Ameisenalgorithmen und Schwarm Intelligenz

Ameisenstraße

Marcus Anhäuser schreibt im Handelsblatt über Informatiker, die von den Ameisen lernen und dieses Wissen an die Wirtschaft weitergeben:
«Informatiker nutzen Ameisen-Prinzipien».

Foto: photocase.com

Die optimale Lösung für die ganze Kolonie entsteht, weil durch Zufall und etwas Zeit jedes Einzeltier die simple Information Duftkonzentration nutzt, die ihm vor Ort zur Verfügung steht. Informatiker begriffen in den neunziger Jahren, dass sie dieses Prinzip auch auf andere Probleme anwenden konnten. Middendorf: «Man kann das für die Optimierung eines Problems einsetzen, wenn eine Lösung aus einer Folge von Entscheidungen konstruiert werden kann.»

Links, die das Handelsblatt seinen Lesern nicht zur Verfügung stellt:

Von Ameisen lernen, heißt siegen lernen…

[via Wisskomm]

Artikel

Daniel Brühl in ‚Salvador‘

Filmplakat SalvadorDaniel Brühl, Ingrid Rubio: Filmszene aus 'Salvador'

Ich habe gestern abend im spanischen Fernsehen, auf TV Española 2, das «Making Of» zu Daniel Brühls neuem Film «Salvador» gesehen, dem ersten, den er auf spanisch/katalanisch gedreht hat. Daniel ist ja – wie bereits hier berichtet – ein halber Spanier. Wer ihn einmal spanisch sprechen hören möchte, kann in den kurzen Trailer zum Film reinschauen:



Direktlink YouTube

Der Film kam – nach seiner Premiere im Mai in Cannes – gestern in die spanischen Kinos. Ein Filmstart in Deutschland steht noch nicht fest. Chancen hätte der Film sicherlich, trotz des spanisch/katalanischen Themas (die letzte Hinrichtung eines katalanischen Freiheitskämpfers während der Franco-Diktatur), alleine durch die Bekannheit des Hauptdarstellers. Wenn ich was höre zum Filmstart in deutschen Landen (vielleicht schon in San Sebastián), werde ich berichten.

Ein paar Links zum Film:

Kino, Spanisch

Royal Society öffnet Wissenschaftsarchiv

Die Royal Society öffnet für zwei Monate ihr Archiv und bietet Dokumente aus 340 Jahren wissenschaftlicher Arbeit:

The complete archive of the Royal Society journals, including some of the most significant scientific papers ever published since 1665, is to be made freely available electronically for the first time today (14th September 2006) for a two month period.

The archive contains seminal research papers including accounts of Michael Faraday’s groundbreaking series of electrical experiments, Isaac Newton’s invention of the reflecting telescope, and the first research paper published by Stephen Hawking.

[via Golem]

Literatur

Außencafé Stabi Hamburg

Außencafé Stabi Hamburg

Rechtzeitig zum schönen Spätsommer- Wetter wurde in dieser Woche das Außencafé der Stabi Hamburg eröffnet. Wer einen Stabi-Besuch ob des schönen Wetters in die Schlechtwetterphase verschieben möchte, kann nun getrost den Abstecher in die Staatsbibliothek mit einem Käffchen/Tee/Wasser vor den Toren der Stabi verbinden.

Noch gelten die Sommeröffnungszeiten des Bistros.

«Wissen finden, Sonne tanken». Ein neuer Service der Stabi und des Bistros, den das Wetter zur Begrüßung mit strahlendem Sonnenschein belohnt. Auch erste Stabi-Mitarbeiter haben diesen schönen Platz schonmal getestet.
Wer dort mit mir mal einen Kaffee trinken möchte, Mail genügt. Kann allerdings nur noch heute, oder am Montag und Dienstag. Dann entschwinde ich in meinen Urlaub.

Hamburg, Literatur

Linkrecherche in der Wikipedia

Wikipedia-Vortrag Jakob Voss - inetbib

Die Wikipedia wird als Recherche- und Referenzorgan immer mehr akzeptiert. Das hat sich ja auch im spannenden Vortrag von Jakob Voss auf der inetbib-Tagung gezeigt.
Anbieter von Informationen können natürlich auch da, wo es sinnvoll erscheint, auf ihre Recherchequelle in der Wikipedia hinweisen.

Wer umgekehrt wissen möchte, ob denn irgendwo in der Wikipedia auf eine bestimmte Domain verwiesen wird, kann dies mit einem mächtigen Wikipedia-Suchtool abfragen:
Konkretes Beispiel: Ich frage mich, wo wird in der Wikipedia auf die Virtuelle Fachbibliothek cibera verwiesen?

Ich starte dazu folgende Abfrage und bekomme umgehend die Antwort:
de.wikipedia.org/w/index.php?title=Special%3ALinksearch&target=*.cibera.de
Micro Persuasion beschreibt die entsprechende internationale Abfrage für die englischsprachige Wikipedia.
Eine Trunkierung ist am Anfang der URL mit * möglich.
[via Hugo E. Martin]

Informationskompetenz, Internet

Filmfestival San Sebastián: Zabaltegi & Co.

Filmfestival San Sebastián

Heute in einer Woche werde ich in Spanien sein: in San Sebastián beginnt dann das 54. Internationale Filmfestival von San Sebastián. Wie immer wartet das Festival im Baskenland mit einem spannenden Programm auf, wobei die Perlen – wie so oft – nicht im Wettbewerb, sondern in den Nebenreihen zu entdecken sind.

Eine davon ist Zabaltegi. Pflichtprogramm für mich wird natürlich Horizontes Latinos sein, da ich immer versuche alle spanischsprachigen Filme zu schauen (was allerdings gar nicht zu schaffen ist). Ach ja, und damit man sich nicht langweilt auf so einem Festival, gibt es selbstverständlich auch noch mehrere Retroperspektiven, diesmal klassisch zu Ernst Lubitsch, und thematisch zur Emigration.

Also gut möglich, dass ich wieder auf 50 Filme in 10 Tagen kommen werde.

Infos über das für mich schönste Filmfestival Europas gibt es auch für alle Nicht-Hispanisten auf englisch.
Und das Beste: die zauberhafte Jeanne Moreau (hier in einem wunderbaren SZ-Interview) wird Jurypräsidentin sein. Noch sieben mal schlafen…

Kino, Spanisch

Computerwoche öffnet Archiv

Die Computerwoche öffnet ihr Archiv und gewährt Einblick in alle Hefte ab 1974 und damit in 32 (!) Jahre Computer-Geschichte.
Dort findet man dann solche Nachrichten (über meinen ersten PC) aus dem Jahr 1983: «Sinclair ZX81 beginnt zu sprechen»

Für den Homecomputer ZX81 von Sinclair liefert die Notabene Datentechnik, Starnbergr eine synthetische Sprachausgabe.

Die Einheit, die wie eine Speichererweiterung an der Rückseite des Computers angesteckt wird, verfügt laut Anbieter über einen Wortschatz von 250 deutschen Begriffen. Ferner bestehe die Möglichkeit, durch Zusammenfügen vorgegebener Phoneme eigene Worte zu bilden. Programm und Wortschatz sind in einem eingebauten ROM untergebracht. Der Aufruf der Worte oder Phoneme erfolge über einen einzigen Basic-Befehl. Zur Inbetriebnahme sind weder Hard- noch Software arbeiten nötig. Der Preis liegt bei rund 500 Mark.

[via Archivalia]

Artikel, Internet
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