Küchenuhr aus dem Saarland
Warum ich immer und zu jeder Zeit essen kann? Weil auf meiner Küchenuhr aus dem Saarland steht: „Um zwölf gebbt gess!“.
Warum ich immer und zu jeder Zeit essen kann? Weil auf meiner Küchenuhr aus dem Saarland steht: „Um zwölf gebbt gess!“.

Am kommenden Donnerstag starten die Lateinamerika-Filmtage in Hamburg. Das Programm des Festivals, das vom 10. – 20. Dezember 2015 im 3001 Kino auf der Schanze stattfindet, habe ich im ciberaBlog bereits ausführlich vorgestellt. Hier möchte ich mit «Pelo Malo» (Fr. 18.12. um 19.00 Uhr) einen Film aus dem Programm nochmal besonders hervorheben, der 2013 in San Sebastián die Concha de Oro (die Goldene Muschel, Hauptpreis des Festivals) gewonnen hat und den ich für besonders gelungen halte. Ich zitiere der Einfachheit halber hier nochmal das, was ich gleich im Anschluss an San Sebastián in meinem Festivalbericht zu dem kleinen Filmjuwel aus Venezuela geschrieben hatte:
…
Lateinamerika Filmtage im 3001 Kino – Empfehlung: Pelo MaloWeiterlesen »
Der Germanist und Medienwissenschaftler Dietrich Leder hat einen langen und höchst lesenswerten Text zur Bedeutung von Serien im deutschen und us-amerikanischen Fernsehen geschrieben, den ich zur Lektüre empfehlen möchte. Selten wurde deutsche Fernsehgeschichte mit all ihren Einflüssen, Kopier- und gleichzeitig auch Abgrenzungsversuchen gegenüber den us-amerikanischen Vorbildern so kundig und versiert zusammengetragen:
In den letzten zwei Jahren ist in Deutschland eine heftige Diskussion um die Fernsehserie entbrannt. Die Diskussion kreist um drei Themenfelder. Es geht zum ersten um die spezifische Qualität von US-Serien, die von deutschen Sendern ausgestrahlt werden (sei es im Free-TV oder Pay-TV), die in DVD- und Blu-ray-Editionen zu erwerben sind oder die gerade erst in den USA gestartet wurden. Es geht zum zweiten um die noch relativ neue Möglichkeit, solche US-Serien über Online-Portale wie Netflix, Amazon oder iTunes kostenpflichtig anzuschauen – entweder im Monatsabonnement oder per Einzelabruf. Diese Möglichkeit wird als non-lineares Fernsehen bezeichnet und erhält große Attraktivität durch die Chance, Serien-Folgen nicht nur zu jeder beliebigen Zeit, sondern in jedem frei wählbaren Rhythmus und also auch komplett in einem Stück zu konsumieren. Für Letzteres hat sich in den USA und dann auch in Deutschland der Begriff des Binge-Watching oder auch Binge-Viewing ausgebildet. Und es geht zum dritten um ein behauptetes Defizit deutscher Sender, die sich bislang in der seriellen Produktion zurückgehalten und somit darin nie die Qualität erreicht haben sollen, wie sie den US-Serien eigen sei.
…
Eine kleine Fernsehgeschichte der Serien in Deutschland und USAWeiterlesen »

Den bis dato besten Kommentar zur Entscheidung der deutschen Bundesregierung gegen Daesh
Die Skepsis gegenüber dem Einsatz in Syrien speist sich keineswegs aus einer verharmlosenden Sicht auf den Terror, sondern im Gegenteil aus der Furcht, dass die Gewalt sich (wieder einmal) schlicht vervielfacht, wenn der IS nicht als das bekämpft wird, was er (auch) ist: ein finanzkräftiges Verbrechersyndikat mit regionaler Vernetzung und eine ideologisch-religiös höchst ausdifferenzierte Gegenkultur mit globaler Anziehungskraft.
Weiter bei Süddeutsche Zeitung: Wiederholung.
…
Deutschlands Eintritt in den Krieg gegen Daesh ist ein schlimmer FehlerWeiterlesen »
Wer eine teure Anschaffung plant, muss auch seine Kreditwürdigkeit nachweisen können. Gerade auf Reisen ein schwieriges Unterfangen. Doch dank Schufa («Wir schaffen Vertrauen») nicht unmöglich, wie @silvereisen im Tweet der Woche zu berichten weiß:
https://twitter.com/silvereisen/status/672502175889809408
Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Nachdem ich auf Instagram einige wunderschöne Fotos mit #Glaskugeln entdeckt hatte, fiel der Entschluss: So ein Teil brauch ich auch. Heute kam die begehrte Kugel an und nachdem ich gleich nach dem Auspacken einen Schnappschuss mit Martins Freude über das neue spiegelnde Rund aufgenommen hatte (siehe unten), kam mir eben beim Wiederschauen von Fritz Langs auf Arte ausgestrahltem «Ministerium der Angst» die Idee zu obiger Aufnahme. Weitere Glaskugelaufnahmen werden folgen.
…
Spiegelndes Rund als interessantes fotografisches ObjektWeiterlesen »
Bei den Themen Internet und Recht gibt es viel Unsicherheit. Was darf man, was darf man nicht? Was sollte man beachten, wenn man Inhalte im Netz teilt? Wer Antworten auf diese Fragen sucht, dem sei «Spielregeln im Internet» empfohlen. Die von iRights.info und klicksafe herausgegebene Broschüre richtet sich an alle Internet-Nutzer, Eltern, Pädagogen und Lehrer und bringt Licht ins Dickicht aus Urheberrecht, Datenschutz oder Nutzungsbedingungen von Onlinediensten.
Aus dem Inhalt: …
Wie schon im Artikel «Nein zu Olympia in Hamburg» dargelegt, gehörte ich zu den HamburgerInnen, die Olympia in Hamburg abgelehnt haben. Wie wir seit heute Abend wissen, gehöre ich damit zur Mehrheit in der Hansestadt. Das Referendum des Senates ist gescheitert. Es wird kein Olympia 2024 in Hamburg geben und damit ist auch die Verschwendung von Steuergeldern gestoppt. Schlimm genug, dass dafür wertvolle Mittel – wie wir nun wissen, gegen den Willen der Bevölkerung – ausgegeben wurden. Schlimmeres wurde verhütet, die Mehrheit in Hamburg atmet auf. Und was ich besonders gut finde, habe ich schon auf Twitter gesagt:
Ohne jede Häme: Finde es beruhigend, dass sich die HamburgerInnen auch nicht von der 2 Mio € teuren Werbekampagne blenden ließen. #nolympia
— Markus Trapp (@textundblog) November 29, 2015