Ein langer und kommunikativer Geburtstag

Was war das gestern für ein wahnsinniger Tag. Eigentlich war es nur mein Geburtstag und ich wollte auch gar nicht viel Aufhebens darum machen. Am Vorabend, also am Freitagabend ging es schon gut los. Wir hatten Weihnachtsfeier vom Badminton aus und mit einer kleinen Truppe aus dieser Federsportrunde bin ich nach St. Pauli in die nette Kneipe Café Stark gezogen, wo wir in gemütlicher Runde in den Geburtstag hineingefeiert hatten.

Und gestern kamen so viele Gratulationen bei mir an, dass ich glaube, den bisher bestehenden Rekord von Queen Mom zu ihrem damals Hundertsten Geburtstag eingestellt zu haben, was die Anzahl der eingegangenen Glückwünsche anging. Gleich kurz nach Mitternacht kam schon ‘ne E-Mail von meinem Bruder, die der von der Nachtschicht aus Luxemburg losgeschickt hatte, Gästebucheinträge auf Wer-Kennt- Wen, SMSs, Mails und Anrufe. Und seit den Morgenstunden auch Twittermeldungen. Twitter hat mengenmäßig den Vogel (*zwitscher!*) abgeschossen: 42 Gratulationen. Los ging’s in der Früh mit diesem Tweet von Herrn Exit (der auf Twitter unter dem bald nicht mehr seinen Wohnort abbildenden Twitternamen Gesundbrunnen firmiert, und dessen Meldungen dort auf privat gestellt sind):

Geburtstagschor auf Twitter

Ein kleiner Auszug aus den Twitter-Gratulationen Dann kamen nach und nach so viele Glückwünsche auf Twitter, über die ich mich sehr gefreut habe und bei denen ich in der Mehrzahl die Gratulanten auch persönlich, also nicht nur virtuell, kenne (obwohl die virtuellen deshalb nicht weniger wichtig sind). Ich weiß, dass jetzt wieder viele Twitter-Zweifler den Kopf schütteln und denken, da freut er sich über Gratulationen über einen Microblogging-Dienst. Denen kann ich auch nicht helfen, kann Ihnen die Twitter-Vorstellung beim Elektrischen Reporter empfehlen und kann ihnen nur sagen, dass ich mich wahnsinnig über die ganzen Grüße gefreut habe.

Natürlich habe ich mich auch über die ganzen anderen Meldungen gefreut: die Anrufe, die SMSe, die Blogkommentare, die Mails, die Gästebucheinträge und Nachrichten von Bekannten aus der Heimat und aus der Ferne. Ja, aus der Ferne kamen auch viele Glückwünsche; der letzte heute Morgen um 3:30 Uhr, als mir liebe Freunde aus Mexiko die Mañanitas auf den Anrufbeantworter sangen.

Mole mit echten mexikanischen Tortillas Zum Thema Mexiko darf ich sagen, dass mein Geburtstag gestern ganz unter dem Zeichen des Landes stand, in dem ich einmal gelebt habe und dessen Menschen sowie dessen Küche ich sehr gerne mag. Eine liebe Kollegin hatte mich gestern Abend zu sich eingeladen und hat mir – zu meiner großen Überraschung – mein mexikanisches Lieblingsessen zubereitet: Mole. Und dazu gab es sogar echte mexikanische Tortillas. ¡Muy delicioso! Ein langer und kommunikativer Geburtstag hatte so einen gelungen Abschluss gefunden. Dafür danke ich allen Beteiligten.

6 Gedanken zu “Ein langer und kommunikativer Geburtstag

  1. @transacid: Guter Hinweis, klar, sonst bekommt ja jeder nur seine Twitter-Favoriten angezeigt (oder eben keine, wer nicht selbst bei Twitter angemeldet ist). Link wird sofort korrigiert!

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