Rainald Grebe: «Ich bin der Präsident»
Zur Bundespräsidenten-Wahl versammeln sich heute 1224 1223
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[via @mathiasrichel]
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Borges und das Web bzw. die Parallele zwischen WWW und Borges‘ Traum der Weltbibliothek waren hier schon des öfteren Thema im Blog. Heute möchte ich Euch einen soeben erschienen Text ans Herz legen, der nur am Rande auf diese Thematik eingeht, der aber dafür mehr Einblick in die Welt Borges‘ gibt und mehr Lust darauf macht, Borges (wieder) zu lesen, als ich das je vermögen würde. Prof. René Schneider von der Fachhochschule Genf hat sich für cibera auf Spurensuche in Genf begeben und als Gastautor im ciberaBlog den wunderbaren Artikel «Jorge Luis Borges und Genf: Eine Spurensuche» veröffentlicht:
Die Vielfalt der Assoziationen, die der Besuch am Grab mit Borges Werk aufkommen lässt, zeigt, wie weitsichtig dieser die Fülle der menschlichen Widersprüche in seinem Werk miteinander verband und wie leicht sie einem selbst nach Jahrzehnten der Lektüre vor Augen fallen: verlässt man die „Cimetière des Rois“ an ihrem einzigen Zugang, fällt der Blick auf die im maurischen Stil gebaute Synagoge, die die Bögen der Mezquita von Córdoba zitiert.
Weiter im ciberaBlog (und bitte dort kommentieren und nicht hier, danke!).
Ich denke, darauf wird man sich freuen dürfen: David Lynch stellt in dieser Vorschau sein Interview Project vor:
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Eine Interview-Road-Doku: Auf 20.000 Meilen in 60 Tagen quer durch die USA aufgenommene persönliche Porträts. Natürlich denkt jeder Lynch-Fan dabei an den wunderbaren Film «Eine wahre Geschichte – The Straight Story».
Wir dürfen gespannt sein. Ab 1. Juni 2009 ist es soweit: auf der Seite interviewproject.davidlynch.com wird ca. alle drei Tage eine neue Episode vorgestellt werden. Insgesamt sind es 121 kurze Filme, die jeweils einen Menschen zu Wort kommen lassen. Der erzählt dann was aus seinem Leben, von seinem Ort, von seinen Träumen. Zum Team gehört auch Lynchs Sohn Austin, der offenbar die Idee zu dem Projekt hatte: …
Sehr guter Beitrag in Zapp (NDR): Politiker-Pläne: Heftige Proteste gegen Sperrungen im Internet. Hoffentlich durchschauen nun immer mehr Menschen, wie unsinnig und geradezu schädlich die falsche und in meinen Augen sogar verlogene Kampagne des Familienministeriums ist:
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Mit symbolträchtigen Stoppschildern möchte die Bundesregierung Kinderpornografie im Internet bekämpfen. Gegen den Gesetzentwurf wird heftig protestiert – sogar von Missbrauchsopfern.
Es kommen zu Wort: Christian Bahls vom Verein MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren (Mogis), die Einreicherin der Petition Franziska Heine, Professor Thomas Hoeren (Informations- und Medienrecht) und Holger Bleich von der Computer-Zeitschrift c’t. Natürlich hatte die Redaktion auch eine Stellungnahme von Familienministerin Ursula von der Leyen angefragt, die diese jedoch verweigert hat.
Die hier schon vorgestellte Petition (bisher über 88.000 Teilnehmer) kann übrigens immer noch gezeichnet werden.
[via netzpolitik.org]
Der Trend geht zu immer größeren eBook-Readern (siehe Kindle deluxe). Auch der Schritt zur nächsten Stufe steht schon unmittelbar bevor:
[via denken über]
Von Semantic Web war hier im Blog schon häufiger die Rede. Doch heute soll es um einen Unterpunkt des Semantic Web gehen und zwar um Linked Data. Hierzu – und damit hoffe ich Eure Neugierde zu wecken – einfach mal einen Blick auf die schöne Folie aus einem Vortrag von World Wide Web-Erfinder Tim Berners Lee werfen, die er auf der TED 2009 Konferenz mit dem Titel «The Great Unveiling» (dt.: «Die große Enthüllung») in Long Beach, Kalifornien am 4. Februar 2009 gehalten hat:

(Hier gibt’s die kompletten Vortragsfolien von Tim Berners-Lee: Linked Data)
Doch ehe es um Linked Data geht, erstmal noch kurz die Definition, was man sich unter dem Überbegriff Semantic Web
Die Entwicklung des Semantic Web zielt darauf ab, die Bedeutung von Informationen im World Wide Web maschinenlesbar und vor allen Dingen maschinenverarbeitbar darzustellen, so dass Applikationen den Benutzer im Umgang mit Informationen im Web unterstützen können.
Mit diesem Vorwissen gut gerüstet, bitte zurücklehnen und jene wunderbare Vorführung anschauen, die zeigt, wie der nächste Traum von Tim Berners Lee der Entwicklung des WWW 20 Jahre nach seiner Gründung den nächsten Kick geben kann. Es spricht der Meister persönlich, und was er will sind vernetzte Daten, Linked Data:
Wer nach dieser Vorführung immer noch nicht genug vom Thema Linked Data hat bzw. wer noch weitere Quellen zu diesem offiziellen W3C-Projekt konsultieren möchte, der schaue bei ReadWriteWeb in den Artikel
«Linked Data is Blooming: Why You Should Care».
Natürlich wird die mit Spannung erwartete und an diesem Wochenende gestartete neue Suchmaschine Wolfram|Alpha nicht Google & Co. ersetzen. Aber die Arbeit des britischen Physikers und Mathematikers Stephen Wolfram und die seines Teams wird das, was Suchmaschinentechnologie zu leisten in der Lage sein wird, möglicherweise revolutionieren oder zumindest verändern. Ich habe schon auf Twitter ausführlich über Wolfram|Alpha berichtet. Aber, da ich weiß, dass nicht alle Text & Blog-Leser meinen Twitterfeed verfolgen, fasse ich die wichtigsten Informationen zur Suchmaschine der Stunde (falls man den Begriff Suchmaschine für dieses Nachschlagewerk überhaupt verwenden kann) hier nochmal im Blog zusammen:
Was man Wolfram|Alpha so alles fragen kann, ist:
Was sonst noch alles an Suchen möglich ist, wird in dieser informativen Präsentation (Screencast) gezeigt. Unbedingt anschauen, sehr sehenswert!
Hier noch ein paar weitere Links und Artikel dazu:
Golem schreibt: Wolfram Alpha – die Wissensmaschine ist online – Stephen Wolfram liefert Fakten und kann diese neu kombinieren und auswerten:
Stephen Wolframs Wissensmaschine ist online und kann ab sofort ausprobiert werden. Der offizielle Start erfolgt allerdings erst am Montag. Das System berechnet aus gegebenen Daten Antworten auf konkrete Fragen aus unterschiedlichen Wissensgebieten – von Mathematik und Statistik über Chemie und Medizin bis hin zu Sprache, Kultur und Medien.
Werner Große nimmt auf Sciencelogs folgende Einschätzung vor (und erklärt – lt. Herrn Fischer – , dass alle so viel von Wolfram Alpha erwarten, habe nicht primär etwas mit den Resultaten zu tun, die sie ausspucke): «Wolfram|Alpha und die Allwissenden Medien»:
Es kann sein, dass der heutige 16. Mai 2009 einst als denkwürdiger Tag in die Geistesgeschichte der Menschheit eingehen wird. Denkwürdig im wahrsten Sinne des Wortes, weil an ihm möglicherweise eine neue Ära des Denkens und des Wissens für uns alle eingeläutet wurde.
Wer wissen möchte, was andere auf Twitter zu Wolfram|Alpha sagen, kann das über diese Twitter-Suche live verfolgen (bzw. den entspr. RSS-Feed abonnieren). Und natürlich nutzt auch @Wolfram_Alpha, als eine Suchmaschine auf der Höhe der Zeit, den Microbloggingdienst, der seit mehr als zwei Jahren die Kommunikation im Netz revolutioniert. Laufende Informationen zum Fortgang des spannenden Projektes gibt es auch im Wolfram Alpha Blog.
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Glückwunsch an Norwegen. Mit gefällt der Song sehr gut. Das hab ich auch schon vorm Grand Prix (ESC) gesagt, den ich gestern allerdings nicht gesehen habe.
[Update 23:15 Uhr: Weil so viele nach der Übersetzung des Songtextes suchen, hier noch der Link darauf.]
Der in Weißrussland geborene norwegische Sänger und Geiger Alexander Rybak hat sein Lied Fairytale nicht nur gesungen, sondern auch komponiert und getextet. Seit seinem 5. Lebensjahr spielt er Geige und Klavier und ist letzten Mittwoch gerade mal 23 (!) geworden. Die SZ nennt ihn den «Harry Potter der Musik».
Unfassbar, mit welch großem Vorsprung Alexander Rybak gewann. Ich bin kein ESC-Historiker, aber ich glaube, 169 Punkte Vorsprung gab es noch nie:
1. Alexander Rybak (Norwegen) mit «Fairytale»: 387 Punkte
2. Yohanna (Island) mit «Is It True»: 218 Punkte
3. AySel & Arash (Aserbaidschan) mit «Always»: 207 Punkte