Australischer Himmel im Time-lapse: Ocean Sky

Ocean Sky from Alex Cherney on Vimeo.

Vielleicht das faszinierendste Time-lapse-Video, das ich bisher gesehen habe. Wie Alex Cherney die auf 2,5 Minuten verdichtete Atmosphäre dieses berauschenden Naturschauspiels eingefangen hat, ist ganz und gar großartig.

Der Software-Entwickler aus Melbourne hat eineinhalb Jahre an diesem Wahnsinnsprojekt gearbeitet und insgesamt 30 Stunden Filmmaterial aufgenommen. Cherney wurde dafür mit dem Hauptpreis für Astrofotografie auf dem Festival Starmus ausgezeichnet. Mehr Infos zu Ocean Sky in seinem Blog Terrastro und auf spanisch bei meiner Quelle ALT1040.

Video

Medienkompetenz – was ist das eigentlich?

Wieder mal eine wunderbare Folge des Elektrischen Reporters (ER). Immer wieder ertönt die Forderung: «Wir brauchen Medienkompetenz». Doch was ist das eigentlich? Internet ist für viele, die das Netz immer noch nicht begriffen haben, ein Lebensraum parallel zur analogen Welt. Das ist natürlich Humbug, da der Lebensraum im Web für immer mehr Menschen schon lange ganz natürlich zum Leben dazu gehört. Begriffs- und inhaltliche Aufklärung um die Forderung nach sogenannter Medienkompetenz gibt die aktuelle Folge des ER.

Es geht auch um inkompetente Medien (die teilweise immer noch nicht verstanden haben, wie Twitter funktioniert) und um das komplett persönliche Netz (das ich neulich schon auf Twitkrit thematisiert hatte).

Internet, Video

Erst sorgen- dann hoffnungsvoll auf WordPress 3.2 aufgerüstet

Ich hatte mir ernsthaft Sorgen um dieses Blog gemacht. Die Software zur Datenbankanbindung im Hintergrund musste aufgerüstet werden, doch es wollte erst nicht gelingen. Nach dem Aufrüsten fehlte hier so Einiges. Das durfte natürlich nicht so bleiben. Dank des technischen Supports meines Hosters DomainFactory wurde alles gut. Siehe dazu auch meinen Google+-Eintrag.

Text & Blog erstrahlt nun wieder komplett und in moderner Software-Umgebung in Version WordPress 3.2.

Software

Schaden für die Demokratie: Koalition verhindert Netzneutralität

Ich zitiere aus dem Wortlaut des Artikels 20 GG:

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Gute Sache, nicht wahr? Das, was heute in der Enquete-Kommission «Internet und digitale Gesellschaft» vorgefallen ist, hat aber mit Demokratie nur noch wenig zu tun. Ein billiges, sehr leicht durchschaubares Schmierentheater, das nicht nur dem oben zitierten Prinzip der Demokratie widerspricht, sondern das durch die Vorführung der Experten, die mithelfen sollten und wollten das für Deutschland extrem wichtige Thema der Netzneutralität – so wie kürzlich bei unseren niederländischen Nachbarn geschehen – als Ziel fest zu schreiben, dem demokratischen Ansehen der Bundesrepublik Deutschland einen beträchtlichen Schaden zugefügt hat.

Was geschehen war, ist nachzulesen auf ZEIT Online:

Die Bundestagsenquete wollte empfehlen, Netzneutralität im Gesetz zu verankern. Die Koalition hat das verhindert.
[…]
„Das ist sehr durchsichtig“, sagte die Sprecherin des Chaos Computer Clubs (CCC) Constanze Kurz, die als Sachverständige Teil der Enquete ist. Die Regierungskoalition wolle verhindern, dass sich die Enquete für Netzneutralität ausspricht. Ähnlich sieht es Markus Beckedahl, Mitgründer des Vereins Digitale Gesellschaft und des Blogs netzpolitik.org und ebenfalls Sachverständiger. Die Koalition habe keine Mehrheit für ihre Haltung gegen die Netzneutralität gesehen und daher die gesamte Abstimmung verhindert.

Weiter auf ZEIT Online: Regierungskoalition verhindert Netzneutralität.

Internet, Politik

Wikio-Blogranking Media Juli 2011

Internet

QR-Codes auf die abgefahrene Art: QKies

QR im Begriff QR-Code steht für Quick Response, schnelle Antwort. QR-Codes sind eine prima Sache, um in der Welt des Analogen auf die digitale Welt hinzuweisen. Sprich mit Tools wie goqr.me wandelt man eine Webadresse in einen QR-Code um, den man dann auf Flyern, Postern, an Wänden (wie zum Beispiel in diesem großartigen Beispiel aus dem Unterricht: How QR Codes Can Be Used in Education) usw. einsetzen kann, um auf digitale Anlaufstellen für weitere Informationen hinzuweisen. Auf den Smartphones gibt es Apps, die diesen QR-Code lesen können und einem gleich die betreffende Website aufrufen. Kein umständliches Abtippen von URLs mehr. Wenn die Prognose stimmt, dass 2015 die mobile Webnutzung jene am Desktop schon überholt haben wird, ist das ein wichtiges Thema, mit dem man sich auch jetzt schon näher beschäftigen sollte.

Wer mal etwas Abgefahrenes mit QR-Codes machen möchte, für den kommt nun sehr passend ein Angebot der Juchem-Gruppe daher, das in Zusammenarbeit mit dem DFKI entstanden ist. Bei Frau @ApfelMuse habe ich QKies entdeckt und finde die Idee und ihre Umsetzung ganz großartig:

QKies – sag’s mit Keksen from Andreas Becker on Vimeo.

QR-Code mit Verweis auf eine Website, auf der ich demnächst auftacuhen werde. Natürlich kann man QR-Codes auch einsetzen, um Neugierde zu wecken. Hier ein QR-Code einer Website, auf der ich demnächst mit einem ganz persönlichen Artikel vertreten sein werde. 😉

Software, Video

San Sebastián: Europäische Kulturhauptstadt 2016

San Sebastián – Europäische Kulturhaupstadt 2016

Über keine andere spanische Stadt ist in diesem Blog so viel geschrieben worden wie über San Sebastián. Was natürlich damit zusammenhängt, dass ich seit 1995 jedes Jahr mindestens einmal im Jahr dort bin (wegen des Filmfestivals). So wird jeder sicher gut verstehen können, dass ich mich wahnsinnig freue, dass diese wunderbare baskische Stadt Donostia (so heißt San Seb. auf baskisch) heute zur Europäischen Kulturhauptstadt 2016 ausgerufen wurde. Meine spanische Lieblingsstadt hat sich gegen harte Konkurrenz aus Burgos, Segovia, Las Palmas und Zaragoza durchgesetzt.

Seit 2004 wird der Titel immer an zwei Städte parallel vergeben. San Sebastián teilt sich die Nominierung für 2016 mit Breslau. Dieses Jahr sind die beiden europäischen Kulturhauptstädte Turku (Finnland) und Tallinn (Estland). Info: Wikipedia.

Also alle nach San Sebastián, die diese wunderbare Stadt noch nicht kennen oder die unbedingt mal wieder hin wollen. Wer noch kein Spanisch kann, sollte es bis dahin lernen. Oder wahlweise baskisch, aber das dürfte schwieriger zu lernen sein. Wer Spanisch kann, findet eine passende Meldung zur heutigen Auswahl in El País: San Sebastián será capital europea de la cultura en 2016.

Filmfestival-Plakat Donostia 2011 Vom 14. – 25. September werde ich meinen Freunden vor Ort, im Casco Viejo, in der Altstadt von San Sebastián, gratulieren können, denn natürlich werde ich auch im 17. Jahr in Folge beim Festival in San Sebastián sein. Auf die 59. Ausgabe des vielleicht schönsten Filmfestivals Europas wird die Vorfreude auf 2016 sicher noch erhöhen. Donostia ist selbstbewusst genug, bei all den Filmen und all den Stars, die stets vor Ort sind, die Hauptrolle des Festivals zu spielen. Zeit für den Strand wird selbstredend auch wieder bleiben. Ich werde berichten. 😉

IMG_0835

Kino, Spanisch
Buchseite 194 von 606
1 192 193 194 195 196 606