Lesenswerter Artikel von Hannah Beitzer über die Piratenpartei

(von mir schräg gestelltes) Logo der Piratenpartei Seit zweieinhalb Jahren bin ich Mitglied der Piratenpartei (siehe Tweet zur Ankunft meines Mitgliedsausweises). Natürlich freue ich mich über die guten Prognosen der Piraten in den bundesweiten Umfragen, beflügelt vom viel beachteten Erfolg der Berliner Piraten. Genau so staune ich über das immer noch mangelnde Verständnis für die Piratenpartei und über die Vorwürfe, die in die Richtung gehen: die wissen doch nicht, was sie wollen, die stehen nur für Chaos, die sind eine Ein-Themen-Partei. Wer immer noch so denkt, und nicht versteht, dass die Piraten einen ganz neuen Politikansatz anbieten, der lese mal den Artikel von Hannah Beitzer: Erfolg der Piratenpartei – Endlich haben wir unseren Generationenkonflikt!

Jahrelang haben die Alten an den Jungen herumgenörgelt: Sie seien zu angepasst, zu ichbezogen, hätten keinerlei Visionen und Ideale. Jetzt gibt es auf einmal eine Bewegung der 68er-Kinder: die Piraten – eine Partei, deren Anhänger im Durchschnitt 30 Jahre alt sind. Und wieder passt es den Alten nicht. Dieses Geschimpfe ist wohlfeil.

Weiter lesen im Artikel auf der Website der Süddeutschen Zeitung.

Artikel, Literatur, Politik

Das Internet ist materiell

Viele haben vom Internet eher eine virtuelle, eine immaterielle Vorstellung. Doch das Internet ist auch ein physischer Raum, seine Infrastruktur basiert auf materiellen Knotenpunkten und deren Verbindung. Der kurze Dokumentarfilm «Bundled, Buried & Behind Closed Doors» von Ben Mendelsohn zeigt, ausgehend vom Beispiel eines Gebäudes in Manhattan (einem Wolkenkratzer in 60 Hudson Street), wie sehr die Infrastruktur auf bedeutenden Punkten in der Welt aufbaut.

Das Internet ist nicht nur durch seine rasant wachsende Bedeutung für einen Großteil der Menschheit ein realer Ort und ein nicht mehr aus unserem Leben Weg zu denkender Bestandteil der Kommunikation und Information, nein es ist auch ein materieller über den Planeten verteilter „Ort“. Kurzum: Wo immer ihr gerade seid, schaut euch den Film an, das sind zehn gut investierte Minuten. 😉

Internet, Video

7 Jahre Text & Blog

7 Jahre Text & Blog

Sieben Jahre sind eine lange Zeit. Wenn man etwas so lange betreibt, wie ich mein Blog, dann scheint es eine gewisse Bedeutung zu haben. Auf jeden Fall für mich, aber auch – so wage ich zu hoffen – für jene, die es ab und an lesen. Es ist deshalb wieder an der Zeit danke zu sagen. Danke für fast 16.000 Kommentare unter meinen 3.373 Artikeln. Das macht 1 ⅓ Artikel pro Tag – ich schreibe stur und regelmäßig hier was rein, komme was wolle. Ich bin – ich glaub‘, ich darf das sagen – stolz auf dieses Blog und auf seine Leser; ja, auf Dich, der Du das gerade liest, und auf Dich, der Du manchmal hier sogar kommentierst. Und so lange hier gelesen – und ab und an kommentiert wird, so lange schreibe ich weiter.

Internet, Literatur

Bedenkliches Gesetz zum Ausspähen von Schulrechnern

Foto: Inferis auf Flickr (Ausschnitt)
Foto (Auschnitt): Inferis auf Flickr, (CC BY-SA 2.0).

Die Schulbuchverlage haben einen teuflichen Plan ausgeheckt: Schulrechner sollen nach Plagiaten durchsucht werden. Die 16 deutschen Kultusministerien spielen mit. Datenschutz wird zurückgestellt und auf Druck der Verlagslobby wird ein obskures Gesetz (“Gesamtvertrag zur Einräumung und Vergütung von Ansprüchen nach § 53 UrhG”) beschlossen. Es kommt einem alles vor wie ein schlechter Witz. Statt Schüler über die Bedeutung von Wissen im freien Zugang (Open Access) zu informieren, wird Misstrauen gesät, womöglich Lehrer und Schüler kriminalisiert. Dies alles hat kein Journalist aufgedeckt, sondern netzpolitik.org.

Alle unglaublichen, aber leider zutreffenden Fakten bei netzpolitik (samt Update). ZEIT Online nimmt das Thema auf: Software soll Computer an Schulen durchsuchen. Die Piraten reagieren mit einer Pressemitteilung: Schulbuchverlage machen Schulleiter zu Hilfspolizisten gegen eigenes Kollegium.

Literatur, Politik, Software

Hasta los huesos – Bis auf die Knochen

Passend zum bevorstehenden Dia de los Muertos, dem Tag der Toten: In dem Kurzfilm Hasta los huesos (Bis auf die Knochen) von René Castillo gibt es vielleicht die morbideste Fassung des Liedes La Llorona (Geschichte zur Llorona) zu hören, die es jemals gab – interpretiert von Eugenia León und Café Tacuba:

http://www.youtube.com/watch?v=VR_hPPV8td8

[via Vivir México]

Kino, Spanisch, Video

Zurück aus Berlin: Rund um’s Spiel bei Union

Nach Rückkehr aus Mexiko in Berlin gewesen. Freunde besucht und Fußball geschaut. Hat sich in allen Belangen gelohnt. Nun auch wieder aus Berlin zurückgekehrt. Das Fußballspiel des Magischen FC gegen Union Berlin an der Alten Försterei war allerdings nur in der 2. Halbzeit soweit in Ordnung, dass man den 2:0 Sieg als berechtigt bezeichnen kann (sehr schön: Max – the top-scorer – Kruses Vorbereitung zu Nakis 1:0):

Spielbericht im Kicker: Naki und Thorandt entscheiden Kult-Duell.

Ein paar meiner Fotos vom Spiel gibt’s auf Google Plus. Dann hab ich noch am Freitag-Abend im The Bird den Enno getroffen. Und Elke hat noch diesen Schnappschuss von mir aufgenommen, auf dem mein Augen-Problem – auf kurze Distanz muss ich über die Brille linsen – deutlich wird: 😉

Augen auf im Fotoverkehr - der Blick geht auf der kurzen Distanz über die Brille…

Wunderschöne Fotos hat LorettaLametta (neben Enno am Freitag die 2. große Überraschung für mich, chronologisch gesehen sogar die erste) geschossen und sie in einem Flickr-Set mit uns geteilt. Ich will sie euch nicht vorenthalten: Bezugsgruppe Berlin. Dort in den Bildern 7-9 auch die Aufnahmen zu sehen, die Foxxi beim Shooting für diese Szene zeigen, die zu Beginn des Videos zur 1. HZ (Sek. 45 -50) zu bestaunen ist. Kurzum: Berlin war wieder mal die Reise wert.

FC St. Pauli, Foto, Fußball

Koffer-Fotos

Es ist verrückt, kaum bin ich aus Mexiko gelandet, mache ich mich schon auf die nächste Reise. Dieses Mal geht es nicht so weit weg, nur nach Berlin, zum Spiel des FC St. Pauli gegen Union Berlin an der Alten Försterei (Anstoß Freitag-Abend 18 Uhr). Ehe ich mich morgen Früh für drei Tage in die Bundeshauptstadt aufmache, hier noch die Bilder zum zunächst in Mexiko liegen gebliebenen Koffer. Die Story hatte ich ja schon hier erzählt.

In Chihuahua war ich noch guter Dinge, dass ich gemeinsam mit meinem orangenen Koffer die gesamte Rückreise antreten würde. Dieses Foto hat Ramona von mir wenige Minuten vor Abreise gemacht:

Kurz vor der Abreise in Chihuahua: Schnell das iPad im Handgepäck verstaut

Wie bereits auf Facebook gezeigt: So sah es dann aus, als ich den Koffer einen Tag nach meiner Rückkehr – statt wie ich über Amsterdam, wurde er über Paris nachgeschickt – in den Händen halten durfte. KLM hatte ihn mir gestern, also Mittwoch-Abend kurz vor 22 Uhr nachhause geliefert:

Wieder vereint: nachgereister Koffer und ich.

Und vorsichtig habe ich die mitgebrachten Schätze ausgepackt. Alles, auch die reichhaltigen Mole-Vorräte, kam gut erhalten an. Meine orangenen Geox übrigens auch. Nicht auszudenken, wenn all das verloren gegangen wäre. Alles wurde gut:


Zum Glück sind die wertvollen Schätze aus Mexiko heil angekommen.

Foto
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