Anke und Daniel Domscheit-Berg auf dem Roten Sofa beim NDR
Der NDR hat das gestrige Gespräch von @anked und Daniel Domscheit-Berg mit den Fragen der User als CC-Video zur Verfügung gestellt. (Nach)sehenswert.
Selten so eine faszinierende, dem Menschen nachgebaute, Maschine gesehen. Der Schweizer Uhrmacher Pierre Jaquet-Droz (1721 – 1790) hat sie erschaffen. Während wir auf Twitter maximal 140 Zeichen zum Besten geben können, muss sich der mittlerweile über 200 Jahre alte Schreiberling von Meister Jaquet-Droz auf 40 Zeichen beschränken, die, einmal eingegeben, gespeichert und über Nockenscheiben maschinell umgesetzt werden. Es ist schon sehr faszinierend zu sehen, wie der gut gekleidete Schreiber die Feder sorgsam in die Tinte tunkt und ganz sauber an- und absetzt beim Schreiben:
Ein beeindruckender Fall von Reverse Engineering. In der Wikipedia kann man nachlesen, was das ist:
Reverse Engineering (engl., bedeutet: umgekehrt entwickeln, rekonstruieren, Kürzel: RE), auch Nachkonstruktion, bezeichnet den Vorgang, aus einem bestehenden, fertigen System […] durch Untersuchung der Strukturen, Zustände und Verhaltensweisen, die Konstruktionselemente zu extrahieren.
Für weitere Informationen zu den Arbeiten von Pierre Jaquet-Droz – er hat zum Beispiel auch einen Zeichner und eine Organistin gebaut – siehe auch den Artikel über ihn auf history-computer.com, auf Colossal und ein Video über die weitere Automaten und Androiden des findigen Schweizer Uhrmachers:
Bildquelle: Rama auf Wikipedia (CC BY-SA 2.0 FR)
[via Daniel Spielmann auf Google+]
Der Vortrag «Living in a surveillance state» von Mikko Hypponen auf der TEDxBrussels am 28. Oktober 2013 lohnt sich. Anschauen. Unbedingt.
Ein paar Grundgedanken:
Geheimdienste sagen „Es werden nur Ausländer überwacht“. Alle Menschen sind irgendwo auf der Welt Ausländer. Also werden alle überwacht. Edward Snowden hat uns mit seinen Enthüllungen die Augen geöffnet. Dieser brilliante Vortrag tut es auch. Und er behandelt genau das, was Snowden ausgelöst hat. Dieses TED-Video ist eine eindringliche Warnung vor der Gefahr des Überwachungsstaates und sollte visuelle Pflichtlektüre für alle „Ich-hab-doch-nichts-zu-verbergen-Sager“ werden.
Als ich mir im Juni 2010, also vor mittlerweile 3,5 Jahren mein erstes iPad zugelegt hatte, war ich mir nicht sicher, ob ich neben Mac und IPhone eigentlich so ein Zwischenformat brauchen würde. Mittlerweile nutze ich das iPad so stark, dass sich diese Zweifel längst zerschlagen haben. Und nach 3,5 Jahren hab ich jetzt aufgerüstet vom iPad 1 aufs iPad Air:
So sieht es jetzt aus, wenn ich meine SZ lese. Der Geschwindigkeitszuwachs ist enorm (wer sich für Benchmarks und Graphik-intensive Spiele interessiert, kann die Vorführung bei Caschy anschauen). Auf Twitter hab ich in der ersten spontanen Begeisterung von einem Quantenschub gesprochen. Und toll, wie leicht es trotz höherer Leistungsfähigkeit geworden ist. Das iPad Air wiegt nur noch 479 Gramm. Ich hab mich für die 32 GB-Variante in spacegrey entschieden mit WIFI & mobilem Netzzugang.
Zum Reigen der Neu-Anschaffungen sind dann endlich auch noch anständige Kopfhörer dazugekommen. Hab mir welche von Bose geleistet (AE2i) und frage mich jetzt schon nach wenigen Tagen, wie ich vorher mit diesen kleinen Knopfkopfhörern überhaupt Musik hören konnte:
Neue-Kopfhörer-Selfie. pic.twitter.com/FJkF12EwMQ
— Markus Trapp (@textundblog) November 1, 2013
Und einen neuen Musikdienst hab ich für mich entdeckt, der mich ebenfalls sehr begeistert. Ich danke meinem Stabi-Kollegen Jens Wonke-Stehle für den super Tipp: Deezer. Ich kann euch das nur empfehlen einmal anzuschauen oder besser gesagt anzuhören (statt es lang zu erklären, es ist gut auf deren Website — und im Wikipedia-Artikel zu Deezer — beschrieben). 15 Tage kann man’s kostenlos testen. Da dürfte jedem rasch klar werden, ob man das brauchen kann oder nicht.

Eh der Tag zu Ende geht, soll noch des Blog-Geburtstags gedacht werden. Im Vorjahr beim Achtjährigen meinte Blog-Kollege Buddenbohm, der übrigens auch in der Vorwoche obiges Foto schoss, wir sollten so langsam das gemeinsame 10-jährige Blogjubiläum vorbereiten. 1 Jahr haben wir noch bis dahin. Mit anderen Worten: dieses Blog ist heute 9 Jahre alt geworden. In Ehrfurcht und Dankbarkeit freue ich mich, dass wir gemeinsam so lange durchgehalten haben. Danke für das ab und an Vorbeischauen hier.
Der Tweet der Woche ist eigentlich ein Blogartikel der Woche. Doch weil er viele Menschen über diesen Tweet der Autorin – oder Retweets davon – erreicht hat, fällt er doch in die Kategorie. Lange nicht mehr hat mich ein persönlicher politischer Text so bewegt wie der von @miinaaa – «Ein Abschied»:
https://twitter.com/miinaaa/status/396303797556764672
Die vergangenen Tweets der Woche findet ihr hier.
Das Leben ist zu kurz für ein langes Gesicht. Der neue Extra 3 Börsenexperte heißt Heinz Strunk. Statt «Fleisch ist mein Gemüse» gibt er in dieser neuen Rolle Butter bei die Fische auf dem Börsenparkett. Was soll ich sagen? Das ist einfach nur großartig. Einfach seine 5 Schritte zum Erfolg befolgen und alles wird gut…