Las-Vegas-Entertainer Korla Pandit


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Der Vorläufer der Mindtime-Show von Rob Vegas wird auf der YouTube-Seite mit folgenden Worten beschrieben:

Korla Pandit had a daily afternoon music TV show in LA back in the 1950s where he played his unique percussive style of Hammond organ while mystical cloud projections passed in the background and the camera focused in on his dreamy hypnotic eyes.

Inspiriert zu diesem Posting wurde ich durch die unversiegbare Quelle höchst erstaunlicher Videofunde, den hochverehrten Mr. Dante Fontana, der heute auf «Visual Guidance LTD» auf einen weiteren Knaller des indischen Tony-Curtis-Imitators an der Hammond-Orgel hingewiesen hat.

Mehr Infos zu diesem kuriosen Las-Vegas-Entertainer auf korlapandit.com, sowie in den Artikeln zu seiner Person auf den Seiten des «Virtual Museum of San Francisco» und in der Wikipedia.

Musik, Video

StatistikQuatsch und KommentarKonter

Warum das Lesen von Kommentaren sich lohnt:

Stefan Niggemeier schreibt in seinem Blog im Artikel «Wiederholungstäter» über den vollkommen abstrusen Einsatz von Blogstatistiken in zwei Artikeln (aus gleicher Feder) der Frankfurter Rundschau:

Ich weiß nicht, warum Peter Rutkowski immer wieder in der „Frankfurter Rundschau“ über Blogs schreibt. Ich wünschte, er würde es nicht tun.

Und Niggemeier erläutert im weiteren Text, dass eine Berücksichtigung von Zugriffszahlen aus Blogs für Statistiken, die einen Sonntag auswerten, nicht repräsentativ ist, da die Zugriffe wochentags meist höher sind.

Freude kommt auf, wenn man bei den zahlreichen Kommentaren auf den Kommentar Nr. 15 von Sascha Lobo (Blog: Riesenmaschine / Buch: «Wir nennen es Arbeit» / Boot: «Weiß ich nich?») stößt:

Bei uns in der Riesenmaschine ist es besonders dramatisch. Donnerstags haben wir beispielsweise 127.750.000 Unique Visitors pro Jahrhundert, schon Samstags kackt das mit nur 1,73 Besuchern pro Minute ganz erheblich ab.

;-))

Artikel, Internet

Der Traum vom Netz der Kommunikation

Nicht nur für Virtuelle und sonstige Fach-Bibliothekare interessant: «Von Karteikarten zum vernetzten Hypertext-System» ist der Titel des Telepolis-Artikels von Frank Hartmann. Dort schreibt er:

Dass mit dem Buch als materiellem Datenträger enge Grenzen der kulturellen Wissensvermittlung gesetzt sind, erfahren zuerst die Bibliothekare. Aber selbst ihnen ist meist jene Anstrengung unbekannt, mit der Paul Otlet, ein belgischer Industriellenerbe, studierter Rechtsanwalt und obsessiver Privatgelehrter, einst versucht hat, neue Strukturen für eine globale Wissenskultur zu schaffen: Er plante bereits um 1900 eine Weltenzyklopädie als multimediale Datenbank und erfand als Grundlage dazu die Technik der systematischen Dokumentation.

Es geht um den Dokumentationstheoretiker Paul Otlet (1868-1944), der schon die Wichtigkeit von Datenbanken erkannte, als noch niemand ahnte, welche Bedeutung diese Medientechnologie später einmal haben würde. Ach ja, und Onkel Dewey, der Erfinder der nach ihm benannten Dewey-Dezimalklassifikation (DDC) kommt auch drin vor.

[via TXTNWS]

Artikel, Literatur

Minutentexte: The Night of the Hunter


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Präsentation von Filmbildern aus «The Night of the Hunter» (dt: Die Nacht des Jägers).

Tolle Idee, auf die ich bei (dem heute wieder mal in der FASZ in „Worte der Woche“, S.76, geadelten) malorama gestossen bin:

Man nehme den Film «The Night of the Hunter» von 1955, die einzige Regiearbeit des Schauspielers Charles Laughton, und teile seine 93 Minuten in eben diese 93 Einheiten ein. Alsdann suche man sich 93 Menschen, teile ihnen jeweils eine Minute des Films zu und lasse sie nach freien Stücken darüber schreiben. Man nenne das Ganze «Minutentexte» und präsentiere es als Buch auf 288 Seiten. So geschehen und hier beschrieben: Minutentexte.

Wer dies noch zeitnah in der Umgebung von Köln liest, kann sogar heute noch ab 17 Uhr im «Kölner Filmforum NRW» in den Genuss des Films und einer anschließenden Buchpräsentation kommen; nähere Infos bei malorama.

Kino, Literatur, Video

Von der Kunst die Sprache im Untertitel zu übersetzen

Schön, wenn man seine handwerkliche Arbeit in einer Dissertation gut umschrieben vorfindet. Dabei beziehe ich mich auf meine Arbeit als Übersetzer aus dem Spanischen, wo ich vor allem Filme übersetze und dies meist per Untertitelung.
Das ist bei einer äußerst schnell gesprochenen Sprache wie dem Spanischen gar nicht so einfach, denn der Text muss natürlich gekürzt werden, da das Lesen mehr Zeit als das Hören beansprucht und die Bilder ja auch noch wahrgenommen werden wollen.

Und jetzt zum Zitat der besagten Doktorarbeit «Das Sprechen der Filme – Über verbale Sprache im Spielfilm» (Download als pdf, 1,5 MB, 297 S., Infos bei DDB) von Christoph Wahl, welches die Problematik der Untertitelung (auf S. 149) recht gut beschreibt:

Auch die Untertitelung ist ein Ergänzungsverfahren, bei dem allerdings der Originaltext seine Dominanz behält, und die Übersetzung mit weitgehenden Kürzungen arbeiten muß. Diese Kürzungen resultieren aus der Problematik, gesprochene Sprache in Schriftsprache transponieren zu müssen: Der Mensch kann in einem bestimmten Zeitraum wesentlich mehr Text auditiv als visuell verarbeiten. Henrik Gottlieb nennt die Untertitelung deshalb einen diagonalen Typ: Zu der vertikalen Ebene der herkömmlichen Übersetzungsverfahren, die einfach eine Sprache in eine andere übertragen, gesellt sich die horizontale Ebene, auf der verbale Sprache in Schriftsprache wechselt. Die Kunst des Untertitelns besteht somit darin, aus einer verbalen Äußerung den komprimierten Sinn herauszufiltern, und ihn so in einen geschriebenen Text zu verwandeln, daß er stilistisch ungefähr dem Ton der ursprünglichen Äußerung entspricht.

Im Zitat angesprochener Aufsatz:
Henrik Gottlieb: Subtitling: Diagonal Translation. In: Perspectives: Studies in Translatology Nr. 1 (1994), S. 104 (nicht online verfügbar).

Kino, Literatur, Spanisch, Übersetzen

Soziale Software: Der Mensch macht’s

Dies ist das Beeindruckendste, was ich bisher zur Erklärung von Sozialer Software gelesen habe:

Menschen sind soziale Wesen. Ein wesentlicher Teil unserer Entscheidungen und Koordinierungsvorhaben wird auf der Basis des sozialen Kontextes (d.h. der sozialen Information) getroffen. Ob im Supermarkt, oder auf dem Parkplatz, oder wenn es um die Einrichtung neuer Organisationseinheiten geht. Von Geburt an interagieren wir mit anderen Menschen. Im Laufe unserer Entwicklung verfeinern wir unsere Interaktionsmittel von Gestik, Mimik hin bis zu Sprache und Schrift.
All das ändert sich, wenn wir von Face-to-Face Kontext in den digital-vermittelten Raum wechseln. Die detailreichen sozialen Daten gehen beinahe zur Gänze verloren, wir erblinden quasi sozial andererseits enstehen völlig neue Formen zwischenmenschlicher Interaktion in bis dato nur vorstellbarer Weise – kein Defizit, sondern eine Differenz ist hier am Werk.

Weiter bei Thomas N. Burg: «Entwurf Social Software Lab».

Wann hab ich eigentlich aufgehört, rundgaenge zu lesen? Ich weiß es nicht mehr. Aber heute bin ich in Mexiko, im Blog e-me, wieder auf Thomas N. Burg gestoßen, weil Cristóbal Cobo dort interessante Slideshares zu Web 2.0 und Sozialer Software vorstellt. ¡Gracias, Cristóbal!

Die Welt ist kleiner geworden und das ist gut so. Der Mensch macht’s.

Informationskompetenz, Internet

Depeche Mode – Enjoy the silence (LEGO)


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«Une plante carnivore envahie un immeuble qui doit être évacué au plus vite afin d’éviter le massacre.» (Mickael Houis)
dt.:«Eine fleischfressende Pflanze befällt ein Wohngebäude, das dringendst evakuiert werden muss, um ein Massaker zu verhindern.»

Weitere Entdeckungen sind jederzeit in der «Group Lego Clip» möglich. Musikalisch unerträglich, aber zum Schieflachen sind etwa «Céline Dion & Garou», als legochoreografiertes Bühnenduo. Une bonne idée, ce group Lego Clip.

Musik, Video
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