Doping-Skandal im Blogbezirk

Rob Log gesperrt Jetzt ist es soweit, das erste Blog ist nach Dopinggeständnis gesperrt worden: Nach einer heute Vormittag eilig einberufenen Pressekonferenz im Kreis seiner Familie gestand Rob vom Rob Log gedopt gebloggt zu haben. Das Internationale Anti-Doping Komitee hat unmittelbar reagiert und bis auf Weiteres das in Verruf gekommene Blog Rob Log gesperrt.

Ich zitiere das Geständnis aus meiner Erinnerung (denn ich habe dieses erschreckende Posting heute Vormittag gelesen und kann mich noch an jedes Wort dieser erschütternden Offenbarung erinnern):

Der Dopingskandal weitet sich immer weiter aus: Nun ist auch ein Blogbetreiber aus Transbäkanien in den Verdacht geraten, seine Blogbeiträge unter Zuhilfenahme des Dopingmittels W.E.I.N. niedergeschrieben zu haben.

Der unter dem Namen rob-log schreibende 28 jährige (Alter von der Redaktion geschätzt) B-Berliner versucht sich seit Mitte Dezember des letzten Jahres mit Artikeln und diversen Wortspülen in die vorderste Front zu bloggen – bisher mit verständlich geringem Erfolg. So schreckte er auch nicht in einem Anflug von Verzweiflung davor zurück, vermeintlichen Katzencontent zu veröffentlichen.

Die Frage ist jetzt natürlich, wie lange die vom Internationalen Anti-Doping Komitee in der Blogosphäre (IADoKiB) verhängte Sperre für das bis dato beliebte Blog anhalten wird?

[via The Exit & Frau creezy]

Update 17:30 Uhr: Hat Rob hier etwa die nächste Doping-Geständnis-Lawine losgetreten? Andreas Dittes meldet eben auf twitter:

after the IADoKiB has shut down rob-log.de i am thinking about confessing that im a doped blogger, too

twitter-Meldung von Andreas Dittes

Update 27.5.07: Das Rob Log ist wieder entsperrt; Näheres auf dem wieder ins Licht der Blogöffentlichkeit zurückgekehrten Dopinggeständigen: «Entsperrt».

Internet, Politik

Post von Stefan Niggemeier: Das Fernsehlexikon

Das FernsehlexikonWidmung von Stefan Niggemeier
Heute habe ich Post von Stefan Niggemeier bekommen, ein Paket mit meinem Gewinn aus der Grand-Prix-Wette: das handsignierte Fernsehlexikon, das er zusammen mit Michael Reufsteck geschrieben hat.
Ich bin begeistert, alles drin: Daktari, Dalli Dalli, Mein lieber Onkel Bill, ein unglaublich umfangreiches Personenregister, selbst Kommentatoren aus Text & Blog sind mehrfach erwähnt. Sogar Fernsehserien, bei denen ich mal als Statist mitgespielt hatte, sind aufgeführt. Ach, jetzt muss ich nur noch irgendwo bei einem Wettbewerb teilnehmen, der als Gewinn ein größeres Zeitkontingent zum Stöbern im über 1500 (!) Seiten dicken Fernsehlexikon in Aussicht stellt. Aber so ein Lexikon ist ja auch ein Nachschlagewerk, und ich denke, ich werde es in Zukunft oft zur Hand nehmen können, um Antworten auf spontan aufkommende Fragen zur TV-Geschichte oder zum aktuellen Fernsehgeschehen zu suchen.
Stichproben einzelner Artikel aus dem Buch findet man auf der Homepage des Fernsehlexikons, aktuelle Infos liefert das zugehörige Blog, das ich auch schon lange vor diesem schönen Präsent mit Freude gelesen habe.
Danke, Stefan, für diesen Gewinn.

Literatur, TV

Geschichtsblog: Hablemos de Historia

Hablemos de Historia Mario Molina aus Grand Bourg (Buenos Aires, Argentinien) führt seit über einem Jahr ein gut geschriebenes Geschichtsblog und nennt es passend «Hablemos de Historia» (dt.: «Lasst uns über Geschichte sprechen»). Er hat ein Faible für das Mittelalter, doch beschränkt er sich weder auf einzelne Epochen noch auf bestimmte geographische Grenzen). Die Sprache des Blogs ist, wen wundert’s, Spanisch. Eine wahre Empfehlung für alle, die diese wunderschöne Sprache beherrschen und sich für Geschichte interessieren.
Diese Website wurde in den Fachinformationsführer von cibera aufgenommen. Ich habe die Seite heute in den Fachinformationsführer von cibera aufgenommen. Auf dieses Blog gestoßen bin ich durch meine Recherche nach der heute auf Libro de Notas vorgestellten menéame (=spanisches Digg)-Variante historiador.net. Historiador wird auf «Hablemos de Historia» vorsichtig positiv besprochen. Wie immer bei solchen Web 2.0-Diensten muss man sie natürlich am Anfang erstmal beobachten und kann ihren Nutzen erst einschätzen, wenn sich dort genügend Gleichgesinnte zusammenfinden. Ich werde historiador.net jedenfalls beobachten und gegebenenfalls auch in die cibera-Datenbank der Internetquellen zu Lateinamerika, Spanien und Portugal aufnehmen.

Internet, Literatur, Spanisch

WordPress-Plugin Semmelstatz und Kommentatoren-Hitparade

Auf software-guide hat Michael Wöhrer das Ergebnis seiner Umfrage zu WordPress-Erweiterungen vorgestellt. Auf Platz eines der «beliebtesten WordPress-Plugins in der deutschsprachigen Blogosphäre» wird dort das Statistik-Plugin Semmelstatz genannt, das ich gar nicht kannte und gleich mal ausprobiert hatte.

Blog-Statz - Screenshot der Statistik von 'Text & Blog'

Hui, hui, hui, was man da so alles erfährt: Ich habe also in den 934 Tagen, in denen ich dieses Blog führe, 1578 Artikel geschrieben und 1527 Kommentare bekommen. Es gibt 479 unterschiedliche Kommentatoren und es wird mir sogar eine TOP-10 der häufigsten Kommentatoren ausgegeben. Das fand ich ja mal interessant und so nutze ich doch die Gelegenheit mich bei allen Kommentatoren und Kommentatorinnen zu bedanken, sind doch die Kommentare das Salz in der Blogsuppe.
Mich selbst herausgerechnet, ergibt sich nach heutigem Stand folgende Top-Liste, die ich hier gerne bekannt mache (und – sofern mit eigenem Blog – natürlich auch verlinke):

1. The Exit
2. Carsten
3. Henning
4. Kossatsch
5. Carmen
6. rob
7. Teddykrieger
8. Aengelchen
9. Rob Vegas

Ich danke Euch und allen, die hier kommentieren, recht herzlich. Ihr dürft natürlich weiter an eurem Ranking arbeiten, bzw. versuchen erstmal so eine beeindruckende Spitzenposition zu erreichen ;-).

Internet, Software

Radtour zum Zollenspieker Fährhaus

Willkommen am Zollenspieker
Es war wieder einmal Radfahrtzeit am Wochenende. Stabi-Kollege Henning und ich haben uns zur vierten Tour innerhalb von vier Wochen aufgemacht. Ziel der auf zwei Teilnehmer geschrumpften Mini-Betriebssportgruppe Stabi Hamburg (Kollegin Jenni weilt im wohlverdienten Urlaub) war dieses Mal das Zollenspieker Fährhaus. Wir wurden am südlichsten Punkt von Hamburg zünftig und traditionsbewusst begrüßt, wie man auf dem Foto unschwer erkennen kann. Was wir mit einem beeisten Sommergedicht, einem kleinen Beilagensalat und einer in der Stadt versteckten Wüste erlebt haben und wieso schlimme Erinnerungen an eine Leidenstour aus dem Vorjahr hoch kamen, erzählen Wort & Bild nach nach dem Klick auf (Mehr…) …

Foto, Hamburg

Mileurista – Der Tausendeurist

Mileurista - Tausendeurist Detlef Guertler sucht im taz-Blog Wortistik nach einer sinnvollen Übersetzung des spanischen Begriffs Mileurista, mit dem in Spanien Menschen bezeichnet werden, die nicht mehr als 1000 Euro (mil euros) verdienen. Ich hatte hier («Mileuristas auf 30 m²») schon einmal über diesen Begriff und das Phänomen der Niedrigverdiener trotz guter Ausbildung berichtet.
Ich habe in einem Kommentar auf Wortistik Tausendeurist vorgeschlagen und begründe den Übersetzungsvorschlag so:

Wie man Mileuristas gut übersetzen könnte, lässt sich aus der Begriffsbildung im Spanischen ableiten: Die spanische Wortschöpfung verbindet ja das Wort “Euro” mit der berufsbezeichnenden Endung “-ista”, wie aus periodista (Journalist) oder florista (Florist). Davon abgeleitet ergäbe sich im Deutschen das Pendant Tausendeurist.

Hat jemand einen besseren Vorschlag? Dann bitte im taz-Blog entsprechend kommentieren. Eine Übersetzung für diesen Begriff zu suchen, ist jedenfalls keine schlechte Idee, denn auch im deutschsprachigen Raum gibt es viele Menschen, die trotz guter Ausbildung und hoher Leistungsbereitschaft nicht über diesen Verdienst hinauskommen.

Spanisch, Übersetzen
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