleich auf die nächste Ausgabe der schon traditionellen Hamburger Blog-Lesungen hingewiesen: Heute in drei Wochen, am Donnerstag, den 24. Oktober um 20 Uhr, ist es im «Le Kaschemme» wieder soweit: «Bonjour Tristesse, Du alte Hackfresse» – bei Isa gibt’s alle Infos und Links, wer liest.

FC St. Pauli, Fußball, Hamburg, Literatur

Zurück aus dem Baskenland

Donostia: Ruderer

Nur damit ihr nicht denkt, ich sei noch in Spanien: Bin gestern Abend gut, und wie geplant, aus San Sebastián zurückgekommen. Einen Tag zuvor hab ich dort noch obiges Foto aufgenommen. Filmbericht folgt, hab viel Gutes gesehen, der Blogartikel dazu dauert aber noch.

Es geht hier gerade ein bisschen drunter und drüber. Erstmal stehen morgen und übermorgen – wie hier berichtet – die Open-Access-Tage in der Stabi im Fokus. Wer sich für das Thema OA interessiert: es wird auch einige Live-Streams und Aufzeichnungen geben. Infos dazu, wann was gestreamt wird, gibt’s auf der Website open-access.net/… oder via Twitter: @OATage.

Foto, Kino, Literatur, Spanisch

Sigo siendo – mich gibt es noch

Gestern Abend haben wir den sehr sehenswerten peruanischen Film „Sigo Siendo“ von Javier Corcuera gesehen. Regisseur und Sängerinnen haben beim Gespräch angekündigt, dass es am Abend in einer Bar ein Konzert der beiden geben wird. Vor allem Sara Van hat es uns dabei angetan. Schon im Kino dachte ich: was für eine unverwechselbare Stimme. Und auch am Abend beim Konzert. Oben im Video ein kleiner Ausschnitt von dem Live-Auftritt von Sara Van und hier der Trailer zum Film:

Der Titel des Dokumentarfilms leitet sich von einem Gruß in der indigenen Quechua-Sprache ab: „kachkaniraqmi“, das bedeutet so viel wie „sigo siendo, aún estoy aquí“ (mich/uns gibt es noch, ich/wir sind noch daQuechua unterscheidet nicht zwischen Singular und Plural.) und findet Anwendung, wenn zwei Personen sich wieder treffen, die sich längere Zeit nicht mehr gesehen haben. „Sigo Siendo“ ist ein sehr poetischer und auch ein politischer Film (es geht u.a auch um ein sehr aktuelles Thema in Peru: den Kampf um das Wasser). Ich kann ihn nur empfehlen.

Ansonsten möchte ich, nach mittlerweile 27 Filmen, nur sagen: Sigo siendo – mich gibt es noch. 😉

Kino, Musik, Spanisch

Dem freien Zugang zum Wissen gehört die Zukunft

Wissen im freien Zugang anzubieten, ist längst nicht mehr ein „nice to have“ für die wissensdurstige Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Angesichts unverhältnismäßig gestiegener Preise – v.a. für Zeitschriften, aber auch für gedruckte Fachliteratur – gehört dem freien Zugang zum Wissen die Zukunft. Dagegen steht die teilweise rückschrittliche Publikationspraxis vieler Verlage, die Konsumenten wissenschaftlicher Literatur für bereits mit Steuergeldern unterstützte Forschungsergebnisse nochmal abkassieren wollen. Wer Wissen mit seinen Steuergeldern schon mit finanziert hat, zahlt also doppelt.

Open Access Zum Thema Open Access habe ich für euch ein wunderbares Video, zwei gute Texte und einen Hinweis auf die Open-Access-Tage, die größte Fachtagung zum Thema im deutschsprachigen Raum, die am 1. und 2. Oktober 2013 bei uns in der Stabi in Hamburg stattfinden wird, und die ich – zugegeben nur zu einem ganz kleinen Teil organisatorischer Art – mit vorbereiten durfte.

Fangen wir an mit dem Video: Lambert @lambo Heller (TIB Hannover) erklärt mit einfachen Worten und guten Argumenten am Rande der OER-Konferenz in BerlinDie OER-Konferenz ist eine Tagung zu Freien Bildungsmaterialien in Deutschland. Sie hat am 14. und 15. September 2013 in Berlin stattgefunden., um was es beim Freien Zugang zum Wissen geht:

Hamburg, Internet, Literatur
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