Spiegel-Online hat’s noch nicht mitgekriegt, anderewissen es bereits: Berlusconi ist zum Glück raus dem Rennen um ProSiebenSat.1.
Nicht, dass mir diese Sendergruppe besonders am Herzen liegen würde, aber die Tatsache, dass Berlusconi auf dem deutschen TV-Markt mitgemischt hätte, die hätte mir nun gar nicht gefallen.
Aus Anlass des heutigen Sieges von Tabellenschlusslicht Hannover gegen die Bayern erinnere ich mit diesem Video an die große Heldentat aus vergangenen Tagen meines Lieblingsclubs:
Am 16.04.1977 hatte mein heißgeliebter FC Saarbrücken den FC Bayern mit 6:1 besiegt. Das waren die Aufstellungen:
1. FC Saarbrücken:
Dieter Ferner, Jovan Acimovic, Ludwig Denz, Harry Ellbracht, Bernd Förster (87. Horst Bender), Egon Schmitt, Ludwig Schuster, Nikolaus Semlitsch, Roland Stegmayer, Heinz Traser, Reinhold Zech
Bayern München:
Sepp Maier, Björn Andersson, Franz Beckenbauer, Peter Gruber (62. Rainer Künkel), Hans-Josef Kapellmann, Gerd Müller, Franz Roth, Karl-Heinz Rummenigge, Georg Schwarzenbeck, Josef Weiß, Erhan Önal (56. Conny Torstensson)
Den bisher umfassendsten Vergleich von Wiki-Software habe ich – dank eines Hinweises auf Medienpraxis.ch – bei WikiMatrix gefunden. Sehr detailreich werden Features zahlreicher Wikisysteme verglichen bzw. in individueller Auswahl vergleichbar gemacht. Ein gelungener Ansatz scheint mir die Aufteilung «Choose | Compare | Talk | Enhance» (Erklärung auf wikimatrix.org).
Der praktische Wiki Choice Wizard hilft durch gezielte Fragen bei der Auswahl der passenden Wiki-Software:
Choosing a Wiki for the first time isn’t an easy task, especially for people who are new to the Wiki concept.
This wizard will help you through the first steps of narrowing down the list of available Wikis matching your special needs.
Ich habe bisher sehr zufrieden mit MediaWiki arbeiten können, also der Software, mit der auch die Wikipedia betrieben wird; doch sollten für ein Projekt einmal Funktionen gebraucht werden, die MediaWiki nicht bietet, werde ich bei WikiMatrix auf die Suche gehen.
Alle, die mit der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung in Deutschland betraut bzw. als Studierende von dieser betroffen sind, wissen, wie wichtig es ist, stets eine Brücke zwischen Theorie und Praxis in der Lehrerausbildung zu schlagen. Das gilt in Deutschland wie in Spanien.
In Spanien hat man nun genau zu diesem Thema eine online frei zugängliche Zeitschrift gegründet. Sie trägt den Titel «Per Abbat» und beschreibt im Untertitel ihr Zielpublikum: «Boletín filológico de actualización académica y didáctica».
In der Startausgabe 01/2006 der künftig drei Mal pro Jahr erscheindenden Zeitschrift geht es u.a. um folgende Themen, die in leicht verständlichem Spanisch behandelt werden:
Internet y los libros de lance (Übersicht zum Online-Einkauf vergriffener Bücher)
Cómo se analiza una novela. Teoría y práctica del relato
La poesía romántica en diez textos
Anecdotario de Valle-Inclán: vida y leyenda de un escritor heterodoxo
Alle Themen der aktuellen Ausgabe hier, eine Vorschau der kommenden Themen (z.B. fraseología del vino) dort.
Nicht nur für Spanischlehrer, sondern auch für Spanischlernende interessant!
Pero creo que el ejercicio de la mentira no es para todos, o más bien para muy pocos: es el privilegio de quienes poseen una memoria prodigiosa, porque de cualquier cualidad puede carecer el mentiroso, menos esa capacidad de recordar con detalle morboso, de un continuista aferrado y terco, cada una de las cualidades, accidentes y características de la mentira que deseamos pase a la historia.
(pull)Mentir no es un arte, ni posee su ciencia, no es un vicio tampoco(/pull): es una maniobra de prestidigitación mental que demuestra nuestra capacidad de desmantelar y volver a armar el mundo sólo por salvar el pellejo o por la alta responsabilidad de mantener en vivo y a toda velocidad la propagación de la ficción. Sin esto, la realidad de por sí pesada y densa, sería insoportable.
Dies ist gleichzeitig ein Test des WordPress-Plugins Fancy Pull-quotes, eine Erweiterung, die es einem ermöglicht, Textpassagen als Zitathervorhebungen in den Textfluss einzubauen. Gesehen bei Ángel Vallejo. Als Textbeispiel habe ich den bezaubernden Essay von Elia Martínez-Rodarte gewählt, den ich allen Spanischsprechenden ausdrücklich zur Lektüre empfehlen möchte. Sie schreibt in «Libro de Notas» über vicios (dt.: Laster, Unsitte) und widmet sich der Lüge. Titel: «Miento, luego existo» (dt.:«Ich lüge, also bin ich»).
Die Arbeitsgruppe «Zukunft der Fachinformation» der Bund-Länder-Kommission schreibt in ihrem Bericht «Neuausrichtung der öffentlich geförderten Informationseinrichtungen»:
Die technologischen Entwicklungen und die veränderten Nutzeranforderungen in Wissenschaft und Wirtschaft an die Informationsverarbeitung und der dadurch eintretende Wandel machen Änderungen in der Struktur und Organisation der Arbeitszusammenhänge der Informationseinrichtungen erforderlich. Es geht heute um mehr als die Bereitstellung von Literatur und bibliographischen Datenbanken, es geht zunehmend um hoch qualifizierte Informationsangebote, die digitale Volltexte mit numerischen Daten und Fakten, weitergehenden Forschungsinformationen, Visualisierungen u.a. unter einer einheitlichen Benutzeroberfläche integrieren. Dabei spielen digitale Dienste und Werkzeuge zur hochwertigen Inhaltserschließung, zur intelligenten Verknüpfung von Daten und Informationen sowie deren Anreicherung mit Metainformationen und deren Weiterverarbeitung eine immer größere Rolle.
Bonn 2006, ISBN 3-934850-85-5, Download als pdf (125 kb, 38 S.).
Kurios (und auch traurig genug), dass in Spanien das Lesen wie eine vom Aussterben bedrohte Spezies per Gesetz geschützt werden muss. Die spanische Regierung hat am Freitag ein Gesetz in das Gesetzgebungsverfahren gebracht, das vor allem die öffentlichen Bibliotheken in Spanien unterstützt (mit 431 Mio. Euro in acht Jahren!), das im Kinder- und Jugendbereich das Lesen mit Kampagnen bewerben und fördern möchte und das die in Spanien heiß diskutierte Buchpreisbindung bringen soll.
Das Gesetz trägt den Titel «Ley de la Lectura, el Libro y las Bibliotecas» (Gesetz über das Lesen, das Buch und die Bibliotheken) und wird – ohne Kenntnis des konkreten Gesetzestextes – in seiner guten Absicht von mir begrüßt.
Detaillierte Untersuchungen zu diesem Gesetz kann ich leider nicht liefern (sorry, Atakan), aber den spanischsprechenden Teil meiner Leserschaft auf die Übersicht der Pressemeldungen zum neuen Buchgesetz verweisen und besonders den ausführlichen Artikel des «Documentalista Enredado» zur Lektüre empfehlen.