Ab Freitag wird wieder ein Text zum Bild gesucht

Was haben wir schon einen Spaß gehabt mit dem Freitagstexter, vielleicht eines der am längsten andauernden Mems im Netz. Der Verlauf des Freitagstexters wird in diesem Wiki seit Oktober 2007 festgehalten. Seine Ursprünge reichen aber bis ins Jahr 2005 zurück. Hier im Blog ist er schon fünf mal aufgeschlagen (u.a. mit dem Rekord-Freitagstexter mit 141 Bildbetextungsvorschlägen, wenig Wunder bei diesem genialen Bild).

Freitagstexter: freudige Nachricht

Wo der Freitagstexter aktuell gerade gelandet ist, kann man neben dem Wiki seit Neuestem auch auf Twitter verfolgen, im von Bebal angelegten Account @freitagstexter. Dort war heute die freudige Nachricht zu lesen, dass mir durch das Jury-Urteil von Body & Face wieder einmal die Ehre zu Teil wurde, den Freitagstexter gewonnen zu haben, und damit den kommenden Wettbewerb ausrichten zu dürfen. Wir sehen uns also hier ab Freitag wieder. Ich suche bis dahin ein Bild. Ihr sucht dann den Text, ja?

Foto, Internet, Literatur

Sponsor Reel für die Southwest Show 2011

«Mit viel Liebe zum Detail» ist, glaube ich, noch eine Untertreibung für das, was Element X Creative hier geleistet haben. Ein Team aus 26 Personen hat vier Wochen mal so eben nebenher an dem «Sponsor Reel» für die Southwest Show 2011 der Non-Profit-Werber von AICP (Association of Independent Commercial Producers) gearbeitet. Der Stop-Motion-Film verdichtet in fünf Minuten in zwei Filmanlagen aufgenommene 90 Einstellungen; das sind insgesamt 377 Gigabyte. Zu einer unglaublichen Poesie der Bilder verdichtetes Material.

Schaut Euch – nach dem Betrachten des Films – den Bericht und die Fotos zu den Dreharbeiten bei Motionographer an. Toll, dass es noch so verrückte Menschen gibt, die so etwas auf die Beine stellen. Doch erst mal: Film ab! Unbedingt in voller Bildschirmgröße betrachten.

[via esse est percipi]

Video

Lesenswerter Artikel von Hannah Beitzer über die Piratenpartei

(von mir schräg gestelltes) Logo der Piratenpartei Seit zweieinhalb Jahren bin ich Mitglied der Piratenpartei (siehe Tweet zur Ankunft meines Mitgliedsausweises). Natürlich freue ich mich über die guten Prognosen der Piraten in den bundesweiten Umfragen, beflügelt vom viel beachteten Erfolg der Berliner Piraten. Genau so staune ich über das immer noch mangelnde Verständnis für die Piratenpartei und über die Vorwürfe, die in die Richtung gehen: die wissen doch nicht, was sie wollen, die stehen nur für Chaos, die sind eine Ein-Themen-Partei. Wer immer noch so denkt, und nicht versteht, dass die Piraten einen ganz neuen Politikansatz anbieten, der lese mal den Artikel von Hannah Beitzer: Erfolg der Piratenpartei – Endlich haben wir unseren Generationenkonflikt!

Jahrelang haben die Alten an den Jungen herumgenörgelt: Sie seien zu angepasst, zu ichbezogen, hätten keinerlei Visionen und Ideale. Jetzt gibt es auf einmal eine Bewegung der 68er-Kinder: die Piraten – eine Partei, deren Anhänger im Durchschnitt 30 Jahre alt sind. Und wieder passt es den Alten nicht. Dieses Geschimpfe ist wohlfeil.

Weiter lesen im Artikel auf der Website der Süddeutschen Zeitung.

Artikel, Literatur, Politik

Das Internet ist materiell

Viele haben vom Internet eher eine virtuelle, eine immaterielle Vorstellung. Doch das Internet ist auch ein physischer Raum, seine Infrastruktur basiert auf materiellen Knotenpunkten und deren Verbindung. Der kurze Dokumentarfilm «Bundled, Buried & Behind Closed Doors» von Ben Mendelsohn zeigt, ausgehend vom Beispiel eines Gebäudes in Manhattan (einem Wolkenkratzer in 60 Hudson Street), wie sehr die Infrastruktur auf bedeutenden Punkten in der Welt aufbaut.

Das Internet ist nicht nur durch seine rasant wachsende Bedeutung für einen Großteil der Menschheit ein realer Ort und ein nicht mehr aus unserem Leben Weg zu denkender Bestandteil der Kommunikation und Information, nein es ist auch ein materieller über den Planeten verteilter „Ort“. Kurzum: Wo immer ihr gerade seid, schaut euch den Film an, das sind zehn gut investierte Minuten. 😉

Internet, Video

7 Jahre Text & Blog

7 Jahre Text & Blog

Sieben Jahre sind eine lange Zeit. Wenn man etwas so lange betreibt, wie ich mein Blog, dann scheint es eine gewisse Bedeutung zu haben. Auf jeden Fall für mich, aber auch – so wage ich zu hoffen – für jene, die es ab und an lesen. Es ist deshalb wieder an der Zeit danke zu sagen. Danke für fast 16.000 Kommentare unter meinen 3.373 Artikeln. Das macht 1 ⅓ Artikel pro Tag – ich schreibe stur und regelmäßig hier was rein, komme was wolle. Ich bin – ich glaub‘, ich darf das sagen – stolz auf dieses Blog und auf seine Leser; ja, auf Dich, der Du das gerade liest, und auf Dich, der Du manchmal hier sogar kommentierst. Und so lange hier gelesen – und ab und an kommentiert wird, so lange schreibe ich weiter.

Internet, Literatur

Bedenkliches Gesetz zum Ausspähen von Schulrechnern

Foto: Inferis auf Flickr (Ausschnitt)
Foto (Auschnitt): Inferis auf Flickr, (CC BY-SA 2.0).

Die Schulbuchverlage haben einen teuflichen Plan ausgeheckt: Schulrechner sollen nach Plagiaten durchsucht werden. Die 16 deutschen Kultusministerien spielen mit. Datenschutz wird zurückgestellt und auf Druck der Verlagslobby wird ein obskures Gesetz (“Gesamtvertrag zur Einräumung und Vergütung von Ansprüchen nach § 53 UrhG”) beschlossen. Es kommt einem alles vor wie ein schlechter Witz. Statt Schüler über die Bedeutung von Wissen im freien Zugang (Open Access) zu informieren, wird Misstrauen gesät, womöglich Lehrer und Schüler kriminalisiert. Dies alles hat kein Journalist aufgedeckt, sondern netzpolitik.org.

Alle unglaublichen, aber leider zutreffenden Fakten bei netzpolitik (samt Update). ZEIT Online nimmt das Thema auf: Software soll Computer an Schulen durchsuchen. Die Piraten reagieren mit einer Pressemitteilung: Schulbuchverlage machen Schulleiter zu Hilfspolizisten gegen eigenes Kollegium.

Literatur, Politik, Software
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