Linkrecherche in der Wikipedia

Wikipedia-Vortrag Jakob Voss - inetbib

Die Wikipedia wird als Recherche- und Referenzorgan immer mehr akzeptiert. Das hat sich ja auch im spannenden Vortrag von Jakob Voss auf der inetbib-Tagung gezeigt.
Anbieter von Informationen können natürlich auch da, wo es sinnvoll erscheint, auf ihre Recherchequelle in der Wikipedia hinweisen.

Wer umgekehrt wissen möchte, ob denn irgendwo in der Wikipedia auf eine bestimmte Domain verwiesen wird, kann dies mit einem mächtigen Wikipedia-Suchtool abfragen:
Konkretes Beispiel: Ich frage mich, wo wird in der Wikipedia auf die Virtuelle Fachbibliothek cibera verwiesen?

Ich starte dazu folgende Abfrage und bekomme umgehend die Antwort:
de.wikipedia.org/w/index.php?title=Special%3ALinksearch&target=*.cibera.de
Micro Persuasion beschreibt die entsprechende internationale Abfrage für die englischsprachige Wikipedia.
Eine Trunkierung ist am Anfang der URL mit * möglich.
[via Hugo E. Martin]

Informationskompetenz, Internet

Filmfestival San Sebastián: Zabaltegi & Co.

Filmfestival San Sebastián

Heute in einer Woche werde ich in Spanien sein: in San Sebastián beginnt dann das 54. Internationale Filmfestival von San Sebastián. Wie immer wartet das Festival im Baskenland mit einem spannenden Programm auf, wobei die Perlen – wie so oft – nicht im Wettbewerb, sondern in den Nebenreihen zu entdecken sind.

Eine davon ist Zabaltegi. Pflichtprogramm für mich wird natürlich Horizontes Latinos sein, da ich immer versuche alle spanischsprachigen Filme zu schauen (was allerdings gar nicht zu schaffen ist). Ach ja, und damit man sich nicht langweilt auf so einem Festival, gibt es selbstverständlich auch noch mehrere Retroperspektiven, diesmal klassisch zu Ernst Lubitsch, und thematisch zur Emigration.

Also gut möglich, dass ich wieder auf 50 Filme in 10 Tagen kommen werde.

Infos über das für mich schönste Filmfestival Europas gibt es auch für alle Nicht-Hispanisten auf englisch.
Und das Beste: die zauberhafte Jeanne Moreau (hier in einem wunderbaren SZ-Interview) wird Jurypräsidentin sein. Noch sieben mal schlafen…

Kino, Spanisch

Computerwoche öffnet Archiv

Die Computerwoche öffnet ihr Archiv und gewährt Einblick in alle Hefte ab 1974 und damit in 32 (!) Jahre Computer-Geschichte.
Dort findet man dann solche Nachrichten (über meinen ersten PC) aus dem Jahr 1983: «Sinclair ZX81 beginnt zu sprechen»

Für den Homecomputer ZX81 von Sinclair liefert die Notabene Datentechnik, Starnbergr eine synthetische Sprachausgabe.

Die Einheit, die wie eine Speichererweiterung an der Rückseite des Computers angesteckt wird, verfügt laut Anbieter über einen Wortschatz von 250 deutschen Begriffen. Ferner bestehe die Möglichkeit, durch Zusammenfügen vorgegebener Phoneme eigene Worte zu bilden. Programm und Wortschatz sind in einem eingebauten ROM untergebracht. Der Aufruf der Worte oder Phoneme erfolge über einen einzigen Basic-Befehl. Zur Inbetriebnahme sind weder Hard- noch Software arbeiten nötig. Der Preis liegt bei rund 500 Mark.

[via Archivalia]

Artikel, Internet

Online-Community und Bibliotheken

Auf Infotangle gibt es heute einen neuen Blogeintrag ganz im Sinne der auf der Inetbib-Tagung im Web2.0-Workshop diskutierten Möglichkeiten zur Zukunft der Bibliotheken: die Teile III und IV der kleinen Serie «Online Community and Libraries».

The idea of community is not a new one for librarians, but in the digital age of the Web and ubiquitous computing, a fresh perspective is needed. Community is no longer just about gathering in the physical space, i.e. the library building. Community has also become virtual. […]
As librarians we have the chance to participate and interact with our patrons where they „live“. Many of these Web tools also offer great potential for us to market our library and services and drive traffic back to our website. We should seek out these opportunities and make the most of them. Most importantly, we should become users ourselves. Librarians need to become as ubiquitous and pervasive as computing, sharing the same ability to pass through walls and knock down barriers.

Eine große Chance, die Leser und Nutzer von Bibliotheken dort abzuholen, wo sie sind, und nicht zu predigen, sie sollen dahin kommen, wo die Bibliothek ist. Wie ich finde, ein guter Ansatz.

Informationskompetenz, Internet, Literatur

Einführungstexte bei ‚A List Apart‘

A List Apart
A list Apart (ALA) bietet stets profundes Wissen für Webgestalter. Historie und inhaltliche Ausrichtung dieses Online-Magazins, das aus einer Mailingliste hervorgegangen ist, beschreibt die englischsprachige Wikipedia.

Stößt jemand neu auf diese Schatztruhe moderner Webprogrammierung, kann er allerdings leicht überfordert werden. Diesem Dilemma entgegnet ALA mit der klasse Übersicht für Einsteiger: «The ALA Primer: A Guide for New Readers» eine Zusammenstellung von Texten zur Usability und zu standardkonformem Webdesign.

Webdesign

Dresden – Entdeckungen im Elbflorenz

DresdenAlexander M. Groß, Frank Schindler, Uwe Laux

Frauenkirche, Semper-Oper und Zwinger gehören zum Pflichtprogramm für Dresden-Besucher. Aber auch abseits der Touristenströme hat Dresden viel zu bieten: Filmemacher Alexander M. Groß beobachtet mit seinem Team (Frank Schindler und Uwe Laux) im schrillen Szene-Viertel Neustadt Künstler und Lebenskünstler, einen irischen Architekten, der den DDR-Plattenbauten ein Museum gewidmet hat und einen Fotografen, der sich in Dresden verliebt hat.

Alexander, ich bin gespannt auf deinen Film. Ich habe ja Dresden (und die spannende Neustadt) beim Bibliothekartag in Dresden kennen- und schätzen gelernt.
Da Alexander M. Groß immer außergewöhnlich gute Filme macht, möchte ich diesen Film auch den Lesern von «Text & Blog» empfehlen.
Sendetermin: heute, Mittwoch, 13.09.2006:
Reisewege: „Dresden – Entdeckungen im Elbflorenz
auf Südwest 3, 21.00 – 21.45 Uhr

TV

Madonna am Radisson-Hotel

Madonna am Radisson-Hotel

Wie heute Morgen bereits angekündigt, hier noch der Verweis auf die Fotos der Madonna-Werbekampagne (besser gesagt die Werbung von Madonna für eine Kleidermarke) am Hamburger Radisson-Hotel. Jeden Morgen, wenn ich am Dammtorbahnhof vorbei zur Stabi gehe, schaut Madonna auf Planten un Blomen runter. Und bei so schönem Wetter ergibt sich ein doppelter Grund auch mal die Kamera mit zur Arbeit zu nehmen.

[Update 17.1.2020, da die Fotoplattform sevenload nicht mehr existiert:] In untenstehender Galerie Auf sevenload können die (sich teilweise nur wenig voneinander unterscheidenden) Fotos in einer Übersicht oder als Album angesehen werden.

Dieser Blogeintrag bezieht sich unmittelbar auf zwei vorhergehende Artikel in «Text & Blog»: Thema «Weg zur Arbeit» in «Frühstöckchen» und Thema «Werbebotschaften im öffentlichen Raum» in «Textuelles Kapitaal».

Foto, Hamburg
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