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Giovanni erfüllt Eisträume im Wandsbek Quarree

Giovanni L. - Theke im Wandsbek Quarree Seit kurzem ist mein Lieblings-Einkaufszentrum im wunderschönen Wandsbek, das Wandsbek Quarree (5 Minuten von meiner Wohnung entfernt) um eine Attraktion reicher:

Giovanni L. hat dort einen Eisstand aufgemacht. Sehr, sehr schwer, nach dem Ausstieg aus der U-Bahn auf dem Heimweg der Versuchung zu widerstehen, dort die leckeren Gelati zu probieren. Heute Abend auf dem Weg zum verdienten Feierabend bin ich wieder schwach geworden: Mango-Maracuja und Schoko-Chili waren die Sorten meiner Wahl. Als Zugabe bekam ich zum Probieren noch Spanische Sahne obendrauf. ¡Un sueño! Ein Traum!

Mango-Maracuja - eine der Traumsorten bei Giovanni L.

Foto, Hamburg

Altpapier- & Altglas-Berg: Vorher-Nachher

Vorher-Nachher-Rasurvideo mit Bär Martin Wer hier schon länger mit liest, weiß ja, dass ich Vorher-Nachher-Vergleiche liebe. Zum Beispiel vor fast auf den Tag genau einem Jahr habe ich mich mit zwei kleinen Videos zum Thema Rasur: vorher/nachher, gemeinsam mit meinem Bär Martin, der extra für Isa gebrummt hatte, der Lächerlichkeit preisgegeben an die Öffentlichkeit gewandt.

Nun kann ich wieder so einen Vorher-Nachher-Vergleich präsentieren. Denn der heutige Samstag stand im Zeichen des Recyclingmüll-Wegbringens. Wer zuletzt bei mir zu Besuch war, hat sich ernsthaft Sorgen um mich gemacht, ich könne in meiner Wohnung ein wenig verwahrlosen. Zumindest wenn man in die Küche kam, und den Berg an Altpapier umsäumt von Altglas bestaunte. Immer wieder hatte ich mir vorgenommen, in einem passenden Moment diesen Recycle-Müll wegzubringen, doch es ist irgendwie immer etwas dazwischen gekommen. Wie Ihr wisst, war ich auch die letzte Zeit ziemlich viel unterwegs. Und so wuchs der Berg und wuchs… Heute war es dann aber soweit: die Altpapier- und Altglasentsorgung stand unverrückbar auf dem Tagesplan. Und siehe da, der Vorher-Nachher-Fotovergleich bringt es an den Tag: meine Küche ist nun wieder viel wohnlicher und ich habe gefühlte 10m² Wohnfläche hinzugewonnen:

Altpapier & Altglas - vorherAltpapier & Altglas - nachher

Was hier auf den Bildern nicht zu sehen war (wohl aber zum Teil im Hintergrund des Rasurvideos), sind die Berge von Zeitungen und Zeitschriften, die zusätzlich sowohl im Wohnzimmer als auch im Keller auf ihren Abtransport warteten. Ich musste ungelogen zweimal das Auto komplett vollpacken, einmal mit Altglas und einmal mit dem ganzen Altpapier. Wie bereits am Mittag getwittert, so sah mein armer Golf voller Altpapier aus:

Auch im Innenraum des Golfs: AltpapierGolf vor der Tür: pickepacke vollgepackt mit Altpapier

Schön, dass mir bei der Lösung eines Problems wieder mal das Internet behilflich war, sogar in doppelter Hinsicht:

1. Durch den Service von Geoflags hab ich den nächsten Altpapier- und Altglascontainer gefunden. Nähe S-Bahnhof Friedrichsberg liegt er und man sieht auch schön, dass in meiner unmittelbaren Nähe (ich wohne in dem ganz rechts auf der Karte eingezeichneten, roten Häuschen im Lengerckestieg) keine Container aufgestellt sind:

Geoflags - Kartenausschnitt Wandsbek

2. Durch den auch in [Edit] Hamm-Nord an der Grenze zu [/Edit] Wandsbek lebenden @ennomane hab ich erfahren, dass hier in unserem wunderschönen Stadtteil wohl auch die Papierabholung am Straßenrand üblich ist. Wie er auf Twitter schreibt, wird zumindest in seinem Bezirk zweiwöchentlich das Altpapier mitgenommen, wenn man es rauslegt. Fiel mir noch nie auf, bin ich doch auch der einzige private Anwohner im kleinen Seitensträßchen Lengerckestieg am Ufer der Wandse. Dann schob Ennomane für mich netterweise noch den Tipp hinterher, dass offensichtlich die Blaue Papiertonne ab 1. August 2009 auch hier bei uns eingeführt wird. Da werd‘ ich mich wohl mal mit meinen Vermietern in Verbindung setzen. Aber bis dahin weiß ich jetzt endlich, wohin mit dem wiederverwertbaren Müll. Denn eines steht fest: nochmal werd‘ ich solche Berge nicht mehr anwachsen lassen. Der obige Vorher-Nachher-Vergleich darf damit getrost als historisch einmalig bezeichnet werden.

(Alle Bilder auf Flickr in groß, einfach anklicken.)

Allgemeines, Foto, Hamburg

Umzug in der Stabi: Anne & ich im neuen Büro

Anne Christensen & ich im neuen Büro in der Stabi

Heute war wieder mal großer Umzugstag in der Stabi. Fast die halbe IT-Abteilung ist umgezogen. Ich arbeite nun mit meiner Kollegin Anne Christensen im Altbau der Stabi in Raum 203 zusammen. Heute Abend nach getanem Umzug und kontinuierlichem Weiterarbeiten an unseren Projekten (Anne: beluga, ich: cibera), haben wir die Arbeit mal kurz unterbrochen und via Mobipicture ein Foto auf Twitter hochgeladen.

Nachdem ich jedes Jahr in der Stabi ein Stockwerk nach oben gezogen war (2005: R 105, 2006: R 203, 2008: R 303), geht’s jetzt in meinem 4. und gleichzeitig Abschieds-Jahr wieder ein Stockwerk runter, wieder in R 203. Höher wär auch nicht gegangen, denn der Altbau hat nur drei Stockwerke. 😉 Mein Vertrag bei der Stabi läuft am 30.11.2009 aus und kann nicht mehr verlängert werden, weil die DFG-geförderte Projektzeit von cibera dann endet und die Virtuelle Fachbibliothek im Regelbetrieb in der Stabi weitergeführt wird. Bis dahin freue ich mich, die Projektarbeit in so angenehmer und kompetenter Gesellschaft mit Anne vollenden zu können.

Foto, Hamburg, Literatur

Nora Gomringer, Andreas Herzau & LaBrassBanda in Nowosibirsk

Im Rahmen des deutsch-russischen Kulturaustausches waren ja nicht nur Blogger in SibirienIch weiß, mein Abschlussbericht zu Sibirien steht noch aus. Bis er erscheint, weise ich nochmals auf das Interview, das ich Radio-G gegeben habe, hin. Dort habe ich alles Wesentliche zum deutsch-russischen Bloggertreffen in Nowosibirsk bereits gesagt., sondern auch ein Fotograf und eine Poetry-Slamerin.

Nora Gomringer Die Arbeit der beiden vor Ort stellt ein gestern auf Deutsche Welle TV gesendeter kurzer Filmbericht (5 min.) von Kultur.21 vor, der auch online geschaut werden kann. Schön, nochmal Aufnahmen aus Nowosibirsk zu sehen. Was Nora Gomringer (übrigens im Saarland, in Neunkirchen, geboren und hier in einem weiteren Porträt zu sehen) und ihr russischer Bekannter im Film zu den Möglichkeiten der Verständigung sagen, hat mich an unsere Kommunikation mit den Bloggern erinnert, die unter ähnlichen Vorbedingungen stattgefunden hat. Doch seht selbst: «Zwischen Lenin und Transsib – Das neue Goethe-Institut in Nowosibirsk».

Andreas Herzau am Lenin-DenkmalAndreas Herzau

Andreas Herzau habe ich in Nowosibirsk kennen gelernt und mich kurz mit ihm in seiner (im Film gezeigten) Ausstellung und später länger im Hotel nett unterhalten. Mir gefiel seine Idee, dass er dort, wo er in der Fremde Bilder macht, auch etwas von zuhause geben oder zeigen möchte. Deshalb waren in Sibirien auch nicht nur Fotos aus Nowosibrisk zu sehen (für die Nowosibirsker sozusagen der fremde Blick auf das Eigene) sondern auch Fotos aus Deutschland (der fremde Blick auf das Fremde). Der – wie mein Bruder – gelernte Schriftsetzer lebt in Hamburg und macht höchst sehenswerte Fotos, die man sich auch auf seiner Website andreasherzau.de ansehen kann. Doch nicht nur dort, dazu gleich mehr.

Andreas hat gemeinsam mit einem anderen Fotografen auch ein Blog, und dort hat er einen genialen Mitschnitt des Konzertes von LaBrassBanda am 14.03.09 in Novosibirsk vorgestellt. Absolut sehenswert, was die Bayern, die ich Euch hier schon mal vorgestellt hatte, bei diesem Konzert in der Bar «Brodjatschaja Sobaka» (zu deutsch: «Streunender Hund») in Nowosibirsk geboten hatten. Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich nach Sibirien fahren muss, um eine bayrische Band kennen zu lernen. Aber so war es. Und es hat sich gelohnt! Die sind echt klasse und kamen auch bei unseren russischen Freunden sehr gut an. Unbedingt reinschauen:


Direktlink YouTube

Fotobattleblog von Andreas Herzau & Stefan Falke Gefunden hab ich den Hinweis auf den Live-Mitschnitt wie gesagt im Blog von Andreas, das ich Euch sehr zur Aufnahme in Euren Feedreader empfehlen möchte. Hellonewyork Hellohamburg heißt es, und im Untertitel wird das Motto des Blogs der beiden Fotografen erläutert: The ultimative Photobattleblog by ©Andreas Herzau VS. ©Stefan Falke. Klasse Idee mit sehenswerten Fotos von beiden Seiten des Atlantiks. Schaut’s Euch mal an.

Und zum Abschluss dieses Artikels die Präsentation der Nowosibirsk-Fotografien von Andreas Herzau: «Stücke_NSK». Sehr beeindruckende Momentaufnahmen aus einer Stadt, die ich innerhalb weniger Tage sehr schätzen gelernt habe:


Direktlink YouTube

Foto, Literatur

Text & Klick die vierte

Text & Klick: Was seht Ihr hier?

Es ist wieder soweit, ein kleines Fotorätsel auf Text & Blog: Nach Bär, Nähmaschine und Eiern wird wieder was gesucht, was – so glaube ich – leicht zu erraten ist. Pro Tag wird – hier in diesem Posting – ein weiteres Puzzleteil aufgedeckt. Ich löse auf, sobald jemand richtig rät.

Update 28.3.09, 11:45 Uhr:
Kurz bevor ich um die Mittagszeit das zweite Puzzleteil aufdecken wollte, hat Herr Bosch das Rätsel gelöst. Auflösung in den Kommentaren. Glückwunsch an Herrn Bosch, der als Hamburger hier natürlich einen kleinen Standortvorteil hatte!

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Kaffee.Satz.Lesen in der Baderanstalt

Kaffee.Satz.Lesen

Nachdem ich es im Oktober 2008 zum 1. Mal und im Januar diesen Jahres zum 2. Mal geschafft habe, zu Kaffee.Satz.Lesen zu gehen und dabei jedes Mal sehr begeistert war, wird es am kommenden Sonntag zum 3. Mal so weit sein, dass ich dieser außergewöhnlichen Lesungsveranstaltung in der urigen Baderanstalt beiwohnen werde:
Kaffee.Satz.Lesen – Sonntag, 29. März 2009, 16:00 Uhr
Baderanstalt, Hammer Steindamm 62 (gleich neben S-Bahn Hasselbrook).

Dieses Mal lesen Stefan Beuse, Matthias Keidtel, Michael Weins und Nils Mohl. Als musikalischer Gast kommt der Berliner Sänger, Musiker und Autor Manfred Maurenbrecher. Alle Infos auf redereihamburg.de. Unzählige und größtenteils wunderschöne Fotos der K.S.L.-Reihe gibt es übrigens auf Flickr zu bestaunen. Vielleicht sehen wir uns ja am Sonntag in der Baderanstalt, oben im fünften Stock? 😉

Update: 29.3.09: Bilder von den Lesenden gibt es auf Flickr.

Foto, Hamburg, Literatur

Pauli-Augsburg: Auflaufkinder laufen vom Platz

Auflaufkinder Pauli-Augsburg

Ein kleiner fotografischer Nachtrag zum gestrigen Stadionführungs-Artikel: Die Auflaufkinder der heutigen Partie Pauli-Augsburg verlassen kurz vor dem Anpfiff den Platz (und rennen in ihre gestern erwähnten Auflaufkinder-Kabinen). Zum Spiel selbst ist nicht mehr zu sagen, als dass das 1:1 letztlich gerecht war und Pauli es gegen eine erschreckend schwache Mannschaft aus dem Süden der Republik nicht geschafft hatte, die durchaus möglichen drei Punkte einzufahren. Na ja, besser gegen Rostock dreifach gepunktet und heute die Zähler geteilt, als umgekehrt. Die Stimmung auf der Süd war wie immer gut. Heute wesentlich entspannter als bei dem wichtigen Rostock-Spiel. Und immerhin: meine Serie hält. Bin ich im Stadion, gilt nach wie vor der Spruch: «Niemand siegt am Millerntor!». 😉

FC St. Pauli, Foto, Fußball
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