Kepa Junkera: Der Baske mit der Trikitixa

Kepa Junkera ist ein baskischer Virtuose auf dem Akkordeon, genau genommen auf der Trikitixa, einem diatonischen Akkordeon. In diesen Minuten wartet das gespannte Publikum in Madrid auf seinen Auftritt im Centro Cultural Conde Duque. Wie sich das anhört, wenn der aus Bilbao stammende Musiker in die Tasten greift, kann hier bestaunt werden, bei der beeindruckenden Darbietung des baskischen Liedes Herrik Shaw:


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Im heutigen Interview auf El País hat der junge Baske übrigens beteuert, dass er bei der EM für Spanien gehalten hat:

En la Eurocopa, yo iba con España, y además estaba Xabi.

Es haben ja auch ein paar Basken mitgespielt.;-)

Dass sein Herz nicht nur für die baskische Folklore schlägt, zeigt er auf seinen Konzerten, in denen er stets auch mit anderen internationalen Künstlern zusammen auftritt. Hier zu sehen mit den ihn oft begleitenden vier Bulgarinnen, dem Bulgarka Junior Quartet. Das Lied heißt Oliene:


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Kepa Junkera (Homepage, Achtung Musikalarm: die Mucke startet direkt beim Aufruf der Seite, ein Unding dass so etwas immer noch gemacht wird!) schafft es, wie ich finde, auf eine beeindruckende Weise Folklore modern umzusetzen. Der spanischsprachige Wikipedia-Artikel über ihn bietet mehr Informationen als der deutsche. Und zudem wird man bei der aufmerksamen Lektüre nicht gezwungen gleichzeitig seine Musik zu hören. 😉

Musik, Spanisch, Video

Burkhard Wölfel über litcast.de

Literarisches Podcastverzeichnis litcast.de Burkhard Wölfel ist Buchhändler in Braunschweig. Er mag literarische Podcasts, findet aber keine übersichtliche Zusammenstellung der an vielen Ecken im Netz zu findenden (meist Radio-)Sendungen. Deshalb hat er kurzerhand das literarische Podcastverzeichnis litcast.de gegründet. Und in der Tat sind dort recht übersichtlich und mit abfragbarem Archiv literarische Podcasts in Hülle und Fülle verzeichnet. Das litcast-Blog mit dem schönen Untertitel «Wir bauen ein Podcastverzeichnis für Büchermenschen» berichtet über Neuigkeiten.

Im Interview mit Marcus Hammerschmitt auf Telepolis, wo das engagierte Projekt heute vorgestellt wird, gibt Burkhard Wölfel auch eine gute Anregung an Bibliotheken, Buchhandlungen und Verlage, indem er fordert:

Wir brauchen mehr Podcasts über literarische Themen. Je interessanter die Inhalte, desto weniger wichtig wird der klangliche Hochglanz. Das kann man zum Beispiel an „Just One More Book“, einem Podcast über Kinder- und Jugendliteratur aus Amerika sehen. Der wird in einem Kaffeehaus aufgenommen, an den Nachbartischen wird geklappert und geklönt – keine Rundfunkanstalt würde so etwas regelmäßig senden. Daher mein Appell an Buchhändler, Bibliotheken und Verlage: Nehmen Sie ihre Veranstaltungen auf! Nutzen Sie die niedrige Schwelle der neuen Medien, um auf ihr Engagement aufmerksam zu machen.

Das gesamte Interview mit dem litcast.de-Gründer Burkhard Wölfel auf Telepolis: Rosinen picken – Ein Buchhändler auf der Suche nach Literatur-Podcasts, die sich wirklich lohnen.

Internet, Literatur, Radio

Geschichte des Buchdrucks: Zeitstrahl & Video

Hier kann man durch die Geschichte des Buchdrucks browsen. Am besten den Zeitstrahl in groß betrachten: A Chronology for the History of the Book {including Printing and the Mind of Man}.

Passend zum Thema ein 10-minütiger Film von 1947 «Making Books», der den aufwendigen Buchdruckprozess schildert, wie er noch vor 60 Jahren üblich war:


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Die Dokumentation wurde von Encyclopaedia Britannica Films produziert. Jede Menge weiterer Filme aus dieser Serie gibt es bei archive.org, etwa solche Kuriosa wie den Film «Beginning to date» aus dem Jahr 1953. 😉

[via El futuro del libro]

Literatur, Video

Die ZEIT mit dem YouTube-Wort zum Sonntag

Diesem törichten und schlecht informierten ZEIT-Artikel von Marcus Rohwetter «Haltet den Dieb!», der offensichtlich überhaupt nicht versteht, mit welchen Umbrüchen im Mediensystem wir es zu tun haben, kann ich neben der klugen Entgegnung von Markus Beckedahl Philip Steffan «Was “Die Zeit” unter Urheberrecht versteht» nur noch dieses hinzufügen:


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Artikel, Internet, Video

Mit Favthumbs die Lesezeichen durchblättern

Favthumbs-Screenshot meiner del.icio.us-Lesezeichen

Visualisierungstools sind oft nur eine nette Spielerei, können aber auch – über den reinen Spaßfaktor hinaus – durchaus Sinn machen. Favthumbs ist so ein nettes Spielzeug: Seite aufrufen, del.icio.us-Nutzernamen eingeben (Passworteingabe nicht notwendigBisher hat sich mir auch noch nicht erschlossen, weshalb man dort sein Passwort eingeben sollte.), und schwupps kann frau oder man durch die Screenshots der eigenen, bei del.icio.us abgelegten Lesezeichen browsen.

Praktischer Anwendungsfall könnte etwa sein, dass man sich nicht mehr daran erinnert, welche der 27 unter „WordPress-Themes“ abgelegten Seiten denn nun dieses tolle Theme mit orangenem Hintergrund war, und ehe man sich durch 27 Lesezeichen klickt, um genau dieses eine zu finden, wählt man bei Favthumbs das entsprechende Schlagwort aus und blättert mit dem Mausrad durch die Sammlung. Nett und im Einzelfall sogar funktional. Wer’s ausprobieren will, bitte hier entlang: Favthumbs.

[via TechCrunch]

Software

Tipps zu Firefox 3.0

Firefox 3.0 Allen, die Firefox in den letzten Tagen in Version 3.0 heruntergeladen und installiert haben, geht es sicher so wie mir: sie sind begeistert von den neuen Funktionen und der besseren Performance des Browsers. Und doch bin ich mir sicher, dass die Begeisterung noch gesteigert werden kann, denn alle Vorteile sind bestimmt noch nicht entdeckt worden.

Oder habt ihr gewusst, dass ihr Textpassagen mit Unterbrechungen markieren könnt, indem ihr die Strg-Taste gedrückt haltet und mit gedrückter linker Maustaste mehrere, nicht zusammenhängende Textpassagen gleichzeitig markiert und kopiert? Oder dass ihr Tabs samt ihrer History (zuvor in diesem Tab angesteuerte Seiten) duplizieren könnt, indem ihr sie bei gedrückter Strg-Taste an eine neue Stelle verschiebt? Oder dass ihr die Größe des Suchfensters (oben rechts) flexibel variieren könnt, indem ihr in den Leerraum zwischen Adresszeile und Suchfenster klickt und diesen nach links oder rechts verschiebt?

Diese und weitere Tipps gibt es im Artikel: «Firefox 3 features you probably dont know» auf FeelFirefox.

In einem Screencast von Mozilla werden die wichtigsten Neuerungen vorgeführt. Dort kann man unter anderem auch das Verschlagworten der Lesezeichen durch Vergabe von Tags sehen:
Mozilla-Screencast erklärt u.a. die Verwaltung der Lesezeichen

Sollte jemand tatsächlich noch mit dem alten Firefox unterwegs sein, hier gibt es die neueste Version Firefox 3.0.

Software

Frozen Shoulder – Schmerzhafte Schultersteife

Vor drei Wochen fing alles ganz harmlos an: mein linke Schulter tat weh. Ich vermutete eine Zerrung oder Sehnendehnung, die ich mir vielleicht beim Badminton zugezogen haben könnte und hoffte, der Schmerz ließe nach. Ließ er aber nicht, sondern wurde immer schlimmer. Bestimmte Bewegungen kann ich mit dem Arm gar nicht mehr machen, und wenn ich es versuche, tritt ein höllischer Schmerz ein, als durchsteche einem jemand mit einem Messer die Schulter oder den Arm.

Gestern Abend ging ich dann zur Notfallsprechstunde eines Orthopäden, den mir eine Kollegin empfahl, und bekam eine schlimme Diagnose: Ich leide offenbar an Frozen Shoulder, an Schmerzhafter Schultersteife. Und werde wohl die nächsten zwei Jahre (!) damit zu tun haben. Eine Ultraschalluntersuchung bestätigte den ersten Verdacht: die Sehnen sind in Ordnung, gebrochen ist auch nichts. Leider, muss man hier ja sagen. Wenn ich mir die drei Stadien der Frozen Shoulder anschaue, in denen die Krankheit verläuft, wird mir ganz anders. Aber ich gehe die Dinge natürlich positiv an. Hab mir erst mal einen Röntgentermin besorgt (was in Hamburg offensichtlich gar nicht so einfach ist) und hoffe, die Sache so in den Griff zu bekommen, dass sie mich nicht allzu sehr einschränkt und dass ich daran nicht so lange laborieren muss, wie mir das die Prognosen in traurige Aussicht stellen. Und hoffentlich bleibt es dabei, dass ich weiter Sport machen kann. Wenn ich auf mein Badminton verzichten müsste, wäre das äußerst übel. Zum Glück ist es der linke Arm und ich bin Rechtshänder.

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