Online-Community und Bibliotheken

Auf Infotangle gibt es heute einen neuen Blogeintrag ganz im Sinne der auf der Inetbib-Tagung im Web2.0-Workshop diskutierten Möglichkeiten zur Zukunft der Bibliotheken: die Teile III und IV der kleinen Serie «Online Community and Libraries».

The idea of community is not a new one for librarians, but in the digital age of the Web and ubiquitous computing, a fresh perspective is needed. Community is no longer just about gathering in the physical space, i.e. the library building. Community has also become virtual. […]
As librarians we have the chance to participate and interact with our patrons where they „live“. Many of these Web tools also offer great potential for us to market our library and services and drive traffic back to our website. We should seek out these opportunities and make the most of them. Most importantly, we should become users ourselves. Librarians need to become as ubiquitous and pervasive as computing, sharing the same ability to pass through walls and knock down barriers.

Eine große Chance, die Leser und Nutzer von Bibliotheken dort abzuholen, wo sie sind, und nicht zu predigen, sie sollen dahin kommen, wo die Bibliothek ist. Wie ich finde, ein guter Ansatz.

Informationskompetenz, Internet, Literatur

Einführungstexte bei ‚A List Apart‘

A List Apart
A list Apart (ALA) bietet stets profundes Wissen für Webgestalter. Historie und inhaltliche Ausrichtung dieses Online-Magazins, das aus einer Mailingliste hervorgegangen ist, beschreibt die englischsprachige Wikipedia.

Stößt jemand neu auf diese Schatztruhe moderner Webprogrammierung, kann er allerdings leicht überfordert werden. Diesem Dilemma entgegnet ALA mit der klasse Übersicht für Einsteiger: «The ALA Primer: A Guide for New Readers» eine Zusammenstellung von Texten zur Usability und zu standardkonformem Webdesign.

Webdesign

Dresden – Entdeckungen im Elbflorenz

DresdenAlexander M. Groß, Frank Schindler, Uwe Laux

Frauenkirche, Semper-Oper und Zwinger gehören zum Pflichtprogramm für Dresden-Besucher. Aber auch abseits der Touristenströme hat Dresden viel zu bieten: Filmemacher Alexander M. Groß beobachtet mit seinem Team (Frank Schindler und Uwe Laux) im schrillen Szene-Viertel Neustadt Künstler und Lebenskünstler, einen irischen Architekten, der den DDR-Plattenbauten ein Museum gewidmet hat und einen Fotografen, der sich in Dresden verliebt hat.

Alexander, ich bin gespannt auf deinen Film. Ich habe ja Dresden (und die spannende Neustadt) beim Bibliothekartag in Dresden kennen- und schätzen gelernt.
Da Alexander M. Groß immer außergewöhnlich gute Filme macht, möchte ich diesen Film auch den Lesern von «Text & Blog» empfehlen.
Sendetermin: heute, Mittwoch, 13.09.2006:
Reisewege: „Dresden – Entdeckungen im Elbflorenz
auf Südwest 3, 21.00 – 21.45 Uhr

TV

Madonna am Radisson-Hotel

Madonna am Radisson-Hotel

Wie heute Morgen bereits angekündigt, hier noch der Verweis auf die Fotos der Madonna-Werbekampagne (besser gesagt die Werbung von Madonna für eine Kleidermarke) am Hamburger Radisson-Hotel. Jeden Morgen, wenn ich am Dammtorbahnhof vorbei zur Stabi gehe, schaut Madonna auf Planten un Blomen runter. Und bei so schönem Wetter ergibt sich ein doppelter Grund auch mal die Kamera mit zur Arbeit zu nehmen.

[Update 17.1.2020, da die Fotoplattform sevenload nicht mehr existiert:] In untenstehender Galerie Auf sevenload können die (sich teilweise nur wenig voneinander unterscheidenden) Fotos in einer Übersicht oder als Album angesehen werden.

Dieser Blogeintrag bezieht sich unmittelbar auf zwei vorhergehende Artikel in «Text & Blog»: Thema «Weg zur Arbeit» in «Frühstöckchen» und Thema «Werbebotschaften im öffentlichen Raum» in «Textuelles Kapitaal».

Foto, Hamburg

Frühstöckchen

Madonna am Dammtorbahnhof

Ich bin als notorischer Stöckchenverweigerer bekannt und entschuldige mich bei allen Stöckchenwerfern, denen ich bisher einen Korb gegeben habe, dafür, dass ich es dieses Mal annehme.

Aus Berlin kam dieses Frühstöckchen in die Hansestadt geflogen:

1. Wann stehst du zur Arbeit auf?
Zwischen 7:15 und 7:30 Uhr.

2. Stehst Du rechtzeitig auf oder bleibst Du bis zur letzten Minute liegen?
Ich springe sofort aus dem Bett (da Wiedereinschlafgefahr).

3. Wie viele Wecker hast du?
Einen. Nur bei weniger als 4h Schlaf schalte ich sicherheitshalber noch den Palm-Alarm dazu.

4. Machst Du Frühsport?
Treppe runter ins Bad.

5. Frühstückst Du? Wenn ja, was?
Kaffee-Addiction macht Koffein zum Pflichtprogramm. Dazu selbstgebackenes Brot und im Wechsel – je nach spontaner Lust – Nutella, Honig oder Marmelade. Da meine Vorliebe für selbstgemachte Marmelade bekannt ist, habe ich hier immer ein reichhaltiges Reservoir. Dazu immer O-Saft. Ganz spießig kommt sonntags gerne noch ein Frühstücksei und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hinzu (wobei ich hier bewußt offenlasse, was von beidem spießig ist).

6. Wie fährst Du zur Arbeit?
Mit der U-bahn: Ich besteige die U1 in Wandsbek Markt und verlasse sie am Stephansplatz. Schlendere am Dammtorbahnhof vorbei und freue mich auf die Stabi 😉
Wie als hätte ich es geahnt, dass mich heute dieses Frühstöckchen erreichen wird, habe ich heute morgen meinen Weg zur Arbeit fotographisch dokumentiert. Es folgt im Laufe des Tages noch ein komplettes Fotoset [Update: Link eingefügt] mit sehr schönen Aufnahmen der Madonna-Werbung am Radisson-Hotel neben dem kürzlich prämierten Dammtorbahnhof.

Dieses Frühstöckchen werfe ich nun Menschen zu, deren Antworten mich hier auch interessieren würden:
Frau Indica (die Chance, sich bei mir zu rächen ;-)), screwtape’s, Andreas und Edlef.

Internet

CSS-Ratschläge für Webgestalter

Communicate, don’t decorate. The sooner you learn to communicate with your designs using only what’s necessary and relevant, rather than decorate for the mere purpose of decorating, the sooner you’ll find your designs touch the consumer’s heart, rather than just satisfy the designer’s eye.

Da is‘ was dran. Weitere Tipps und umfangreiche Literaturhinweise (print & online) zur Gestaltung im Web gibt der heute schon einmal erwähnte Cameron Moll in seinem «Beginner’s guide from a seasoned CSS designer».

[via pixelgraphix]

Webdesign

Dilemma des europäischen Kinos

Daniel Brühl Daniel César Martín Brühl González Domingo, vielen auch bekannt unter seinem Kurznamen Daniel Brühl im Chat-Interview heute in ElPaís: Entrevistas.
Der Schauspieler ist als Sohn eines Deutschen und einer Spanierin in beiden Ländern und Sprachen zuhause und steht den Lesern und Leserinnen der spanischen Tageszeitung in perfektem Spanisch Rede und Antwort.
Foto: Wikipedia
In Spanien ist Daniel nicht nur durch den großen Erfolg von «Good bye, Lenin!» bekannt, sondern auch durch die Hauptrolle in «Salvador», wo er einen katalanischen Anarchisten spielt (wie schon auf Text & Blog berichtet).
Und so ganz nebenbei offenbart sich im Chat ein großes Dilemma des europäischen Kinos:
Es gibt so gut wie keinen innereuropäischen Markt, der sich auch nur annäherungsweise gegen die Übermacht aus USA im Filmsektor zur Wehr setzen könnte:

P. ¡Buenos días! Daniel, ¿cómo se ve desde fuera (Europa) el cine español, se ve tan mal como mucha gente de aquí se empeña en verlo? ¿Por qué crees que pasa eso? Un abrazo

R. Creo que en Alemania pasa lo mismo. Por desgracia, llega poco cine español, por eso yo no soy la persona adecuada para juzgarlo. Pero de lo que veo, me gusta bastante.

auf deutsch:
F. Hallo Daniel, wie sieht man denn im Rest Europas das spanische Kino? Ist es so schlecht angesehen, wie sich hier einige Leute bemühen es schlecht zu reden? Grüße.

A. Ich glaube in Deutschland passiert das gleiche. Leider gibt es hier wenig spanisches Kino zu sehen, deshalb kann ich das schlecht beurteilen. Aber das, was ich gesehen habe, gefällt mir ziemlich gut.

Artikel, Kino, Spanisch
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