Computerwoche öffnet Archiv

Die Computerwoche öffnet ihr Archiv und gewährt Einblick in alle Hefte ab 1974 und damit in 32 (!) Jahre Computer-Geschichte.
Dort findet man dann solche Nachrichten (über meinen ersten PC) aus dem Jahr 1983: «Sinclair ZX81 beginnt zu sprechen»

Für den Homecomputer ZX81 von Sinclair liefert die Notabene Datentechnik, Starnbergr eine synthetische Sprachausgabe.

Die Einheit, die wie eine Speichererweiterung an der Rückseite des Computers angesteckt wird, verfügt laut Anbieter über einen Wortschatz von 250 deutschen Begriffen. Ferner bestehe die Möglichkeit, durch Zusammenfügen vorgegebener Phoneme eigene Worte zu bilden. Programm und Wortschatz sind in einem eingebauten ROM untergebracht. Der Aufruf der Worte oder Phoneme erfolge über einen einzigen Basic-Befehl. Zur Inbetriebnahme sind weder Hard- noch Software arbeiten nötig. Der Preis liegt bei rund 500 Mark.

[via Archivalia]

Artikel, Internet

Online-Community und Bibliotheken

Auf Infotangle gibt es heute einen neuen Blogeintrag ganz im Sinne der auf der Inetbib-Tagung im Web2.0-Workshop diskutierten Möglichkeiten zur Zukunft der Bibliotheken: die Teile III und IV der kleinen Serie «Online Community and Libraries».

The idea of community is not a new one for librarians, but in the digital age of the Web and ubiquitous computing, a fresh perspective is needed. Community is no longer just about gathering in the physical space, i.e. the library building. Community has also become virtual. […]
As librarians we have the chance to participate and interact with our patrons where they „live“. Many of these Web tools also offer great potential for us to market our library and services and drive traffic back to our website. We should seek out these opportunities and make the most of them. Most importantly, we should become users ourselves. Librarians need to become as ubiquitous and pervasive as computing, sharing the same ability to pass through walls and knock down barriers.

Eine große Chance, die Leser und Nutzer von Bibliotheken dort abzuholen, wo sie sind, und nicht zu predigen, sie sollen dahin kommen, wo die Bibliothek ist. Wie ich finde, ein guter Ansatz.

Informationskompetenz, Internet, Literatur

Einführungstexte bei ‚A List Apart‘

A List Apart
A list Apart (ALA) bietet stets profundes Wissen für Webgestalter. Historie und inhaltliche Ausrichtung dieses Online-Magazins, das aus einer Mailingliste hervorgegangen ist, beschreibt die englischsprachige Wikipedia.

Stößt jemand neu auf diese Schatztruhe moderner Webprogrammierung, kann er allerdings leicht überfordert werden. Diesem Dilemma entgegnet ALA mit der klasse Übersicht für Einsteiger: «The ALA Primer: A Guide for New Readers» eine Zusammenstellung von Texten zur Usability und zu standardkonformem Webdesign.

Webdesign

Dresden – Entdeckungen im Elbflorenz

DresdenAlexander M. Groß, Frank Schindler, Uwe Laux

Frauenkirche, Semper-Oper und Zwinger gehören zum Pflichtprogramm für Dresden-Besucher. Aber auch abseits der Touristenströme hat Dresden viel zu bieten: Filmemacher Alexander M. Groß beobachtet mit seinem Team (Frank Schindler und Uwe Laux) im schrillen Szene-Viertel Neustadt Künstler und Lebenskünstler, einen irischen Architekten, der den DDR-Plattenbauten ein Museum gewidmet hat und einen Fotografen, der sich in Dresden verliebt hat.

Alexander, ich bin gespannt auf deinen Film. Ich habe ja Dresden (und die spannende Neustadt) beim Bibliothekartag in Dresden kennen- und schätzen gelernt.
Da Alexander M. Groß immer außergewöhnlich gute Filme macht, möchte ich diesen Film auch den Lesern von «Text & Blog» empfehlen.
Sendetermin: heute, Mittwoch, 13.09.2006:
Reisewege: „Dresden – Entdeckungen im Elbflorenz
auf Südwest 3, 21.00 – 21.45 Uhr

TV

Madonna am Radisson-Hotel

Madonna am Radisson-Hotel

Wie heute Morgen bereits angekündigt, hier noch der Verweis auf die Fotos der Madonna-Werbekampagne (besser gesagt die Werbung von Madonna für eine Kleidermarke) am Hamburger Radisson-Hotel. Jeden Morgen, wenn ich am Dammtorbahnhof vorbei zur Stabi gehe, schaut Madonna auf Planten un Blomen runter. Und bei so schönem Wetter ergibt sich ein doppelter Grund auch mal die Kamera mit zur Arbeit zu nehmen.

[Update 17.1.2020, da die Fotoplattform sevenload nicht mehr existiert:] In untenstehender Galerie Auf sevenload können die (sich teilweise nur wenig voneinander unterscheidenden) Fotos in einer Übersicht oder als Album angesehen werden.

Dieser Blogeintrag bezieht sich unmittelbar auf zwei vorhergehende Artikel in «Text & Blog»: Thema «Weg zur Arbeit» in «Frühstöckchen» und Thema «Werbebotschaften im öffentlichen Raum» in «Textuelles Kapitaal».

Foto, Hamburg

Frühstöckchen

Madonna am Dammtorbahnhof

Ich bin als notorischer Stöckchenverweigerer bekannt und entschuldige mich bei allen Stöckchenwerfern, denen ich bisher einen Korb gegeben habe, dafür, dass ich es dieses Mal annehme.

Aus Berlin kam dieses Frühstöckchen in die Hansestadt geflogen:

1. Wann stehst du zur Arbeit auf?
Zwischen 7:15 und 7:30 Uhr.

2. Stehst Du rechtzeitig auf oder bleibst Du bis zur letzten Minute liegen?
Ich springe sofort aus dem Bett (da Wiedereinschlafgefahr).

3. Wie viele Wecker hast du?
Einen. Nur bei weniger als 4h Schlaf schalte ich sicherheitshalber noch den Palm-Alarm dazu.

4. Machst Du Frühsport?
Treppe runter ins Bad.

5. Frühstückst Du? Wenn ja, was?
Kaffee-Addiction macht Koffein zum Pflichtprogramm. Dazu selbstgebackenes Brot und im Wechsel – je nach spontaner Lust – Nutella, Honig oder Marmelade. Da meine Vorliebe für selbstgemachte Marmelade bekannt ist, habe ich hier immer ein reichhaltiges Reservoir. Dazu immer O-Saft. Ganz spießig kommt sonntags gerne noch ein Frühstücksei und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hinzu (wobei ich hier bewußt offenlasse, was von beidem spießig ist).

6. Wie fährst Du zur Arbeit?
Mit der U-bahn: Ich besteige die U1 in Wandsbek Markt und verlasse sie am Stephansplatz. Schlendere am Dammtorbahnhof vorbei und freue mich auf die Stabi 😉
Wie als hätte ich es geahnt, dass mich heute dieses Frühstöckchen erreichen wird, habe ich heute morgen meinen Weg zur Arbeit fotographisch dokumentiert. Es folgt im Laufe des Tages noch ein komplettes Fotoset [Update: Link eingefügt] mit sehr schönen Aufnahmen der Madonna-Werbung am Radisson-Hotel neben dem kürzlich prämierten Dammtorbahnhof.

Dieses Frühstöckchen werfe ich nun Menschen zu, deren Antworten mich hier auch interessieren würden:
Frau Indica (die Chance, sich bei mir zu rächen ;-)), screwtape’s, Andreas und Edlef.

Internet

CSS-Ratschläge für Webgestalter

Communicate, don’t decorate. The sooner you learn to communicate with your designs using only what’s necessary and relevant, rather than decorate for the mere purpose of decorating, the sooner you’ll find your designs touch the consumer’s heart, rather than just satisfy the designer’s eye.

Da is‘ was dran. Weitere Tipps und umfangreiche Literaturhinweise (print & online) zur Gestaltung im Web gibt der heute schon einmal erwähnte Cameron Moll in seinem «Beginner’s guide from a seasoned CSS designer».

[via pixelgraphix]

Webdesign
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