Searchmash sucht Websites und Bilder

Searchmash-Suchergebnis Markus Trapp Google entwickelt eine Suchmaschine, die gleichzeitig Websites und Bilder zu einer Recherche liefert. Sie heißt Searchmash, sieht erstmal nicht nach Google aus, aber findige Leute (zum Beispiel die von ResourceShelf) haben herausgefunden, dass Google die entsprechenden Domains regisitriert hat.
Statt Ego-GooglenSucheln habe ich Ego-gesearchmashed und darf zufrieden erkennen, dass 9 von 10 Websites und 3 von 3 Bildern tatsächlich mit meiner Person zu tun haben.

Auch ein hansestädtisches Searchmash bringt schöne Ergebnisse. Probiert es doch einfach mal mit eigenen Searchmash-Suchen aus.

[via Download Squad]

Foto, Informationskompetenz, Internet

Elektrischer Report zu ‚The Scene‘

Mario Sixtus ist der elektrische Reporter. In Folge drei seiner wöchentlichen Berichterstattung aus der Welt der Online-Medien widmet er sich der Serie «The Scene».

Eine Fernsehserie ohne Sender: Seit Dezember 2004 produziert das Unternehmen Jungroup die Fortsetzungsserie The Scene und bietet sie über das Web, sowie über Filesharing-Netzwerke zum Download an. Nicht nur der Distributionsweg, auch das Format ist ungewöhnlich. Der Zuschauer mutiert zum Desktop-Voyeur. Er beobachtet die PC-Aktivitäten des Hauptdarstellers, liest seine E-Mail- und Chat-Unterhaltungen mit und verfolgt auf diese Weise eine komplexe, mehrschichtige Story.

Update 8.10.06: Bei sevenload kann man in die Folgen von «The Scene» reinschauen (aufgeteilt in Staffel 1 und Staffel 2).

Video

Annabelle Mandeng moderiert vivo

Auch in ordentlich geschriebenen Texten finden sich Sätze, die einer unfreiwilligen Komik nicht entbehren. So zum Beispiel heute im Tagesspiegel, wo Annabelle Mandeng, die Moderatorin des neuen «Servicemagazins für die Wissensgesellschaft» vivo mit diesen Worten vorgestellt wird:

Die sportbegeisterte Tochter eines kamerunischen Regierungsbeamten und einer deutschen Studienrätin, die in Togo und Pakistan aufwuchs, strahlt trotz ihrer Exotik eine freundliche Bodenständigkeit aus.

Erster Teil des lustigen Sätzchens entstammt übrigens der 3sat-Präsentation der Moderatorin.

Die Startfolge des Magazins vivo widmet sich heute ab 17:30 Uhr dem Thema Synästhesie:

Der Begriff Synästhesie bedeutet „Mitempfindung“ und besteht aus den griechischen Wörtern „syn“ (= zusammen) und „aéisthēsis“ (= Wahrnehmung). Durch die Reizung eines Sinnesorgans wird bei Synästhetikern eine Wahrnehmung auf mehreren Sinnesgebieten gleichzeitig hervorgerufen. Ihre Sinne werden also regelrecht vermischt.

Also seien wir gespannt, wie dieses interessante Thema von Frau Mandeng sportbegeistert, bodenständig mitempfunden wird ;-).

Artikel, TV

Manuel Huerga mit Salvador in Hamburg

Filmplakat SalvadorDaniel Brühl, Ingrid Rubio: Filmszene aus 'Salvador'
Über den spanischen Film «Salvador» mit Daniel Brühl in der Hauptrolle habe ich seit über einem Jahr schon mehrfach berichtet.
Gestartet ist der Film am 15. September in Spanien, leider lief er nicht auf dem Festival in San Sebastián. In ein kommerzielles Kino außerhalb des Festivals habe ich es zeitlich während meiners Aufenthaltes in Spanien nicht geschafft. Um so mehr freut es mich, dass ich den Film nun heute in Hamburg sehen kann, sogar in Anwesenheit des Regisseurs Manuel Huerga. ¡Muy bien!

Das Filmfest Hamburg macht’s möglich: muchas gracias an das Team vom Filmfest.
Heute läuft «Salvador» im Grindel um 18:45 Uhr (der Regisseur wird da sein), übermorgen, am Sonntag um 18:30 Uhr im Abaton, jeweils im spanischen Original mit englischen Untertiteln.

Hamburg, Kino, Spanisch

Blogrückstau und web2.0-Aussichten

Nach fast zwei Wochen filmfestivalbedingter Netzabwesenheit erschlägt mich die Informationsfülle des Internets beinahe und ich merke wieder einmal, wie wichtig die kontinuierliche Verfolgung mir wichtiger Websites/Blogs geworden ist.
Die ca. 5800 (!) ungelesenen Blogpostings (bei 325 abonnierten Feeds) hab ich jetzt in zwei Tagen auf unter 4000 reduziert, natürlich war dies nur durch Querlesen, Auslassen und Überfliegen möglich. Ich kommentiere auch momentan nicht so viel in anderen Blogs, wie ich dies sonst gerne tue und komme durch das Nachholen von verpassten Infos momentan selbst kaum zum Bloggen.
Aber hier soll nicht gejammert werden: es ist ja schön, dass eine so große Informationsfülle da ist und auf’s Abarbeiten wartet.
Wer zudem – wie ich – dieses Jahr nicht auf die Buchmesse kann, freut sich gewiss über die eindrucksvolle Blogberichterstattung des Literaturwelt-Blogs über die Buchmesse. In Frankfurt wird in diesem Jahr auch das Thema web2.0 (gerade für Verlage und für Bibliotheken) eine wichtige Rolle spielen, worauf Steffen Büffel und netbib bereits hingewiesen haben. Man und frau darf gespannt sein.

Informationskompetenz, Internet, Literatur

ECOS mit Almodóvar-Titelstory

ECOS - Titelcover Almodóvar Für alle Fans des spanischen Kinos und der spanischen Sprache gibt es diesen Monat einen doppelten Grund das Sprachlernmagazin ECOS zu kaufen: die Oktoberausgabe (seit 27.09. im Handel) widmet sich in der Titelstory «Pedro Almodóvar. El genio del cine español» von Juan Ramón García Ober dem spanischen Kultregisseur.
(Juan Ramón: ¡te felicito por el texto!)

Die weiteren Themen von ECOS gibt es in der Monatsübersicht auf ecos-online.de.

Kino, Spanisch

12 Regeln gegen Angst vor CSS und Standards

Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.
Im französischen Original: «Il semble que la perfection soit atteinte non quand il n’y a plus rien à ajouter, mais quand il n’y a plus rien à retrancher.»

Das hat nicht nur Antoine de Saint-Exupéry in «Terres des Hommes» (Wind, Sand und Sterne) gesagt, sondern das gilt auch für die Gestaltung und Programmierung von Websites. Mehr dazu bei Ben Henick von A List Apart in den lesenwerten 12 Regeln für jene, die Angst vor CSS und Standards haben:
«12 Lessons for Those Afraid of CSS and Standards»

Webdesign

Roger Gual und Alex Brendemühl in San Sebastián

Roger Gual und Alex Brendemühl
Regisseur Roger Gual (li.) und Schauspieler Alex Brendemühl (re.) gestern im Cine Príncipe bei der Vorstellung des Films «Remake».
In «Remake» muss eine Gruppe von in die Jahre gekommenen 68ern erkennen, dass ihre Kinder sich genauso gegen ihre Eltern auflehnen, wie sie es damals gegenüber ihren Eltern getan haben. Keine neue Erkenntnis, aber ein guter Film von Roger Gual mit starken Schauspielern. Unter anderem eben der hier auf dem Foto zu sehende Alex Brendemühl, der mich schon vor ein paar Jahren in «Las horas del día» überzeugt hatte.
Meine Fotos (darunter auch einige weitere des Regisseurs mit seinem Hauptdarsteller) lade ich täglich auf der Foto- und Videoplattform sevenload hoch. Sie sind dort im Album «San Sebastián» abgelegt.
Jetzt geht’s weiter, auf zum mittlerweile 31. Film («Lo que sé de Lola» von Javier Rebollo). Meine Augen haben schon den Cinemascope-Blick und zwischen den Filmen lauf‘ ich als lebende Kamera durch das Festivaltreiben.

Foto, Kino, Spanisch
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